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Arbeiten zur Historischen Religionspädagogik, AHRp Religionspädagogik im Diskurs Studien zur Religionspädagogik und Praktischen Theologie
Arbeiten zur Historischen Religionspädagogik, AHRp

Die Reihe Arbeiten zur Historischen Religionspädagogik (AHRp) ist ein Forum, auf dem nicht nur wissenschaftliche Monographien zur Historischen Religionspädagogik und Pädagogik sowie zur Didaktik der Kirchengeschichte veröffentlicht werden sollen, sondern auch historisch-religionspädagogische Aufsatzbände sowie einschlägige Tagungsbeiträge. Daneben soll auch die Möglichkeit bestehen, repräsentative Quellen aus der Geschichte der (Religions-)Pädagogik zu publizieren. Nicht zuletzt kann die Reihe auch zu einem Ort werden, an dem Bibliografien zu bedeutenden Vertretern, Werken und Themen aus der Geschichte der (Religions-)Pädagogik erscheinen können.

  Michael Wermke
Religionspädagogik und Reformpädagogik

IKS Garamond, 2010, 260 Seiten, Hardcover,
 978-3-941854-00-0
27,90 EUR
Brüche, Kontinuitäten, Neuanfänge
Die Reformpädagogik gilt als eine wichtige, aber bislang wenig erforschte Strömung in der Geschichte und Gegenwart christlicher Erziehung und Bildung. In dem vorliegenden Band untersuchen Historiker, Religionspädagogen und Erziehungswissenschaftler die engen Zusammenhänge von Kultur und Religion, Pädagogik und Theologie, Schule und Kirche im Kontext der vielfältigen Modernisierungsprozesse im 19. und 20. Jahrhundert.
Der Sammelband dokumentiert die Beiträge der Jahrestagung 2009 des Arbeitskreises für historische Religionspädagogik zum Thema „Brüche, Kontinuitäten, Neuanfänge – Religionspädagogik und Reformpädagogik“. Der Arbeitskreis ist ein Zusammenschluss historisch-wissenschaftlich arbeitender Religionspädagoginnen und Religionspädagogen evangelischer und katholischer Konfession.
Bernd Schröder
Johannes Sturm (1507–1589) - Pädagoge der Reformation

IKS Garamond, 2009, 428 Seiten, Hardcover,
978-3-938203-88-0
39,90 EUR
Zwei seiner Schulschriften aus Anlass seines 500. Geburtstages. Lateinisch-deutsche Lese-Ausgabe
Im Zeitalter der Reformation gehörte Johannes Sturm (1507–1589) neben Philipp Melanchthon zu den prominentesten evangelischen Schulmännern und Vordenkern eines christlichen Humanismus. In der freien Reichsstadt Straßburg hat er 1538 ein Gymnasium gegründet, das nach seinem Leitbild der „gebildeten und beredten Frömmigkeit“ ausgestaltet wurde und in den südwestdeutschen Raum, aber auch weit darüber hinaus bis nach Polen und Rumänien ausstrahlte. Seine in lateinischer Sprache verfassten Schriften waren bislang nur schwer zugänglich; in diesem Buch werden die zwei wichtigsten Schulschriften aus seiner Feder erstmals ins Deutsche übersetzt, eingeleitet und erschlossen. Sie bieten detaillierte Schulprogramme, die das Bildungsideal Sturms ebenso erkennen lassen wie die Praxis einer höheren Schule. So führt der Band die Leserinnen und Leser an die Quellen reformatorischen Nachdenkens über schulische Bildung und Bildungspolitik.
weitere Literatur zu Johannes Sturm
  Heidi Schönfeld / Rainer Lachmann
Allerlei für einfältige Schulmeister / Pfaffen

IKS Garamond, 2008, 200 Seiten, Hardcover,
978-3-938203-60-6
24,80 EUR
Zwei Quellenschriften aus dem Jahr 1825
Zwei Quellenschriften aus dem Jahr 1825 gewähren authentischen Einblick in die Unterrichtsrealität der sich gerade entwickelnden bayerischen Volksschule. Sie geben Zeugnis von einem nicht immer spannungsfreien Verhältnis zwischen Lehrern und Pfarrern und bilden die wirtschaftlich oft prekäre Lage einer nur wenig ausgebildeten Lehrerschaft ab. In einer ersten Streitschrift setzt sich ein Pfarrer für die herkömmliche Art der einfachen Schulbildung ein: Neben der Hauptsache Religionsunterricht genüge den Kindern etwas Lesen, Schreiben und Rechnen. Auch das Lehrerwissen solle besser nicht viel darüber hinaus zu gehen. Dagegen begehrt ein intelligenter und pädagogisch versierter Volksschullehrer in einer zweiten Streitschrift leidenschaftlich auf. Seine Schulpädagogik speist sich gedanklich aus dem Ideengut der Aufklärung und weist in ihren Maximen bis in unsere Gegenwart hinein.
  Peter Biehl / Petra Schulz
Autobiographische Miniaturen

IKS Garamond, 2006, 221 Seiten, Hardcover,
978-3-938203-34-7
24,80 EUR
Ein Beitrag zur kommunikativen Religionspädagogik
Peter Biehl erzählt Lebens-, Denk- und Leidenswege, die für seine Biographie prägend waren. Erzählte Lebensgeschichte löst Resonanzen aus. Die Erzählungen sollen einerseits dokumentieren, andererseits zu Gedankengängen in die eigene Lebensgeschichte anregen. Exemplarische Resonanzen - jeweils gesondert im Text eingebettet und mit biblisch-theologischen Themen verbunden - bieten praktisches Material für die Gestaltung von religiösen Lernprozessen.
Gottfried  Adam / Rainer Lachmann / Regine Schindler
Illustrationen in Kinderbibeln

IKS Garamond, 2005, 402 Seiten, Hardcover,
978-3-938203-08-8
48,00 EUR
Von Luther bis zum Internet
Die Beiträge dieses Bandes gehen auf das Vierte Internationale Forschungskolloquium „Illustrationen in Kinderbibeln“ zurück, das in der Zeit vom 19. bis 21. Juni 2003 an der Universität Wien stattfand. Der Bogen spannt sich thematisch von Martin Luther über Matthias Merian, Annegert Fuchshuber und Štepán Zavrel bis hin zum interaktiven Umgang mit einer Computerkinderbibel. Es stellen sich u. a. folgende Fragen: Wie steht es mit der theologischen und pädagogischen Verantwortung? Welche Bilder kommen bei den Kindern gut an? Welche Art von Bildern wird verwendet? Gibt es spezielle ikonografische Traditionen in Kinderbibeln? Wie verhalten sich Bild und Text zueinander? Wie steht es um die künstlerische Qualität? Die Veröffentlichung möchte einen Beitrag zu der Frage leisten: Was macht eigentlich ein religionspädagogisch gesehen „gutes Kinderbibelbild“ aus?
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Rund um die Kinderbibel
  Gerhard Büttner
Die Praxis der Evangelischen Unterweisung

IKS Garamond, 2004, 168 Seiten, Hardcover,
978-3-934601-93-2
24,00 EUR
Neue Zugänge zu einem alten Konzept
In der Geschichte der Evangelischen Religionspädagogik nach dem 2. Weltkrieg kommt der Evangelischen Unterweisung eine wichtige Rolle zu. Meist erfolgt die Auseinandersetzung mit den großen Namen Bohne, Hammelsbeck, Kittel und Rang. Im Zeichen der von Wegenast angestoßenen empirischen Wende in der Religionspädagogik scheint es nun angemessen, verstärkt die Praxis der Evangelischen Unterweisung zu betrachten. Hierbei ist einerseits nach dem konkreten Verlauf von Unterrichtsstunden, nach Unterrichtsmaterialien, Präparierbüchern und deren Benutzung zu fragen. Andererseits interessiert, wie entwicklungspsychologische Überlegungen herangezogen wurden und nach welchen Gesichtspunkten man den vorwiegend biblischen Lehrstoff gliederte und organisierte. Schließlich sind Vorgeschichte dieses Konzeptes in der Zeit des 3. Reiches und organisatorische Konsequenzen danach, z.B. in der Frage nach möglichen Evangelischen Schulen, zu betrachten.
  Rainer Lachmann
Die Religions-Pädagogik Christian Gotthilf Salzmanns

IKS Garamond, 2005, 474 Seiten, Hardcover,
978-3-938203-05-7
45,00 EUR
Ein Beitrag zur Religionspädagogik der Aufklärung und der Gegenwart
Es ist sicher ungewöhnlich, wenn eine Dissertation nach 30 Jahren, also gleichsam generationsübergreifend, noch einmal als völlig überarbeitetes und erheblich erweitertes neues Buch erscheint. Das braucht gute Gründe, die sich nicht darin erschöpfen können, dass die Erstauflage längst vergriffen ist und der Autor deshalb immer wieder aufgefordert wurde, doch eine zweite Auflage herauszubringen. Gegenüber der Erstauflage von 1974 ist die vorliegende Ausgabe durchgängig durch die einschlägige neuere und neueste Literatur ergänzt worden, die in dem umfangreichen Literaturverzeichnis des Anhangs genauestens dokumentiert ist. Wie bei der ersten Auflage ist auch diesmal im Anhang der Text der Disputation Salzmanns abgedruckt, jetzt allerdings bereichert durch eine historisch-kritisch kommentierte Übersetzung des lateinischen Originals, die von dem Latinisten Hans Schönemann besorgt wurde. Im Übrigen ist das Forschungskapitel 1 auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht und das 2. Kapitel mit seiner Darstellung der biografischen und bibliografischen Entwicklung Salzmanns ganz erheblich erweitert worden. Völlig neu geschrieben ist das 10. Kapitel, das Salzmanns Religionsunterricht im Lichte gegenwärtiger Religionspädagogik behandelt und die Untersuchung über historische Bescheidung hinaus zum kritischen Bedenken der aktuellen Relevanz aufklärerischer Religionspädagogik weiterführt.
  Heidi Schönfeld
Bücher für den evangelischen Religionsunterricht

IKS Garamond, 2005, 619 Seiten, Hardcover,
978-3-938203-11-8
48,00 EUR
Ein Beitrag aus den Bayerischen Volksschulen im 19. Jahrhundert
Anknüpfend an die allgemeinpädagogische Schulbuchforschung wird das Schulbuch als Schnitt zwischen Theorie und Praxis und als Niederschlag von gesellschaftlichen, politischen und religiösen Erwartungen betrachtet.
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 22.09.2011, RGL