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Geschichte und Archäologie Israels Geschichte Israels, (moderne Geschichte...) Verfolgung / Holocaust Reiseführer Israel Judentum / Judaica Talmud / Midrasch Chassidismus
EDIS - Edition Israelogie, Peter Lang Verlag
Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur, EJGK
Der Gottesdienst im christlich-jüdischen Dialog, Gütersloher Verlagshaus

Judentum in Deutschland und Europa

zur Reihe Jüdische Religion, Geschichte und Kultur (JRGK)
zur Reihe JVB Klassiker
zur Reihe Judentum und Christentum
zur Reihe Jüdische Schriften
zur Reihe Jüdisches Lehrhaus - lebendiges Judentum
Lehrbuchreihe utb - Jüdische Studien
Jüdisches Neues Testament
Studien zu Kirche und Israel, Neue Folge, Evangelische Verlagsanstalt
zur Reihe Toldot, Essays zur jüdischen Geschichte und Kultur, Vandenhoeck & Ruprecht
Judentum / Judaica / Zionismus
978-3-934658-73-8  Durch das jüdische Jahr 5776
(2015/2016)
Terminplaner

Jüdische Verlagsanstalt Berlin, 256 Seiten
11,90 EUR
Kalender 2015/2016 - 5776/77
Der praktische Terminplaner mit allen jüdischen Festen und Wochenabschnitten für 5776/77 (2015 bis Ende 2016 und Überblick 2017) sowie Zitaten aus der jüdischen Weisheit.
978-3-8252-4517-7 Klaus Dorn
Basiswissen Theologie: Das Judentum

Uni - Taschenbücher (UTB), 2016, 192 Seiten, Paperback, 15 x 21,5 cm
978-3-8252-4517-7
19,99 EUR Warenkorb
Was ist das Judentum? Um den christlichen Glauben zu verstehen, muss man auch den Glauben des Judentums als dessen Ursprung kennen. Die Botschaft Jesu lässt sich nur vor diesem Hintergrund begreifen. Aber in welchem Verhältnis stehen Christentum und Judentum zueinander und wie hängen sie miteinander zusammen? Klaus Dorn stellt übersichtlich das Basiswissen zu Geschichte, Überlieferung und Glaubensvorstellungen, Traditionen und Praxis des Judentums dar.
Inhaltsverzeichnis
978-3-421-05948-2 Bar-Chen/Specht
Warum Schabbat schon am Freitag beginnt

DVA, 2007, 192 Seiten, zahlr. Illustrationen, gebunden, 24 x 16,5 cm
978-3-421-05948-2
19,95 EUR Warenkorb
ab 9 Jahren
Warum fahren in Jerusalem am Samstag keine Busse? Warum beginnt das jüdische Jahr schon im September? Eine abenteuerliche Zeitreise in die Welt des Judentums beantwortet diese und viele weitere Fragen.
Gabrielle Oberhänsli-Widmer
Bilder vom Bösen im Judentum

Neukirchener Verlag, 2013, 224 Seiten, Paperback, 14,5 x 22,5 cm
978-3-7887-2671-3

30,00 EUR
Von der Hebräischen Bibel inspiriert, in jüdischer Literatur weitergedacht
"Wie kann man den einen guten Gott mit dem Bösen zusammendenken? Und ist das Böse eine angeborene Veranlagung des Menschen oder der Preis seiner Mündigkeit und Willensfreiheit? Ausgehend von biblischen Bildern und Gestalten lädt das vorliegende Buch zu einem wirkungsgeschichtlichen Gang durch die jüdische Literatur ein, der von den spätantiken Rabbinen bis zur zeitgenössischen israelischen Lyrik reicht und damit eine Fülle von Antworten zutage fördert, die weit über die Hebräische Bibel hinausgehen. Eine Studie zur Theologie, Kultur- und Mentalitätsgeschichte des Judentums.
Die Analyse ist dabei als Zusammenspiel zwischen alttestamentlicher Vorlage und jüdischer Rezeption gestaltet, ein exegetisches Spiel, bei dem nicht nur die Heilige Schrift das nachbiblische Schrifttum inspiriert, sondern umgekehrt auch das spätere jüdische Literaturschaffen die biblischen Texte in ein neues und nicht selten ungewohntes Licht setzt. Oft folgt die Rezeption den übergeordneten geistesgeschichtlichen Entwicklungen, wie beispielsweise dem signifikanten Schritt von der antiken und mittelalterlichen Gotterfülltheit der Welt hin zur neuzeitlichen und (post)modernen Gottesleere. Mithin geht die theologische Fragestellung Hand in Hand mit der anthropologischen: das Böse als angeborene Veranlagung des Menschen oder als Preis seiner Mündigkeit und Willensfreiheit? Die Folgetexte können den biblischen Basistext oft bis zur Unkenntlichkeit umgestalten und ihm grundlegend veränderte, überraschende und selbst diametral entgegengesetzte Aussageintentionen aufsetzen. Eine Studie zur Theologie, Kultur- und Mentalitätsgeschichte des Judentums.
Alexandra Grund
Ich will dir danken unter den Völkern

Gütersloher Verlagshaus, 2013, 752 Seiten, Broschur,
978-3-579-08152-6

68,00 EUR
Studien zur israelitischen und altorientalischen Gebetsliteratur. Festschrift für Bernd Janowski

Die Gebete Israels im Kontext der Gebetsliteratur aus dem Umfeld des Alten Testaments

Die Einsicht, daß die Gebete Israels auf dem Hintergrund der Texte aus seiner Umwelt und unter Berücksichtigung ihrer fortdauernden Rezeptionsgeschichte wahrgenommen werden müssen, gilt inzwischen als selbstverständliche Voraussetzung ihrer Erforschung. Die Beiträge dieser Festschrift, die das Wirken von Bernd Janowski in Theologie, Altorientalistik und Ägyptologie würdigen soll, widmen sich der alttestamentlichen Gebetsliteratur innerhalb und außerhalb des Psalters, Gebeten aus dem Umfeld des Alten Testaments sowie theologischen Implikationen des Betens in der Gegenwart.
siehe dazu: Jüdisches Gebetbuch
Maier, Johann
Judentum

Studium Religion

Uni - Taschenbücher (UTB),Uni - Taschenbücher (UTB), 2013, 117 Seiten, kartoniert
(978-3-8252-2886-6)
978-3-8252-4072-1
19,99 EUR
Die Zusammenstellung der wichtigsten Quellentexte zu Glaube, Geschichte und Praxis der jüdischen Religion veranschaulicht einzelne Aspekte der im Textband dargelegten Inhalte. Für ein umfassendes Verständnis vom Judentum sollte dieser Ergänzungsband nicht fehlen.

Geschichte, Glaube und religiöse Praxis im Judentum. Während das Gros der Literatur zum Judentum von Juden selbst verfasst ist, beschreibt Maier die jüdische Religion aus der (neutralen) Perspektive des Religionswissenschaftlers. In differenzierter Weise betrachtet er die drei Hauptpfeiler der jüdischen Religion: die geglaubte Geschichte, die erlebte Geschichte und die gelebte Religion, in der die ersten beiden Momente aufgehen.
Andreas Nachama, Walter Honolka, Hartmut Bomhoff
Basiswissen Judentum

Herder Verlag, 2011, 400 Seiten, durchgehend zweifarbig, Gebunden, Schutzumschlag, Leseband, 13,5 x 21,5 cm
978-3-451-32393-5
35,00 EUR
»Basiswissen Judentum« ist ein verständlich geschriebenes und zugleich umfassendes Lehrbuch der jüdischen Religion für unsere Zeit. Es führt ein in die Geschichte des Judentums, erklärt seine bleibende Botschaft, stellt die jüdischen Feste und Gebräuche vor und erläutert, was es heute heißt, als Jude zu leben. Aus liberaler Perspektive geschrieben knüpft es an die große Tradition des deutschen Judentums an und begleitet das neue Leben der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. Geschrieben von Rabbiner Walter Homolka und Hartmut Bonhoff vom Abraham Geiger Kolleg sowie Rabbiner Andreas Nachama, dem Herausgeber des neuen liberalen jüdischen Gebetbuchs. »Basiswissen Judentum« wird als Lehrbuch der jüdischen Religion empfohlen von der Allgemeinen Rabbinerkonferenz beim Zentralrat der Juden in Deutschland und vom Abraham Geiger Kolleg (Rabbinerseminar) an der Universität Potsdam.
Walter Rothschild
Der Honig und der Stachel
Das Judentum - erklärt für alle, die mehr wissen wollen
Gütersloher Verlagshaus, 2009, 432 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag, 15 x 22,7 cm
978-3-579-06528-1
34,95 EUR
Im Judentum gibt es nicht nur »Milch und Honig«, die Wirklichkeit sieht anders aus: Es gibt Brüche und Widersprüche, häufig besteht eine Kluft zwischen Theorie und Wirklichkeit und oftmals existieren verschiedene »richtige« Formen. Doch jeder, der sich für das Judentum interessiert oder seine jüdischen Wurzeln besser verstehen möchte, sollte lernen, was zu beachten und zu bedenken ist.
Walter Rothschild zeigt in seiner kritischen Einführung, wie das Judentum »funktioniert«. Darum stellt er die vielen kleinen Dinge des jüdischen Fest- und Alltages ins Zentrum. In tiefer Liebe zur Tradition des liberalen Judentums und im heiteren Wissen um die Unzulänglichkeiten des allzu Menschlichen ist sein Werk ein hilfreicher und unterhaltsamer Wegweiser in und durch das jüdische Leben.
Stern, David H.
Das jüdische Neue Testament
Die Heilige Schrift in jüdischer Übersetzung.

Hänssler - Verlag
, 510 Seiten, 710 g,
gebunden
978-37751-1626-8
978-3-417-25172-2

24,95 EUR
Die jüdisch-hebräischen Wurzeln der Bibel kommen ans Licht. Der Zusammenhang zwischen AT und NT wird deutlich.

zur weiteren Beschreibung und zum Kommentar zu dieser Übersetzung
Karl Erich Grözinger
Jüdisches Denken. Theologie - Philosophie - Mystik
Band 1: Vom Gott Abrahams zum Gott des Aristoteles

Campus Verlag, 2004, 636 Seiten, Gebunden, 978-3-593-37512-0
58,00 EUR
Dieses auf drei Bände angelegte Standardwerk ist die erste Darstellung des jüdischen Denkens von der biblischen Zeit bis in die Gegenwart. Erst der Blick in die alte, von zahlreichen Umbrüchen geprägte Geschichte der jüdischen Religion und Kultur ermöglicht das Verständnis der heutigen unterschiedlichen Positionen und Deutungen des Judentums.

BAND 1 umfasst den Zeitraum von den biblischen Anfängen israelitischer Religion bis zum hohen Mittelalter. Anschaulich schildert
Grözinger die Entstehung und Bedeutung der zentralen Elemente jüdischer Kultur und ihre wechselvolle Geschichte: die frühe Priesterreligion bis zur Zeit Nebukadnezars (6. Jh. v. d. Z.) mit ihrem archaischen Opferkult; die darauf folgende Zeit Esras, in der das Judentum sein Buch erhielt, die Tora des Moses; der große Einfluss griechischer Kultur und Religion auf das jüdische Denken nach Alexander dem Großen; die Entwicklung des rabbinischen Judentums und die damit verbundene Neudeutung der biblischen Schriften in der römischen Zeit ab 70 n. d. Z.; schließlich die mit dem Aufstieg des Islam im 9. und 10. Jahrhundert verbundenen Einflüsse des arabischen Rationalismus auf das Judentum.
Karl Erich Grözinger
Jüdisches Denken. Theologie - Philosophie - Mystik
Band 2: Von der mittelalterlichen Kabbala zum Hasidismus

Campus Verlag, 2006, 935 Seiten, Gebunden, 978-3-593-37513-7
74,00 EUR
Seit dem Mittelalter versuchen Juden die unübersichtliche Welt zu deuten und den Ort des Menschen in ihr zu finden. Dazu diente ihnen auch die Kabbala, in die Modelle der Philosophie ebenso wie der Sprache, die Lehre von Engeln und Dämonen sowie der göttlichen Allbeseeltheit Eingang fanden. Der wissende Mensch kann, als Magier, diese Erkenntnisse verwenden und wird zum Partner Gottes in der Welterhaltung und -gestaltung. Der Kabbala zufolge fließt das göttliche Fluidum in allem, Menschenseelen erfüllen in der Seelenwanderung
(Gilgul) menschliche Körper, Tiere, Pflanzen und Minerale. Riten und Gebotserfüllung werden neu gedeutet - so ist schon die tägliche Mahlzeit ein sakramentaler Akt. Karl Erich Grözinger stellt die verschiedenen kabbalistischen Modelle vor, bis hin zum Buch Sohar, das all diese Fäden zu einer phantastisch romanhaften Literatur verbindet, und zum osteuropäischen Chassidismus, der die kabbalistische Theosophie in eine mystische Anthropologie verwandelt. Aus dem Inhalt: Zahlen und Buchstaben als Werkzeuge der Welterschaffung · Kabbala und Gnosis · Die Farbenlehre der Kabbala · Der Messias als Adam redivivus · Messianische Naherwartung · Der paradiesische Adam und die Seelen der Menschheit · Der Mensch als Magier
Karl Erich Grözinger
Jüdisches Denken. Theologie - Philosophie - Mystik
Band 3: Von der Religionskritik der Renaissance zu Orthodoxie und Reform im 19. Jahrhundert

Campus Verlag, 2009, 680 Seiten, Gebunden, 978-3-593-37514-4
68,00 EUR
In Band 3 seiner Geschichte des jüdischen Denkens zeigt Karl Erich Grözinger, wie sich das italienische Judentum bereits ab dem 16. Jahrhundert, gut 200 Jahre vor der Aufklärung im mitteleuropäischen Judentum, den modernen Wissenschaften und Künsten öffnete und damit das jüdische Denken in Europa grundlegend veränderte. Verstärkt wurde die daraus resultierende religiöse Unsicherheit noch durch den Zuzug der von der iberischen Halbinsel stammenden sephardischen sowie zwangsgetauften Juden. All dies führte zu einer Religions- und Traditionskritik, die in Spinoza ihren letzten Höhepunkt fand. Parallel entstand, besonders in Osteuropa, eine »orthodoxe« und zugleich innovative Restrukturierung der rabbinischen Tradition. Die Berliner Aufklärung um Moses Mendelssohn trug die vom Mittelmeerraum ausgegangenen Debatten ab der Mitte des 18. Jahrhunderts in das deutsche Judentum. Hieraus entstand die in der gesamten Neuzeit virulente Auseinandersetzung um Gesetz oder Glaube als dem Zentrum des Judentums, die in die bis heute andauernde Trennung in Reform und Orthodoxie mündete.

Karl Erich Grözinger war bis 2007 Professor für Religionswissenschaft und Jüdische Studien an der Universität Potsdam.
978-3-525-37038-4 David Biale
Traditionen der Säkularisierung
Jüdisches Denken von den Anfängen bis in die Moderne

Vandenhoeck & Ruprecht, 2015, 266 Seiten, gebunden,
978-3-525-37038-4
59,99 EUR Warenkorb
David Biale zeichnet den Aufstieg des jüdischen Säkularismus anhand jener visionären Schriftsteller und Denker nach, die für seine Entfaltung wegweisend waren. Auf die facettenreiche Geschichte des Judentums blickend, spannt er einen Bogen von der Bibel bis in die Gegenwart; er belegt, inwiefern die von diesen Visionären hervorgebrachte säkulare Tradition spezifisch jüdisch ist und wie die Entstehung des jüdischen Säkularismus nicht nur eine Reaktion auf die Moderne war, sondern Kräften entsprang, die lange Zeit hindurch innerhalb des Judentums selbst am Werk waren.
Biale untersucht, wie antike hebräische Schriften – etwa das Buch Hiob, das Hohelied und das Buch Esther – die Bedeutung Gottes herunterspielen, ja ihn völlig ausklammern; wie Spinoza, inspiriert von der jüdischen Philosophie des Mittelalters, den biblischen Gott mit der Natur gleichsetzte und die Tora statt als Offenbarung als historisch-kulturellen Text las. Wirkmächtige jüdische Denker wie Salomon Maimon, Heinrich Heine, Sigmund Freud und Albert Einstein, die Spinoza auf dem Pfad der Säkularisierung folgten, werden in den Blick genommen. Es entsteht die Geschichte derer, die aus der mittelalterlichen jüdischen Mystik die Impulse für ihre Auflehnung gegen die Tradition schöpften; zu ihnen zählten Chajim Nachman Bialik, Gershom Scholem und Franz Kafka. Schließlich widmet er sich Zionisten wie David Ben-Gurion und anderen säkularen politischen Denkern, die Israel und die Bibel in den modernen Begriffen von Rasse, Nationalismus und Staat neu definierten.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe
Günter Mayer
Das Judentum

Kohlhammer Verlag, 1994, 526 Seiten, Leinen,
978-3-17-010269-9

76,00 EUR
Das Judentum wurzelt in der Bibel; es ist daher seinem Wesen nach nachbiblisch. Nur im ständigen Rückgriff auf seine Geschichte läßt sich das Judentum als Lebensform verstehen, die in ihren verschiedenen Abwandlungen aus der Begegnung mit der Zeit erwachsen ist. Suchte bis ins erste Drittel unseres Jahrhunderts das Judentum durch philosophische Entwürfe und mystische Spekulationen sich seiner Existenz denkend zu vergewissern, so drängte die radikale physische Bedrohung unter dem Nationalsozialismus und die Gründung des Staates Israel mehr zu theologischer Reflexion. Im Gottesdienst wird die Zukunft verheißende Geschichte des Volkes mit seinem Gott erfahrbar und lebendig.

Dr. Günter Mayer (geb. 1936) ist Professor für Geschichte und Literatur des Judentums an der Universität Mainz.
Dr. Hermann Greive (1935-84) war Professor für Judaistik an der Universität Köln.
Dr.JakobJ. Petuchowski (1925-91) war Professor ofRabbinics am Hebrew Union College - Jewish Institute of Religion, Cincinnati/USA.
Dr. Phillip Sigal (1927-85) war Rabbiner in Grand Rapids und Visiting Lecturer an der University of Michigan/USA.
Dr. Dr. Leo Trepp (geb. 1913) war Professor für Philosophie am Napa College/USA und ist Honorarprofessor fürjudaistik an der Universität Mainz.

Band 27 in der Reihe
Religionen der Menschheit
978-3-7887-3055-0 Ulrich Laepple
Messianische Juden - eine Provokation

Neukirchener Verlag, 2016, 176 Seiten, kartoniert, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-3055-0
19,99 EUR Warenkorb
Messianische Juden werden oft als eine Provokation empfunden - hier in Deutschland besonders. Die meisten Synagogen wie die offiziellen Kirchen halten sich auf kritischer Distanz. Aber wer sind die Messianischen Juden? Warum stoßen sie auf Widerstand? Welche Fragen werfen sie mit ihrer Existenz und mit ihrer Theologie auf? Sind sie eine Bedrohung oder eine Bereicherung des christlich-jüdischen Dialogs? Die im christlich-jüdischen Dialog erfahrenen Autoren aus unterschiedlichen Landeskirchen der EKD wollen mit den Beiträgen dieses Buchs Brücken des Verständnisses bauen und zentrale Fragen zur Einordnung der Bewegung beleuchten.
Mit Beiträgen von: Richard Harvey, Peter Hirschberg, Hanna Rucks, Swen Schönheit, Hans-Joachim Scholz
siehe dazu: Messianische Juden Geschichte und Theologie der Bewegung in Israel
Jonathan A. Romain / Walter Homolka
Progressives Judentum

Leben und Lehre.
Übersetzt und redigiert von Annette Böckler.

JVB, 384 Seiten
29,90 EUR
Bis 1938 in Deutschland Synagogen brannten, waren die meisten jüdischen Gemeinden in Deutschland liberal ausgerichtet. Nach dem Holocaust entwickelte sich jüdisches Leben nur langsam. Doch seit Anfang der neunziger Jahre gibt es in Deutschland wieder liberales Gemeindeleben Damit schließen Jüdinnen und Juden an da geistige Erbe früherer Generationen an: denn von Deutschland aus hatte nicht-orthodoxes Judentum seinen Siegeszug um die Welt genommen, um nun wieder in das Land seines Entstehens zurückzukehren.
Progressive Juden sprechen ihre Gebete auch unter Verwendung der hebräischen Sprache, bedecken ihr Haupt, tragen den Gebetsschal und feiern die jüdischen Feste. Sie stehen fest auf dem Boden des gemeinsamen jüdischen Erbes. Doch die Tora gilt ihnen nicht als von Gott wörtlich am Sinai übermittelt. Vielmehr sehen sie die jüdische Tradition als Frucht des langen gemeinsamen Weges von Gott und seinem Volk Israel. Offenbarung ist für sie ein forschreitender,
progressiver Prozess des Dialoges. Jede Generation steht neu vor der Herausforderung, sich dieser Tradition zu stellen und eine zeitgemäße Antwort zu finden. Von den weltweit rund 5 Millionen religös engagierten Juden folgen etwa 3.5 Millionen dem Weg, den das progessive Judentum weist. Damit ist diese Stimme integraler Bestandteil einer pluralistischen Betrachtung des Judentums und unverzichtbar für den jüdisch-christlichen Dialog.
Rabbiner Dr. Jonathan Romain und Rabbiner Dr. Walter Homolka führen in die Geschichte des progressiven Judentums als heute vorherrschende geistige Strömung des religiösen Judentums ein. Sie geben einen umfassenden Überblick über die Glaubensprinzipien des Judentums aus liberaler Sicht und stellen sich aktuellen Fragen.
Themen wie Ordination von Rabbinerinnen, Homosexualität, künstliche Befruchtung und Sterbehilfe verlangen eine Auseinandersetzung mit der Tora in moderner Perspektive. Romain und Homolka beschreiben konkret und anschaulich, wie progressives jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum aussieht. Welche Arbeit ist am Schabbat erlaubt? Welche Auslegungen der Speisegesetze git es? Ist eine Bestattung auf einem nicht-jüdischen Friedhof zulässig? Wie sehen die progressiven Regelungen für Eheschließung, Bestattung und Liturgie aus? Die Autoren haben mit diesem Band das Standardwerk zum liberalen jüdischen Leben im deutschsprachigen Raum verfasst.
978-3-525-53100-6 Franz Mußner
Traktat über die Juden

Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 401 Seiten, Gebunden,
978-3-525-53100-6
50,00 EUR
Warenkorb
In seinem für den jüdisch­christlichen Dialog bahnbrechenden Werk erarbeitet Mußner zentrale Grundlagen einer angemessenen christlichen Sicht des Judentums. Seine Sprache zeugt vom tiefen Engagement in der Sache und hat nichts von ihrer Leuchtkraft verloren.
Jahrhunderte lang hat die christliche Theologie gegen die Juden geschrieben. Was bisher gefehlt hatte, ist ein »Traktat über die Juden« im Sinne eines »Tractatus pro Judaeis«. Dass aus dem »gegen« ein »für« oder wenigstens ein neutrales »über« werden konnte, hängt mit der längst fälligen Besinnung der Kirchen über ihre »Wurzel« zusammen.
Inhaltsverzeichnis
Küng, Hans

Das Judentum
Die religiöse Situation der Zeit

Verlag Piper
2001, 908 Seiten, kartoniert
978-349-222827-5 
22,90 EUR

auch lieferbar:
Küng, Der Islam;

Küng, Das Christentum
Der weltbekannte Tübinger Theologe begann seine große Analyse der religiösen Situation der Gegenwart mit diesem Buch. Es stellt die jüdische Religion und Kultur in ihrer Kontinuität, Vitalität und Dynamik vor. In seiner überzeugenden Verbindung von Darstellung und Deutung eröffnet dieses Werk über das Judentum dem Leser, unabhängig von der eigenen Religion, neue Zugänge.

Hans Küng studierte an der Päpstlichen Universität in Rom Philosophie und Theologie, nahm als Experte am Zweiten Vatikanischen Konzil teil, ist katholischer Priester und Professor für Ökumenische Theologie in Tübingen. Ihm wurde 1979 wegen kritischer Äußerungen vom Papst die kirchliche Lehrbefugnis entzogen. Er hat mehrere wegweisende theologische Werke verfasst, u. a. "Das Christentum. Wesen und Geschichte (1994)".
Felix Mathys
Segenszeugnisse aus dem Alten Israel

Theologischer Verlag Zürich, 2010, 180 Seiten, Paperback, 12,5 x 20,0 cm
978-3-290-17547-4

18,80 EUR
Archäologische Funde zeigen, dass der Alltag der Israeliten geprägt war vom Vertrauen in Gottes Segenszuspruch. Die hier in Text und teilweise auch in Bildern vorgestellten Beispiele bieten einen Einblick in die alltägliche Frömmigkeit im Land der Bibel. Die Dokumente zeigen anschaulich, dass der Segen nicht nur priesterliche Handlung im Gottesdienst war. Als Kraft von Gott begleitete er die Menschen auf dem Weg ihres Lebens: von der Namensgebung bei der Geburt bis zum Tod – und auch darüber hinaus. Eine beeindruckende, auch ohne Fachkenntnisse leicht lesbare Zusammenstellung.

Felix Mathys, Jahrgang 1941, ist Pfarrer i. R. und Hebräischlehrer mit speziellem Interesse am Alten Testament und an der Archäologie Palästinas.
Elieser L. Ehrmann
Von Trauer zur Freude
Leitfäden und Texte zu den jüdischen Festen
Institut Kirche und Judentum, 2012, gebunden,
978-3-923095-80-3

29,80 EUR
Neu herausgegeben von Peter von der Osten-Sacken und Chaim Z. Rozwaski

Dieser Band dokumentiert das eindrückliche, von der Reichsvertretung der Juden in Deutschland betriebene Projekt einer jüdischen Erziehung in der NS-Zeit, als die jüdischen Schülerinnen und Schüler entweder von den staatlichen Schulen ausgeschlossen oder aber mehr und mehr dem deutschen kulturellen Leben entfremdet wurden. Eine umfassende Kenntnis und eine entsprechende Praxis der jüdischen Feste sollten ihnen in dieser Situation bei der Ausbildung einer neuen jüdischen Identität helfen.
Dr. Elieser L. Ehrmann, Pädagoge und Mitarbeiter in der Schulabteilung der Reichsvertretung, legte zu diesem Zweck in den Jahren 1936-1938 eine Reihe exzellenter Arbeitspläne für die Hand der Lehrerinnen und Lehrer und kenntnisreich erarbeitete Quellenhefte für den schulischen und außerschulischen Gebrauch vor.
Die in dieser Neuausgabe vereinten Leitfaden und Textsammlungen sind aufgrund ihrer hohen Qualität nicht nur von historischem Interesse. Sie fuhren gediegen und anschaulich in wesentliche Zusammenhänge jüdischen Lebens ein.
Dieter Vieweger
Streit um das Heilige Land
Was jeder vom israelisch-palästinensischen Konflikt wissen sollte
Gütersloher Verlagshaus, 2010, 288 Seiten, Broschur, 15 x 22,7 cm
978-3-579-06757-5
19,95 EUR
•Ein objektiver Blick auf beide Seiten des Konflikts
•Innenansichten des Alltages in einem konfliktträchtigen Land
•Mit zahlreichen Landkarten, Fotos, Übersichten und Kurzportraits
Der Konflikt in Israel/Palästina ist nur ein Höhepunkt in der langen Geschichte der Auseinandersetzungen im Nahen Osten. In ihm verflechten sich jahrhundertealte politische Interessen, mangelndes Verständnis zwischen Orient und Okzident sowie unterschiedliche soziale und ökonomische Lebensgrundlagen. Dazu spielen vorgeschobene wie tatsächliche Interessen dreier Weltreligionen eine große Rolle.
Dieter Vieweger hat dieses Buch für Menschen geschrieben, die von Europa aus den Konfliktherd betrachten: Die Vorgänge in Nahost sollen nachvollziehbar werden, die Vielschichtigkeit der historischen und gegenwärtigen Interessenlage in ihrer Komplexität fassbar. Denn den Rufen nach schnellen und radikalen Lösungen, von welcher Seite auch immer, kann nur mit nüchterner Aufklärung begegnet werden.

Dieter Vieweger, geb. 1958, Prof. Dr. Dr. Dr. h.c., Studium der Ev. Theologie in Leipzig; 1985 Promotion; 1989 Habilitation; 1986 bis 1989 Pfarrer des Thomanerchores Leipzig; 1989 bis 1991 Professor für alttestamentliche Wissenschaft an der Kirchlichen Hochschule Berlin, 1991 bis 1993 an der Humboldt-Universität Berlin; seit 1993 Professor für alttestamentliche Wissenschaft und biblische Archäologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal; 1993 bis 1998 Studium der Ur- und Frühgeschichte in Frankfurt a.M.; 1998 Promotion; 1992 bis 2005 Mitglied im Verwaltungsrat und 1999 bis 2005 im Wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Evangelischen Instituts für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes; seit 1991 Vertrauensdozent der Studienstiftung des deutschen Volkes; seit 1999 Direktor des Biblisch-Archäologischen Instituts Wuppertal; ab 1999 Lehrtätigkeit an der Privatuniversität Witten-Herdecke, seit 2002 dort Inhaber der Forschungsprofessur „Archäologie und Ältere Geschichte“; seit 2005 Leitender Direktor des Deutschen Evangelischen Instituts für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes in Jerusalem und Amman, zugleich Forschungsstelle des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI); seit 2005 Vertreter des Propstes in Jerusalem und Koordinator der evangelischen Bildungsarbeit in der Heiligen Stadt; seit 2006 Senior Fellow des Albright Institutes, Jerusalem; seit 2009 ordentliches Mitglied des DAI; 2009 Verleihung des Titels Dr. h.c. durch die Universität Wuppertal; nach Projekten in Zypern, Griechenland und Italien Leiter verschiedener archäologischer Forschungsprojekte in Jordanien, Israel und Palästina.
Magonet, Jonathan
Einführung ins Judentum

JVB / Jüdische Verlagsanstalt Berlin, 2002, 343 Seiten, Broschur,
3-934658-43-1
24,90 EUR
Wer sich über das jüdische Selbstverständnis in der Gegenwart aber auch über dessen religiöse Traditionen einen Überblick verschaffen möchte, dem bietet Jonathan Magonets Grundriss eine kenntnisreiche und unterhaltsame Lektüre. In dreizehn Kapiteln, die ihren Ausgang von einem Lied nehmen, das zu Pessach gesungen wird, entfaltet Jonathan Magonet, einer der führenden Köpfe des Roformjudentums in Großbritannien, die bedeutendsten jüdischen Glaubensvorstellungen wie z.B. das Gottesbild und die Annahme von der Erwählung des Volkes Israel. Er diskutiert die Tora, die mündliche Überlieferung in Talmud und Mischna, die es Juden erlaubt, das göttliche Wort an veränderte Zeitumstände anzupassen, betrachtet die religiösen Feste im Jahres- und Lebenszyklus, die Bedeutung der Rabbinen und die veränderte Rolle der Frauen, erörtert den Stellenwert der Shoah für das jüdische Selbstverständnis, erklärt die Beziehung des Judentums zu anderen Religionen u.v.a.m. und entwickelt so eine fundierte Einführung in modernes jüdisches Denken.
"Wer als Jude oder Christ eine originelle und spannende Einführung ins Judentum lesen will, die zugleich wohlbegründet und systematisch klar aufgebaut ist, der greife zu diesem großartigen Buch. Reformorientierte Christen werden sich besonders freuen, wie mutig, konstruktiv und einfühlsam hier einer der bekanntesten Rabbiner und Fürsprecher des Reformjudentums seine eigene große Religion darstellt." Hans Küng
Landgraf, Michael
Judentum
Evangelischer Presseverlag Pfalz, 2007, 176 Seiten, kartoniert,
978-3-7668-4218-3
23,50 EUR
Einführung Materialien Kreativideen
Die aufwändig ausgestatteten ReliBausteine ermöglichen eine Begegnung mit dem Judentum. Jüdisches Leben und Riten in der Gegenwart, die Geschichte des jüdischen Volkes und jüdische Biografien können so leicht erschlossen werden. Aktuelle Fragestellungen, bei denen auch jüdische Stimmen zu Wort kommen, schaffen Orientierung und regen zur Diskussion an. Spielideen und Vorschläge für einen offenen Unterricht runden das Konzept ab. Die Bausteine "Judentum" sind für den außerschulischen Unterricht sowie für die Sekundarstufen I und II geeignet.
Band 4 in der Reihe ReliBausteine
TRIBÜNE
 Erscheint vierteljährlich.
Tribüne Verlag, 4 Hefte jährlich,
Preis jährlich zzgl. Versand:
30,00 EUR
Zeitschrift zum Verständnis des Judentums. Hrsg. von Elisabeth Reisch.
Israel und Palästina

Zeitschrift für Dialog. Hrsg. vom Deutsch- Israelischer Arbeitskreis für Frieden im Nahen Osten e.V. Erscheint vierteljährlich.
Wochenschau Verlag, 4 Ausgaben jährlich
Preis jährlich zzgl. Versand:
32,00 EUR
Jede Ausgabe hat ein Schwerpunkthema und informiert umfassend über neue Entwicklungen im Nahostkonflikt. Beiträge, Analysen, Rezensionen und Originaldokumente liefern einen nahtlosen Überblick über die wichtigsten Ereignisse und prägende Veränderungen in der Region. Die Hefte haben einen Umfang von 80 Seiten.
Rosen, Jeremy
Kabbala Inspirationen
Das Geheimnis ihrer Texte und Symbole

Patmos Verlag, 2006, 160 Seiten, Klappenbroschur,
3-491-45075-6
9,90 EUR
Kabbala heißt die jüdische Mystik, die im 12. Jahrhundert in Spanien und in der Provence entstand. "Kabbala Inspirationen" ist ein opulent illustriertes Buch, das uns die Schönheit und Weisheit dieser geheimnisvollen spirituellen Tradition nahe bringt. Es präsentiert Texte aus den berühmtesten kabbalistischen Schriften, vor allem aus dem "Sohar" (Buch des Glanzes), und führt in die faszinierende Themenwelt der jüdischen Mystik ein. Einfühlsam werden aus Sicht dieser Geheimlehre der Schöpfungsmythos, der Baum des Lebens und die Bedeutung des hebräischen Alphabets beschrieben. Besondere Aufmerksamkeit widmet der Autor den zehn Sefirot (verschiedenen Kräften und Aspekten des einen Gottes) und der mystischen Vereinigung von Mann und Frau. Ein spiritueller Weg zu einer ganzheitlichen Weltsicht für Menschen jeden Glaubens.
Berg, Rav P. S.
Licht der Kabbala
Die Essenz des Sohar

Kreuz Verlag, 2006, 280 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
3-7831-2818-8
24,95 EUR
Seit Jahrhunderten genießt die Kabbala, die jüdische Mystik, überall auf der Welt einen besonderen Ruf ­ doch nur wenige sind in der Lage, Symbolik und Begrifflichkeit der jüdischen Weisheit zu verstehen. Der zentrale Text der Kabbala ist der Sohar, eine Art Kommentar zu den alttestamentlichen Erzählungen, Gesetzen und Genealogien. Der Sohar bildet gewissermaßen die Brücke zwischen der für uns fremden Symbolik altjüdischer Texte und dem menschlichen Leben. In diesem Werk »dechiffriert« der bedeutende Kabbalist Rav Berg die Kernstücke des Sohar, etwa über die Komplexe Gut und Böse, Reichtum und Armut oder menschliche Beziehungen, und beleuchtet den Text aus heutiger Sicht.
Winner, Lauren F.
Sabbat im Café

Gütersloher Verlagshaus, 2006, 160 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
3-579-06932-2
14,95 EUR
Warum jüdische Rituale mein Leben bereichern
Der Sabbat ist das Stück Judentum, das Lauren F. Winner am meisten vermisst. Geboren als Jüdin konvertierte sie im Alter von 19 Jahren zum Christentum. In ihrem beeindruckenden Buch erzählt die überzeugte Christin nun von all den Dingen des Judentums, die ihr im Christentum fehlen: die jüdischen Gewohnheiten, Rituale und Feste, »die das Heilige ins Alltägliche herabziehen«. Dabei geht es um ein spirituelles Wissen, das das Leben gehaltvoller, dichter und lebendiger machen kann.
Ein besonderes Buch - wunderbar geschrieben. Eine Anleitung für mehr Achtsamkeit und Weisheit im alltäglichen Tun. Nachdenkliches und Nützliches über spirituelle Praktiken und Rituale. Jüdische Lehrstunden für ein intensiveres Leben
Obrist, Hanspeter
Feste Israels mit messianischer Haggada
Die Feste erzählen Gottes Heilsgedanken

Brunnen Verlag, 2006, 96 Seiten, Paperback
3-7655-1372-5
5,95 EUR
Der Autor wirft eine ganz essenzielle Frage auf: «Wussten Sie eigentlich, dass Jesus nicht einfach nur aus Tradition an den Festen Israels teilnahm?» Tatsächlich, hier steckte mehr dahinter: mehr Inhalt, mehr Sinngebung, mehr Verborgenes!
Es ist eine Bereicherung, die Hintergründe der jüdischen Feste zu verstehen. Der Autor liefert eine kurze, leicht nachvollziehbare Darstellung der Schwerpunkte der einzelnen Feste. Und so ganz nebenbei erfahren die Leserinnen und Leser viel Ermutigendes über Gott und seinen großen Erlösungsplan. Zudem ist spannend zu entdecken, welche Verheißungen durch Jesus Christus bereits erfüllt wurden.
Im zweiten Teil enthält das Buch eine messianische Haggada (Anleitung/Ordnung zum Feiern). Sie stammt aus den messianischen Gemeinden in Israel und wurde zur besseren Verständlichkeit überarbeitet und reich bebildert. Sie beinhaltet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie eine Passahfeier gestalten werden kann. Von der Liturgie mit Liedern und Bibelversen bis zu den Hinweisen auf die Speisen ist darin alles enthalten!
Elieser L. Ehrmann
Von Trauer zur Freude
Leitfäden und texte zu den jüdischen Festen
Institut Kirche und Judentum, 2012, gebunden,
978-3-923095-80-3

29,80 EUR
Neu herausgegeben von Peter von der Osten-Sacken und Chaim Z. Rozwaski

Dieser Band dokumentiert das eindrückliche, von der Reichsvertretung der Juden in Deutschland betriebene Projekt einer jüdischen Erziehung in der NS-Zeit, als die jüdischen Schülerinnen und Schüler entweder von den staatlichen Schulen ausgeschlossen oder aber mehr und mehr dem deutschen kulturellen Leben entfremdet wurden. Eine umfassende Kenntnis und eine entsprechende Praxis der jüdischen Feste sollten ihnen in dieser Situation bei der Ausbildung einer neuen jüdischen Identität helfen.
Dr. Elieser L. Ehrmann, Pädagoge und Mitarbeiter in der Schulabteilung der Reichsvertretung, legte zu diesem Zweck in den Jahren 1936-1938 eine Reihe exzellenter Arbeitspläne für die Hand der Lehrerinnen und Lehrer und kenntnisreich erarbeitete Quellenhefte für den schulischen und außerschulischen Gebrauch vor.
Die in dieser Neuausgabe vereinten Leitfaden und Textsammlungen sind aufgrund ihrer hohen Qualität nicht nur von historischem Interesse. Sie fuhren gediegen und anschaulich in wesentliche Zusammenhänge jüdischen Lebens ein.
Heiko Krimmer
Ich habe dich erwählt


Hänssler Verlag, 2010, 208 Seiten, Paperback, 13,5 x 20,5 cm
978-3-7751-5261-7

12,95 EUR
Israel im Licht des Propheten Sacharja
Der Taumelbecher für die Völker. So bezeichnet Sacharja Jerusalem. An Israel wird sich die Weltpolitik entscheiden. Heiko Krimmer beleuchtet Gottes Geschichte mit dem Volk Israel im Buch des Propheten Sacharja – auch mit einem Blick in die Zukunft des Heiligen Landes. Denn Sacharja ist der einzige Prophet im Alten Testament, der von Gott umfassend in seine Pläne mit Israel eingeweiht wurde. Mit hilfreichen Hinweisen für die Vorbereitung von Hauskreisen oder Gesprächsgruppen.
Bard, Mitchell G.
Behauptungen und Tatsachen
Der israelisch-arabische Konflikt im Überblick

Hänssler Verlag, 2002, 832 Seiten,
3-7751-3856-0
9,95 EUR
Mitchell Bard ist in dieser eindrucksvollen Dokumentation der Wahrheit über den israelisch-arabischen Konflikt auf der Spur.
Von den Anfängen des israelischen Staates über den Sechs-Tage-Krieg, den Friedensprozess bis zu den aktuellen Ereignissen - über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren hinweg stellt er die Behauptungen der Gegner Israels den historischen Tatsachen gegenüber und liefert dabei viele Hintergrundinformationen rund um Israel und die arabische Welt. Ein kompaktes Werk, das hilft, die Wahrheit zu erkennen und Ereignisse und Aussagen der Konfliktparteien kritisch zu beurteilen.
Kayales, Christina
Was jeder vom Judentum wissen muß

Gütersloher Verlagshaus, 2005, 208 Seiten, kartoniert,
3-579-06407-x
978-3-579-06407-9
12,95 EUR
Jeder weiß, dass dieJuden von den Nazis verfolgt und ermordet wurden. Doch wie ihre Geschichte aussah, was' sie glauben und wie sie leben - das wissen die Wenigsten.
Schnell, sachlich und fundiert informiert dieses kompakte Handbuch über jüdischen Glauben, jüdische Traditionen und jüdisches Leben. Einfach formuliert, knapp gehalten und auf das Wesentliche reduziert ist es eine aus gezeichnete Hilfe, um die Religion kennen zu lernen, in der die Wurzeln des Christentums liegen.
Mit Register, Glossar, Literaturverzeichnis, Internetadressen und über 50 Fotos im Innenteil.
Nachama, Andreas
Jüdisches Gebetbuch Hebräisch-Deutsch
Ein Gebetbuch ist der öffentlichste und zugleich der intimste Ausdruck jüdischer Wertvorstellungen und Erfahrungen. Es ist der beste Zugang, um einen Einblick in die Seele des jüdischen Glaubens zu erhalten, ist aber gleichzeitig auch ein Zeugnis der täglichen Kämpfe, die in dieser Seele stattfinden.
In diesem mehrbändigen Jüdischen Gebetbuch eröffnet sich die reiche Tradition des jüdischen Gottesdienstes in einer leicht erschließbaren Form und einer ausdrucksvollen deutschen Übersetzung, die die poetische Sprachkraft des Originals bewahrt. Es ist die wesentliche Grundlage der jüdischen Glaubenspraxis, die die Gebetstexte durch das gesamte jüdiscbe Jahr zugänglich macht.
Band 1: Schabbat und Werktage

Gütersloher Verlagshaus, 2009, 296 Seiten, Gebunden,
978-3-579-02595-7
24,95 EUR
Band 2: Pessach - Schawuot - Sukkot,
 Gebetstexte für die Wallfahrtsfeste
Gütersloher Verlagshaus, 2011, 360 Seiten, Gebunden,
978-3-579-02597-1
29,99 EUR
Band 3: Rosch Haschana
Neujahrsfest
Gütersloher Verlagshaus, 2013, 264 Seiten, Gebunden, 17 x 24 cm
978-3-579-02599-5
29,99 EUR Warenkorb
Band 4: Jom Kippur
Versöhnungstag
Gütersloher Verlagshaus, 2013, 472 Seiten, 17 x 24 cm
978-3-579-07410-8
39,99 EUR Warenkorb
Lewis, Bernard
Die Juden in der islamischen Welt

Beck, 2004, 240 Seiten, 21 Abbildungen,
3-406-51074-4
978-3-406-51074-8
12,90 EUR
Der international renommierte Islamwissenschaftler Bernhard Lewis schildert in seinem Standardwerk souverän und anschaulich die Geschichte der Beziehungen zwischen Juden und Muslimen von der Entstehung des Islam bis zur massenhaften Vertreibung von Juden aus islamischen Ländern im Zuge der Staatsgründung Israels.

Aus der Reihe Wissen
Leo Trepp
Der jüdische Gottesdienst

Gestalt und Entwicklung

Kohlhammer Verlag, 2. Auflage 2003, 370 Seiten, kartoniert
978-3-17-018079-6
32,-- EUR
Jüdischer Gottesdienst bewegt sich um die beiden Brennpunkte synagogaler Gottesdienst und häusliche Feier. Unverwechselbar geprägt wird er jeweils von seiner Zeit und der Stellung des Festes im liturgischen Jahr. Die Darstellung konzentriert sich im ersten Teil auf die Gestalt des Gottesdienstes, wobei Leo Trepp nicht nur das gesprochene und gesungene Wort wiedergibt, sondern auch die Logik des Gottesdienstaufbaus transparent macht und auf die Interaktion von Gemeinde und Vorbeter eingeht. Im zweiten, historischen Teil wird beschrieben, wie die Zeit des Tempels, Anordnungen des babylonischen Rabbinats, die religiöse Dichtung des Mittelalters, Mystik und Kabbala, die Reformbestrebungen des 19. Jahrhunderts und die Ausbildung von "Denominationen" in Amerika die Entwicklung des jüdischen Gottesdienste beeinflusst und geformt haben. Die Neuauflage wurde um das Kapitel "Gebete der Frauen" erweitert.
Leo Trepp / Gunda Wöbken-Ekert
Dein Gott ist mein Gott
Wege zum Judentum und zur jüdischen Gemeinschaft
Kohlhammer Verlag, 2005, 244 Seiten, kartoniert, 23 x 15,5 x 1,7 cm
978-3-17-017411-5
24,80 EUR
Dieses Buch wendet sich einem Thema von wachsendem Interesse unter Nichtjuden wie Juden zu. Es richtet sich an den großen Kreis der Leserinnen und Leser, die konkrete Antworten auf Fragen suchen wie: Können Nichtjuden überhaupt Juden werden? Wie geschieht dies? Welcher Rang wird den Konvertiten im Judentum zuerkannt? Gleichzeitig versteht es sich als Leitfaden für die wachsende Zahl von Menschen, die sich dem Judentum anzuschließen beabsichtigen. Im ersten Teil der Darstellung wird die historische Entwicklung nachgezeichnet, von der biblischen bis zur neuesten Zeit. Zeigt sich das Judentum in der Antike aufnahmebereit, sieht es sich in der Folgezeit unter dem Druck einer mächtiger werdenden Kirche zunehmend gezwungen, Zurückhaltung zu üben. Im zweiten Teil werden die verschiedenen Gruppierungen und Aufnahmebedingungen innerhalb der religiösen Richtungen des Judentums behandelt, ferner die Gewissensfragen, denen sich der Kandidat zu stellen hat. Erlebnisberichte von Juden aus freier Wahl im dritten Teil zeigen, wie Übertritte in der Praxis gehandhabt und erfahren werden.
Leo Trepp
Lebendiges Judentum
Texte aus den Jahren 1943 bis 2010
Kohlhammer Verlag, 2013, 272 Seiten, kartoniert
978-3-17-022499-5
24,90 EUR
Diese Texte des Rabbiners, Religionsphilosophen und Humanisten Leo Trepp sind für Juden und Nichtjuden gleichermaßen von Interesse. Sie zeugen davon, wie engagiert Trepp zu jeder Zeit auf zwei zentrale Fragen eingegangen ist: Wie kann das Judentum für die Juden aktuell und bedeutungsvoll bleiben? Und: Was kann es den anderen Kulturen geben? So setzt sich Trepp mit dem Religionsbild der Christen ebenso auseinander wie mit dem jüdischen Staat Israel, der Judentum, Christentum und Islam Schutz geben kann und soll. Besonderes Anliegen ist für ihn die Frage, wie die Juden ihr Verhältnis zu Deutschland nach der Schoa neu gestalten können und welche Basis für einen sinnvollen Dialog zwischen Juden und Christen erforderlich ist. Eingehend beschäftigt sich Trepp mit Samson Raphael Hirsch, Franz Rosenzweig und Hermann Cohen, mit Mordechai Kaplan, der ihn und den er stark beeinflusst hat, aber auch mit der Frage, welche Bedeutung das Land Israel für das Judentum und welchen Einfluss jüdisches Denken auf das heutige Leben hat - sei es im Dialog mit dem Islam oder in der Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus.
Susanne Galley
Das jüdische Jahr

Feste, Gedenk- und Feiertage

C. H. Beck 2003, 208 Seiten
12,90 EUR
Dieses Buch führt allgemeinverständlich in den jüdischen Kalender und die Bedeutung des Schabbat ein. Es beschreibt anschaulich die wichtigsten Feste wie Chanukka, Pessach oder das Laubhüttenfest, die Gedenktage Israels, etwa den Trauertag für die Opfer der Schoa, sowie die herausragenden Feste im Lebenslauf eines Juden, etwa die Beschneidung oder die Bar Mizwa. Die einzelnen Kapitel gehen immer von den gegenwärtigen Bräuchen aus, erklären aber zugleich, wie Bibel und Talmud, die Meister der Kabbala und des Chassidismus die großen Tage des Jahres gedeutet und verändert haben. Zahlreiche Quellentexte - Gebete, Lieder und kurze Erzählungen - sowie Übersichten zum Ablauf einer Liturgie oder zu einer Speisenfolge runden diesen informativen Führer durch das jüdische Jahr ab.
Susanne Galley lehrt als Privatdozentin jüdische und christliche Religionsgeschichte an der Universität Potsdam. Ihre Arbeitspunkte sind jüdische und christliche Hagiographien, der Chassidismus sowie die Geschichte der Bibelexegese.
aus der Reihe Wissen
978-3-7615-6010-5  Alfred Burchartz
Israels Feste

Was Christen davon wissen sollten

Aussaat Verlag, 2003, 192 Seiten, Taschenbuch,
3-7615-3583-x
9,90 EUR
Die wichtigsten jüdischen Feste, wie sie gefeiert und erlebt werden, stellt Alfred Burchartz hier vor, ordnet sie in Geschichte und Tradition ein und erläutert ihre Bedeutung. Die einzelnen Beiträge werben um Verständnis für den jüdischen Glauben und machen deutlich, dass die christliche Kirche ihre Wurzeln im Judentum hat. Ohne den jüdischen Glauben, in dem auch Jesus und seine Jünger lebten, ist das Neue Testament in seiner ganzen Bedeutung nur unzureichend verständlich.

ABC-team
978-3-7615-6010-5 Alfred Burchartz
Israels Feste
Was Christen davon wissen sollten
Aussaat Verlag, 2013, 192 Seiten, kartoniert, Taschenbuch
978-3-7615-6010-5
14,99 EUR
Die wichtigsten jüdischen Feste, wie sie gefeiert und erlebt werden, stellt Alfred Burchartz hier vor, ordnet sie in Geschichte und Tradition ein und erläutert ihre Bedeutung. Die einzelnen Beiträge werben um Verständnis für den jüdischen Glauben und machen deutlich, dass die christliche Kirche ihre Wurzeln im Judentum hat. Ohne den jüdischen Glauben, in dem auch Jesus und seine Jünger lebten, ist das Neue Testament in seiner ganzen Bedeutung nur unzureichend verständlich.
Die misten christlichen Feste haben ihren Ursprung in der jüdischen Festtradition. Allerdings ist dieser Zusammenhang nur wenigen bewusst. Christen feiern Ostern und Pfingsten, halten Abendmahl und beten das Vaterunser; aber der jüdische Mutterboden für diese Traditionen ist viel zu wenig bekannt. - Freilich, ohne den jüdischen Glauben, in dem Jesus und seine Jünger lebten, ist auch das Neue Testament in seiner ganzen Bedeutung nur unzureichend verständlich. Das Bekenntnis zu Jesus Christus als dem Messias Gottes für Juden und Heiden spiegelt sich in der langen Tradition der jüdischen Messiashoffnung und ihren Verheissungen. Auch wenn Juden das nicht anerkennen können, bleibt es Tatsache, dass die Kirche Christi auf Israel, den älteren Glaubensbruder, angewiesen ist.
Alfred Burchartz entfaltet in grosser Detailkenntnis elementare Zusammenhänge, die von Rosch Haschana bis Pessach, vom Schabbat bis zur jüdischen Messiaserwartung reichen.
Kerry M. Olitzky
Kleines 1 x 1 jüdischen Lebens

Aus dem Amerikanischen von Annette Böckler.

JVB 2001, 192 Seiten
zur Zeit vergriffen, Neuauflage ist vorgesehen!
Welche Gebetshaltungen kennt das Judentum?
Wie baut man eine Laubhütte?
Wie führt man durch den Sederabend?
Dieses Buch bietet kurze, leicht verständliche, reich illustrierte Anweisungen für die Praxis jüdischen Lebens. Wie man betet, wie die Schabbatkerzen entzündet werden, wie man Kranke besucht, wie ein hebräischer Grabstein aussieht und wie eine Beerdigung abläuft - solche und ähnliche Fragen werden in diesem Buch kurz, übersichtlich und mit vielen Abbildungen beantwortet.
Ein ideales Einmaleins für den jüdischen Religionsunterricht und alle diejenigen, die im praktischen religiösen Leben übersichtliche Information suchen.
Rabbiner Kerry M. Olitzky ist Direktor der School of Education am Hebrew Union College - Jewish Institute of Religion, Rabbiner Ronald H. Isaacs amtiert am Temple Sholom in Bridgewater, New Jersey.
Stemberger, Günter
Jüdische Religion


C.H. Beck, 112 Seiten
978-3406450037
7,90 EUR
Auf nur 112 Seiten skizziert der Wiener Judaistiker Günter Stemberger die Grundzüge der jüdischen Religion. Als Rahmen hat er den Lebenslauf von der Geburt oder vom Eintritt ins Judentum bis zum Tode und den damit verknüpften Vorstellungen. "Anders als etwa im Christentum läßt sich nicht zwischen religiösen und profanen Bereichen des Lebens unterscheiden ... Das ganze Leben ist Religion", schickt der Autor voraus. Deshalb regeln die religiösen Riten, Normen und Glaubensinhalte das Alltagsleben. Am bekanntesten dürfte für den Nichtjuden deren Niederschlag in den Speisegesetzen sein - der Vorschrift "koscher" zu essen. Angesichts der Vielfalt der jüdischen Strömungen, von der Orthodoxie bis zum areligiösen Festhalten an der "Idee" des Judentums, wählt Stemberger als Darstellungsrahmen "eine gemäßigt orthodoxe, der biblischen und talmudischen Tradition verpflichtete Lebensform". Er vermittelt vor allem die theologische Grundlage jener Riten und Normen, in denen sich das jüdische vom christlichen Alltagsleben unterscheidet.
weitere Titel: Reihe Wissen
Dietmar Herz / Julia Steets
Palästina
Gaza und Westbank. Geschichte - Politik - Kultur

Beck, 184 Seiten, 8 Abbildungen, 12 Karten,
11,90 EUR
Palästina ist eine Region der Superlative: Kein Gebiet auf der Erde ist politisch so zerstückelt wie das Westufer des Jordan, die sogenannte "Westbank", und der Gazastreifen. Nirgendwo sonst ist eine mehrere Jahrtausende währende Geschichte nicht nur in archäologischen Zeugnissen, sondern auch im politischen und religiösen Alltag so präsent. Dieses Buch bietet einen fundierten und umfassenden Überblick über Geschichte, Politik und Kultur Palästinas. Im Mittelpunkt stehen der Konflikt der Palästinenser mit dem Staat Israel und die palästinensische Politik unter Yassir Arafat. Die Autoren beschreiben die Hoffnungen und Probleme des Friedensprozesses und zeigen, wo die größten Hindernisse für einen dauerhaften Frieden liegen. Ein Blick auf das vielfältige kulturelle Leben im heutigen Palästina rundet die Darstellung ab.

beck'sche reihe 1433, weitere Titel: Reihe Wissen
Kellermann, Ulrich
Das Achtzehn Bitten Gebet
Jüdischer Glaube in neutestamentlicher Zeit

Neukirchener Verlag, 2006, 224 Seiten, Paperback
978-3-7887-2189-3
24,90 EUR
Die Studie stellt eine geschichtliche Einleitung und einen historisch-kritischen Kommentar zum jüdischen Achtzehn­Gebet, dem Hauptgebet der Synagoge, in seiner vermutlich ältesten palästinischen Version dar. Zugleich wird als authentische Interpretation dieser Gebetsüberlieferung die babylonische Version zur Auslegung mit herangezogen. Vor allem durch traditionsgeschichtliche Vergleiche zeigt der Verfasser die Eingebundenheit der einzelnen Benediktionen in die theologischen Überlieferungen des Frühjudentums und ihre Übereinstimmung mit neutestamentlichen und rabbinischen Aussagen auf. Die allgemein verständliche Interpretation zitiert alle wichtigen hebräischen Texte in Übersetzung.
Hans Freudenberg
Judentum

Vandenhoeck & Ruprecht, 2008,
48 Seiten, mit Abbildungen und Kopiervorlagen, kartoniert,
978-3-525-61036-7
14,99 EUR
Es gibt religiöse und weniger religiöse Familien in allen Religionen. Bei Kindern jüdischen Glaubens ist ebenso ungewiss wie bei den christlichen Klassenkameraden, ob sie auskunftsfähig wären über ihre Religion und über eine religiöse Praxis. Der eher säkular erzogene Philipp führt durch das Unterrichtsmaterial und entdeckt Religion im Leben zweier Klassenkameraden: Der eine ein Jude, der andere Christ.

Aus der Reihe Alles was wir wissen müssen
99 Fragen zum...
Judentum
Gütersloher Verlagshaus, 2001/2002,

140 Seiten
3-579-01201-0
8,20 EUR
  

Walter Rothschild,

99 Fragen - das sind Streifzüge durch die Welt der Religionen. Die Bände vermitteln nicht nur grundlegende Informationen, sie sind darüber hinaus ein echtes Lesevergnügen, spannend und verständlich geschrieben. Die Fragen selbst lassen erkennen, dass es hier um Wissensvermitllung jenseits klassischer Formen geht.
99 Fragen werden kurz und bündig beantwortet. Die Bücher sind lexikalisch aufgebaut, d. h. jede Frage enthält ein besonders hervorragendes Kernthema, das die alphabetische Reihenfolge bestimmt.
978-3-406-40331-6 Klaus Kienzler
Der religiöse Fundamentalismus
Christentum, Judentum, Islam
C.H.Beck, 2007, 120 Seiten,
978-3-406-40331-6
8,95 EUR
Seit geraumer Zeit ist die Rede von "Fundamentalismus" und von "fundamentalistischen" Tendenzen inflationär. Und das in allen Bereichen des gesellschaftlichen, politischen, aber auch kulturellen und religiösen Lebens. Die dramatischen Veränderungen im Iran durch die islamische Revolution in den 80er Jahren haben die Weltöffentlichkeit auf die Brisanz eines Phänomens aufmerksam gemacht, das als "Fundamentalismus" die Grenzen der islamischen Religion bei weitem überschreitet. So macht sich heute auch im Judentum religiöser Fundamentalismus durch massive Einflussnahme ultraorthodoxer religiöser Kreise auf das Staatsleben in Israel bemerkbar. Auch im christlichen Bereich formieren sich Kräfte, die etwa den ausschließlichen Wahrheitsanspruch eines buchstabengetreuen Bibelverständnisses vertreten, absoluten Gehorsam gegenüber den tradierten und aktuellen Weisungen der Amtsträger selbst in Detailfragen der Lebensführung fordern und jede Toleranz des Glaubens gegenüber dem Pluralismu s unserer Welt als modernistischen Irrweg bekämpfen.
Reihe: Wissen
Dan Diner
Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur
J.B. Metzler, 7 Bände
Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur, EJGK
978-3-7668-3712-7 Roland u.a. Gradwohl
Grundkurs Judentum
2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Teil 1 und Teil 2
Calwer Verlag (Stuttgart), 2001, 420 Seiten, zahlr.Abb. und Kopiervorlagen, DIN A 4
978-3-7668-3712-7
42,00 EUR
Teil 1 enthält eine ausführliche Einführung in das Judentum und seine Grundlagen durch Roland Gradwohl sowie Sachinformationen und methodische Hinweise zu den einzelnen Arbeitsblättern (Kopiervorlagen). Der "Grundkurs Judentum" bietet eine in dieser Zusammenstellung einmalige Palette abwechslungsreicher und in der Praxis erprobter Materialien für sämtliche Lehrplanthemen, in denen das Judentum bzw. jüdische Sichtweisen eine Rolle spielen. Der "Grundkurs Judentum" eignet sich für die Schule (vor allem Sekundarstufe I und II) und Erwachsenenbildung.


I Glaube und Leben im Judentum ... 7
II Geschichte des Judentums in der Antike ... 49
III Geschichte des Judentums im Mittelalter ... 90
IV Geschichte des Judentums in der Neuzeit ... 107
V Geschichte des Judentums im 20. Jahrhundert ... 127
VI Jüdische Präsenz in Palästina / Israel ... 163
VII Jüdisches Leben in Deutschland (heute) ... 191
VIII Domino zum jüdischen Leben, Spiel, Quiz, Pessach-Haggada ... 210

Anhang:
Das Thema Judentum im christlichen Religionsunterricht ... 211
Literatur ... 213
Quellenverzeichnis ... 221

Teil 1 Leseprobe

Teil 2 enthält Arbeitsblätter und Kopiervorlagen zu den Themen: - Glaube und Leben im Judentum - Geschichte des Judentums in der Antike - Geschichte des Judentums im Mittelalter - Geschichte des Judentums in der Neuzeit - Geschichte des Judentums im 20. Jahrhundert - Jüdische Präsenz in Palästina/Israel - Jüdisches Leben in Deutschland (heute) Der "Grundkurs Judentum" bietet eine in dieser Zusammenstellung einmalige Palette abwechslungsreicher und in der Praxis erprobter Materialien für sämtliche Lehrplanthemen, in denen das Judentum bzw. jüdische Sichtweisen eine Rolle spielen. Der "Grundkurs Judentum" eignet sich für die Schule (vor allem Sekundarstufe I und II) und Erwachsenenbildung.

I Glaube und Leben im Judentum ... 5
II Geschichte des Judentums in der Antike ... 37
III Geschichte des Judentums im Mittelalter ... 69
IV Geschichte des Judentums in der Neuzeit ... 79
V Geschichte des Judentums im 20. Jahrhundert ... 99
VI Jüdische Präsenz in Palästina / Israel ... 133
VII Jüdisches Leben in Deutschland (heute) ... 155
VIII Domino zum jüdischen Leben, Spiel: Chanukka-Dreidel, Quiz, Die Pessach-Haggadah ... 171
Quellenverzeichnis ... 193

Teil 2 Leseprobe
Grundkurs Judentum
Teil 1 Einführung
223 Seiten
978-3-7668-3771-4
25,95
Grundkurs Judentum
Teil 2 Kopiervorlagen
195 Seiten
978-3-7668-3772-1
25,95 EUR
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 28.06.2016, DH