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Zeitschrift Quatember, Evangelische Verlagsanstalt
Quatember Quatember

Lutherisches Verlagshaus / Evangelische Verlagsanstalt, seit 1936, 256 Seiten, 4 Hefte jährlich
28,00 EUR Warenkorb incl. Versandkosten
Vierteljahreshefte für die Erneuerung und Einheit der Kirche

Der »Quatember«, der Name geht zurück auf die den vier Jahreszeiten verbundenen Buß- und Fastentage, versammelt nunmehr im 81. Jahr Beiträge zu Fragen der Spiritualität, des geistlichen Lebens und der Erneuerung der Kirche in ökumenischer Perspektive. Herausgeben und getragen von den drei Berneichener Gemeinschaften sucht »Quatember« nach dem Zusammenhang von geistlichen Grunderfahrungen, Leben der Kirche und gesellschaftlicher Verantwortung.
»Quatember« scheut zwar den Blick auf die Theologie und andere Wissenschaften nicht, soll aber vor allem dem geistlichen Leben dienen. Die Zeitschrift richtet sich daher nicht in erster Linie an theologische Fachleute, sondern darüber hinaus an alle, denen die Einheit und Erneuerung der Kirche aus ihrer Bindung an den dreieinigen Gott am Herzen liegt.

Herausgeber: Frank Lilie, Sabine Zorn, Matthias Gössling im Auftrag der Evangelischen Michaelsbruderschaft, des Berneuchener Dienstes und der Gemeinschaft St. Michael. Roger Mielke (Schriftleitung)
978-3-374-06562-2 Lachen und Weinen
Evangelisches Verlagshaus, 2020, 64 Seiten, Broschur, DIN A5
978-3-374-06562-2
7,50 EUR Warenkorb
Quatember Heft 4 / 2020
Der Glaube bewegt den Menschen als Ganzen, mit Kopf, Herz und Hand. Das macht auch den Blick frei für die Rolle der Emotionen und Affekte auf dem Weg des Glaubens. Gegenüber »protestantisch«-nüchterner Auskühlung des Glaubens steht dann auch spiegelbildlich die affektive Aufladung in den Erneuerungsbewegungen vom Pietismus bis zum charismatischen Aufbruch. Das Osterlachen und die Gabe der Tränen in der ostkirchlichen Spiritualität weisen auf Grundzüge des Evangeliums hin. Schmerz und Weinen über Verlorenheit und Sünde; Freude und Jubel dagegen, wenn ein Mensch gerettet und frei wird. Hat Jesus eigentlich gelacht? Wir wissen es nicht. Aber dass Jesus die »Augen über gingen«, als er seinen toten Freund Lazarus sah, wird in Johannes 11 bezeugt. Starke Emotionen, Lachen und Weinen, sind also mit der Glaubenserfahrung auf das engste verbunden. Nur wo Glaube blass geworden ist, bleiben Lachen und Weinen aus. Das Heft soll den Spuren der Emotionen durch die Geschichte folgen und Mut machen, auch gegenwärtig vor Gott zu lachen und zu weinen.
978-3-374-06561-5 Gewänder
Evangelisches Verlagshaus, 2020, 64 Seiten, Broschur, DIN A5
978-3-374-06561-5
7,50 EUR Warenkorb
Quatember Heft 3 / 2020
»Gott muss Hüllen anlegen, um sich zu äußern, so verbirgt er sich in seiner Schöpfung.« – heißt es bei Karl Bernhard Ritter, Stifterbruder des Evangelischen Michaelsbruderschaft. So schwingt im Heftthema auch die grundlegende Dimension der Verborgenheit und (Selbst-)Entbergung Gottes in Schöpfung und Geschichte mit. Erst von hier aus können wir uns dem annähern, dass der Mensch, ursprünglich nackt geschaffen, durch den tiefen Bruch der Sünde des Gewandes bedürftig wird. Zwischen Scham und Schmuck changiert das Gewand seitdem. Und auch der Mensch des neuen Bundes wird in das weiße Gewand der Taufe gekleidet, um schließlich in der Vollendung »überkleidet« zu werden (2. Kor 5,2.4). Erst in diesem ebenso theologischen wie anthropologischen Resonanzraum kommt auch die Frage nach den liturgischen Gewändern zum Klingen: Weißer Talar oder schwarzer, oder doch in Verzicht auf jede falsche Sakralisierung der dunkle Anzug? Das Habit der monastischen Gemeinschaften oder der sorgsam populärkulturelle Style und Dresscode der globalen Megachurches? In Gewändern verdichten sich dann auch Identitäten und Narrative, Projekte und Entwürfe. Und nicht zuletzt: Was bedeuten eigentlich globale Ausbeutungsverhältnisse in der Bekleidungsindustrie für christlich verantworteten Umgang mit den Gewändern, wenn das Evangelium auf einen einfachen Lebensstil zielt? Das Quatemberheft fragt in diesen Spannungsfeldern nach einer Spiritualität des Gewandes für Einzelne, Gemeinschaften und die Kirche.
978-3-374-06559-2 Pfingsten: Geistesgaben
Evangelisches Verlagshaus, 2020, 64 Seiten, Broschur, DIN A5
978-3-374-06559-2
7,50 EUR Warenkorb
Quatember Heft 2 / 2020
Nicht mehr neu ist die Diagnose, dass die gegenwärtige Krise des christlichen Glaubens in den westlichen Gesellschaften im Kern eine »Erfahrungskrise« sei. Wie kann aus »Erfahrung« und auf »Erfahrung« hin geglaubt, gelebt und gesprochen werden? Damit ist die Frage nach der personalen Selbsterschließung Gottes im Glauben des Menschen gestellt, die Frage nach dem Heiligen Geist. Selbstgabe des dreieinigen Gottes und die Gaben des Heiligen Geistes aber sind nicht voneinander zu trennen. In den weltweiten Aufbrüchen vor allem der charismatischen Gemeinden, Gemeinschaften und Christentümer geht es um eine erfahrungsbezogene Spiritualität. Nicht nur die spektakulären Inszenierungen und außergewöhnichen Charismen, etwa Prophetie oder Heilung, sind in den Blick zu nehmen, sondern auch eine ganz alltägliche Spiritualität des Lebens in der Gegenwart Gottes. Zu fragen ist, welche Impulse aufgenommen werden können für eine erneuerte Gestalt von Kirche, die aus Erfahrung lebt und zu einem persönlichen erfahrungsgesättigten Glauben ermutigt. Das Heft geht den Spuren des Heiligen Geistes nach: im biblischen Zeugnis, im Glauben der Kirche, in den trotz mancher Ambivalenzen wichtigen geistlichen Bewegungen der Gegenwart.
978-3-374-06558-5 Passion: Lectio. Gottesdienstliche Lesungen und die neue Perikopenordnung
Evangelisches Verlagshaus, 2020, 64 Seiten, Broschur, DIN A5
978-3-374-06558-5
7,50 EUR Warenkorb
Quatember Heft 1 / 2020

Mit dem 1. Advent 2018 wurde in den Gliedkirchen der Ev. Kirche in Deutschland die neue Ordnung der gottesdienstlichen Lesungen eingeführt. Das Heft resümiert die theologischen Programme und Prinzipien der Überarbeitung und trägt Erfahrungen des ersten Kirchenjahres zusammen. Dabei gilt es auch über den gottesdienstlich-liturgischen Rahmen hinaus zu fragen:
Wie ändern sich die medialen Bedingungen für Lesen und Hören der Heiligen Schrift?
Welchen Einfluss haben die digitalen Medien auf die Rezeption des gelesenen Bibelwortes? Und grundsätzlich: Wie steht es um die Rolle des Buches in den von flüchtigen Bildern geprägten »visual cuJtures« unserer Gegenwart? Immer weniger kann vorausgesetzt werden, dass die einzelne Lesung des Gottesdienstes in den größeren Zusammenhang des Kirchenjahres und der gesamten Bibel eingebettet ist und auch durch eine persönliche Praxis der Bibellektüre getragen wird. Das Heft möchte auch Anregungen geben zu einer liturgischen, gemeindlichen und persönlichen Spiritualität der »Lectio«,
978-3-374-06275-1 Trost
Evangelisches Verlagshaus, 2019, 80 Seiten, Broschur, DIN A5
978-3-374-06275-1
7,50 EUR Warenkorb
Quatember Heft 4 / 2019

Die Heilige Schrift spricht von Gott als dem »Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes« (2. Kor 1,3). Christliche Erfahrung der Nähe Gottes ist von dieser liebenden Zuwendung, vom aufrichtenden »Zuspruch«, der Paraklese, zutiefst geprägt. Der Heilige Geist ist in der Sprachprägung des Johannes-Evangeliums der »Paraklet«, der Tröster und Ermutiger schlechthin. Besonders die mystische Tradition weiß aber auch von den Erfahrungen der »Trockenheit« und der »Trostlosigkeit«, in denen sich Gott entzieht. Die emotionale Bedürftigkeit der Glaubenden kann dazu führen, mehr die tröstende Erfahrung als die Gegenwart Gottes selbst zu suchen. Dieses Heft geht den Motiven und den unterschiedlichen Sprachen des Trostes und der Trostlosigkeit in der Geschichte des Glaubens nach und fragt nach dem, was in seelsorglicher Perspektive tatsächlich trösten kann. Das Thema des Trostes soll auch als Teil der Botschaft von Advent und Weihnacht entfaltet werden, wie es denn in J.S. Bachs Weihnachtsoratorium heißt: »...dass dieses schwache Knäbelein soll unser Trost und Freude sein.«
978-3-374-06274-4 Frieden
Evangelisches Verlagshaus, 2019, 80 Seiten, Broschur, DIN A5
978-3-374-06274-4
7,50 EUR Warenkorb
Quatember Heft 3 / 2019
In einer Welt im Umbruch wird der Frieden wieder neu zum Thema. Frieden ist nicht nur eine Frage der Außen- und Sicherheitspolitik. Je vielfältiger unsere Gesellschaften werden, desto schärfer stellt sich die Frage, wie wir mit Konflikten umgehen und wie wir zusammenleben wollen. Die Konflikte reichen bis in die Kirchen hinein: Wie realisieren die Christen ihren Auftrag, als »Friedensstifter« zu wirken? Religion wird in der säkularen Moderne nicht selten als konfliktverschärfend verstanden. Das Evangelium von Jesus Christus aber gibt eine andere Wegweisung: Glaube, geistliche Erfahrung und geistliches Leben sind Quellen des Friedens und der Versöhnung. In der Verfassung der UNESCO heißt es: »Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.« Dieses Heft sucht nach einer Spiritualität des Friedens, die in persönlicher und gemeinschaftlicher Erfahrung verankert ist und als Kraft der Versöhnung und Erneuerung wirkt.
978-3-374-05989-8 Pilgern
Evangelisches Verlagshaus, 2019, 80 Seiten, Broschur, DIN A5
978-3-374-05989-8
7,50 EUR Warenkorb
Quatember Heft 2 / 2019
Das geistliche Leben der Gegenwart ist tiefgreifenden Veränderungen unterworfen. Neben traditionellen Frömmigkeitsformen, die langsam verschwinden, museal werden oder schlicht und schnell in sich zusammenfallen, stehen aber auch Wiederentdeckungen. Dazu gehört das Pilgern. In der Konjunktur der Pilgerns spricht sich eine erfahrungs- und vielleicht auch eventorientierte Kultur aus. Die Grenzen zwischen Kontemplation und Fitness, Tradition und Tourismus, Business und Popkultur werden etwa auf dem Jakobsweg fließend. »Ich bin dann mal weg«, so der Titel des Pilgerberichtes eines deutschen Entertainers, wird zum geflügelten Wort. Selbstsuche und Gottsuche markieren die beiden Pole des geistlichen Unterwegsseins, das auch durchaus säkular gestimmte Zeitgenossen anspricht. Das Heft fragt nach den Quellen einer Praxis und Theologie des Weges und des Unterwegsseins in der Heiligen Schrift und der Tradition der Kirche, es leuchtet Erfahrungen aus und will zu einer persönlich vertieften und verantworteten Pilgerschaft ermutigen.
978-3-374-05988-1
Weg der Wandlung

Evangelisches Verlagshaus, 2019, 76 Seiten, Broschur, DIN A5
978-3-374-05988-1
7,50 EUR Warenkorb
Quatember Heft 1 / 2019
Am 15. August 2018 jährte sich zum 50. Mal der Todestag von Karl-Bernhard Ritter, des Stifterbruders der Evangelischen Michaelsbruderschaft, ökumenischen Visionärs und geistlichen Lehrers. Das Heft ist seinem Wirken gewidmet und zeichnet die Lebensthemen seiner Arbeit nach: als Beter, als Ökumeniker, als Visionär und zutiefst der Katholizität der Kirche verpflichtetem Erneuerer. Die Beiträge des Heftes sind dabei nicht nur und nicht in erster Linie biographisch oder doxographisch ausgerichtet, vielmehr soll Ritters in der geistlichen Tradition der Kirche verankerter und doch ganz eigenständiger spiritueller und theologischer Weg gewürdigt werden. Das paulinische Leitwort der Gestaltverwandlung, der „Metamorphosis“ markiert ein Leitmotiv in Ritters Arbeit: „…wir werden verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.“ (2. Korinther 3,18). Die Beiträge des Heftes nehmen Ritters Impulse für eine transformative Spiritualität auf: eine Spiritualität der Gestaltverwandlung, die schöpfungstheologische Weite mit christologischer und pneumatologischer Konzentration verbindet und in den Sakramenten ihre ebenso leibhafte wie praktische Gestalt findet.
978-3-374-05737-5
Geduld

Evangelisches Verlagshaus, 2018, 80 Seiten, Broschur, DIN A5
978-3-374-05737-5
7,50 EUR Warenkorb
Quatember Heft 4 / 2018
Unter den Grundhaltungen oder »Tugenden« des Glaubens ist kaum eine gegenwärtig derart herausgefordert wie die »Geduld«. Unter den Bedingungen der allgegenwärtigen Beschleunigung und Zeitknappheit ist die Geduld unpopulär geworden, die Ungeduld wird zur Tugend der total mobilisierten Gesellschaft. Und doch verdichten sich in der Mahnung »geduldig in Trübsal« zu sein (Röm 12,12) Lebensaufgaben und Lebenserfahrungen, die sich in jeder Biographie stellen: Mit Zerbrechlichkeit und Scheitern umgehen zu können; sich und anderen Zeit für Entwicklung und Reifung zu geben; die Fähigkeit, auch mit dem Ungelösten und vielleicht Unlösbaren leben – und sterben zu können. Als »Resilienz«, Widerstandsfähigkeit in Krisen, kehrt die Geduld zurück und rückt in den Fokus von Medizin, Psychotherapie und auch Politik. Daneben steht die wesentliche biblische Einsicht, dass Gott »barmherzig, gnädig, geduldig und von größer Güte« ist (2. Mose 34,6); das heißt, dass Er Zeit schafft, Zeit hat – und seinen Geschöpfen Zeit gibt.

Das Adventsheft von »Quatember« wird in diesen differenzierten Zusammenhang von Anthropologie und Theologie der Geduld einführen und will dabei Hilfe sein, der Geduld und Ungeduld mit sich selbst – und mit der Kirche – auf die Spur zu kommen.
Quatember Einzelheft Trinität
Trinitarisch glauben

Einzelheft
Evangelische Verlagsanstalt, 2018, 76 Seiten, Broschur, DIN A5
978-3-374-05736-8
7,50 EUR Warenkorb
Quatember Heft 3 / 2018
Die Kirche bekennt Gott als den dreieinigen, den einen Gott als Vater, Sohn und Heiligen Geist. Dieses tief im biblischen Zeugnis verwurzelte altkirchliche Erbe steht für die Katholizität der Kirche, von den reformatorischen Kirchen bewahrt und auch in der Basisformel des Ökumenischen Rates der Kirchen hervorgehoben. Gegenwärtig gibt es einerseits eine intensive theologische Aufmerksamkeit und Revitalisierung trinitarischer Theologie. Demgegenüber stehen aber auch Bewegungen in die die Richtung eines abstrakten und verdünnten Ein-Gott-Glaubens. Mit dem Bekenntnis zum dreieinigen Gott wird aber auch die ganze Frage der »Erfahrung« aufgerufen: Gott gibt sich zu erkennen als der in sich beziehungsreiche und in Liebe seinen Geschöpfen zugewandte Gott zu erkennen. In diesem Sinne ist das trinitarische Dogma »Mystagogie«, Einweisung in einen Raum geistlicher Erfahrung. Es bleibt nur plausibel, wenn es eingebettet ist in eine Lebensform des Glaubens, in welcher der Glaube hörend, betend, feiernd dem Geheimnis Gottes nachspürt.

Die Beiträge des Quatember Heftes wollen diesen Zusammenhang zwischen Dogma, Bekenntnis, geistlicher Erfahrung und Lebensformen des Glaubens nachspüren – und dies im Kontext einer pluralen und zunehmend auch a-religiös und interreligiös geprägten Gesellschaft.
978-3-374-05476-3
Maria

Einzelheft
Evangelisches Verlagshaus, 2018, 80 Seiten, Broschur, DIN A5
978-3-374-05476-3
7,50 EUR Warenkorb
Quatember Heft 1 / 2018
Die biblische Gestalt der Mutter Jesu ist für das geistliche Leben der Christenheit von großer Bedeutung, dabei aber höchst umstritten zwischen den Konfessionen.
Nach dem Text des Lukas-Evangeliums gilt Maria als das Urbild des hörenden und empfangenden Glaubens und damit als Inbegriff der Kirche. An jedem Abend betet die Kirche das Lob- und Denkgebet Mariens und stellt damit der einbrechenden Dunkelheit das Licht der Menschwerdung entgegen. In seiner großen Auslegung des Magnificat, einer seiner schönsten und zartesten Schriften, spürte Martin Luther dem marianischen Geheimnis nach. Trotz dieser bedeutenden marianischen Wegweisung steht die Wiedergewinnung einer marianischen Spiritualität im biblischen und ökumenischen Sinne für die Kirchen der Reformation noch aus, sie bleibt Herausforderung und Aufgabe zugleich.

Die Beiträge des Quatember Heftes wollen den Spuren Mariens in der Geschichte der Kirche, in Musik und Kunst nachgehen und nach einer marianischen Inspiration für eine kommende ökumenische Kirche der Zukunft fragen
Quatember Einzelheft Reformation Reformation
Doppelheft
Evangelische Verlagsanstalt, 2017, 115 Seiten, kartoniert, DIN A5 
978-3-374-05282-0
15,00 EUR Warenkorb
Quatember Heft 1+2 2017
Die Reformation selbst steht im Streit der Deutungen. Die wesentliche Bruchlinie ver­läuft zwischen denjenigen, die Luther als die Gestalt des Aufbruchs in eine pluralistische Moderne verstehen möchten, und denjenigen, die gegen eher identifizierende und affirmative Lesarten der Reformation die tiefe Fremdheit und die historische Distanz betonen.
Die Beiträge des Quatember Doppelheftes bieten Erkundungen der Reformation an, die an der Katholizität der Kirche wie an den Grundlagen geistlicher Erfahrung orientiert sind, wie z.?B. aus der Perspektive der Evangelischen Michaelsbruderschaft sowie der Autoren aus dem Raum der Berneuchener Bewegung. Damit verbunden ist die Erwartung, dass sich im Raum einer ökumenisch ausgerichteten Gemeinschaft Facetten der Interpretation reformatorischer Frömmigkeit und Theologie gewinnen lassen, die sich der Alternative von modernisierender Entschärfung und historisierender Verfremdung nicht fügen.
 
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 27.06.2020, DH