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Hartmut
Rosa |
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Hartmut Rosa, geboren 1965, ist Professor für
Allgemeine und Theoretische Soziologie an der
Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Direktor des Max-Weber-Kollegs
in Erfurt. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.
a. den Tractatus- Preis, den Erich-Fromm-Preis, den Paul Watzlawick
Ehrenring und den Gottfried Wilhelm Leibnitz-Preis 2023. Gottfried
Wilhelm Leibniz-Preis 2023 Paul Watzlawick Ehrenring 2018 Erich
Fromm-Preis 2018 Tractatus-Essaypreis 2016 Thüringer
Forschungspreis 2006
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Hartmut Rosa When Monsters Roar and Angels Sing
Kohlhammer Verlag, 2023, 187 Seiten, Paperback,
978-3-17-042648-1 20,00 EUR
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Metalbook 1
Eine kleine Soziologie des Heavy Metal Ehemals Musik junger
Abgehängter und Outlaws, ist Heavy Metal heute mehr und mehr in der
Mitte der Gesellschaft angekommen: Wohl mehr als 10 Millionen Deutsche
hören Heavy Metal. Aber warum tun sie das? Was suchen und was finden sie
in dieser Musik, die von Außenstehenden oft als purer Lärm empfunden
wird? Warum wimmelt es im Heavy Metal nur so von Monstern und Teufeln -
und wieso schweigen auch die Götter und die Engel nicht? Was erleben
Metalfans, wenn sie ihre Musik hören - und welche Erfahrung treibt sie
immer wieder ins Konzert? Wieso lesen sie ständig Musikzeitschriften und
hören nicht auf, CDs zu kaufen? Wie ist es zu erklären, dass 40 Prozent
der Metalfans behaupten, die Musik habe ihr Leben gerettet? Und warum
ist Heavy Metal stärker als die Musikindustrie? Worum geht es im Heavy
Metal wirklich? Diese Fragen und mehr beantwortet Hartmut Rosa in
dieser kleinen Soziologie des Heavy Metal.
Inhaltsverzeichnis /
Vorwort /
Leseprobe Audio CD
Axel
Wostry, Ron Williams
(Sprecher) 5 CDs, 320 Minuten 978-3-95616-452-1
30,00 EUR

Rezension des Hörbuches |
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Hartmut Rosa
Demokratie braucht Religion -gerade jetzt! Mit einem
Vorwort von Gregor Gysi Kösel Verlag, 2026, 112 Seiten,
Paperback, Klappenbrischur, 11,8x18,7cm 978-3-466-37362-8
14,00 EUR
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Über die Notwendigkeit, auf-zu-hören und anrufbar zu
sein Vier Jahre nach der Erstauflage des erfolgreichen Spiegel
Bestsellers »Demokratie braucht Religion« sehen sich derzeit gerade
die demokratischen Gesellschaften mit massiven Herausforderungen
konfrontiert: eine zweite Amtszeit Donald Trumps und seiner
evangelikalen »Gotteskrieger«-Gefolgschaft, neu-grassierende
fundamentalistische Strömungen, eine gar nicht mehr so schleichende
Normalisierung rechtspopulistischen Gedankenguts - und all das,
während die christlichen Kirchen weiter erodieren. Diese
Entwicklungen nahm Hartmut Rosa zum Anlass, seinen Text zu
überarbeiten, zu aktualisieren und zu erweitern. Die Kernaussage
wird überprüft und um weitere Argumente und Überlegungen ergänzt.
Darüber hinaus beleuchtet Rosa in der Neuausgabe intensiv das
Gefahrenpotenzial der (institutionalisierten) Religion. n gewohnt
messerscharfer Manier analysiert Rosa unsere Moderne und wagt das
Gedankenspiel, was geschieht, wenn das Ideenreservoir
jahrhundertealter Religionen in einer hochmodernen Gesellschaft
verloren geht. Ein leidenschaftlicher Text, der auf Rosas Vortrag
beim Würzburger Diözesanempfang am 17. Januar 2022 beruht. Neben
einem Vorwort von Gregor Gysi nun auch mit einem weiteren Vorwort
eines der einflussreichsten Philosophen unserer Zeit: Charles
Taylor.
Leseprobe |
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Hartmut Rosa
Situation und Konstellation Vom Verschwinden des
Spielraums Suhrkamp Verlag / Insel Verlag, 2026, 247 Seiten,
Hardcover, 978-3-518-58833-8 25,00 EUR
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Die Lehrerin, die Noten nicht zur Ermutigung vergeben kann,
die Ärztin, die Bildschirme statt Patienten behandelt, der
Schiri, dessen Augenmaß vom VAR verdrängt wird: Unmerklich
verändert sich in der Gegenwartsgesellschaft der Charakter
unseres Handelns. Insbesondere im Berufsleben, aber zunehmend
auch in der Freizeit zeichnen uns Richtlinien und Formulare,
Algorithmen und Apps die Wege zur Entscheidungsfindung minutiös
vor. An die Stelle situationssensiblen Überlegens und Urteilens
tritt die konstellationsbasierte Vollzugslogik der Maschinen,
mit denen wir tagein, tagaus hantieren. »Stimme zu« / »Stimme
nicht zu« – so werden Handelnde zu Vollziehenden.
Diese
Entwicklung, sosehr sie der Gerechtigkeit und Transparenz dienen
mag, hat einen hohen Preis, den Hartmut Rosa in seinem neuen
Augenöffner auf anschauliche Weise beziffert. Denn wenn
Ermessensspielräume verschwinden und die Kreativität
menschlichen Handelns aus den alltäglichen Praxisvollzügen
eliminiert wird, wächst das Gefühl der Ohnmacht. Und mit der
Urteilskraft verkümmert die Handlungsenergie als solche. Doch
wie können wir diesem individuellen und kollektiven
Energieverlust der Gesellschaft entgegenwirken? Indem wir, so
Rosa, die menschliche Handlungsfähigkeit stärken, und zwar auf
allen Ebenen der sozialen Existenz.
Leseprobe |
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