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Claudia Rakel
Judit - über Schönheit, Macht und Widerstand im Krieg
de Gruyter, 2003, 326 Seiten, Leinen, 978-3-11-017926-2
94,95 EUR
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Eine feministisch-intertextuelle
Lektüre, Judith 16, 1-17, Book on Demand
Das Buch Judit enthält eine Vielzahl intertextueller Bezüge.
Vorbilder für die Juditfigur waren nicht nur Mose, David und
Judas Makkabäus, sondern auch biblische Frauengestalten, die
Gewalt erfahren oder selber ausüben, ebenso wie weibliche
Personifikationen der Stadt Jerusalem. Im Zentrum der Studie
steht das Lied in Jdt 16,1-17, das eine theologische Deutung der
Ereignisse des Juditbuches liefert und die Aussage vertritt,
dass Gott Kriege zerschlägt. Das Buch Judit wird im
intertextuellen biblischen Dialog als ein Plädoyer für
Widerstand gegen Gewaltregime gelesen, nicht mit den Mitteln des
Krieges, sondern mit dem strategischen Einsatz weiblicher
Schönheit.
Band 334 in der Reihe
Beihefte zur Zeitschrift für die Alttestamentliche Wissenschaft |