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Frauenportraits /
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Sonja Domröse
Frauen der Reformationszeit
Vandenhoeck & Ruprecht, 2010, 158 Seiten, kartoniert,
978-3-525-55012-0
16,95 EUR  |
Der Einfluss der Frauen auf den Lauf der
Reformationsgeschichte.
Passend zur Reformationsdekade vermittelt Sonja Domröse in diesem Buch,
in dem Frauen der Reformationszeit in ihrem Leben und Werk porträtiert
werden, den weiblichen Einfluss auf die Reformation in Deutschland. Sie
schreibt kenntnisreich und verständlich. Gerade die frühe
Reformationszeit stärkte durch die Betonung des Schriftprinzips, die
Übersetzung der Bibel ins Deutsche sowie die Wertschätzung jedes
Gläubigen vor Gott (»Priestertum aller Gläubigen«) das Selbstbewusstsein
vieler Frauen. So fühlten sich nicht wenige berufen, aktiv durch eigene
Publikationen in die Auseinandersetzungen der Reformationszeit
einzugreifen und die inferiore Stellung der Frau zu bekämpfen. Das Buch
soll durch die biographischen Stationen sowie die Würdigung des
theologischen und schriftstellerischen Wirkens exemplarischer Frauen (Elisabeth
von Calenberg-Göttingen, Argula von Grumbach, Ursula Weyda,
Elisabeth Cruciger, Wibrandis Rosenblatt, Katharina Zell, Olympia Fulvia
Morata, Ursula von Münsterberg) zu Beginn der Neuzeit deutlich machen,
dass es bereits vor 500 Jahren Aufbrüche zu einer Gleichberechtigung von
Frauen in Kirche und Gesellschaft gegeben hat. Nach der Darstellung der
einzelnen Biographien setzt sich die Autorin mit dem Frauenbild Martin
Luthers auseinander.
Konzipiert ist das Buch als eine exemplarische Darstellung des
theologischen, politischen und gesellschaftlichen Wirkens von Frauen in
der Reformationszeit und als ein spezifischer Beitrag zur
Reformationsdekade. |  |
Kreidler-Kos, Martina Von wegen von gestern!
Zwölf Lehrerinnen der Lebenskunst Schwabenverlag, 2008, 144
Seiten, Paperback, 978-3-7966-1383-8 14,90 EUR |
Welche Haltungen und Eigenschaften gehören zu einer zeitgemäßen Form
der Lebenskunst? Das Buch schlägt zwölf Haltungen vor, wie z. B.
Eigen-Sinn, Solidarität und Lebensmut, die dafür bedeutsam sein
können. Zwölf Frauen aus der Geschichte stehen als Patinnen für
diese Haltungen ein. Als Lehrerinnen der Lebenskunst haben sie auch
heutigen Frauen etwas zu sagen. Die Autorinnen begeben sich in
eine lebendige Auseinandersetzung mit beeindruckenden und
gleichermaßen streitbaren Persönlichkeiten. Sie beschreiben, was sie
an diesen fasziniert, und auch, was sie befremdet. Was geschieht,
ist ein Lernen an der Größe anderer Frauen. Es lohnt sich, den Blick
auf diese Lehrerinnen der Lebenskunst zu richten. Was sie zu sagen
haben, ist höchst aktuell und alles andere als von gestern.
»Lehrerinnen der Lebenskunst« sind: Hildegard von Bingen, Klara von Assisi, Elisabeth von
Thüringen, Marguerite Porete, Teresa
von Avila, Mary Ward, Madeleine Delbrel, Hannah Arendt, Astrid
Lindgren, Simone Weil, Sophie Scholl,
Dorothee Sölle |  |
Elisabeth Achtnich (hrsg) Frauen, die sich trauen Ein
Vorlesebuch Kaufmann, 1999, 260 Seiten, Pappband,
978-3-7806-2268-6 22,95 EUR  |
Zwanzig Autorinnen erzählen von bekannten und bisher kaum bekannten
Frauen aus zwei Jahrtausenden, die unter verschiedenen Bedingungen
ihren Glauben umgesetzt, "sich getraut" haben, ungewöhnlich zu
leben und zu handeln - wie zum Beispiel: Synkletike und Sara,
Wüstenmütter, die im 4. und 5. Jahrhundert alternativ lebten;
Bathildis (ca. 635-673), Sklavin als Kind und später Königin der
Franken; Mechthild von
Magdeburg (1210-1285) und die Beginen; Katharina Zell
(1457-1562), die erste evangelische Pfarrfrau in Straßburg;
Dorothesa Erxleben (1715-1762), erste deutsche Doktorin der Medizin;
Josephine Butler (1828-1906), die vor hundert Jahren die Bibel mit
den Augen einer Frau las und in einer beispiellosen
Bürgerinneninitiative gegen Frauendiskriminierung antrat; Elisabeth
von Thadden (1880-1944) und Gertrud Staewen (1894-1986), eine
bekannte und eine unbekannte Frau des Widerstands in der Zeit des
Nationalsozialismus; Antonie Nopitsch (1901-1975), die 1946 den
Weltgebetstag der Frauen ins Nachkriegsdeutschland brachte; u.a.
Die Erzählungen werden ergänzt durch vier Bildteile; gleichsam als
Kulisse zu den Geschichten geben die Bilder Einblicke in den Alltag
von Frauen der Antike, des Mittelalters, der frühen Neuzeit und der
ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Jeder Erzählung sind
Denkanstöße und Fragen zum Gespräch in Gruppen und Schulklassen
beigegeben. Weitere Hilfen nach jeder Erzählung sind die
historischen Lebensdaten und Lese-Ratschläge für eine intensivere
Beschäftigung mit der jeweiligen Frau. |  |
Moltmann-Wendel, Elisabeth Das Leben lieben - mehr als
den Himmel Frauenporträts
Gütersloher
Verlagshaus, 2005, 144 Seiten, Klappenbroschur, 978-3-579-05209-0
9,95 EUR  |
Elisabeth Moltmann-Wendel porträtiert Frauen, die nicht einfach
Harmonie und Selbsterfüllung suchten, sondern nach dem, was das
Leben lebenswert, farbig, sinnenhaft, gerecht und gelingend macht.
Sie stießen dabei auf Widerstände, an ungeschriebene Gesetze ihrer
Gesellschaft, an die Starrheit der Religionen, an das Unverständnis
von Männern, an die Grenzen des Lebens. Sie können uns heute lehren,
dem Leben auf die Schliche zu kommen, Lebenskunst zu lernen und
wieder aufzustehen: wie man Leben nicht nur erträgt, sondern ihm
Farbe und Lust abgewinnen kann. Die Porträtierten: Hannah
Arendt, Bettina von Amim, Elisabeth Gnauck-Kühne, Renate Gräfin von
Hardenberg, Annedore Leber, Freya Gräfin von Moltke, Henriette
Schrader.; Breymann, Charlotte Gräfin von der Schulenburg, Nina
Schenk Gräfin von Stauffenberg, Henriette Visser't Hooft, Maxie
Wander, Antonia von Württemberg |  |
Simone Weil Schönheit spricht zu allen Herzen Das
Simone-Weil-Lesebuch Kösel Verlag, 2009, 224 Seiten, gebunden,
13,5 x 21,5 cm 978-3-466-36824-2 16,95 EUR  |
Simone Weil ist eine der bewegendsten Gestalten des 20.
Jahrhunderts. In den Texten dieses Buches - zusammengestellt von
Otto Betz - zeigt sich, dass Simone Weils Gedanken nichts von ihrer
Faszination und Relevanz für das heutige Leben eingebüßt haben. Sie
sind eine Anleitung, in allem Kampf für ein besseres Leben die
Schönheit der Welt nicht aus den Augen zu verlieren.
SIMONE
WEIl, 1909-1943, französische Philosophin, Mystikerin und
Widerstandskämpferin. Sie war radikal in all ihren Überzeugungen: ob
im Einsatz für die Entrechteten oder auf ihrem Weg von der
Atheistin zur leidenschaftlichen Christin. OTTO BETZ, geb.1927,
Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft und
Religionspädagogik. Der Autor und Herausgeber zahlreicher
spiritueller Publikationen lebt in Passau. |  |
Mager, Inge
Frauenprofile des Luthertums Lebensgeschichten im 20.
Jahrhundert
Gütersloher Verlagshaus, 2005, 784 Seiten,
Gebunden, 3-579-05213-6 39,95 EUR |
Wenn die Geschichte der Kirche erzählt wird, dann als eine
Geschichte von Männern und deren Leistungen. Aber stimmt sie so?
Haben Frauen keine Impulse gesetzt, Entwicklungen angestoßen und
Neues auf den Weg gebracht? Dieses Buch entreißt Frauen, die sich
dem evangelischen Glauben verbunden wussten, dem Vergessen. 39
Kurzbiografien, jeweils versehen mit einigen Fotos, erzählen von den
Frauen, die im 20. Jahrhundert die Kirche, die Diakonie und die
Theologie entscheidend mit geprägt haben. Ein wichtiges Buch für die
Identität der Kirche und für die Wahrnehmung von evangelischen
Frauen in der Gesellschaft. Portraits von Elly Heuss-Knapp /
Ricarda Huch / Hanna Jursch / Klara Schlink / Ina Seidel / Leonore
Siegele- Wenschkewitz / Elisabeth von Thadden / Agnes von
Zahn-Harnack und vielen anderen mehr. aus der Reihe: Die
Lutherische Kirche, Geschichte und Gestalten |  | Werner, Elke
Frauen verändern diese Welt Wie Frauen heute Gottes
Auftrag umsetzen. Biografien - Beispiele - biblische Grundlagen
Brunnen Verlag, 2005, 220 Seiten, 3-7655-3836-1
8,95 EUR  |
Frisch überarbeitet und wieder erhältlich - das Ermutigungsbuch für
Frauen. Ein Buch, das Mut macht, etwas zu wagen. Es zeigt: Wir
leben in einer spannenden Welt, mit der Gott etwas vor hat - durch
Frauen und Männer. Ein Buch, das Beispiele gibt. Es stellt
Kurzbiografien vor von Frauen wie Prof. Ursula Wiesemann und Steffi
Baltes, Sabine Ball und Gisela Stübner - und viele andere bekannte
oder unbekannte Frauen, die etwas bewegen für Gott und die Welt. Es
erklärt die entscheidenden Stellen über Frauen und
Leitungsverantwortung in der Bibel, verständlich und auch "zum
Vorlesen" geeignet - z. B. im Haus- oder Frauenkreis. Ein Buch, das
zur Veränderung ermutigt. Es zeigt, was möglich ist, wenn Männer und
Frauen wirklich Hand in Hand arbeiten und gemeinsam Verantwortung
tragen. |  | Erhart,
Hannelore Lexikon früher evangelischer Theologinnen
Biographische Skizzen
Neukirchener Verlag, 2005, 512 Seiten,
Paperback, 3-7975-0081-5 19,90 EUR  |
Ein wichtiges Nachschlagewerk zur Zeit- und Kirchengeschichte Das
Buch erscheint zum 80jährigen Jubiläum des Konvents Evangelischer
Theologinnen, der im Jahre 1925 in Marburg gegründet wurde. Im
Lexikon werden alle deutschen Theologinnen aufgeführt, die bis 1920
geboren wurden, und einige ihrer ausländischen Schwestern, die eine
Zeit lang in Deutschland studiert und gearbeitet haben. Jeder
Theologin ist eine Seite gewidmet, auf der - neben einem Photo der
Theologin - wichtige Daten aus ihrem Leben festgehalten sind und auf
der über Schwerpunkte ihrer Arbeit berichtet wird. Das Lexikon gibt
damit zum ersten Mal einen Einblick in den oft beschwerlichen, aber
auch beglückenden Weg dieser Frauen. An der Erarbeitung des
Lexikons haben sich Theologinnen und Theologen aus allen deutschen
Landeskirchen beteiligt. Im Auftrag des Konvents wird das Lexikon
herausgegeben von Hannelore Erhart. |  |
Heike (Hrsg.) Köhler Dem Himmel so nah - dem Pfarramt so fern
Erste evangelische Theologinnen im geistlichen Amt Neukirchener
Verlag, 1996, 200 Seiten, 30 Abbildungen, Pappband,
978-3-7887-1576-2
19,90 EUR  |
Alle Welt ist ohnmächtig geworden, was für ein verrücktes
Frauenzimmer ich war,« Mit diesen Worten beschreibt Liesel Bruckner
die Reaktionen auf ihren ungewöhnlichen Wunsch, Anfang dieses
Jahrhunderts Theologie zu studieren. Liesel Bruckner gehört zu den
Theologinnen der ersten Generation im geistlichen Amt, die in diesem
Buch vorgestellt werden. Nach der systematischen Aufarbeitung der
Geschichte der Theologinnen in dem Band »Darum
wagt es, Schwestern ... Zur Geschichte evangelischer
Theologinnen in Deutschland« (1994) soll der vorliegende
Biographienband einen Einblick in die Vielschichtigkeit des Lebens
und Wirkens der ersten evangelischen Theologinnen in Deutschland
geben. Anhand von 27 Biographien, Fotographien und Dokumenten werden
die Frauen, die über Jahrzehnte in der Kirchengeschichtsschreibung
unberücksichtigt blieben, vorgestellt und ihre Bedeutung für die
Arbeit der Frauen im Pfarramt und in der Kirche hervorgehoben. |  |
Darum wagt es Schwestern ...
Zur Geschichte evangelischer Theologinnen in Deutschland
Neukirchener Verlag, 1994, 526 Seiten, 750 g, kartoniert,
3-7887-1477-8 29,90
EUR  |
Für den ersten Gesamtüberblick über die Geschichte deutscher
Theologinnen wurde bisher unveröffentlichtes Material aus Archiven
und Privatbeständen älterer Theologinnen gesichtet und ausgewertet.
Mit Schwerpunkt auf Weimarer Republik und Nationalsozialismus werden
verschiedenen Aspekte der Geschichte der Theologinnen dargestellt.
aus der Reihe
Historisch-Theologische Studien zum 19. und 20. Jahrhundert |
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