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Mainzer Hymnologische Studien, A.
Francke Verlag |
Herausgegeben von
Hermann Kurzke in Verbindung mit dem Interdisziplinären
Arbeitskreis Gesangbuchforschung der
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der
Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Hymnologie.
Kirchenlied, geistliches Lied und Gesangbuch sind die
Hauptgegenstände der Hymnologie, die, nach einer
Glanzzeit im 19. Jahrhundert, heute zwischen den
Disziplinen ein halb vergessenes Dasein führt.
Nichtsdestoweniger sind Kirchen- und geistliche Lieder
sowie Gesangbücher zentrale Indikatoren der Kultur- und
Mentalitätsgeschichte bis in die Gegenwart. In Mainz
wird seit rund zwanzig Jahren intensiv hymnologisch
gelehrt und geforscht, getragen von einem
DFG-geförderten Graduiertenkolleg Geistliches Lied und
Kirchenlied interdisziplinär und einem
Interdisziplinären Arbeitskreis Gesangbuchforschung, der
eine Gesangbuchsammlung betreut, die inzwischen zu den
bedeutendsten hymnologischen Forschungsplätzen in
Deutschland gehört.
Die von Hermann Kurzke herausgegebenen MAINZER
HYMNOLOGISCHEN STUDIEN dokumentieren das wachsende
Forschungsinteresse an der Hymnologie. Ihr wieder den
Rang zu verleihen, der ihr zukommt, ist das wichtigste
Ziel der neuen Schriftenreihe. Sie ist insofern
interdisziplinär, als Literaturwissenschaft und
Sprachwissenschaft, Musikwissenschaft und
Buchwissenschaft, Liturgiewissenschaft und praktische
Theologie ein gemeinsames Interesse an der hymnologischen
Forschung haben. Interdisziplinarität ist also hier kein
bloßer Appendix methodologischer Absichtserklärungen,
sondern der einzig adäquate Zugang zu den komplexen wie
faszinierenden Gegenständen Kirchenlied, geistliches
Lied und Gesangbuch. |
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Autor |
Titel |
EUR |
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Jahr |
| 22 |
Raymond Dittrich |
Die Lieder der Salzburger
Emigranten von 1731 / 32. Edition nach zeitgenössischen
Textdrucken /
zur Beschreibung |
58,-- |
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2008 |
| 11 |
Süß / Kurzke |
Gesangbuchillustration / Beiträge
zu ihrer Geschichte /
zur Beschreibung |
48,-- |
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2003 |
| 10 |
Kurzke / Kück |
Kirchenlied und nationale
Identität / Internationale und interkulturelle Beiträge
/ zur
Beschreibung |
48,-- |
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2003 |
| 9 |
Kurzke |
Gotteslob-Revision / Probleme,
Prozesse und Perspektiven einer Gesangbuchreform / zur Beschreibung |
39,-- |
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2003 |
| 8 |
Franz |
Kirchenlied im Kirchenjahr /
Fünfzig neue und alte Lieder zu den christlichen Festen
/ zur Beschreibung |
48,-- |
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2002 |
| 7 |
Wennemuth |
Vom lateinischen Hymnus zum
deutschen Kirchenlied /
zur Beschreibung |
48,-- |
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2002 |
| 6 |
Block |
Verstehen durch Musik: Das
gesungene Wort in der Theologie / Ein hermeneutischer
Beitrag zur Hymnologie am Beispiel Martin Luthers / zur Beschreibung |
vergriffen |
2002 |
| 5 |
Fischer / Rothaug |
Das Motiv des Guten Hirten in
Theologie, Literatur und Musik /
zur Beschreibung |
48,-- |
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2002 |
| 4 |
Gruber |
Clemens Brentano und das
geistliche Lied / zur Beschreibung |
48,-- |
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2002 |
| 3 |
Axmacher |
Johann Arndt und Paul Gerhardt /
Studien zur Theologie, Frömmigkeit und geistlicher
Dichtung des 17. Jahrhunderts /
zur Beschreibung |
43,-- |
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2001 |
| 2 |
Scheitler |
Geistliches Lied und Kirchenlied
im 19. Jahrhundert / Theologische, musikologische und
literaturwissenschaftliche Aspekte / zur Beschreibung |
39,-- |
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2000 |
| 1 |
Franz / Henkys u.a. |
Kirchenlied und Gesangbuch /
Quellen zu ihrer Geschichte. Ein hymnologisches
Arbeitsbuch / zur
Beschreibung |
37,50 |
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2000 |
Band 1
Möller, Christian (Hrsg.)
Kirchenlied und Gesangbuch
Quellen zu Ihrer Geschichte. Ein hymnologisches
Arbeitsbuch
2000, XIV, 407 Seiten, zahlr. Abb.
kartoniert, 3-7720-2911-6, EUR
37,50
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Der über viele Jahre erarbeitete
Eröffnungsband der Reihe behebt ein wesentliches
Desiderat der Hymnologie: dass es nämlich bisher kein
umfassendes Quellenbuch gab, mit dem die 2000jährige
Geschichte von Kirchenlied und Gesangbuch gelehrt und
studiert werden kann. Nun ist es einem Team von
erfahrenen Hymnologen gelungen, die verzweigten und
vielschichtigen Quellen zu sichten, die wichtigsten
auszuwählen, kurze Lesehilfen zu verfassen und in die
einzelnen Epochen der Hymnologiegeschichte einzuführen.
Mit diesem Arbeitsbuch kann Hymnologie nun intensiver
studiert und gelehrt werden.
Der Rezensent ist in der angenehmen Lage, ein Buch
vorzustellen, auf das viele (allzu) lange gewartet haben,
ein Buch, auf das niemand mehr verzichten kann und mag,
der sich über Werden und Wandel des christlichen Liedes
und seiner Sammlungen von den biblischen Anfängen bis in
die Gegenwart hinein kompetent und aus den Quellen
informieren möchte. Es wird nicht nur als
Arbeits-, sondern auch als Nachschlagebuch
seinen Dienst tun und den Hymnologiedozenten eine Menge
Kopierarbeit aus einer einschlägigen Bibliothek
ersparen. (...) Der Untertitel läßt ein
Quellenbuch erwarten, also eine
Zusammenstellung historisch wichtiger Texte mit sparsamer
Kommentierung. Da stapelt er aber eher tief! Geboten wird
tatsächlich ein Arbeitsbuch, in dem die
Quellentexte in einen großen geschichtlichen
Zusammenhang gestellt werden, so daß sich das Ganze als
hymnologische Gesamtdarstellung nutzen läßt. (...) Wie
gesagt: Auf so ein Buch haben wir lange gewartet, und
jetzt möchten wir es nicht mehr missen. " |
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Band 2
Scheitler, Irmgard (Hrsg.)
Geistliches Lied und Kirchenlied im 19.
Jahrhundert
Theologische, musikologische und
literaturwissenschaftliche Aspekte
2000, 254 Seiten, div. Abb.,
kart., 3-7720-2912-4
EUR 39,--
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Die Bedeutung des 19. Jahrhunderts
für die Wiederentdeckung und Kodifizierung alten
Liedguts ist zwar unbestritten dennoch wird die
Epoche von der hymnologischen Forschung eher gemieden.
Die Beiträge dieses Bandes versuchen, das 19.
Jahrhundert von seinem Staub zu befreien und ihm seinen
Platz in der Frömmigkeitsgeschichte zuzuweisen.
Wesentlich ist dabei, die hymnologischen Bestrebungen im
Zusammenhang mit den zeitgenössischen historischen,
sozialen und epistemologischen Veränderungen zu sehen. |
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Band 3
Axmacher, Elke
Johann Arndt und Paul Gerhardt
Studien zur Theologie, Frömmigkeit und
geistlichen Dichtung des 17. Jahrhunderts
2001, XX,353 Seiten, kart.,
3-7720-2913-2
EUR 43,-- |
Die Studien belegen die enge
Beziehung zwischen Erbauungsliteratur (J. Arndt) und
Lieddichtung (P. Gerhardt) sowie deren Zusammenhang mit
der Theologie der lutherischen Orthodoxie. Auf dem
Hintergrund der hier erstmals untersuchten
nachreformatorischen Freundschaftstheologie werden
Gemeinsamkeit und Eigenart des
Freundschaftsverständnisses in Gebet und Lied
aufgezeigt. |
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Band 4
Gruber, Sabine Claudia
Clemens Brentano und das geistliche Lied2002, 378 Seiten,
kart.,
3-7720-2914-0
EUR 48,--
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Die Arbeit befasst sich mit der
Frage, inwieweit die Dichtung Clemens Brentanos vom
geistlichen Lied beeinflusst wurde. Untersucht werden
seine diese Gattung betreffenden Ideen und Projekte (u.a.
Bücher, Zeitschriften), seine Übersetzungen und
Bearbeitungen geistlicher Lieder und die zahlreichen
Zitate aus geistlichen Liedern in seiner Lyrik und Prosa.
Anhand dreier Texte (Umdichtung von Jesu, wie
süß, wer dein gedenkt, Übersetzungen des
Stabat mater und des Lauda Sion),
die hier erstmals historisch-kritisch ediert werden, wird
der Adaptionsprozess exemplarisch dargestellt. Weitere
Kapitel sind Brentano als Sammler geistlicher Lieder und
Liederbücher und der Rezeption seiner geistlichen Texte
in katholischen und evangelischen Gesangbüchern
gewidmet. Der Anhang erschließt u.a. erstmals die
geistlichen Liederbücher innerhalb der Bibliothek
Brentanos bibliographisch. Auch eine umfangreiche
Sammlung von Ein- und Mehrblattdrucken geistlicher Lieder
aus seinem Besitz wird nachgewiesen. |
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Band 5
Fischer, Michael / Rothaug, Diana (Hrsg.)
Das Motiv des Guten Hirten in Theologie,
Literatur und Musik
2002, 323 Seiten, kart.,
3-7720-2915-9
EUR 48,-- |
Dass es nicht nur gute, sondern
auch schlechte Hirten gibt - darin sind sich die Bibel,
Dante und Pink Floyd einig. Der Band nähert sich diesem
doppelten Aspekt mit Blick auf theologische, literarische
und musikalische Aktualität des Motivs. Die 14 Autoren,
junge Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen,
beleuchten die reiche Motivgeschichte von der Spätantike
bis zur Gegenwart. Dabei reicht das Spektrum von Vergil
bis Trakl, von Bach bis Bernstein. In diesem
kulturgeschichtlichen Zusammenhang werden die
hymnologischen Aspekte eingebettet. Die Verfasser
berücksichtigen neben dem bekannten Lied "Der Herr
ist mein getreuer Hirt" (EG 274) auch andere
Gesänge, die bisher in der Forschung nicht untersucht
worden sind. Das Motiv des guten Hirten ist
außerordentlich beziehungsreich: Wichtige Facetten
finden sich in diesem Band. |
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Band 6
Block, Johannes
Verstehen durch Musik: Das gesungene Wort in der
Theologie
Ein hermeneutischer Beitrag zur Hymnologie am
Beispiel Martin Luthers
2002, X, 246 Seiten, kart.,
3-7720-2916-7
vergriffen, nicht mehr lieferbar |
Der Titel Verstehen durch
Musik bringt die Summe des Buches auf eine kurze
Formel: das gesungene Wort der Kirche wird als eine
Schule des Verstehens in Erinnerung gerufen. Die
Grundfrage lautet, inwiefern im gesungenen Wort
theologisches Verstehen als ein personales Ergehen
lebendig und leibhaftig wird. Vornehmlich am Schrift- und
Musiktheologen Martin Luther wird gezeigt, daß der
Gesang und Klang des Wortes sinnerschließende Kraft hat
und demnach von hermeneutischem Rang ist. Das Buch
arbeitet an der für geistliches Verstehen fruchtbaren
Schnittstelle von Theologie, Hymnologie, Liturgie und
Kirchenmusik. Es öffnet den Sinn für die Frage,
inwiefern das theologische Verstehen auf dem Spiel der
Musik steht, und mündet in dem Forschungsfeld einer
neuartigen hermeneutischen Hymnologie. Die
Arbeit wurde mit dem Preis der
Hans-Werner-Surkau-Stiftung, Marburg, ausgezeichnet. |
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Band 7
Wennemuth, Heike
Vom lateinischen Hymnus zum deutschen Kirchenlied
Zur Übersetzungs- und Rezeptionsgeschichte von
Christe qui lux et dies
2003, 352 Seiten, kart.,
3-7720-2917-5
EUR 48,-- |
Mit der Transformation
lateinischer Hymnen in die Gattung des deutschen
Kirchenliedes sind vielfältige Veränderungen des
literarisch-poetischen, mentalitäts- und
frömmigkeitsgeschichtlichen sowie des theologischen und
liturgischen Kontextes verbunden. Dieser im 14.
Jahrhundert einsetzende Transformationsprozess hält bis
in die Gegenwart an. Gerade die Transformation eines
Hymnus in eine neue Gattung, einen neuen Kontext und eine
neue Sprache bietet vielfältige Ansatzpunkte,
individuelle oder zeittypische Deutungen und
Verständnisprobleme offenzulegen, gleichzeitig aber
über die Zeiten hinweg Beständiges festzuhalten. Den
Übergang der altkirchlichen zur muttersprachlichen
Lieddichtung und deren Entwicklung sowohl auf
katholischer als auch auf evangelischer Seite
paradigmatisch nachzuvollziehen, eignet sich der
benediktinische Komplet-Hymnus Christe, qui lux es
et dies in besonderem Maße. |
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Band 8
Franz, Ansgar (Hrsg.)
Kirchenlied im Kirchenjahr
50 neue und alte Lieder zu den christlichen
Festen
2002, XIV, 679 Seiten + Audio-CD, geb.,
3-7720-2918-3
EUR 48,-- |
Dieses Buch präsentiert und
kommentiert 50 Lieder aus 16 Jahrhunderten. Katholischer,
evangelischer und ostkirchlicher Tradition entnommen,
geben sie einen lebendigen Eindruck von dem dichterischen
und musikalischen Reichtum, der die Kult- und
Kulturgeschichte Europas geprägt hat und prägt.
Kristallisationspunkte der Präsentation sind die
christlichen Feste. Im Abschreiten des Kirchenjahres
erschließt sich der Kosmos des Glaubens in seiner
poetischen Gestalt. Namen wie Paul Gerhardt und Friedrich
Spee, Huub Oosterhuis, Ambrosius und Kurt Marti stehen
neben weniger bekannten, deren Lieder diese Sammlung als
unerwartete Entdeckung bereithält. Der Band verbindet
Wissenschaft und Praxis: Interdisziplinär angelegt,
bieten die Besprechungen einen Querschnitt der
verschiedenen hymnologischen Zugänge am Beginn des 21.
Jahrhunderts. Für die kirchenmusikalische und pastorale
Arbeit bringen sie eine Fülle von Anregungen, gerade im
Bereich des modernen Kirchenliedes. So ist diese
Anthologie nicht zuletzt durch die beigefügte CD
ein Gewinn für Wissenschaftler, Praktiker und
Liebhaber von Musik und Dichtung.
zum Inhaltsverzeichnis |
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Band 9
Kurzke, Hermann / Neuhaus, Andrea (Hrsg.)
Gotteslob-Revision
Probleme, Prozesse und Perspektiven einer
Gesangbuchreform
2003, VIII, 237 Seiten, kart., 3-7720-2919-1
EUR 39,-- |
Das katholische Einheitsgesangbuch
Gotteslob besteht nun seit fast drei
Jahrzehnten, und so manches, was bei seinem Stapellauf
modern war, hat inzwischen Rost angesetzt. Bei ihrer
Herbstvollversammlung 2001 hat die Deutsche
Bischofskonferenz deshalb beschlossen, ein neues Gebet-
und Gesangbuch herauszubringen. Der Prozess, der
vermutlich Jahre in Anspruch nehmen wird, startet mit
einer hymnologischen Besinnung, die aus dem Rückblick
auf frühere Gesangbuchrevisionen Kriterien für den
Umgang mit dem traditionellen und dem innovativen Liedgut
gewinnen will. Das Buch beginnt mit einem
liedgeschichtlichen und liedanalytischen Teil, wird
fortgesetzt mit einem Blick auf große Gesangbuchreformen
des 20. Jahrhunderts, betrachtet dann die am
Gotteslob im Lauf der Jahre durchgeführten
Reparaturarbeiten und versucht sich schließlich an einer
Kriteriensammlung zur Ermittlung und Bearbeitung des
Liedguts im geplanten neuen Gebet- und Gesangbuch. |
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Band 10
Kück, Cornelia / Kurzke Hermann (Hrsg.)
Kirchenlied und nationale Identität.
Internationale und interkulturelle Beiträge
2003, XII, 238 Seiten, kart., 3-7720-2920-5
EUR 48,--
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Kirchenlieder sind kulturelle
Identitätssymbole sowohl der Kirchen wie auch der
Nationen. Die Beiträge des Bandes weisen die Funktionen
von Kirchenliedern für die Ausbildung nationaler
Identitäten und die jeweiligen Konstruktionen von
Fremdheit und Eigenheit auf. Es
zeigt sich, dass beinahe nur in Deutschland ein negatives
Verhältnis zu dem Beitrag besteht, den Kirchenlieder zur
kulturellen Ausgestaltung des Nationalgefühls leisten.
Zu den Themen des Bandes zählen unter anderem
profansakrale Transformationen; Engländer, Schotten,
Waliser, Iren und die Besonderheiten ihrer
Identitätsfindung; die Entwicklung religiös gestützter
Nationalidentitäten in Österreich, Polen, Rumänien,
Finnland und Schweden; Identitätsprobleme bei den in
Österreich lebenden Slowenen sowie bei den Buren in
Südafrika. Die Autoren stammen aus zwölf verschiedenen
Nationen. |
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Band 11
Ulrike Süss, Hermann Kurzke
Gesangbuchillustration
Beiträge zu Ihrer Geschichte
2003, 300 Seiten, 3-7720-2921-3
48,-- EUR |
62436 |
Band 22
Raymond Dittrich
Die Lieder der Salzburger Emigranten von 1731 /
32
Edition nach zeitgenössischen Textdrucken
Francke Verlag, 2008, 357 Seiten,
978-3-7720-8289-4
58,00
EUR
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Am 11. November 1731
veröffentlichte der Salzburger Erzbischof Leopold Anton
von Firmian jenes historisch folgenschwere Patent,
demzufolge rund 20.000 Protestanten in der
Mehrzahl Bauern und Bergleute des Umlands binnen
kürzester Zeit das Land verlassen mussten. Die
Salzburger Exulanten markieren die letzte Welle von
konfessionell bedingten Migrationen und stellen somit
gleichsam in konfessions- und migrationsgeschichlicher
Hinsicht das Ende des konfessionellen Zeitalters im Alten
Reich dar. Das Lied spielte bei den Salzburger
Protestanten sowohl in ihrer Heimat wie auch auf ihren
Emigrantenzügen eine tragende Rolle. Die meisten der
Liedtexte werden hier erstmals ediert und in den his
torischen Kontext der Emigration gestellt. |
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