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Dag Hammarskjöld (29.7.1905
- 18.9.1961) |
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Hermann J. Benning
Dag Hammarskjöld
Leben und Profil
Verlag Neue Stadt, 2011, 160 Seiten, Gebunden,
978-3-87996-916-6
14,90 EUR  |
Dag Hammarskjöld (1905-1961),
UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger, hat Spuren
hinterlassen. Einer seiner Nachfolger, Kofi Annan, bekannte: "Für
einen Generalsekretär der Vereinten Nationen gibt es keine bessere
Methode, als sich zu fragen: Wie hätte Hammarskjöld gehandelt?" Der
erste Teil der Biografie zeichnet die Lebensstationen des
schwedischen Diplomaten nach. Kenntnisreich wird dargestellt, wie
Hammarskjöld in den zahlreichen Krisensituationen während seiner
Amtszeit agierte. Der zweite Teil lenkt den Blick auf die verborgene
Seite seiner Person: auf sein inneres Ringen, seine Einsamkeit,
seine Hoffnungen und seinen Glauben, wie sie in den
bilderreich-poetischen, meist fragmentarischen Tagebuchnotizen
aufscheinen. Bennings einfühlsame Annäherung vermittelt eine Ahnung
von der Größe dieses Menschen, dem es vermutlich zu verdanken ist,
dass es nicht zu einem Dritten Weltkrieg gekommen ist.
Hermann J. Benning, Jahrgang 1949,
arbeitete nach dem Studium an den Universitäten Nimwegen/NL und
Saarbrücken, ab 1980 als Verlagslektor in München. Seit 1989 ist er
freiberuflicher Lektor und Übersetzer in München. Mit Dag
Hammarskjöld beschäftigt er sich seit mehr als zwei Jahrzehnten.
Aus der Reihe Zeugen unserer Zeit |
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Dag Hammarskjöld/Oliver Kohler
Die längste Reise ist die Reise nach innen
Eine biografische Skizze mit Tagebuchauszügen
Adeo Verlag, 2011, 176 Seiten, mit Bildern von Uwe Appold, Gebunden,
Schutzumschlag, 17 x 24 cm
978-3-942208-50-5
19,99 EUR  |
Dag Hammarskjöld begibt sich auf
seinen letzten Flug. Stationen seines Lebens ziehen vor seinem
geistigen Auge vorbei. Er blickt zurück und erkennt mehr und mehr,
worauf es wirklich ankommt. Dieser Flug wird
eine Reise zu sich selbst, nach innen – und ohne Wiederkehr. Bis
heute konnte nicht geklärt werden, ob der Absturz der UN-Maschine im
September 1961 an der Grenze zu Sambia ein Unfall oder politisch
motivierter Mord war. Oliver Kohler gelingt ein eindrucksvolles
Porträt des berühmten UN Generalsekretärs – eines engagierten
Politikers, wachen Träumers und christlichen Mystikers. Nach seinem
Tod fand man seine Tagebücher.
Unter dem Titel „Zeichen am Weg“ wurden sie weltberühmt. Erstmals
zeigt dieses Buch durch eine thematische Auswahl die Leitgedanken
und das geistige Zentrum eines unkonventionellen Zeitgenossen. Die
vielschichtigen Bilder des Malers Uwe Appold spiegeln Landschaften
des Lebens und machen das Buch zu etwas ganz Besonderem.
Dag Hjalmar Agne Carl Hammarskjöld (* 29. Juli 1905; † 18. September
1961) wurde 1953 zum Generalsekretär der Vereinten Nationen ernannt.
Hammarskjöld kam in der Nacht auf den 18. September 1961 bei einem
ungeklärten Absturz seines UN- Flugzeuges ums Leben. 1961 wurde
Hammarskjöld postum
der Friedensnobelpreis verliehen.
Oliver Kohler, geboren 1958, Dr. phil., lebt mit seiner Familie
als Schriftsteller und Publizist in Mainz. Veröffentlichungen u. a.
über Jochen Klepper, Albrecht Goes, Dietrich Bonhoeffer. Mehrere
Gedichtbände.
Uwe Appold, 1942 in Wilhelmshaven geboren. Bildhauerlehre,
anschließend Besuch der Werkkunstschule Flensburg. Abschlussprüfung
für künstlerische Formgebung und Gestaltung. Stipendium des Landes
Schleswig-Holstein für die Cité des Arts, Paris. 1985 Berufung in
den Deutschen Werkbund. Ausstellungen in Deutschland und ganz Europa. Seine Werke sind in öffentlichen
Sammlungen vertreten. Zahlreiche Veröffentlichungen.
(siehe Jahreslosungsposter)
Uwe Appold lebt
und arbeitet in Norddeutschland. |
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Dr. Gotthard Fuchs
Kontemplation und Aktion
Die Spiritualität Dag Hammarskjölds
Vier-Türme-Verlag, 2011, 160 Seiten, geblockt, 14 x 21 cm
978-3-89680-533-1
16,90 EUR  |
50 Jahre nach dem gewaltsamen Tod
des schwedischen UN-Generalsekretärs und Friedensnobelpreisträgers
ist die Spiritualität Dag Harnmarskjölds noch immer von
zukunftsweisender Brisanz und Aktualität. Im Buch wird der Lebensweg
des Politikers und Mystikers lebendig. Es eröffnet dem Leser das
innere Spannungsfeld Dag Hammarskjölds von Weltpolitik und der Suche
nach der spirituellen Mitte. Die Kommentierung zentraler Texte des
Tagebuches erschließt dem Leser die innere Haltung Hammarskjölds,
der eine Antwort auf seine Verantwortung als hochrangiger
Weltpolitiker sucht, der zwischen Stolz und Demut nicht nur betet,
sondern auch handelt. Seine Hinwendung zu Glaubenslehrern wie
Meister Eckhart, Johannes vom Kreuz, Albert Schweitzer, Martin Buber,
Buddha und anderen lässt ihn zu einem Vorbild für Suchende von heute
werden.
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