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Inhaltsverzeichnis

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Kirchengeschichte

Einzeltitel zur Geschichte des Christentums
Literatur zum Studiengang Kirchengeschichte
 
Reihe Alte Kirche
Apostolische Väter
Arbeiten zur Kirchengeschichte
Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte, V & R
Augustinus Opera
Berner Synodus
Beiträge zur Europäischen Religionsgeschichte V&R
Beiträge zur Kirchen- und Kulturgeschichte
Early Christianity
Evangelisches Kirchenlexikon, EKL
Fontes Christiani
Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte
Geschichte der christlichen Orden
Geschichte des Christentums, Herder/Kohlhammer
Poster Geschichte des Christentums
Geschichte des frühen Christentums
Geschichte des globalen Christentums
Geschichte und Theologie des Judentums in hellenistisch-römischer Zeit
Grundwissen Christentum, V & R
Handbuch der Kirchengeschichte
Handbuch der Religionsgeschichte im deutschsprachigen Raum
Handbuch der Religionsgeschichte, V & R 
Herbergen der Christenheit, EVA
Hexen / Hexenverfolgung
Ideengeschichte des Christentums
Jesus der Christus im Glauben der Kirche
Die Kirche in ihrer Geschichte
Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen,
Kirchengeschichte in Einzeldarstellungen, EVA
Kirchenväter
Kreuzzüge
Kriminalgeschichte des Christentums
Kulturgeschichte
Lehrbuch für Kirchen- und Dogmengeschichte
Münchener Kirchenhistorische Studien MKS,
Protestantismus in Preussen
Quellen und Forschungen zur Württembergischen Kirchengeschichte
Religiöse Kulturen im Europa der Neuzeit
Studien zur christlichen Religions- und Kulturgeschichte
Studien zur Kirchengeschichte der Neuesten Zeit
Studien zur Orientalischen Kirchengeschichte
Theologie für die Gemeinde VI: Die Geschichte kennen
Theologiestudium: Kirchengeschichte
Reihe Theologische Wissenschaft
Urchristentum
Wüstenväter
Württembergische Kirchengeschichte
Zugänge zum Denken des Mittelalters, Aschendorff Verlag
Zugänge zur Kirchengeschichte
 
vergriffene Titel / Reihen:
Gestalten der Kirchengeschichte
Bildwerk zur Kirchengeschichte
 
 
Aktuelle Bücher
Impressum
Versandbedingungen /AGBs
Datenschutzhinweise
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte: Reihe A: Quellen Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte: Reihe B: Darstellungen
siehe auch Seitenleiste links zur alphabetischen Auswahl "Kirchengeschichte"
siehe auch Geschichte des Christentums
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte, Reihe B: Darstellungen, Vandenhoeck & Ruprecht
In der Reihe B der »Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte« werden monographische Darstellungen und Sammelbände zur Geschichte des deutschen Protestantismus und seiner internationalen Beziehungen seit 1918 veröffentlicht. Die Reihe wird herausgegeben von Siegfried Hermle (Universität Köln) und Harry Oelke (Universität München) im Auftrag der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte.
79 978-3-525-56492-9 Andreas Gestrich  Evangelisch und deutsch?. Auslandsgemeinden im 20. Jahrhundert zwischen Nationalprotestantismus, Volkstumspolitik und Ökumene
zur Beschreibung
75,00 Warenkorb 2020
78 978-3-525-56493-6 Martin Naumann  „Terrorbrecher Christus“ und IM „Bruder“. Bischof Hans-Joachim Fränkel (1909-1996)
zur Beschreibung
85,00 Warenkorb 2020
77 978-3-525-54080-0 Benedikt Brunner  Volkskirche. Zur Geschichte eines evangelischen Grundbegriffs (1918–1960)
zur Beschreibung
80,00 Warenkorb 2020
76 978-3-525-56491-2 Karl Brauer  Für die Freiheit und Unabhängigkeit der Kirche. Eugen Gerstenmaiers religiöse und theologische Entwicklung im Spannungs- und Handlungsfeld von Kirche und Staat bis 1945
zur Beschreibung
100,00 Warenkorb 2020
75 978-3-525-54076-3 Claudia Lepp Christliche Willkommenskultur?. Die Integration von Migranten als Handlungsfeld christlicher Akteure nach 1945
zur Beschreibung
65,00 Warenkorb 2020
74 978-3-525-56477-6 Mirjam Loos Gefährliche Metaphern. Auseinandersetzungen deutscher Protestanten mit Kommunismus und Bolschewismus (1919 bis 1955)
zur Beschreibung
60,00 Warenkorb  2020
73 978-3-525-57075-3 Henning Bühmann  Die Stunde der Volksmission. Rechristianisierungsbestrebungen im deutschen Protestantismus in der Zwischenkriegszeit 100,00 24949 2019"
zur Beschreibung
100,00 Warenkorb 2019
72 978-3-525-57056-2 Felix Teuchert Die verlorene Gemeinschaft. Der Protestantismus und die Integration der Vertriebenen in die westdeutsche Gesellschaft (1945–1972)
zur Beschreibung
90,00 Warenkorb 2018
71 978-3-525-57057-9 Rebecca Scharf Evangelische Kirche und Konzentrationslager (1933 bis 1945).
zur Beschreibung
70,00 Warenkorb 2018
70 978-3-525-55792-1 Luise Schramm Evangelische Kirche und Anti-AKW-Bewegung. Das Beispiel der Hamburger Initiative kirchlicher Mitarbeiter und Gewaltfreie Aktion im Konflikt um das AKW Brokdorf 1976–1981
zur Beschreibung
90,00 Warenkorb 2018
69 978-3-525-55791-4 Peter Paul Schwarz Mitöffentlichkeit. Zur deutsch-deutschen Arbeit der Evangelischen Akademie Berlin-Brandenburg
zur Beschreibung
70,00 Warenkorb 2018
68 978-3-525-55793-8 Birge-Dorothea Pelz Revolution auf der Kanzel. Politischer Gehalt und theologische Geschichtsdeutung in evangelischen Predigten während der deutschen Vereinigung 1989/90
zur Beschreibung
90,00 Warenkorb 2018
67 978-3-525-55790-7 Siegfried Hermle Zwischen Verklärung und Verurteilung. Phasen der Rezeption des evangelischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus nach 1945
zur Beschreibung
75,00 Warenkorb 2017
66 978-3-525-55788-4 Dagmar Pöpping Kriegspfarrer an der Ostfront. Evangelische und katholische Wehrmachtseelsorge im Vernichtungskrieg 1941–1945
zur Beschreibung
65,00 Warenkorb 2016
65 978-3-525-55779-2 Claudia Lepp Religion und Lebensführung im Umbruch der langen1960er Jahre. 75,00 Warenkorb 2016
64 978-3-525-55789-1 Harry Oelke Martin Luthers »Judenschriften«. Die Rezeption im 19. und 20. Jahrhundert
zur Beschreibung
85,00 Warenkorb 2016
63 978-3-525-55778-5 Annegreth Schilling Revolution, Exil und Befreiung. Der Boom des lateinamerikanischen Protestantismus in der internationalen Ökumene in den 1960er und 1970er Jahren
zur Beschreibung
70,00 Warenkorb 2016
62 978-3-525-55777-8 Karin Oehlmann Glaube und Gegenwart. Die Entwicklung der kirchenpolitischen Netzwerke in Württemberg um 1968
zur Beschreibung
100,00 Warenkorb 2016
60 978-3-525-55775-4 Cornelia von Ruthendorf-Przewoski Der Prager Frühling und die evangelischen Kirchen in der DDR. 100,00 Warenkorb 2015
57 978-3-525-55772-3 Gerhard Gronauer Der Staat Israel im westdeutschen Protestantismus. Wahrnehmungen in Kirche und Publizistik von 1948 bis 1972
zur Beschreibung
120,-- 2013
56 978-3-525-55771-6 Alexander Christian Widmann Wandel mit Gewalt?. Der deutsche Protestantismus und die politisch motivierte Gewaltanwendung in den 1960er und 1970er Jahren
zur Beschreibung
130,00 2013
54 978-3-525-55706-8 Katharina Kunter Europäisches und Globales Christentum / European and Global Christianity. Herausforderungen und Transformationen im 20. Jahrhundert / Challenges and Transformations in the 20th Century vergriffen   2011
52 978-3-525-57451-5 Klaus Fitschen Die Politisierung des Protestantismus. Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland während der 1960er und 70er Jahre vergriffen   2011
51 978-3-525-55742-6 Angela Hager Ein Jahrzehnt der Hoffnungen. Kirchenreformbewegung in der bayerischen Landeskirche 1966-1976 vergriffen   2010
50 978-3-525-55768-6 Berndt Hamm Spielräume des Handelns und der Erinnerung. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und der Nationalsozialismus vergriffen   2010
49 978-3-525-55749-5 Thomas Martin Schneider Gegen den Zeitgeist. Der Weg der VELKD als lutherischer Bekenntniskirche vergriffen   2008
48 978-3-525-55750-1 Peter Zocher Edo Osterloh - Vom Theologen zum christlichen Politiker. Eine Fallstudie zum Verhältnis von Theologe und Politik im 20. Jahrhundert vergriffen   2007
47 3-525-55748-5
978-3-525-55748-8
Siegfried Hermle Umbrüche. Der deutsche Protestantismus und die sozialen Bewegungen in den 1960er und 70er Jahren 140,00 2006 / 2012
46 3-525-55745-0 Katharina Kunter Erfüllte Hoffnungen und zerbrochene Träume. Evangelische Kirchen in Deutschland im Spannungsfeld von Demokratie und Sozialismus (1980-1993) vergriffen   2006
45 3-525-55747-7 Anke Silomon Anspruch und Wirklichkeit der besonderen Gemeinschaft. Der Ost-West-Dialog der deutschen evangelischen Kirchen 1969-1991 vergriffen   2006
44 3-525-55746-9 K. Rittberger-Klas Kirchenpartnerschaften im geteilten Deutschland vergriffen   2006
43 3-525-55744-2 Jens Bulisch Evangelische Presse in der DDR. Die Zeichen der Zeit 1947-1990 vergriffen   2005
42 3-525-55743-4 Claudia Lepp Tabu der Einheit? Die Ost-West-Gemeinschaft der evangelischen Christen und die deutsche Teilung (1945-1969) vergriffen   2005
41 3-525-55741-8 Uta Gerdes Ökumenische Solidarität mit christlichen und jüdischen Vefolgten. Die CIMADE in Vichy-Frankreich 1940-1944 vergriffen   2005
40 3-525-55740-x Dieter Hauschild Konfliktgemeinschaft Kirche. Aufsätze zur Geschichte der Evangelischen Kirche in Deutschland vergriffen   2004
39 3-525-55739-6 Georg Wilhelm Die Diktaturen und die evangelische Kirche. Totaler Machtanspruch und kirchliche Antwort am Beispiel Leipzigs von 1933-1958 vergriffen   2004
38 3-525-55738-8 Simone Mantei Nein und Ja zur Abtreibung. Die evangelische Kirche in der Reformdebatte um § 218 StGB vergriffen   2004
37 3-525-55737-x Peter Beier Kirchwerdung im Zeichen der deutschen Teilung. Die Verfassungsreformen von EKD und BEK als Anfrage an ihre besondere Gemeinschaft vergriffen   2004
36 3-525-55736-1 Dirk Palm Wir sind doch Brüder. Der evangelische Kirchentag und die deutsche Frage 1949-1961 vergriffen   2002
35 3-525-55735-3 Gury Schneider-Ludorff Magdalene von Tiling (1877 - 1974). Theologie der Geschlechterbeziehung als politisches Programm in der Weimarer Republik vergriffen   2001
34 3-525-55734-5 Vico von Bülow Otto Weber (1902-1966). Reformierter Theologe und Kirchenpolitiker vergriffen   1999
33 3-525-55733-7 Anke Silomon Schwerter zu Pflugscharen und die DDR vergriffen   1999
32 3-525-55732-9 Peter Beier Missionarische Gemeinde in sozialistischer Umwelt. Die Kirchentagskongreßarbeit in Sachsen im Kontext der SED-Kirchenpolitik (1968-1975) vergriffen   1999
31 3-525-55731-0 Holger Roggelin Franz Hildebrandt. Ein lutherischer Dissenter im Kirchenkampf und Exil vergriffen   1998
30 3-525-55730-2 Rainer Bookhagen Die evangelische Kinderpflege und die Innere Mission in der Zeit des Nationalsozialismus Band 2. Rückzug in den Raum der Kirche. Band 2: 1938-1941 vergriffen   2002
29 3-525-55729-9 Rainer Bookhagen Die evangelische Kinderpflege und die Innere Mission in der Zeit des Nationalsozialismus Band 1. Mobilmachung der Gemeinden Band 1: 1933 bis 1937 vergriffen   1998
28 3-525-55728-0 Christoph Weiling Die Christlich-deutsche-Bewegung. Eine Studie zum konservativen Protestantismus in der Weimarer Republik vergriffen   1998
27 3-525-55727-2 Hartmut Fritz Otto Dibelius. Ein Kirchenmann in der Zeit zwischen Monarchie und Diktatur vergriffen   1998
26 3-525-55726-4 Björn Mensing Pfarrer und Nationalsozialismus. Geschichte einer Verstrickung am Beispiel der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern vergriffen   1998
25 3-525-55725-6 Peter Beier Die Sonderkonten Kirchenfragen. Sachleistungen und Geldzuwendungen an Pfarrer und kirchliche Mitarbeiter als Mittel der DDR-Kirchenpolitik vergriffen   1997
24 3-525-55724-8 Anke Silomon Synode und SED-Staat. Die Synode des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR in Görlitz vom 18.-22.September 1987 vergriffen   1997
23 3-525-55723-X Joachim Mehlhausen und über Barmen hinaus. Studien zur Kirchlichen Zeitgeschichte. Festschrift für Carsten Nicolaisen zum 4.4.1994 vergriffen   1995
22 3-525-55722-1 Heide - Marie Lauterer Liebestätigkeit für die Volksgemeinschaft. Der Kaiserswerther Verband deutscher Diakonissenmutterhäuser in den ersten Jahren des NS - Regimes vergriffen   1994
21 3-525-55721-3 Gottfried Abrath Subjekt und Milieu im NS-Staat. Die Tagebücher des Pfarrers Hermann Klugkist Hesse 1936-1939 vergriffen   1994
20 3-525-55720-5 Trutz Rendtorff Protestantische Revolution? Kirche und Theologie in der DDR vergriffen   1993
19 3-525-55719-1 Thomas Martin Schneider Reichsbischof Ludwig Müller vergriffen   1993
18 3-525-55718-3 Siegele-Wenschkewitz / Nicolaisen Theologische Fakultäten im Nationalsozialismus vergriffen   1993
17 3-525-55717-5 Karl-Heinrich Melzer Der Geistliche Vertrauensrat. Geistliche Leitung für die Deutsche Evangelische Kirche im Zweiten Weltkrieg? vergriffen   1991
15 3-525-55715-9 Klaus Tanner Die fromme Verstaatlichung des Gewissens. Zur Auseinandersetzung um die Legitimität der Weimarer Reichsverfassung in Staatsrechtswissenschaft und Theologie der zwanziger Jahre. vergriffen   1989
14 3-525-55714-0 Johannes Michael Wischnath Kirche in Aktion. Das Evangelische Hilfswerk 1945-1957 und sein Verhältnis zu Kirche und Innerer Mission vergriffen   1986
13 3-525-55713-2 Carsten Nicolaisen Nordische und deutsche Kirchen im 20. Jahrhundert vergriffen   1982
11/12/2 3-525-55712-4 Hartmut Rudolph Evangelische Kirche und Vertriebene 1945 bis 1972 Band 2: Kirche in der neuen Heimat vergriffen   1985
11/12/1 3-525-55711-6 Hartmut Rudolph Evangelische Kirche und Vertriebene 1945 bis 1972 Band 1: Kirchen ohne Land. vergriffen   1984
10 3-525-55710-8 Joachim Beckmann Hoffnung für die Kirche in dieser Zeit. Beiträge zur kirchlichen Zeitgeschichte 1946 - 1974. Geleitwort: J. Beckmann zum 80. Geburtstag 18.7.1981
zur Beschreibung
52,--- 1981
9 3-525-55709-4 Annemarie Smith - von Osten Von Treysa 1945 bis Eisenach 1948. Zur Geschichte der Grundordnung der Evangelischen Kirche in Deutschland
zur Beschreibung
49,-- 1981
8 3-525-55708-6 Armin Boyens Kirchen in der Nachkriegszeit. Vier zeitgeschichtliche Beiträge
zur Beschreibung
19,90 1979
7 3-525-55707-8 Jens Holger Schjorring Theologische Gewissensethik und politische Wirklichkeit. Das Beispiel Eduard Geismars und Emanuel Hirschs
zur Beschreibung
39,-- 1979
6 3-525-55705-1 Martin Noberto Dreher Kirche und Deutschtum in der Entwicklung der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien
zur Beschreibung
29,90 1978
5 3-525-55704-3 Reijo E. Heinonen Anpassung und Identität. Theologie und Kirchenpolitik der Bremer Deutschen Christen 1933 - 1945 vergriffen   1978
4   Johanna Vogel Kirche und Wiederbewaffnung. Die Haltung der Evang. Kirche in Deutschland in den Auseinandersetzungen um die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik 1949-1956 vergriffen   1978
3 3-525-55701-9 Heinz Brunotte Bekenntnis und Kirchenverfassung. Aufsätze zur kirchlichen Zeitgeschichte vergriffen   1977
             
2 3-525-55702-7 Jonathan R.C. Wright Über den Parteien. Die politische Haltung der evangelischen Kirchenführer 1918 - 1933
zur Beschreibung
36,-- 1977
1 3-525-55700-0 Jörg Thierfelder Das Kirchliche Einigungswerk des württembergischen Landesbischofs Theophil Wurm
zur Beschreibung
36,-- 1975
             
978-3-525-56492-9 Andreas Gestrich
Evangelisch und deutsch?

Vandenhoeck & Ruprecht, 2020, 394 Seiten, Gebunden,
978-3-525-56492-9
75,00 EUR Warenkorb
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte Reihe B Band 79
Auslandsgemeinden im 20. Jahrhundert zwischen Nationalprotestantismus, Volkstumspolitik und Ökumene
In Zeiten, in denen Deutschland Ziel für Einwanderung und Flucht aus allen Teilen der Welt ist, erscheint es sinnvoll, sich daran zu erinnern, dass dieses Land über Jahrhunderte primär ein Auswanderungsgebiet war und die Geschichte vieler Deutscher bis in die jüngste Vergangenheit von Emigration, Flucht und Exil geprägt war.
Die im vorliegenden Band gebotenen Aufsätze beschreiben den Umgang unterschiedlicher Typen evangelischer Auslandsgemeinden mit den politischen und gesellschaftlichen Krisen und Brüchen des 20. Jahrhunderts in ihrem deutschen Herkunftsland und ihren Gastländern. Im Fokus stehen die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, der Nationalsozialismus, der Zweite Weltkrieg und schließlich die Zeit nach 1945. Es zeigt sich, dass evangelische Auslandsgemeinden im Verlauf des 20. Jahrhunderts ihr Verhältnis zum deutschen Herkunftsland und zur evangelischen Kirche in Deutschland immer wieder neu definieren mussten.
Mit dem Thema „Auslandsgemeinden“ erschließt sich die kirchliche Zeitgeschichtsforschung ein interessantes, an aktuelle migrations- und globalgeschichtliche Fragestellungen anschlussfähiges Forschungsfeld.
Blick ins Buch
978-3-525-56493-6 Martin Naumann
„Terrorbrecher Christus“ und IM „Bruder“

Bischof Hans-Joachim Fränkel (1909-1996)
Vandenhoeck & Ruprecht, 2020, 405 Seiten, Gebunden,
978-3-525-56493-6
85,00 EUR Warenkorb
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte Reihe B  Band 78

Mit dem Schlesischen Bischof Hans-Joachim Fränkel rückt eine kirchenleitende Persönlichkeit in den Blick, die nur auf den ersten Blick in die zweite Reihe der kirchlichen Amtsträger der DDR-Kirchengeschichte gehörte. Besondere Beachtung verdient Fränkel schon wegen seiner als hartnäckig zu bezeichnenden Kritik an den bestehenden Verhältnissen im SED-Staat. Dies wird besonders an den Zäsuren in der DDR-Kirchengeschichte deutlich, in die Fränkel auf besondere Weise hineingenommen war: 1958 bezeichnete er die Agitationen des Regimes als „Terror“; 1968 sprach er sich deutlich gegen den sozialistischen Charakter der neuen DDR-Verfassung aus. Für den Beginn der 1970er Jahre wird für ihn eine „Wende“ angenommen, die ihn scheinbar vom Regimekritiker zum Zuträger des MfS werden ließ. Die Studie zeichnet diesen Weg der Amtsperson Fränkel nach um zu einer umfassenden Würdigung seiner Person und seines Handelns zu kommen. Zugleich lassen sich in seinem Auftreten und Wirken exemplarisch die Bereiche erkennen, die in der Zeit der DDR von Kirche gestaltet werden konnten.
Blick ins Buch
978-3-525-54080-0 Benedikt Brunner
Volkskirche
Zur Geschichte eines evangelischen Grundbegriffs (1918–1960)
Vandenhoeck & Ruprecht, 2020, 426 Seiten, Gebunden,
978-3-525-54080-0
80,00 EUR Warenkorb
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte Reihe B Band 77

Die Arbeit liefert eine Begriffsgeschichte des wohl wichtigsten Identitätskonzepts für den deutschen Protestantismus im 20. Jahrhundert: die Volkskirche. Mit diesem Begriff nahmen die deutschen Protestanten Bestimmungen vor in ihrem Verhältnis zum jeweiligen Staat sowie zur sie umgebenden Gesellschaft. Zugleich bietet die Begriffsgeschichte tiefe Einblicke in die binnenkirchlichen Auseinandersetzungen über das »richtige« Verständnis vom Wesen der Kirche und ihrer Aufgaben. Der Untersuchungszeitraum nimmt seinen Anfang bei der deutschen Revolution von 1918/19 die in ihren Weichenstellungen von kaum zu überschätzender Bedeutung für den weiteren Verlauf der Untersuchung ist, die ihren Endpunkt in der anhebenden Kritik an den volkskirchlichen Strukturen um das Jahr 1960 hat. Nach der Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 kann die Arbeit verdeutlichen, wie die unterschiedlichen historischen Rahmenbedingungen der Kirchen sich gerade auch an der Geschichte des Volkskirchenbegriffs ablesen lassen können. Die in der Arbeit untersuchten semantischen Entwicklungen führen zu einem vertieften Verständnis des historischen Orts des Protestantismus in der Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert.
Blick ins Buch
978-3-525-56491-2 Karl Brauer
Für die Freiheit und Unabhängigkeit der Kirche

Vandenhoeck & Ruprecht, 2020, 540 Seiten, Gebunden
978-3-525-56491-2
100,00 EUR Warenkorb
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte Reihe B Band 76
Eugen Gerstenmaiers religiöse und theologische Entwicklung im Spannungs- und Handlungsfeld von Kirche und Staat bis 1945
Wer einen differenzierten Zugang zu Eugen Gerstenmaier erhalten sowie sein Wirken nach 1945 verstehen, einordnen und interpretieren möchte, kommt nicht umhin, die ihn prägendsten Korrelationen seines Seins zu betrachten. Diese Arbeit nimmt sich deshalb Gerstenmaiers religiöser sowie theologischer Genese an und untersucht davon ausgehend sein persönliches Engagement in drei Handlungsbereichen: die studentisch-innerkirchlichen Auseinandersetzungen zwischen 1931 und 1935; die Tätigkeiten für das Kirchliche Außenamt der Deutschen Evangelischen Kirche; sowie den politischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Vor dem Hintergrund seines Handelns erschließt sich der Christ und Theologe Gerstenmaier in all seiner Ambivalenz als leidenschaftlicher Kämpfer für die Freiheit und Unabhängigkeit der Kirche gegenüber den staatlichen Ansprüchen und Einflussnahmen in der zeitgeschichtlich bewegten Epoche der deutschen Geschichte bis 1945.
Blick ins Buch
978-3-525-54076-3 Claudia Lepp
Christliche Willkommenskultur?

Vandenhoeck & Ruprecht, 2020, 322 Seiten, Gebunden,
978-3-525-54076-3
65,00 EUR Warenkorb
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte Reihe B Band 75
Die Integration von Migranten als Handlungsfeld christlicher Akteure nach 1945
Der Band bringt eine christentumsgeschichtliche Forschungsperspektive in die Migrationsgeschichte ein. Die beteiligten Historiker und Theologen analysieren, warum und wie christliche Akteure und Institutionen zur Integration von Flucht- und Arbeitsmigranten beigetragen haben. Die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen, Vertriebenen und Remigranten in der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechoslowakei nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs werden ebenso untersucht wie die von Arbeitsmigranten und Asylsuchenden in Westdeutschland und der Schweiz zwischen den 1950er und 90er Jahren. In ihrer Summe zeigen die Fallstudien zur Bundesrepublik erstmals, dass und wie sich die Aufnahme und Integration von Migranten seit Ende des Zweiten Weltkrieges bis heute zu einem neuen nachhaltigen, wenn auch nicht unumstrittenen Diskurs- und Handlungsfeld christlicher Akteure entwickelte. Kirchen und Christen beteiligten sich praktisch und argumentativ, mit materiellen und geistigen Ressourcen an einer Willkommenskultur und vollzogen notwendige Lernprozesse hinsichtlich der gleichberechtigten Teilhabe von Migranten und der positiven Gestaltung von Vielfalt in Kirche und Gesellschaft. Diese Prozesse evozierten aber auch politischen und innerkirchlichen Widerspruch. Für die ökumenische Kooperation auf den verschiedenen Ebenen sowie die Zusammenarbeit christlicher Akteure mit anderen zivilgesellschaftlichen Kräften war das Handlungsfeld indes ein Katalysator.
Blick ins Buch
978-3-525-56477-6  Mirjam Loos
Gefährliche Metaphern

Vandenhoeck & Ruprecht, 2020, 288 Seiten, Gebunden,
978-3-525-56477-6
60,00 EUR Warenkorb
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte Reihe B Band 74
Auseinandersetzungen deutscher Protestanten mit Kommunismus und Bolschewismus (1919 bis 1955)
Mirjam Loos zeichnet eine mentalitätsgeschichtliche Entwicklungslinie im Protestantismus nach, beleuchtet Positionierungen und Diskurse kirchenhistorisch und analysiert diese sprachwissenschaftlich. Die Autorin zeigt, dass massive Abwehrhaltung und sprachliche Radikalität dabei nur teilweise auf unfreie Kommunikationsstrukturen im totalitären NS-Staat zurückzuführen sind. Evangelische Publikationen, die das bolschewistische „Experiment“ ablehnten und vor kommunistischen Einflüssen in Deutschland warnten, hatten am Ende der Weimarer Republik Hochkonjunktur. Als hochgradig verbindend – sowohl innerhalb des evangelischen Lagers als auch mit nationalsozialistischen Denk- und Sprachmustern – wirkte die Furcht vor der sogenannten „Weltgefahr des Bolschewismus“. Evangelische Autorinnen und Autoren multiplizierten populistische Metaphern, zumeist aus dem Feld der Gefahrenabwehr, die als existentiell empfundene Ängste widerspiegelten. Mirjam Loos zeigt mit Ihrer Untersuchung, wie der Blick für Komplexität durch die kontinuierliche Verwendung solcher Sprachbilder verloren ging und dieser Umstand dazu beitrug, offensichtliches Unrecht im Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion nicht zu erkennen bzw. protestlos hinzunehmen. Nach 1945 entschärften die meisten evangelischen Autoren ihre Rhetorik, Ressentiments wirkten allerdings fort.
Blick ins Buch
978-3-525-57075-3 Henning Bühmann
Die Stunde der Volksmission
Rechristianisierungsbestrebungen im deutschen Protestantismus in der Zwischenkriegszeit
Vandenhoeck & Ruprecht, 2019, 527 Seiten, Gebunden,
978-3-525-57075-3
100,00 EUR Warenkorb
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte Reihe B Band 73
In der Endphase des Ersten Weltkrieges und in der Weimarer Republik wurde der Begriff „Volksmission“ in der evangelischen Kirche zu einem Schlüsselbegriff. Ein missionarischer Aufbruch sollte die Antwort für die als Bedrohung wahrgenommene Gegenwart von Revolution und Entkirchlichung bieten. Henning Bühmann untersucht den Diskurs und die Umsetzung dieses Konzeptes von 1916 bis 1934. Bei der Analyse volksmissionarischer Programme wird deutlich, wie die Protagonisten versuchten auf die politische Situation zu reagieren, vor allem durch Annäherung an die nationalistische Ideologie. In einem zweiten Schritt zeichnet der Autor am Beispiel der Evangelistischen Abteilung des Central-Ausschusses der Inneren Mission die institutionelle Entwicklung der Volksmissionsbewegung nach, die zunächst verheißungsvoll begann, aber durch zahlreiche interne Konflikte paralysiert wurde, bis sie zuletzt an der Frage nach dem Verhältnis zum nationalsozialistischen Regime zerbrach. Schließlich wird anhand von internen Berichten von Volksmissionaren über Volksmissionswochen in den Gemeinden deutlich, wie stark sich die nur in kleinem Maßstab mögliche Umsetzung von den umfassenden Hoffnungen und Visionen unterschied. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Volksmissionsbewegung nicht nur an den äußeren Rahmenbedingungen, sondern vor allem an inneren Widersprüchen scheiterte.
Blick ins Buch
978-3-525-57056-2 Felix Teuchert
Die verlorene Gemeinschaft
Der Protestantismus und die Integration der Vertriebenen in die westdeutsche Gesellschaft (1945–1972)
Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 556 Seiten, 960 g, Gebunden,
978-3-525-57056-2
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Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte Reihe B Band 72
Die Integration von ca. 8 Millionen Vertriebenen verunsicherte die westdeutsche Gesellschaft zutiefst. Auch der Protestantismus war unmittelbar wie mittelbar vom Vertreibungsgeschehen betroffen. Millionen evangelische Vertriebene mussten in die westdeutschen Landeskirchen und Kirchengemeinden integriert werden. Unterschiedliche Frömmigkeitskulturen prallten in den Gemeinden schroff aufeinander; die innerprotestantischen Bekenntnisse sorgten für beträchtlichen Konfliktstoff. Die Integrationsfrage motivierte protestantische Akteure aber auch zu karitativem Engagement, sozialpolitischer Mitgestaltung und sozialethischer Reflexion.Felix Teuchert untersucht den Einfluss des Protestantismus in den gesellschaftlichen Debatten über die Integration der Vertriebenen in die westdeutsche Gesellschaft, die protestantische Deutung des Sozialen, aber auch das Politik-Kirche-Verhältnis und die Rolle religiöser Akteure in der Sozialpolitik. Dabei analysiert der Autor die semantisch vielfältigen Integrationsvorstellungen und die dahinter liegende gedachte soziale Ordnung aus protestantischer Perspektive. Die Vertriebenenproblematik avancierte zu einem sozialethischen Reflexionsfeld und zu einem diskursiven Ort, an dem sich der Protestantismus kritisch mit der modernen, sich transformierenden Gesellschaft auseinandersetzte. Schließlich geraten auch die Debatten um ein „Recht auf Heimat“ sowie Ostdenkschrift der EKD von 1965 in den Blick, die Teuchert auf ihre integrationspolitischen Implikationen befragt.
Leseprobe
978-3-525-57057-9 Rebecca Scharf
Evangelische Kirche und Konzentrationslager (1933 bis 1945)

Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, Gebunden,
978-3-525-57057-9
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Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte Reihe B Band 71
Um das Verhältnis der evangelischen Kirche zum KZ-System zwischen 1933 und 1945 darzustellen, untersucht Rebecca Scherf wesentliche Aspekte, die dieses Verhältnis charakterisieren: die Seelsorgetätigkeit der evangelischen Kirche, die inhaftierten Geistlichen, ihre Hafterfahrungen sowie die Reaktionen auf ihre Verhaftungen.Zur Analyse der Seelsorgetätigkeit wurden Quellen aus den frühen Jahren der NS-Diktatur herangezogen, die das Herausdrängen kirchlicher Einflussmöglichkeiten innerhalb des KZ-Systems durch den Staat bezeugen, das 1937 in einem für die damalige evangelische Kirche unverständlichen Seelsorgeverbot gipfelte.Bereits im März 1933 wurde der erste evangelische Pfarrer in KZ-Haft genommen, bis März 1945 waren es insgesamt 71. In einem Überblick dokumentiert Scherf erstmals alle in den KZs inhaftierten Pfarrer, Vikare und Pfarrverwalter nach landeskirchlicher Zugehörigkeit, Verhaftungszeitpunkt und Inhaftierungsgrund. Zeitlich liegt ein Schwerpunkt auf den Jahren 1935 und 1941/42 mit den meisten Inhaftierungen. Die Inhaftierungsgründe sowie die Reaktionen von institutioneller und gemeindlicher Seite in jenen Jahren spiegeln dabei das sich wandelnde Verhältnis von Staat und evangelischer Kirche wieder. Die lokale Priorität liegt auf den Lagern Sachsenburg und Dachau, in die die meisten Geistlichen verschleppt wurden. Hierbei konnte die Autorin auf der Grundlage von Tagebucheinträgen und Predigten erstmals das protestantische Leben der Geistlichen im Dachauer Pfarrerblock rekonstruieren. Wenige der 71 Geistlichen hielten ihre erlebte KZ-Haft nach ihrer Entlassung schriftlich in einem autobiographischen Bericht fest. Acht dieser Aufzeichnungen untersuchte Scherf, um persönlichen Erfahrungen und theologischen Deutungshorizonten der erlebten KZ-Haft nachzugehen. Den Abschluss bildet der Blick auf die Auswirkungen der KZ-Haft für das Selbstbild und die Fremdwahrnehmung der Bekennenden Kirche nach 1945.
Die Arbeit wurde mit dem Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis 2018 ausgezeichnet.
Leseprobe
978-3-525-55792-1 Luise Schramm
Evangelische Kirche und Anti-AKW-Bewegung
Das Beispiel der Hamburger Initiative kirchlicher Mitarbeiter und Gewaltfreie Aktion im Konflikt um das AKW Brokdorf 1976–1981
Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 452 Seiten, 870 g, Gebunden,
978-3-525-55792-1
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Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte Reihe B Band 70
Wie agierten kirchliche Akteure im Spannungsfeld von Anti-AKW-Bewegung einerseits und institutionalisierter Kirche andererseits? Diese Frage untersucht Luise Schramm in ihrer Studie exemplarisch anhand der Hamburger Initiative kirchlicher Mitarbeiter und Gewaltfreie Aktion (HIkMuGA) im Konflikt um das Atomkraftwerk Brokdorf.Sie erschließt die Geschichte dieser kirchlichen Basisgruppe seit ihrer Entstehung im Zusammenhang mit den Großdemonstrationen gegen den Bau des Atomkraftwerkes Brokdorf bis zur Großdemonstration im Frühjahr 1981 und legt sowohl den Diskussionsprozess als auch die Debatten um die Aktionsweise innerhalb der Anti-AKW-Bewegung dar. Weiterhin gibt sie einen tieferen Einblick in die Geschichte des von der HIkMuGA angestoßenen Stromzahlungsboykottes und untersucht, inwieweit die Diskussionen um die Atomenergie durch die HIkMuGA-Pastoren in die Gemeindearbeit, in Gottesdienste und auf Kirchentagen eingebracht wurden. Ausführlich widmet sie sich der Besetzung der Kirche St. Petri in Hamburg, an der auch HIkMuGA-Pastoren beteiligt waren, und schildert die beginnenden Institutionalisierung der Umweltverantwortung in der Nordelbischen Kirche mit der Einsetzung des hauptamtlichen Umweltbeauftragten. Ein geschichtlicher Ausblick auf die Proteste gegen das AKW Brokdorf 1986 und den in dieser Zeit entstandenen sechs Blockaden, die von der Solidarischen Kirche, in die die HIkMuGA aufgegangen ist, getragen wurden, schließt die Darstellung ab.
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978-3-525-55791-4 Peter Paul Schwarz
Mitöffentlichkeit
Zur deutsch-deutschen Arbeit der Evangelischen Akademie Berlin-Brandenburg
Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 364 Seiten, 760 g, Gebunden,
978-3-525-55791-4
70,00 EUR
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Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte Reihe B Band 69
Im Mittelpunkt dieser beziehungsgeschichtlichen Darstellung steht die Geschichte der deutsch-deutschen Arbeit der Evangelischen Akademie Berlin-Brandenburg seit ihrer Gründung 1951 bis Ende der 1970er- bzw. Anfang der 1980er-Jahre. Nach einem Überblick zur Geschichte der Ev. Akademien und der Evangelischen Akademie Berlin-Brandenburg wird sie als ein exemplarischer deutsch-deutscher Ort literarischer Kommunikation, der „Vergangenheitsbewältigung“ und des christlich-jüdischen Dialogs als Teil der NS-Auseinandersetzung beschrieben. Im Rahmen der literarischen Arbeit wurden häufig in der DDR – noch – nicht veröffentlichte westdeutsche und westeuropäische Texte in den literarischen Kreislauf eingespeist; hiermit konstitutiv verbunden ist das ebenfalls hochpolitische und gesamtdeutsch dimensionierte Thema der Vergangenheitsbewältigung. Über den Kontext der Akademie hinaus versteht sich die Arbeit auch als ein Beitrag zur deutsch-deutschen Geschichte der Vergangenheitsbewältigung. Mit den seit 1961 durchgeführten Israel-Tagungen institutionalisierte sich der christlich-jüdische Dialog etwa 15 Jahre früher als in der evangelischen Kirche in der DDR. Damit bietet diese Arbeit auch neue Aspekte der Geschichte des Protestantismus in Ostdeutschland und der christlich-jüdischen Beziehungen in der DDR. Hinsichtlich der kirchlichen Vergangenheitsbewältigung leistete die Akademie Pionierarbeit. Im Horizont deutschland-, kultur- und kirchenpolitischer Entwicklungen schwächte sich ab Ende der 1960er-Jahre der gesamtdeutsche Bezug ab. Die Akademie war durch Nähe und Distanz zu staatlichen und kirchlichen Kontexten geprägt. Massive Überwachungen durch die Staatssicherheit und Konflikte mit staatlichen Organen sind Au