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Edition Pietismustexte,
Evangelische Verlagsanstalt |
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ISBN |
Autor |
Titel |
EUR |
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Jahr |
| 4 |
978-3-374-02883-2 |
Gottfried Arnold |
Gießener Antrittsvorlesung und
Gedoppelter Lebenslauf.
zur Beschreibung |
18,80 |
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2011 |
| 3 |
978-3-374-02855-9 |
Manfred Jakubowski-Tiessen |
Bekehrung unterm Galgen.
Malefikantenberichte
zur
Beschreibung |
19,80 |
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7.10.2011 |
| 2 |
978-3-374-02798-9 |
Karl Weihe |
Was ist Pietismus? Das Leben des
Pfarrers Hartog zur Beschreibung |
18,80 |
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15.10.2010 |
| 1 |
978-3-374-02797-2 |
Friedrich Christoph Oetinger |
Genealogie der reellen Gedancken eines
Gottes-Gelehrten. Eine Selbstbiographie
zur Beschreibung |
34,-- |
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15.10.2010 |
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bis 2009 wurde die Reihe als
Kleine Texte des Pietismus
geführt |
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Gottfried
Arnold
Gießener Antrittsvorlesung und Gedoppelter Lebenslauf
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 180 Seiten, kartoniert, 12 x 19 cm
978-3-374-02883-2
18,80 EUR  |
Gottfried Arnold (1666–1714) ist vor
allem durch seine »Unparteiische Kirchen- und Ketzerhistorie«
(1699/1700) bekannt geworden, die in der neuzeitlichen Geschichts- und
Kirchengeschichtsschreibung eine wichtige Etappe markiert. Bereits die
Vorlesung bei Antritt seiner Gießener Geschichtsprofessur (1697) und
bisher unbekannte Disputationsthesen (1697) lassen programmatische
Weichenstellungen erkennen.
Die Texte werden im lateinischen Wortlaut ediert und kommentiert und
erstmals ins Deutsche übertragen. Arnolds »Gedoppelter Lebenslauf«,
dessen erster Teil von ihm selbst entworfen, dann nach seinem Tod von
Freunden fortgeschrieben wurde, ist ein aufschlussreicher Text für die
pietistische Biographik und Autobiographik. |
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Manfred
Jakubowski-Tiessen
Bekehrung unterm Galgen
Malefikantenberichte
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 96 Seiten, kartoniert, 12 x 19 cm
978-3-374-02855-9
19,80 EUR  |
Die hier zusammengetragenen Berichte
handeln von Schwerverbrechern: von Mördern, die zum Tode verurteilt
wurden. Sie handeln aber auch von den Pfarrern, die diese »Malefikanten«
vor ihrer Hinrichtung seelsorgerlich betreut haben. Ihre Aufgabe war es,
die Verurteilten vor ihrem Gang zum Schafott zu bekehren und zu einem
öffentlichen Bekenntnis ihrer Umkehr zu bewegen.
Im 18. Jahrhundert haben dem Pietismus nahestehende Pfarrer detaillierte
Aufzeichnungen darüber verfasst, wobei sie die Grausamkeit des
Verbrechens und die Gnadenhaftigkeit der Bekehrung bewusst zueinander in
Spannung setzten. Die auch an die Sensationsgier des Publikums
appellierenden Berichte hatten sowohl einen abschreckenden als auch
einen erbaulichen Zweck. Sie sollten die Leser mahnen und zu
rechtzeitiger Umkehr zum wahren christlichen Glauben bewegen.
Malefikantenberichte sind als literarisches Genre ein relativ spätes
Erzeugnis der reichen pietistischen Exempelliteratur.
Der Kommentar erschließt kritisch auch die sozialgeschichtlichen
Kontexte. |
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Karl Weihe
Was ist Pietismus?
Das Leben des Pfarrers Hartog
Evangelisches Verlagshaus, 2010, 136 Seiten, kartoniert, 12 x 19 cm
978-3-374-02798-9
18,80 EUR  |
Gottreich Ehrenhold Hartog (1738–1816)
war in der Zeit des Übergangs vom Pietismus des 18. Jahrhunderts zur
Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts Pfarrer im westfälischen Herford
(1769–1814). In seiner Theologie und pastoralen Tätigkeit verbanden sich
lutherisch geprägte Lehre, pietistische Frömmigkeit und ein ausgeprägter
Sinn für die praktische Lebensbewältigung in der Orientierung am
biblischen Wort.
So stellt sein hochgebildeter Freund, Pastor Karl Weihe (1752–1829), ihn
als engagierten Seelsorger und erfolgreichen Prediger dar, beschreibt
seinen Umgang mit den Menschen und schildert den Lebensstil eines
Stadtpfarrers um 1800, der »wohl oft als Pietist bezeichnet worden« ist.
Damit die Leser sich darüber ein Urteil bilden können, stellt Weihe
seiner »Lebensbeschreibung und Charakterschilderung« Hartogs sieben
Kapitel »über Pietismus« voran.
Darin entwickelt er einen sehr weit gefassten Pietismusbegriff, in dem
allerdings auch alle Elemente des »klassischen« Pietismus erkennbar
werden.
Diese Ausgabe bietet einen kommentierten Text zu einem spannenden
Abschnitt westfälischer Kirchengeschichte aus der Erweckungszeit. |
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Friedrich Christoph
Oetinger
Genealogie der reellen Gedancken eines Gottes-Gelehrten
Eine Selbstbiographie
Evangelisches Verlagshaus, 2010, 360 Seiten, kartoniert, 12 x 19 cm
978-3-374-02797-2
34,00 EUR  |
Die Autobiographie des württembergischen
Theologen Friedrich Christoph Oetinger (1702–1782) macht nicht den
Eindruck, im behaglichen Lehnstuhl entstanden zu sein, sondern gibt sich
und der Welt Rechenschaft. Von seinen Zeitgenossen oft missverstanden,
hofft er auf das Verständnis künftiger Generationen.
Das geschieht ohne Pathos, er beschimpft seine Gegner nicht. Aber seine
Betroffenheit spürt man, etwa wenn es um seine Kritik an der Philosophie
und Theologie der Aufklärung geht, um das Verhältnis zum radikalen
Pietismus, um seine alchemistischen Versuche oder die Stellung zu
Swedenborg. Auch Oetingers freundschaftliche und dann doch höchst
konträre Begegnungen mit Zinzendorf durchziehen weite Teile der
Selbstbiographie.
Oetingers Rückbesinnung führt nicht einfach durch sein äußeres Leben,
sondern auch zu der zentralen Erkenntnis: Die von Gott geschaffene Natur
dient als Verstehenshilfe für die Heilige Schrift. Wer in beiden lese,
komme zu einem Gesamtsystem der Wahrheit, der »Heiligen Philosophie«.
In dieser Ausgabe wird die Selbstbiographie aus der Handschrift neu
ediert, ausführlich erläutert und in den Zusammenhang ihrer Zeit
gestellt, ergänzt durch einen Überblick zur Druckgeschichte des Werkes.
siehe auch Seite Friedrich Christoph
Oetinger |
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