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Gemeindepraxis

Bernd Rother
Kirche in der Stadt
Herausbildung und Chancen von Urbanen Profilgemeinschaften

Neukirchener Verlag, 2005, 350 Seiten, Paperback,
978-3-7887-2131-2
29,90 EUR
Städtische Lebensweisen und -einstellungen prägen zunehmend die Gesellschaft. An die Stelle früherer Eindeutigkeit treten im Zuge der Individualisierung der Bevölkerung verschiedene Lebensentwürfe. Diese lassen sich vorrangig nach Alter, Bildung und Stil unterschiedlichen
Milieus zuordnen. Für die westeuropäischen Volkskirchen bleibt diese gesamtgesellschaftliche Entwicklung nicht ohne Folgen. Zumindest für einige Milieus ist es nicht mehr selbstverständlich, Christen zu sein wie schon die Vorfahren - und dies bedeutet wachsenden Handlungsbedarf gerade in kirchlich strukturschwachen Gebieten. Die Arbeit beurteilt "Urbane Profilgemeinschaften", die das bislang durch die Ortsgemeinde (parochial) gestützte kirchliche Leben ergänzen wollen, ohne das Dach ihrer Volkskirche zu verlassen. Als einleitende Problemskizze werden wesentliche Stimmen einer deutschen Gemeindegründungsdiskussion zusammengestellt. Weiter werden unterschiedliche Ansätze aktueller
Gemeinschaftsgründung aus europäischen Volkskirchen vorgestellt, ein Einzelfallbeispiel vertieft untersucht.
Exemplarisch werden typische Merkmale verschiedener Wege der Gemeinschaftsgründung aufgezeigt und kritisch bewertet. Da die Gemeinschaften häufig in städtischem Kontext anzutreffen sind, werden Erwartungshaltungen städtischer Lebensweise erhoben. Die praktischtheologische Auswertung des auch in Feldstudien vor Ort erhobenen Materials ergibt, inwiefern diese Gemeinschaften die Relevanz landeskirchlichen Handelns in der heutigen urbanen Gesellschaft stärken können. So werden die Motivation für Teilnahme und Mitwirkung, der Gesellschaftsbezug, die Finanzierung, der kirchenrechtliche Rahmen, das Kirchen- und Amtsverständnis und ökumenische Bezüge "Urbaner Profilgemeinschaften" beleuchtet; nach der Beurteilung von Chancen und Grenzen kommt in einem Schlusswort die kybernetische Leitfrage zur Beantwortung.
Dam / Deibert-Dam / Dennerlein u.a.
Aktiv in der Gemeinde
Handbuch für Ehrenamtliche und Teamer.

Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 256 Seiten, kartoniert, 15,5 x 23,2 cm
978-3-525-63035-8

24,95 EUR
EINFACH leiten, beten und bekennen!
Das neue Handbuch für Ehrenamtliche in den Gemeinden bietet rasche, anschauliche Orientierung über die meistgefragten Themen: Wie gehe ich mit Menschen um? Was gehört zum Glauben dazu? Was nützt Beten – und wie geht das? Was sagt die Bibel? Was hilft es mir, evangelisch zu glauben?

Wer sich auf eine Mitarbeit in der Kirchengemeinde einlässt, exponiert sich und setzt sich Fragen aus. Er braucht Kenntnisse und auch das sprachliche und / oder gestalterische Können, das, was er glaubt und weitersagen will, auf den Punkt zu bringen. Das Handbuch informiert verständlich über die Kernthemen gemeindlicher Arbeit und verlockt und ermutigt zum Umgang mit ihnen. Und da Jesus selbst, wie Autor Schulze-Berndt anschaulich darlegt, der erste Religionspädagoge war, lernen Ehrenamtliche von ihm, wie man Menschen zum Glauben einlädt und mit ihnen lebt.
Lothar Teckemeyer
Werkbuch Religion
Bausteine für die unterrichtliche Gemeindepraxis.

Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 160 Seiten, kartoniert, DIN A 4
978-3-525-58032-5

24,95 EUR
»Kirchenfenster«, »Konfirmandenaltar«, »Masken, »Christus in unserer Welt« – so heißen die Schnupperprojekte, mit denen sich Gruppen dem Thema christliche Religion nähern können – kreativ, eigenständig, mit Herz, Kopf, Hand und Fuß.

Um die Bibel geht es schon – aber anders als im gewohnten Unterricht. Was lernen Kinder (oder Jugendliche oder Erwachsene), wenn sie selbst eine Tontafel herstellen, einen Text »entfehlern«, selbst zu Bibelforschern werden? Wie spiele ich eine Bibelgeschichte – szenisch, als Bibliodrama, als Figurentheater? Was verstehe ich von Nächstenliebe, wenn ich mich selbst in die Rolle eines Bettlers begebe? – Alle Erprobungen und Erfahrungen sind mit dem praxisfertigen und praxiserprobten Material dieses Werkbuchs anzuleiten und durchzuführen. Für hautnahe Begegnungen mit Religion, (meist) gleichgültig, in welcher Altersstufe.
zur Seite Religionspädagogik
Renate und Gottfried Adam
Small Talk an der Kirchentür
Eine Anleitung zur Kommunikation in der Gemeinde

Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, 224 Seiten, 6 Abbildungen, kartoniert,
978-3-525-58026-4

24,95 EUR
Haupt- und Ehrenamtliche in den Gemeinden lernen, einladend aufzutreten: Mit einem guten Wort zur rechten Zeit sowie einer Mimik und Gestik, die Offenheit und Gesprächsbereitschaft signalisieren.
Familie G. ist neu zugezogen. Sie sind kirchlich orientiert und besuchen regelmäßig den Gottesdienst der neuen Gemeinde – zu sechst. Der Pastor gibt ihnen an der Kirchentür die Hand – beim ersten- wie beim letzten Mal. Denn irgendwann gehen sie nicht mehr hin …
Um solches Scheitern zu vermeiden, haben Gottfried Adam und Renate Rogall-Adam dieses Buch geschrieben: eine Einführung in die kleine Kunst des Small Talks. Auch wenn es scheinbar ums Wetter geht, werden hier in Wahrheit Beziehungen geknüpft und gepflegt, kann ein entspanntes und engagiertes Miteinander wachsen.
Die Autoren klären in einem ersten Teil wichtige Fragen des Funktionierens von Kommunikation. Im zweiten Teil bieten sie praktische Beispiele: wie’s geht, wie’s gar nicht geht (s.o.), wie man es gut machen und was man verbessern kann.
Dr. Peter Böhlemann / Dr. Michael Herbst
Geistlich leiten
Ein Handbuch

Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, 240 Seiten, kartoniert,
978-3-525-57041-2

24,95 EUR
Geistliche Leitung gehört zu den theologischen Hoffnungswörtern unserer Tage. Mit diesem Begriff verbindet sich die Hoffnung, dass Kirche wieder zum Eigentlichen findet, eben Geistliche Leitung übt und erfährt. Aber was ist Geistliche Leitung? Wie und durch wen geschieht sie? Was unterscheidet sie von »normaler« Leitung?
Die hier vorgestellte Theorie Geistlicher Leitung ist ein Modell, um Leitungsprozesse geistlich zu begreifen und zu gestalten, und ein Instrument, um Führung und Leitung in Kirche und Gemeinde zu verbessern. Dabei bringen die Autoren die Offenheit für den Geist Gottes und das Handwerkszeug guter, menschenfreundlicher Leitungsarbeit in ein konstruktives Verhältnis zueinander. Sie gewinnen aus der Erkenntnis von biblisch-theologisch bezeugter Leitung durch den Geist konkrete Anregungen für Geistliche Leitung in Kirche und Gemeinde. Zudem identifizieren sie unterschiedliche Typen von Leitung, etwa gemeinschaftsfördernd, richtungweisend oder erkenntnisleitend. Dabei decken Böhlemann und Herbst Chancen und Grenzen des eigenen Leitungstyps auf.
Im zweiten Teil des Buches wird der Ertrag dieses Leitungsmodells im Blick auf konkrete Leitungsthemen und -situationen angewendet, wie z.B. Sitzungsleitung, Zeitmanagement oder Umgang mit Konflikten.
Der schließlich folgende Fragebogen mit Auswertung und Erläuterungen dient der Einsicht in das eigene Leitungsprofil und ist zugleich ein praktisches Hilfsmittel für die Arbeit in Leitungsgruppen.
Geistliche Leitung der hier vorgestellten Art kann Kirchen und Gemeinden verändern und sie auch im 21. Jahrhundert wachsen lassen. Sie ist kein »Geheimrezept« für volle Kirchen und satte Finanzen, aber sie kann helfen, nachhaltig und ressourcenorientiert den Boden für das zu bereiten, was Gott wachsen lassen will.
Eckard Siggelkow
Mitten im Leben
Bewegende Geschichten für die Gemeindepraxis
Vandenhoeck & Ruprecht, 2010, 192 Seiten, kartoniert,
978-3-525-63016-7
17,90 EUR
Eine Sammlung von Lebens-Geschichten, die Mut machen – Geschichten von schwachen Menschen, die stark sind, und von starken Menschen, die Schwache stärken. Zum Weitererzählen.
Menschen am Rande der Gesellschaft gehören in die Mitte der Gesellschaft – mit diesem Anliegen geht die Diakonie in die Öffentlichkeit. Im Rahmen dieser Aufklärungskampagne hat Eckard Siggelkow Geschichten, Begegnungen und Beobachtungen gesammelt, die Mut machen, Grenzen zu überschreiten und Wagnisse zu riskieren. Entstanden sind so »Fallbeispiele« und Stoffe, die in den Mittelpunkt von Predigt oder Andacht gehören. Ein Register erleichtert die Suche nach dem jeweils Passenden. Ebenfalls zugeordnet werden geeignete Bibelstellen, Liedverse und Literaturzitate.
Christian Möller
Lasst die Kirche im Dorf!
Gemeinden beginnen den Aufbruch
Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 176 Seiten, kartoniert,
978-3-525-69202-8
16,90 EUR
Christian Möller fordert, die evangelische Gemeindekirche von unten her wieder zu entdecken: Als Kirche der kurzen Wege gewinnt sie ihr Gesicht in festlichen Gottesdiensten und mündigen Gemeindekreisen.
Möller knüpft an die Reaktionen auf das EKD- Impulspapier »Kirche der Freiheit. Perspektiven für die Evangelische Kirche im 21. Jahrhundert« an. Er plädiert für eine Kirche für alle - nicht für alles: Wenn Kirche von wenigen für ihre Ansichten reklamiert wird, bleibt sie anderen versperrt. In Zeiten, in denen Einkaufsläden an die Stadtränder fortziehen, hat das Bleiben der Kirche zeichenhafte Bedeutung für die Sorge um die Menschen. Sie ruft sie zum Gebet am Sonntag, zu Trauung oder Beerdigung. So bleibt sie Kirche in Rufweite - im Stadtviertel wie auf dem Dorf.
Pompe, Hans-Hermann
gerne geben
Mit Humor zu Kollekten und Spenden motivieren

Aussaat Verlag,  2007, 160 Seiten, Paperback,
978-3-7615-5525-5
14,90 EUR
Kirchen und Gemeinden werden immer mehr begründen müssen, warum und wozu sie Geld brauchen und auf Spenden angewiesen sind.
Es kommt nicht nur darauf an, Menschen zum Geben zu motivieren, sondern auch Einsicht zu vermitteln, warum Kollekten notwendig sind, wofür sie gebraucht werden, wem damit geholfen wird. Nicht zuletzt muss auch die geistliche Dimension einleuchtend verdeutlicht werden, dass das Opfer ein konstitutiver Bestandteil des Gottesdienstes ist.
Der Autor entwickelt eine kleine Theologie des Gebens, liefert biblische Bezugspunkte und formuliert Ratschläge für alle, die um Kollekten bitten. Außerdem garniert er sein Buch mit einer Vielzahl von humorvollen, witzigen, nachdenklich stimmenden Episoden zum Thema Geld im Raum der Kirche ­ getreu dem Motto: Das Doppelte von dem, was sie geben wollten, ist die Hälfte von dem, was Gott von Ihnen verlangen kann ...
Engelsberger, Gerhard
Ehescheidung - ein christliches Plädoyer für einen heilenden Weg

Evangelische Verlagsanstalt, 2007, 144 Seiten, Paperback,
978-3-920207-23-0
12,90 EUR
Aus Anlass der zurzeit wieder sehr kontrovers diskutierten Frage, ob sich Paare, die christlich getraut worden sind, scheiden lassen dürfen, haben sich der Verlag und Pfarrer Gerhard Engelsberger entschieden, sein erfolgreiches Buch zu diesem Thema neu aufzulegen. Damals wie heute sind die Probleme und Fragen der betroffenen Menschen ein wesentlicher Teil der seelsorgerlichen Gespräche im Gemeindealltag der Pfarrer.
Das Buch wurde für dieses Neuausgabe vom Autor komplett überarbeitet und neue Kapitel wurden hinzugefügt. Engelsberger versteht auf sehr einfühlsame Weise, auch anhand vieler realer Beispiele, zu erklären, dass es natürlich zu Entfremdung und Distanz kommen kann. Er betont aber auch, dass selbst nach einer Trennung die Verantwortung dem anderen gegenüber nicht aufhört, die Verantwortung aus den gemeinsam geleb ten Jahren heraus, wo einer den anderen geprägt und beeinflusst hat.
Mit konkreten Beispielen, wie man ein Auseinandergehen auch christlich rituali· sieren kann, wird dieses Buch auch eine anregende Lektüre für Seelsorgerinnen und Seelsorger sein, die mit dem Thema Scheidung konfrontiert werden.
Härle, Wilfried
Wachsen gegen den Trend
Analysen von Gemeinden, mit denen es aufwärtsgeht
Evangelische Verlagsanstalt, 2008, 240 Seiten, Paperback
978-3-374-02611-1
18,80 EUR
Es gibt in Deutschland tatsächlich wachsende evangelische Kirchengemeinden. Und es sollen noch viel mehr werden. Aus diesem Grund hat der bekannte Heidel­berger Systematiker Wilfried Härle ein Projekt initiiert, das deutschlandweit untersucht hat, welche Gemeinden warum wachsen. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat diese aufwändige, aber spannende Arbeit finanziell abgesichert.
Die Analysen solcher Gemeinden, mit denen es aufwärtsgeht, belegen nicht nur das Gemeindewachstum mit detaillierten Zahlen, sondern geben auch auf die Frage Antwort, wodurch solches Wachstum ausgelöst wurde und wie es sich entwickelt hat. Die Vielfalt und Genauigkeit dieser Ergebnisse kann für Gemeinden, die ebenfalls wachsen möchten, Anregungen bieten und als Arbeitsmaterial für Kirchenvorstände dienen.
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 24.01.2012, RGL