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Origenes Werke |
Mit deutscher Übersetzung, hrsg. von Alfons Fürst,
Christoph Markschies, Subskription 
de Gruyter / Herder ab 2009
Der antike Theologe Origenes (185-254) hat mit seinem
akademischen Denkstil und seinen originellen Gedanken zu
Themen wie Freiheit, Geschichte und Gerechtigkeit die
christliche Theologie und die gesamte Geistesgeschichte
Europas tiefgreifend geprägt. Die zweisprachige
Gesamtausgabe in 25 Bänden verfolgt den Zweck, für
Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen seine
Schriften als Gewinn bringende historische Ressource für
aktuelle religiönskulturelle, theologisch-philosophische
und ethische Probleme vollständig zugänglich zu machen
und zu erschließen.
Alle Schriften werden in einer modernen Übersetzung
präsentiert. Etliche von ihnen erscheinen sogar erstmals
in deutscher Ubersetzung. Die zugrunde gelegten Texte
sind teils modernen Editionen entnommen, teils neu
ediert. Alle Bände sind mit Einführungen in das Werk
und Erläuterungen zu Text und Übersetzung versehen. |
| Exegetische
Schriften zum Alten Testament |
| 1.1 |
978-3-11-019344-2 |
Karin Metzler |
Die Kommentierung des Buches
Genesis /
zur Beschreibung |
89,95 |
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18.6.2010 |
| 1.2 |
978-3-11-020435-3 |
Peter Habermehl |
Die Homilien zum Buch Genesis |
89,95 |
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15.7.2011 |
| 10 |
978-3-11-020436-0 |
Alfons Fürst |
Die Homilien zum Buch
Jesaja |
89,95 |
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29.8 2009 |
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| Neues
Testament |
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Lukas: siehe auch Fontes Christiani |
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| 16.1 |
978-3-11-024750-3 |
Christian Hengstermann |
Der Kommentar zum Johannes-Evangelium
/ zur Beschreibung (siehe dazu auch
den Kommentar von Hans G. Thümmel) |
79,95 |
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geplant 2011 |
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Römerbrief: siehe auch Fontes Christiani |
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| Traktate und
Briefe |
| 22 |
978-3-11-020505-3 |
Maria-Barbara von Stritzky |
Aufforderung zum Martyrium |
59,95 |
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2010 |
Karin Metzler
Exegetische Schriften zum Alten Testament Band 1.1
Die Kommentierung des Buches Genesis
de Gruyter, 2010, 400 Seiten, Leinen,
978-3-11-019344-2
89,95 |
Das Werk des Origenes ist großenteils
nur in Fragmenten überliefert, da er nach seinem Tode
als Häretiker verurteilt wurde. So sind von seiner
Genesiskommentierung auch nur Bruchstücke erhalten,
diese aber in verhältnismäßig großem Umfang und von
besonderem Gewicht - werden doch anlässlich der Schöpfungsgeschichte
große Themen der Kosmologie und der Schicksalsauffassung
behandelt. Fragmente zur Geschichte der Patriarchen gehen
Beispiele für Origenes eigenwillige Hermeneutik bei der
allegorischen und psychologischen Auslegung.
weitere Kommentare zu
Genesis |
Christian
Hengstermann
Der Kommentar zum Johannes-Evangelium
in Vorbereitung, wir merken vor
de Gruyter, 2011, 300 Seiten, Leinen,
978-3-11-024750-3
79,95 EUR
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Der Kommentar zum Johannesevangelium ist
eines der Hauptwerke des großen alexandrinischen Theologen, in dem
dieser in Auseinandersetzung mit dem anspruchsvollen vierten Evangelium
eine umfassende christliche Weltdeutung entwickelt. Der vorliegende Band
enthält die ersten beiden Bücher des Kommentars, in denen Origenes den
berühmten Prolog des Johannesevangeliums auslegt. Die Einleitung bietet
neben allgemeinen Informationen zur Bedeutung und Entstehung des
Kommentars eine philosophiegeschichtliche Würdigung dieses Meisterwerks
altkirchlicher Bibelauslegung.
weitere Kommentare zum
Johannes-Evangelium |
Hans G.
Thümmel
Origenes' Johanneskommentar Buch I-V
Mohr Siebeck, 2011, 300 Seiten, fadengeheftete Broschur,
978-3-16-150584-3
60,00 EUR  |
Origenes hat über einen längeren
Zeitraum hinweg Auslegungen zum Johannesevangelium an seinen Mäzen
Ambrosius geschrieben. Von dem Werk ist ein knappes Drittel erhalten,
wovon Hans G. Thümmel Buch 1 und 2 sowie die erhaltenen Fragmente von
Buch 4 und 5 behandelt. Sie beziehen sich auf den Prolog des
Johannesevangeliums. Die Publikation verbessert vor allem anhand der
Korrekturlisten der älteren Rezensionen den Text und bietet eine
Übersetzung. Weitere Klärungen gibt ein Kommentar.Grundlegend für die
Ausführungen des Origenes über den Io 1,1 genannten Logos ist die
Vorstellung des Schöpfungsmittlers, der gleichermaßen die
Zusammenfassung der Schöpfung darstellt. Origenes verbindet ihn mit der
Sophia in gleicher Funktion. Das bedeutet aber nicht, daß Origenes
abstrakte Metaphysik betreibt. Ihm geht es um den Menschen in seinem
erlösungsbedürftigen Zustand, und alles ist darauf angelegt, diesen
Zustand zu erklären und dann zu zeigen, wie der Mensch ihn überwinden
kann. Origenes entwickelt seine Vorstellungen von der Schöpfung als
Folge eines Abfalls und vom Heil als Rückkehr zu Gott. Er bemüht sich,
für jede Aussage die exegetische Grundlage darzulegen, wofür er
besonders auf Paulus rekurriert. Er ist überzeugt, in allem, was er
sagt, das göttliche Wort auszulegen. So begegnen sich bei Origenes die
feste Überzeugung, daß Gott in dem verbal inspirierten Text spricht, der
deshalb auch in grammatischen Feinheiten ernst genommen werden muß, und
eine feste Vorstellung davon, wie sich das Drama von Gott und Welt,
Abfall und Rückkehr vollzogen hat und vollzieht. Beides steht in einer
gewissen Spannung zueinander, erklärt sich aber letztlich gegenseitig.
aus der Reihe Studien und Texte zu Antike und
Christentum
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Johannes-Evangelium |
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