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17.07.2026:
Empfehlungen aus unserer Seite
Aktuelle Bücher / Neuerscheinungen |
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Johanna Eleonora Petersen
Leben Joh. Eleonora Petersen, von ihr selbst mit eigener Hand aufgesetzt
Evangelisches Verlagshaus, 2026, 162 Seiten,
kartoniert, 12 x 19 cm 978-3-374-07955-1 18,00 EUR
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Edition Pietismustexte
Band 19 Im 17. und 18. Jahrhundert entfaltet sich in den Reihen der
pietistischen Erneuerungsbewegung eine rege autobiographische Tätigkeit,
an der Frauen sich beteiligen. Ihre religiösen Bekenntnisse, Erfahrungs-
und Rechtfertigungsberichte fanden auch im Druck Verbreitung. Ein
einzigartiges und frühes Zeugnis (zuerst 1689) aus der Fülle solcher
Texte bildet die Lebensbeschreibung der Johanna Eleonora Petersen, geb.
von und zu Merlau (1644—1724), einer der markanten Persönlichkeiten des
frühen Pietismus. Ihre bereits zu Lebzeiten veröffentlichte
Autobiographie, die – überarbeitet und erweitert – mehrere Auflagen
erfuhr, erscheint hier in der Fassung von 1718 mit neuer Kommentierung.
Dieser Text vermittelt Einblicke in die Erfahrungswelt einer aus altem,
verarmtem Adel stammenden Frau, der sich mit der pietistischen Bewegung
die Möglichkeit erschloss, sich als Organisatorin, Autorin und
theologische Vordenkerin u.a. des Chiliasmus und der
Wiederbringungslehre zu profilieren. |
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Manfred Elsässer Biblische Frauengestalten
Gedichte Frieling u. Huffmann, 2026, 128 Seiten,
978-3-8280-3986-5 12,00 EUR
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"Drum rufe ich ins Land hinein: Lasst Lydia euch Vorbild
sein, weil Besserung nur dann geschieht, wenn Gottes Wort
sie nach sich zieht.“
In der Gedichtsammlung "Biblische
Frauengestalten" verbindet der Autor von Eva über Deborah bis
Lydia biblische Überlieferung mit lebensnaher Reflexion und
poetischer Klarheit. Bekannte Frauengestalten wie Eva, Tamar,
Rahab, Deborah oder Delila erscheinen in gereimten, eingängigen
Versen, die alte Geschichten neu deuten und in die Gegenwart
holen. Mit verständlicher Sprache und feinem Gespür für
menschliche und religiöse Fragen entstehen Gedichte zwischen
Glauben, Alltag und moralischer Reflexion – mal nachdenklich,
mal mit einem augenzwinkernden Unterton. Dabei lädt der Autor
dazu ein, vertraute biblische Figuren aus neuen Perspektiven zu
betrachten und ihre Bedeutung für das eigene Leben zu entdecken.
So entsteht eine vielseitige Sammlung spiritueller und
lebensnaher Lyrik, die sowohl christlich Interessierte als auch
Freunde pointierter, gereimter Gedichte anspricht.
zur Seite Frauen der Bibel
Manfred Elsässer wurde 1940 in Leipzig-Schönefeld geboren.
Er studierte evangelische Theologie und besuchte das
Predigerseminar in Lückendorf, bevor er 1967 zum Pfarrer
ordiniert wurde. Inzwischen befindet er sich im Ruhestand und
engagiert sich neben seiner Autorentätigkeit weiterhin
ehrenamtlich für seine Gemeinde. |
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Jan-Heiner Tück Ausverkauf des Konzils
Die Päpste und die Piusbruderschaft – eine
Konfliktgeschichte Herder Verlag, 2026, 224 Seiten, Gebunden,
978-3-451-02671-3 24,00 EUR
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Durch die Ankündigung der Piusbruderschaft, am 1. Juli
2026 Bischöfe zu weihen, steht das Gespenst eines Schismas erneut im
Raum. Jan-Heiner Tück beleuchtet die Konfliktgeschichte der
Nachkonzils-Päpste mit der Piusbruderschaft und deren Gründer Marcel
Lefebvre. Im Zentrum steht der Streit um das
II. Vatikanische
Konzil. Bedeuten die erneuerte Liturgie, die ökumenische und
interreligiöse Öffnung sowie die Anerkennung der Religionsfreiheit
einen „Verrat an der Tradition“ oder sind die Reformen als fällige
Erneuerung aus dem Ursprung zu lesen? Trotz jahrzehntelanger
Dialogbemühungen konnten die theologischen Lehrdifferenzen nicht
ausgeräumt werden. Daher scheint sich eine pastorale Strategie im
Zeichen der Nächstenliebe anzubieten. Aber läuft eine solche
Annäherung nicht auf eine Relativierung des Konzils hinaus? Papst
Leo XIV., der sein Pontifikat ausdrücklich an den Lehren des II.
Vatikanums ausrichtet, kann nicht zugleich einen Ausverkauf des
Konzils befürworten. Das wäre ein Widerspruch. Aber welche
Spielräume hat er?
Leseprobe
Deutschlandfunk Tag für Tag 2.7.2026 Gegen Papst und Kirchenrecht,
Stephan Dietjen,
Audio Datei, 7 Minuten |
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Marcus Heckerle Die roten Fäden der Bibel entdecken
Ein Reiseführer durch die große Geschichte Gottes
Neufeld Verlag, 2026, 303 Seiten, 430 g, Softcover,
978-3-86256-208-4 24,00 EUR
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Die Bibel ist kein loses
Nebeneinander einzelner Bücher – sie erzählt eine große,
zusammenhängende Geschichte. Doch mit der klassischen
Buchreihenfolge werden diese Verbindungen leicht übersehen. Ein
IT-Fachmann beschäftigt sich 15 Jahre lang mit der Frage, wie die
einzelnen biblischen Bücher miteinander zusammenhängen – und
entdeckt, was passiert, wenn man die Bücher im Alten Testament
(anders als in den meisten Bibeln) in die
Reihenfolge der hebräischen Bibel bringt. Nicht nur Theologen
sind begeistert von den Verbindungen, die dadurch sichtbar werden.
Dieses Buch führt anhand eines innovativen Leseplans (Projekt B18)
durch die ganze Bibel, um ihre Botschaft neu und tiefer zu
entdecken: • Die gewählte Buchreihenfolge baut inhaltliche
Brücken und lässt die Bibel lebendig werden. • Erklärungen zu
jedem biblischen Buch räumen Verständnishürden aus dem Weg und
zeigen überraschende Zusammenhänge. • Hintergründe aus jüdischer
Perspektive, zu literarischen Strukturen und Zahlensymboliken weiten
den Horizont. So entfaltet sich vor unseren Augen die große
Geschichte Gottes von Anfang zu Neuanfang.
Leseprobe |
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Dorothea Sattler
Biblische Theologie - heute
Vandenhoeck & Ruprecht,
2026, 375 Seiten, 735 g, Gebunden, 978-3-525-50246-4
69,00 EUR
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Jahrbuch für biblische
Theologie 2025, Band 40
Anlässlich 40 Jahre „Jahrbuch
für Biblische Theologie“ stellt dieser Band methodisch,
fachtheologisch und interdisziplinär grundlegende Fragen bezüglich der
Position und der Relevanz biblischer Theologie. Vor diesem Hintergrund
liegt der Schwerpunkt auf der Frage nach der inspirierenden und
erhellenden Kraft der biblischen Traditionen für ausgewählte
Lebensfragen. Letztlich geht es in der biblischen Botschaft ja nicht nur
darum, eine „richtige“ oder sachgemäße Theologie zu entwickeln, sondern
darum, Leben in seinen vielfältigen Beziehungen zu deuten, zu erhellen
und zu vermitteln. Der Band gliedert sich mithin in zwei
unterschiedliche Teile. Während in einem ersten Teil unterschiedliche
Dimensionen der Frage nach Biblischer Theologie erörtert werden,
erörtern im zweiten Teil in biblisch-theologischen Dialogen je eine
Bibelwissenschaftlerin oder ein Bibelwissenschaftler und eine Person aus
den Bereichen der Systematischen oder Praktischen Theologie ausgewählte
Fragen des gegenwärtigen Lebens. Themen wie Hoffnung, Endlichkeit,
Zweifel, Leiden, Raum & Zeit und Liebe werden hier diskutiert. |
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Thomas Willi
Chronik, 1. Chronik 11,1 - 29,30 Biblischer
Kommentar Altes Testament XXIV,2 Vandenhoeck & Ruprecht,
2026, 432 Seiten, gebunden, 978-3-525-50228-0 120,00
EUR
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Biblischer Kommentar Altes Testament
XXIV,2 Der Band XXIV/2 als Gesamtband im BKAT Wenn die
Tora, der Pentateuch der fünf Bücher Moses, wie
selbstverständlich mit „Gott“, einsetzt, so beginnt die
Chronik
als prononciertes Werk der Schriften, des dritten Kanonteils,
dezidiert mit dem „Menschen“,. Die Menschheit, die im Folgenden
entfaltet wird, bildet den adäquaten Rahmen für das
gewissermassen überzeitliche Israel der Chronik; es wird nach
seinem Bestand und seiner Bestimmung in bislang unbekannter
Weise beschrieben und vorgestellt. David markiert den
Übergang von der Grundgeschichte mit ihrem beweglichen Zelt zum
festen Haus. Das „Haus“, das in der alten Erzählung das
verheißene „Haus Davids“, das heißt seine Familie und seine
Dynastie, war, ist nun im wörtlichen Sinne das Haus, nämlich das
Heiligtum, mit dem Jhwh der Welt und besonders Israel seine
Gegenwart schenken wird und das damit die Residenz des
Weltkönigtums ist. Auf dem Weg dorthin ist Davids Partner das
von ihm vereinte Volk. Salomo seinerseits ist im wörtlichen
Sinne „der Sohn Davids“, der als Bauführer dessen Pläne
realisiert. Auf dieses Ziel ist bereits 1Chr mit den vier
Hauptteilen, den Bürgerrechtslisten Israels, dem Einzug der Lade
in Jerusalem, dem Haus und seinem Bauplatz und damit schließlich
Israels Stadtburg im Werden angelegt. Es ist die Intention
des Werkes als eines Buches der Praxis, aus der Geschichte den
Gottesbezug zu erkennen, zu erheben und in eine praktische
Lebenshaltung zu übertragen. |
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Reinhard Feldmeier Das
Evangelium nach Lukas
Vandenhoeck & Ruprecht, 2026,
420 Seiten
Hardcover, 978-3-525-50259-4 79,00 EUR
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Neue Testament Deutsch Band 3, Neubearbeitung
Die Kombination einer möglichst knappen Auslegung mit einer
systematisch erfassten lukanischen Theologie Die Auslegung deutet
das Lukas-Evangelium im Kontext
der gesellschaftlichen und politischen Situation des Imperium
Romanum und dessen geistigen und religiösen Strömungen als Zeugnis
vom befreienden Handeln des Gottes Israels in seinem Sohn Jesus von
Nazareth. Gerahmt ist Reinhard Feldmeiers eigentliche Exegese von
einer ca. 30-seitigen Hinführung, die von der zeit- und
geistesgeschichtlichen Verortung bis zur Wirkungsgeschichte in 12
Kapiteln in das Evangelium einleitet sowie einer ca. 50-seitigen
Zusammenfassung der lukanischen Theologie am Ende, die ebenfalls in
12 Kapiteln von der Gotteserkenntnis und der Hermeneutik über das
Verhältnis zu den alttestamentlichen und frühjüdischen Schriften,
zur paganen Religiosität, zu dem in die Erzählungen eingebundenen
prototrinitarischen Zeugnis und der Wahrnehmung des Bösen bis zur
lukanischen Eklesiologie, Ethik und Eschatologie reicht. Im
zentralen Hauptteil, der versweisen Auslegung, verweist Feldmeier
immer wieder auf die entsprechenden Ausführungen, wodurch die
Exegese selbst knapp bleiben, aber von den Rezipierenden nach Bedarf
vertieft werden kann. Die Diskussion anderer Deutungen in der
Sekundärliteratur beschränkt sich auf zentrale Aspekte; wo eine
ausführlichere Auseinandersetzung geboten scheint, wird sie in petit
geboten. Dasselbe gilt für eine Reihe von Exkursen zu bestimmten
Aspekten. Als Ausleger des biblischen Textes zieht Feldmeier nicht
nur wissenschaftliche Exegesen heran, sondern auch einschlägige
Kunstwerke, v.a. Bilder und Werke der Belletristik, aber auch
Zeugnisses der antiken und zeitgenössischen Philosophie.
Reinhard Feldmeier ist Professor für Neues Testament an der
Georg-August-Universität in Göttingen. |
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Michael Labahn
Die Offenbarung des Johannes
Evangelisches
Verlagshaus, 2026, 468 Seiten, Hardcover, 978-3-374-07893-6
48,00 EUR
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Theologischer Handkommentar zum Neuen
Testament (ThHK) Band 18 Der Kommentar widmet sich einem
rätselhaften, teils sogar moderne Christen abstoßenden, aber
wirkungsgeschichtlich noch immer präsenten Buch der Bibel. Nichts
ist so, wie es zu sein scheint – es ist das, was Sinn macht. Die an
Johannes ergangene Offenbarung
stellt sich als subversive Enthüllung der Wirklichkeit vor. Sie
sucht als apokalyptische Ich-Erzählung in der Welt der Adressaten
Sinn zu generieren. Adressiert an frühchristliche Gemeinden im
römisch beherrschten Westen Kleinasiens setzt sie sich – ausgehend
von ihrem durch Ausschließlichkeit und Gerechtigkeit geprägten
Gottesbild – mit der Herrscherverehrung des römischen Kaisers
auseinander. Sie blickt auf Gemeinden, die als Christusgläubige Raum
für sich unter römischer Herrschaft suchen. Sie entwickelt eine
Gegenwelt, die in der gottesdienstlich versammelten Gemeinde
wirklich wird, und empfiehlt eine radikale Abgrenzung von der
Mitwelt. Dieser Kommentar zur Apokalypse ist ein groß angelegtes
Werk und wird Maßstäbe setzen.
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