Zweiter Ökumenischer Kirchentag, München
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Theologische Standardwerke / Inhaltsverzeichnis
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Zweiter Ökumenischer Kirchentag 12.-16. Mai 2010 in München, Damit Ihr Hoffnung habt  1. Petrusbrief 1, 21
Liederbuch, 208 Seiten, 167 Lieder, Paperback, 3,00 EUR   gemeinsam weitergehen
Lieder und Gesänge zur Ökumene, Liederbuch zum 2. Ökumenischen Kirchentag München 2010
Strube Verlag, 2010
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Liederbegleitheft für Bläser: 7,-- EUR 
Begleitheft für Bands und Chöre: 10,-- EUR
Ernst-Ulrich von Weizsäcker/Katrin Göring-Eckardt/Margot Kässmann
Den Glauben leben - die Erde lieben


Herder Verlag, 2011, 100 Seiten, kartoniert, 10,6 x 18 cm
978-3-451-61022-6
8,00 EUR

Die wichtigsten Beiträge des Ökumenischen Kirchentags in München, die Tausende Menschen berührt haben. »Den Glauben leben - die Erde lieben<<: Das bedeutet Spiritualität, Nachdenken und Engagement in Einklang zu bringen - für die eine Welt, in der wir alle leben. Wie sich Glauben im Alltag leben lässt, was unseren Glauben besonders macht und welche Konsequenzen er erfordert, darauf geben hier Margot Käßmann, Katrin Göring-Eckardt und Ernst-Ulrich von Weizsäcker Antworten.

zur Seite Margot Kässmann
Lechner / Bolzenius
Damit ihr Hoffnung habt

Gütersloher Verlagshaus, 2011, 976 Seiten, mit CD-ROM, Gebunden,
978-3-579-08204-2
99,00 EUR
Dokumentationsband über den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München

Die Dokumentation bietet eine Auswahl der wichtigsten Bibelarbeiten, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Foren und liturgischen Veranstaltungen des 2. Ökumenischen Kirchentages in München. Die beigefügte CD-ROM bietet den gesamten Buchinhalt und eine Vielzahl weiterer Dokumente. Zur Nachbereitung dieses kirchlichen Großereignisses ist dieser Band eine wichtige Quelle und unerlässliche Hilfe.

Silke Lechner, geb. 1974, Dr., ist seit September 2006 Studienleiterin des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Fulda. Die Politikwissenschaftlerin hat in Hannover und Liverpool studiert und 2006 an der London School of Economics and Political Science ihre Promotion über Steuerreformpolitik in Bolivien und Ecuador abgelegt.
Theodor Bolzenius, geboren 1955, ist Pressesprecher des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).
Damit ihr Hoffnung habt
Das Buch zum ökumenischen Kirchentag 2010

Herder Verlag / Gütersloher Verlagshaus, 2009, 220 Seiten, kartoniert, 13,5 x 21,5 cm
978-3-451-32257-0
9,95
EUR
Selten findet man in einem Buch so viel Prominenz aus den verschiedenen Konfessionen und Weltreligionen versammelt. Die Beiträge beschäftigen sich mit Fragen des Glaubens und der Ökumene sowie mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen. Eine reiche Fundgrube für die Vorbereitung auf das Großereignis im Jahr 2010 und ein interessanter Begleiter für alle, die sich bereits im Vorfeld mit den Themen und Fragen des Kirchentages auseinandersetzen wollen.
Jutta Koslowski
Ökumene – wozu?
Antworten auf eine Frage, die noch keiner gestellt hat
Brendow Verlag, 2010, 160 Seiten, Paperback,
978-3-86506-290-1
12,95 EUR
Dieses Buch füllt eine Lücke: Es beantwortet erstmals die Frage, wozu die Einheit der Kirchen und Gemeinden in Deutschland und der Welt überhaupt dienen soll. Tausende engagieren sich in vor Ort und in der theologischen Diskussion, um dem Ziel – der Versöhnung unter den Christen – näher zu kommen. Doch wer stellt schon die Frage, wem das Ganze Bemühen eigentlich nützt.
Prominente Amtsträger und engagierte Theologen, Mitglieder der Großkirchen, der Freikirchen und Kirchenferne beziehen leidenschaftlich Stellung zu den Grundfragen kirchlicher Gemeinschaft: Warum suchen wir die Einheit, wem und wozu soll sie dienen und wie können wir versöhnt miteinander als Christen leben?
Herausgekommen ist ein Plädoyer für Annäherung und Versöhnung im Dienst der ganzen Menschheit, um so dem biblischen Auftrag gerecht werden zu können.
Warum ist die Ökumene-Bewegung für Kirchen und Gemeinden von entscheidender Bedeutung? Fachleute aus Theologie und Kirche sowie engagierte Laien beantworten die gleiche Frage: persönlich, leidenschaftlich und sogar kämpferisch. Mit Beiträgen von Walter Kardinal Kasper, Norbert Roth, Athanasios Vletsis, Kim Strübind u. v. a.
Tilmann Kleinjung / Wolfgang Küpper
Hebt man den Blick, sieht man keine Grenzen

Kreuz Verlag, 2010, 200 Seiten, kartoniert, 12,5 x 20,5 978-3-7831-4331-4
16,95 EUR
Geschichte und Geschichten zur Ökumene
Menschen aus Kultur, Kirche und Theologie, aber auch solche, die einfach Ökumene leben, erzählen, wie sie die konfessionellen Unterschiede erleben, darunter Hans-Jochen und Liselotte Vogel, die EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann, Kardinal Walter Kasper, Bischof Gerhard Ludwig Müller und Friedrich Wilhelm Graf sowie der Regisseur Christian Stückl, der Buchautor Arnold Stadler und der Liederdichter Friedrich Karl Barth. In Kooperation mit BR 2 Kultur.
Brosseder/Track
Kirchengemeinschaft JETZT
Die Kirche Jesu Christi, die Kirchen und ihre Gemeinschaft
Neukirchener Verlag, 2010, 160 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2447-4

14,90 EUR
In ökumenischer Perspektive werden die grundlegenden Fragen und Einsichten im Kirchen- und Amtsverständnis erörtert, der bestehende Konsensus verdeutlicht, weiter strittige Fragen untersucht und mögliche Lösungswege aufgewiesen. Es wird aufgezeigt, dass in der Einsicht in die Notwendigkeit eines Amtes der Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung einschließlich des Amtes der Episkope (Aufsicht, Kirchenleitung) keine Differenz besteht, wohl aber in den jeweiligen Ausgestaltungsformen dieses Amtes. Genau dies hat und sollte in der Unterscheidung von Gehalt und Gestalt keinen kirchentrennenden Charakter haben. Eine Analyse schon bestehender Kirchengemeinschaft und vorliegender Modelle künftiger Kirchengemeinschaft (Fries-Rahner-Plan, Konziliare Gemeinschaft, Einheit in versöhnter Verschiedenheit) wird vorgelegt. Dies führt im letzten Kapitel unter der Überschrift »Im Notwendigen Einheit, in umstrittenen Fragen Freiheit, in allem Liebe« zu abschließenden Überlegungen zum bestehenden Konsens in grundlegenden dogmatischen und ethischen Fragen, zur Analyse von verbleibenden Kontroversen in diesen Fragen und deren Stellenwert sowie zu konkreten Vorschlägen, wie Kirchengemeinschaft auf dem Weg zu gegenseitiger Anerkennung als Kirchen schon jetzt praktiziert und verwirklicht werden kann.
Abt Johannes Eckert / Bischöfin Susanne Breit-Keßler
Wie bei Nachbarn, die sich mögen
So lebt Ökumene
Kösel Verlag, 2010, 144 Seiten, mit Illustrationen, kartoniert, 13,5 x 21,5 cm
978-3-466-36870-9
12,95 EUR
Die evangelische Regionalbischöfin von München, Susanne Breit-Keßler, und Johannes Eckert, der katholische Benediktinerabt von St. Bonifaz und Andechs, sind Nachbarn. Das evangelische Landeskirchenamt liegt fast Tür an Tür neben dem Benediktinerkloster. Nach verschlossenen Türen steht den beiden keineswegs der Sinn: Sie zeigen, wie gute ökumenische Nachbarschaft hier und anderswo gelingt, ohne wertvolle konfessionelle Profile einzuebnen.
Laudate omnes gentes

Gütersloher Verlagshaus, 2010, 244 Seiten, Gebunden  incl. CD mit PDF-Texten, 18,5 x 21 cm
978-3-579-05919-8

19,95 EUR
Die 120 Texte und 40 kurzen liturgischen Gesänge aus allen Zeiten, kirchlichen Traditionen sowie aus der gemeinsamen ökumenischen Geschichte in mehreren Sprachen finden Verwendung bei ökumenischen Zusammenkünften, in ökumenischen Gruppen, bei Partnerschaftstreffen in Europa und bei Treffen mit Partnerkirchen weltweit.
Gebete und Glaubensbekenntnisse , Glaubenszeugnisse, Segensworte und liturgische Gesänge
Begegnung weltweit: Alle Texte in den wichtigen Sprachen
Zweiter Ökumenischer Kirchentag 12.-16. Mai 2010 in München
Damit Ihr Hoffnung habt  1. Petrusbrief 1, 21
 
Christ sein in der Gesellschaft - Christ sein für die Gesellschaft

Orientierungshilfe für den 2. Ökumenischen Kirchentag München 2010

Der 2. Ökumenische Kirchentag wird ein Ort sein, an dem wir gemeinsam den christlichen Glauben bekennen und Zeugnis von unserer Hoffnung geben. Wir laden zum 2. Ökumenischen Kirchentag ein, um einander zu begegnen, zu beten und zusammen Gottesdienst zu feiern. Der 2. Ökumenische Kirchentag soll Gelegenheit geben, das Gespräch und die Auseinandersetzung über die Grundlagen des Christseins zu suchen. Wir sprechen diese Einladung in einer Zeit aus, die von einer Vertrauenskrise geprägt ist - wirtschaftlich, politisch und sozial, bei uns und in der Welt. Umso dringlicher müssen wir in München fragen, wie christliches Leben in der Welt und für die Welt gelingen kann. Aus gemeinsamer Verantwortung suchen wir nach Formen gemeinsamen Handelns. Dies tun wir auf der Grundlage unseres Leitwortes: "Damit ihr Hoffnung habt".

Wir wissen, dass wir dieses Zeugnis nur dann glaubwürdig geben können, wenn wir auf der Suche nach der sichtbaren Einheit aller Christinnen und Christen bleiben. Der erste Ökumenische Kirchentag in Berlin 2003 war hierzu ein wichtiger Schritt, nun gehen wir den Weg weiter. Weil das Gemeinsame stärker wiegt als das Trennende, verstehen wir den 2. Ökumenischen Kirchentag als Baustelle der Ökumene. Wir wissen uns verbunden mit der weltweiten ökumenischen Bewegung. Die christliche Einheit ist Gottes Gabe und unsere Aufgabe.

I. Christ sein heißt Ökumene vorantreiben

Die ökumenische Landschaft in Deutschland hat sich seit 2003 verändert.
Vieles, was in Berlin geschehen ist, hat zu neuen Entdeckungen der ökumenischen Vielfalt geführt, zu gegenseitiger Annäherung beigetragen und Abgrenzungen überwunden. Anderes hat Spannungen hervorgerufen und gezeigt, dass es des offenen theologischen Gespräches weiterhin bedarf. Doch der Weg auf die sichtbare Einheit der Kirche hin ist unumkehrbar eingeschlagen.

So soll auch der 2. Ökumenische Kirchentag einen Raum schaffen, in dem sich Christinnen und Christen aus den vielfältigen Traditionen der Ökumene begegnen und die Kenntnis voneinander vertiefen können. Die Charta Oecumenica, auf dem 1. Ökumenischen Kirchentag von den Kirchen katholischer, evangelischer, freikirchlicher, orthodoxer und anglikanischer Tradition feierlich unterzeichnet, bleibt dabei Grundlage und Verpflichtung. Was bereits an gemeinsamen Gottesdiensten und liturgischen Feiern möglich ist, soll auch in München zum Ausdruck kommen, ohne dabei die ökumenischen Partner zu vereinnahmen oder auszugrenzen.

Alles das gemeinsam zu tun, was gemeinsam getan werden kann, soll unseren entschiedenen Willen zur Ökumene erfahrbar machen. Das Leben vor Gott, der Glaube an Jesus Christus und das Vertrauen auf den Heiligen Geist sind die Grundlagen des 2. Ökumenischen Kirchentages. Die verbindende Kraft der Taufe ermutigt uns.

Wir halten an der Verpflichtung fest, die Gemeinschaft im Glauben so zu stärken, dass eines Tages das Ziel erreicht ist: die Gemeinschaft in Abendmahl und Eucharistie.

II. Christ sein heißt die Vielfalt achten

Der 2. Ökumenische Kirchentag fragt, was Christsein in der Welt und für die Welt heute bedeutet. Christinnen und Christen stehen vor neuen
Herausforderungen: Die deutsche Gesellschaft ist religiös pluraler geworden. Prozesse der Säkularisierung und ein neues Interesse an den Religionen überlagern sich. Zwei Drittel der Bevölkerung verstehen sich als Christen, doch verflüchtigen sich Selbstverständlichkeiten einer christlich geprägten Gesellschaft.

Wir Christinnen und Christen sind aufgefordert, uns den Herausforderungen des Pluralismus zu stellen und seine Chancen zu nutzen. Die wachsende religiöse Vielfalt erlaubt, Profil durch die Klarheit im Glauben und durch Wahrhaftigkeit in unserem Handeln zu gewinnen. Auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag wollen wir deshalb nach christlicher Identität unter Bedingungen religiöser, weltanschaulicher und kultureller Vielfalt fragen.

Zugleich wollen wir den Dialog mit Nichtchristen praktizieren, um gemeinsam mit ihnen unsere Gesellschaft aktiv zu gestalten.

Wichtige Voraussetzung ist die vorbehaltlose Begegnung und das offene Gespräch mit anderen Religionen, Weltanschauungen und Kulturen. Wir wollen miteinander reden, lernen, streiten - über Gottesbilder und Glaubensvollzüge, über unsere Berufung in der Welt und über die Grundlagen des Zusammenlebens in Freiheit, Mitmenschlichkeit und Solidarität. Je vielfältiger unsere Gesellschaft ist, umso dringlicher wird es, dass aller Religionen und Weltanschauungen zu den kulturellen Voraussetzungen beitragen, auf denen die freiheitliche Demokratie beruht. Einen solchen Beitrag will der 2. Ökumenische Kirchentag leisten.

III. Christ sein heißt Verantwortung übernehmen

Die moderne Gesellschaft braucht Maßstäbe, die Orientierung für das individuelle wie für das kollektive Handeln bieten. In die Auseinandersetzung um solche Maßstäbe gilt es, das christliche Erbe einzubringen. Um dies überzeugend und glaubwürdig tun zu können, wollen wir auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag nach dem suchen, was uns über Konfessionsgrenzen hinweg in sozialen, kulturellen und politischen Fragen verbindet. In diesem Sinn soll der Ökumenische Kirchentag in besonderer Weise auch ein Ort für junge Menschen sein, die christlichem Handeln gerade im Dialog der Generationen neue und eigene Impulse geben.

Aus der gemeinsamen Verpflichtung, Zeugnis von der bedingungslosen Liebe und Menschenfreundlichkeit Gottes und von der Gottebenbildlichkeit eines jeden Menschen zu geben, setzen wir uns ein für die Unantastbarkeit der Menschenwürde. Wo wir sie uneingeschränkt achten und schützen, wird freies und selbst verantwortetes Handeln möglich. Armut und Benachteiligung begrenzen die persönliche Entfaltung und die Teilhabe am sozialen Leben in besonderer Weise. Deshalb wird der Ruf nach Gerechtigkeit - regional, national wie global - ein Schwerpunkt des 2. Ökumenischen Kirchentages sein.

In Teilen unserer Gesellschaft herrscht Unfrieden, in vielen Regionen unserer Welt ist Krieg. In der Nachfolge des Friedensstifters Jesus Christus treten wir für jene ein, die unter Gewalt leiden. Wir engagieren uns für Frieden, für Menschenrechte und Gerechtigkeit in der globalen Welt. Auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag bekennen wir uns öffentlich zu dieser, die ganze Christenheit einenden Verpflichtung.

Als Christinnen und Christen sind wir uns darin einig, dass uns unsere Erde anvertraut wurde. Wir dürfen, ja sollen ihre Schätze verantwortlich nutzen. Unser Lebensstil und Wirtschaften gefährden jedoch die Natur und die Teilhabe vieler Menschen unserer Zeit und zukünftiger Generationen.

Deshalb soll der 2. Ökumenische Kirchentag ein deutliches Zeichen für unsere Sorge um den Erhalt der Schöpfung setzen.

Der gemeinsame Glaube bestärkt uns darin, die Ökumene voranzubringen, die Vielfalt zu achten und Verantwortung zu übernehmen. Wir lassen uns dabei leiten, von der Hoffnung, die uns trägt und treibt.

Die hier formulierten Anliegen und Aufgaben werden uns in den kommenden Monaten der Vorbereitung des 2. Ökumenischen Kirchentages Richtschnur und Maßstab sein. Ebenso bitten wir auch alle Vorbereitungsgremien und all jenen, die sich mit uns auf den Weg nach München begeben, sich hieran zu orientieren.

Beschlossen vom Gemeinsamen Präsidium des 2. Ökumenischen Kirchentages München 2010

Neuendettelsau, 25. Oktober 2008

Pressesprecher des 2. Ökumenischen Kirchentages:

Theodor Bolzenius, Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Rüdiger Runge, Deutscher Evangelischer Kirchentag

 

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