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Trauer mit Kindern, über
Kinder |
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Stephanie Witt-Loers
Sterben, Tod und Trauer in der Schule
Eine Orientierungshilfe
Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 96 Seiten, kartoniert,
978-3-525-58009-7
9,90 EUR  |
Lehrer werden zu Trauerbegleitern, wenn akute
Krankheits- und Sterbefälle den Schulalltag überschatten. Ihnen bietet
der Band Information und Orientierung und eröffnet
Handlungsmöglichkeiten.
Wie trauern Kinder? Wie begleiten wir sie? Das ist auch ein Thema für
die Schule, sei es dass ein Kind einen Verlust in der Familie beklagt,
dass ein Mitschüler verunglückt ist oder ein Lehrer schwer krank wird.
Wie kann der Klassenlehrer, wie kann das Kollegium reagieren? Welche
Angebote können gemacht werden – in einem Fach, das auch für Lehrer
fremd ist: Seelsorge? Der Band erörtert Grundlagen, Handlungsfelder und
-möglichkeiten und entfaltet Praxisbeispiele. (Mit kostenlosem
Downloadmaterial) |
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Ute Horn
Leise wie ein Schmetterling
Hänssler Verlag, 2005, 112 Seiten, Gebunden, 10,5 x 16,5 cm
3-7751-4378-5
9,95 EUR  |
Abschied vom fehlgeborenen Kind
Jede zweite oder dritte Frau erlebt einmal in ihrem Leben eine
Fehlgeburt, manche sogar öfter. Lange Zeit galt: Je weniger sich die
Eltern mit dem Verlust des Kindes beschäftigen, desto besser verkraften
sie es. Ein fataler Irrtum. Gerade Frauen leiden oft sehr lange unter
dem unverarbeiteten Schmerz. Mittlerweile haben sich viele
Selbsthilfegruppen gebildet, immer wieder liest man einen Artikel in der
Zeitung und auf vielen Friedhöfen sind Gedenkplätze entstanden, an denen
fehlgeborene Kinder bestattet und betrauert werden können. Ute Horn hat
selbst fünf Fehlgeburten erlebt und erzählt auf einfühlsame Weise und
sehr praktisch an Hand von vielen Erlebnisberichten, warum Trauerarbeit
so wichtig ist und wie man Hilfen finden und geben kann. |
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Christian Butt
Warum steht auf Opas Grab ein Stein?
Beerdigungsbräuche erklärt von Kindern für Kinder
Calwer Verlag, 2010, 32 Seiten, geheftet, 10,5 x 14,8 cm
978-3-7668-4124-7
3,50 EUR  |
Kinder sind neugierig und wollen ihre Umwelt
erkunden. Sie stellen viele Fragen, auch in fremden und schwierigen
Situationen des Lebens. Der Tod eines Menschen und seine Beerdigung ist
so eine schwierige Situation, die viele Fragen aufwirft. Kinder möchten
wissen, wie eine Beerdigung abläuft. Was geschieht da? Und warum macht
man das? Das Büchlein über die Beerdigungsbräuche gibt Antworten auf
diese Fragen. Die Bilder sind von Grundschulkindern gemalt und erfassen
die Situation der Beerdigung aus kindlicher Perspektive. Die Erklärungen
stammen von Oberstufenschülern, die z. T. Beerdigungen erlebt haben und
vor diesem Hintergrund ihre Antworten formulieren, die sie im
Religionsunterricht erarbeitet haben. Dieser Beerdigungsführer ist ein
Buch, das in der besonderen Situation der Beerdigung einfühlsam
begleitet und Kindern hilft, Erlebtes zu verarbeiten und zu einem
gemeinsamen Gespräch zu kommen. Dabei sind besonders Grundschüler
angesprochen, aber auch über dieses Alter hinaus gibt das Büchlein
sachgerechte Antworten. Der Herausgeber: Dr. Christian Butt ist Pastor
in Hamburg und arbeitet in dem Projekt „Kirche und Schule“ des
Kirchenkreises Hamburg-Ost. |
Anja Wiese
Um Kinder trauern
Eltern und Geschwister begegnen dem Tod
Gütersloher Verlagshaus, 2009, 240 Seiten, ergänzte Neuausgabe,
gebunden, 12,5 x 20 cm 978-3-579-06827-5
14,95 EUR  |
Der Tod eines Kindes - eine unfassbare Situation.
Sie führt bei Eltern und Geschwistern zu existenziellen Krisen, die
nicht selten das gesamte Familiengefüge auseinanderbrechen lassen. Das
Leben muss neu geordnet, Beziehungen untereinander müssen über den Kreis
der Familie hinaus neu gestaltet werden. Wie wichtig gelebte Trauer ist,
zeigt die erfahrene Trauerbegleiterin Anja Wiese. Kompetente
Fachbeiträge, wertvolle Erfahrungsberichte und hilfreiche Rituale weisen
Wege, den seelischen Schmerz in seiner Unerträglichkeit auszuhalten und
zu verarbeiten. Vollständig überarbeitete und ergänzte Neuausgabe. |
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Biesinger / Gaus / Gaus
Warum müssen wir sterben?
Wenn Kinder mehr wissen wollen
Herder Verlag, 2008, 96 Seiten, zweifarbig gestaltet,
Klappenbroschur, 12,0 x 19,0 cm 978-3-451-32176-4
9,95 EUR  |
Für Kinder ist es kein Tabu, über
den Tod zu sprechen. Während sie noch ungezwungen mit
diesem Thema umgehen, fällt es Eltern oft schwer,
Antworten zu geben.
Dieser Band möchte Erwachsenen helfen, mit Kindern über
das Thema Sterben und Tod offen zu sprechen. Dazu werden
kindliche Bilder und Vorstellungen aufgegriffen und die
damit zusammenhängenden Fragen von den Autoren aus
christlicher Perspektive beantwortet. |
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Herold, Sabine
Bin kaum da, muss schon fort
Eltern fehlgeborener Kinder erzählen von ihrer
Hoffnung
Brendow Verlag, 2006, 240 Seiten, Paperback,
3-86506-100-1
14,90 EUR
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Dieses Buch soll betroffenen
Frauen und Paaren helfen, ihren eigenen Schmerz über den
Verlust eines Kindes zuzulassen, auszudrücken und zu
trauern, so die Herausgeberin in ihrem Vorwort. Die
Kinder, von denen die vielen Frauen und wenigen Männer
hier erzählen, waren kaum schon sichtbar oder gerade
erst wahrnehmbar, als sie auch schon gestorben sind. Oder
ihre Eltern freuten sich auf eine Geburt, die dann aber
den Tod des Kindes in sich barg.
Im letzten Teil finden sich Fachbeiträge von Hebammen,
Seelsorgern, Sterbe- und Trauerbegleitern. Die sehr
persönlichen Berichte der Eltern werden so ergänzt um
erfahrene Stellungnahmen und beispielhafte
Auseinandersetzungen mit der Katastrophe Kindstod. Was
ist hilfreich im Trauerprozess, welchen Rat kann man
Freunden und Verwandten geben, wie sollte sich das
Fachpersonal verhalten? Und welche Phasen der Trauer und
der Rückkehr ins Leben sind unterscheidbar?
Die Herausgeberin Sabine Herold stellt abschließend die
immer wiederkehrende Frage nach einem Gott, der den
tausendfachen Tod der Kinder zulässt, und entdeckt
überraschend viele und hilfreiche biblische Trost- und
Segensworte für diejenigen, deren Wiege leer bleibt.
Zutiefst bewegende, sehr persönliche Beiträge von
verwaisten Eltern fehlgeborener Kinder.
Zunehmende Presseaufmerksamkeit für ein lange
tabuisiertes Thema
Hohes Identifikationspotenzial für Frauen und Männer
Hilfreich für Betroffene und Angehörige |
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Fleck-Bohaumilitzky,
Christine
Du hast kaum gelebt
Kreuz Verlag, 2006, 140 Seiten, Broschur,
3-7831-2717-3
12,95 EUR
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Trauerbegleitung für Eltern, die
ihre Kinder vor oder kurz nach der Geburt verloren haben.
Eine Fehlgeburt oder ein tot geborenes Kind wird von der
Umgebung der Eltern oft nicht als »vollwertiges« Kind
angesehen, sondern als ein »Zwischenfall«, den man
schnell wieder vergessen soll, um an ein »neues« Baby
zu denken. Darum verschweigen viele Frauen und Ehepartner
ihre Trauer, doch gerade das ist sehr belastend. Die
Autorin möchte in diesem Buch der Trauer der Eltern
Rechnung tragen, ihnen den Mut geben, von ihren toten
Kindern zu sprechen. Unmittelbar Betroffene kommen zu
Wort, aber auch Menschen, die in ihrem Beruf immer wieder
mit dieser Situation konfrontiert sind: Hebammen,
Klinikpersonal, Notfallseelsorger und Trauerbegleiter.
Zudem gibt es konkrete Tipps, beispielsweise zur
Gestaltung eines Abschiedsrituals. |
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Stuttkewitz, Petra
Gelebte Grenzen
Hospiz Verlag, 2005, 88 Seiten,
3-9810020-3-2
14,80 EUR
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Texte aus der Begleitung zweier
Kinder in ihrer lebensverkürzenden Erkrankung
Petra Stuttkewitz schreibt ihr Leben mit 2 mehrfach
schwerstbehinderten Kindern in Tagebücher. Sie sammelt
hier dieses Leben mit all seinen Schattierungen auf in
Form von Gedichten und Bildern. Sie macht Wachstum und
Entwicklung deutlich, wie sie ihr abverlangt werden. Sie
zeigt auf, wie das Lernen, sich von dem Leben trotzdem
das Eigene zu nehmen, mit der Demut, es zu leben,
zusammengeht. Sie will den Leserinnen und Lesern Mut
machen, angesichts des nahenden Sterbens eigener Kinder
den eigenen Weg weiterzugehen. Dieses Buch macht
Betroffenen und auch Interessierten Mut. |
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Schmitt, Eric
Emmanuel
Oskar und die Dame in Rosa
Erzählung
Fischer, 2005, 112 Seiten, Gebunden, Taschenbuchformat,
3-596-16131-2
7,00 EUR  |
Der zehnjährige Oskar
hat Leukämie. Er weiß, dass er nicht mehr lange zu
leben hat, auch wenn seine Eltern alles tun, um das Thema
zu vermeiden. Nur die ehemalige Catcherin Oma Rosa hat
den Mut, zusammen mit Oskar über seine Fragen
nachzudenken. Sie rät ihm, sich jeden verbleibenden Tag
wie zehn Jahre vorzustellen, und so erlebt Oskar in
kürzester Zeit ein ganzes Menschenleben mit all seinen
Höhen und Tiefen. Davon berichtet er dem lieben Gott in
Briefen, mal glücklich, mal enttäuscht, mal
nachdenklich, und schließlich doch mit sich und der Welt
versöhnt und bereit, eine neue zu entdecken. Oskar und
die Dame in Rosa ist ein Buch, dem man sich nicht
entziehen kann. Ohne falsche Sentimentalität geht
Eric-Emmanuel Schmitt ein schwieriges und trauriges Thema
an und spendet mit seiner warmherzigen Erzählweise die
Kraft und den Mut, einer solchen Situation offen zu
begegnen. Mit seinen farbigen Illustrationen gelingt es
Marcelino Truong, den Text um eine versöhnlich zarte
Note zu bereichern.
Eric-Emmanuel Schmitt, geboren 1960, studierte Klavier
und Philosophie in Paris. Seit Beginn der 90er Jahre
arbeitet er als Romancier, Dramatiker und Autor für
Theater, Film und Fernsehen. Er lebt heute in Brüssel.
Schmitt gehört zu den meistgespielten zeitgenössischen
Bücherautoren. |
Szagun,
Anna-Katharina
Vom Lätzchen, das Beffchen heißt, und anderen
schweren Fragen
Wie man Kindern Gott, Gebet und Tod erklärt
Neukirchener Verlagshaus, 2005, 50 Seiten, Paperback,
3-7975-0110-2
7,90 EUR
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Kindgerechte Antworten auf
Fragen zu Gott und Tod
Zum Vorlesen, Fragenstellen und Weiterdenken
Mit liebevollen Zeichnungen
Wer oder was ist eigentlich Gott? Wie kann die Oma mit
Gott reden, wenn er doch gar nicht da ist? Warum kann der
Opa im Grab liegen und gleichzeitig im Himmel sein? Und
was ist das für ein seltsames Lätzchen, das der Mann in
der Kirche trägt? Schwere Fragen muss die Oma
beantworten, als ihre Enkelkinder Lisa und Peter für ein
paar Tage zu Besuch sind. Das Buch zeigt in einer kleinen
Geschichte, wie kindgerechte Annäherungen an Themen wie
Gott, Gebet und Tod möglich sind. Der Text ist
konzipiert als Vorlesebuch und begleitendes Lehrmaterial
für den Vorschul- und Grundschulbereich. Er soll Kindern
helfen, Zugänge zu Gott zu finden und Fragen zu klären,
die sich rund um die Themen Kirche, Gott, Gebet und Tod
ergeben. Der Text wurde erfolgreich in der Praxis
erprobt, sowohl im kirchlich gebundenen als auch im
konfessionslosen Umfeld. Im Nachwort gibt die Autorin
Hinweise für die Arbeit in Kindergarten, Schule und
Gemeinde. |
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