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Feministische Theologie |
 | Elisabeth Moltmann-Wendel Feministische Theologie Wo steht sie und wohin geht sie? Eine kritische Bilanz Neukirchener Verlag, 2008, 136 Seiten, Paperback, 978-3-7887-2296-8 19,90 EUR  | Neun Frauen berichten anschaulich und engagiert, welche Bedeutung Feministische Theologie in ihren verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen hat. Universitäten, Schulen, Akademien und kirchliche Werke werden aus persönlichen Erfahrungen in ihren Problemen dargestellt. Dabei werden Fragen aufgeworfen, wie eine ursprünglich basisorientierte Theologie gegenwärtig sich vor allem als akademische Theologie darstellt, welche Ideologien und Verengungen entstehen und wie die ursprüngliche Breite und Balance zwischen verschiedenen Fraueninteressen wiederhergestellt werden kann. Eines wird klar: Auf Feminismus und engagierte Frauen warten auch in Zukunft neue Aufgaben. Kritische Bestandsanalyse gegenwärtiger Femistischer Theologie und Frage nach deren Zukunft.
Elisabeth Moltmann-Wendel geb. 1926, Dr. theol., Autorin vor allem im Bereich Theologie, Spiritualität, Feminismus. Zahlreiche Bücher. Vortragstätikeit im In- und Ausland. Initiatorin verschiedener feministisch-theologischer Projekte, z. B. Wörterbuch Feministische Theologie.
Band 5 aus der Reihe Theologie Interdisziplinär |  | Elisabeth Schüssler - Fiorenza Grenzen überschreiten: Der theoretische Anspruch feministischer Theologie Ausgewählte Aufsätze
LIT Verlag, 2007, 264 Seiten, Broschur, 978-3-8258-7166-6 24,90 EUR  | "Grenzen überschreiten" stellt nicht nur ideologische Grenzziehungen, Ausgrenzungen und Begrenzungen kritisch-theologisch in Frage. Es buchstabiert auch erneut feministische Grundfragen und Visionen wissenschaftlich aus, da viele immer noch - oder schon wieder - glauben, daß Feminismus und feministische Theologie sowie Befreiungstheologien aller Art überholt sind oder ihre Ziele erreicht haben. Obwohl die in diesem Bande versammelten Aufsätze einer weltweit bekannten Pionierin feministischer Theologie Frauen als handelnde Subjekte ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken, sind sie keineswegs nur für Frauen von Interesse. Vielmehr suchen sie eine theologisch-spirituelle Vision für all diejenigen zu artikulieren, die ""mit kritischem Blick feministisch unterwegs"" sind und vom Hunger und Durst nach Gerechtigkeit umgetrieben werden. Dieses Werk lädt besonders junge LeserInnen ein, den feministisch-religiösen Traum von Gerechtigkeit und Wohlergehen für alle ohne Ausnahme kritisch weiter zu träumen und ihn immer wieder neu in die Wirklichkeit umzusetzen.
Elisabeth Schüssler Fiorenza ist Krister Stendahl Professorin an der Divinity School der Harvard Universität. Sie ist Autorin zahlreicher Bücher zu feministischer Theologie und Hermeneutik.
|  | Gisela Matthiae Feministische Theologie
Gütersloher Verlagshaus, 2008, 352 Seiten, Gebunden,
978-3-579-08032-1 16,99 EUR | Initiativen, Kirchen, Universitäten - eine Erfolgsgeschichte Die Feministische Theologie - anfangs von vielen belächelt, bekämpft oder schlicht ignoriert - hat in den letzten Jahrzehnten an Einfluss und vor allem auch Prestige gewonnen. Sie ist nicht mehr wegzudenken aus Universitäten, kirchlichen Institutionen und Kirchengemeinden. Der vorliegende Band, herausgegeben und geschrieben von Frauen, die Einblicke in die Institutionen und Einrichtungen haben, in denen feministisch-theologisch gearbeitet wird, zieht eine Bilanz. Zusammengetragen werden attraktive Ergebnisse - eben Erfolgsmodelle - der Institutionalisierung Feministischer Theologie aus freien Initiativen, Kirchen, Universitäten, Ökumene und im interreligiösen Dialog. Damit wird einerseits auf die Erträge feministisch-theologischer Bildung und Forschung aufmerksam gemacht, andererseits aber auch ein kritischer Blick auf aktuelle Entwicklungen geworfen. |  | Schottroff, Luise Kompendium Feministische Bibelauslegung
Gütersloher Verlagshaus, 2007, 850 Seiten, kartoniert, 978-3-579-00552-2 39,95 EUR | Die feministische Auseinandersetzung mit der Bibel hat im letzten Jahrzehnt an Breite und Tiefe gewonnen. Die Bücher der Bibel werden aus der Perspektive von Frauen neu gelesen, die Zeitgeschichte, in der die beiden Teile der christlichen Bibel entstanden sind, wird neu rekonstruiert, die Geschichte der Kanonbildung kritisch hinterfragt. Das Kompendium Feministische Bibelauslegung bündelt diese Ansätze und Ergebnisse erstmals für den deutschsprachigen Raum. An die sechzig Frauen unterschiedlicher konfessioneller/religiöser Orientierung und geographischer Herkunft haben daran mitgearbeitet. Als feministisches Projekt will es die frauenzentrierte exegetische Arbeit an der Bibel sichtbar machen. Deshalb besteht das Autorinnenteam ausschließlich aus Frauen, die mit unterschiedlichen feministisch-exegetischen Ansätzen arbeiten. Gemeinsam ist ihnen die Option, dass christlicher Antijudaismus, westlicher Kolonialismus und alle Formen von Rassismus zugleich mit Frauenverachtung bekämpft werden müssen. Das Projekt richtet sich auf eine feministische Bibelauslegung. Ausgelegt werden alle (christlichen) biblischen Schriften, d.h. alleSchriften der hebräischen Bibel, alle sogenannten deuterokanonischen Schriften und alle Schriften des Neuen Testaments. Darüber hinaus wurden ausgewählte nicht kanonische Schriften einbezogen, die für die Frauengeschichte der biblischen Zeit aufschlußreich sind. Im Sinne eines Kompendiums hat jede Autorin eine feministische Gesamtlesart der jeweiligen Schrift entwickelt, die Schwerpunkte feministischer Forschung sichtbar gemacht und dem Beitrag eine eigene Bibliographie mit frauenspezifischem Schwerpunkt gegeben. Mehrere Register erschließen das Gesamtwerk auch für querliegende Fragestellungen. Das Kompendium richtet sich an alle theologisch und feministisch vorgebildeten Frauen (und Männer), die selbst mit der Auslegung der Bibel beschäftigt sind: StudenntInnen, DozentInnen, PfarrerInnen, ReligionslehrerInnen und BibelkreisleiterInnen. |  | Gössmann, Elisabeth (u.a.) Wörterbuch der Feministischen Theologie
Gütersloher Verlagshaus, 2002, 640 Seiten,
3-579-00285-6 69,00 EUR  | Ein Wörterbuch, das den Prozeß der Feministischen Theologie festhält für Theologlnnen, Lailnnen, Frauen und Männer, für LeserInnen, die bereit sind, neue theologische Wege zu gehen. Von A wie Ämter/Charismen, Androzentrismus, Anthropologie usw. bis Z wie Zukunft. Vollständig überarbeitete und erweiterte Neuauflage des Standardwerkes Mehr als 150 Autorinnen erschließen in diesem Nachschlagewerk in 140 Artikelstichworten das breite Feld theologischer Forschung und Praxis aus feministischer Perspektive. In kritischer Aufnahme der Gegenwart und der theologischen Tradition bietet das Lexikon eine Fülle von neuen Ansätzen zu zentralen Themen der Theologie. Interreligiös in der Perspektive, interkulturell ausgerichtet und interdisziplinär verantwortet verknüpft das Werk theologische Forschung und Praxis und präsentiert wissenschaftliche Theologie auf ebenso zugängliche wie spannende Weise. Versehen mit zahlreichen Literaturhinweisen und mit einem ausführlichen Register ist das Buch ein unentbehrliches Arbeitsmittel für alle, die Theologie und Religion lehren und lernen. |  | Schüssler Fiorenza, Elisabeth WeisheitsWege
Katholisches Bibelwerk Stuttgart, 323 Seiten, kartoniert,
3-460-25275-8 24,90 EUR  | Das kritischvisionäre Interpretationsmodell der bedeutenden Vordenkerin feministischer Theologie als unverzichtbares Grundlagenwerk.Mit feministischer Bibelinterpretation einen neuen Zugang zur Bibel entdecken. "WeisheitsWege" weist Schriftt für Schritt dazu den Weg. Bibelinterpretation wird dabei nicht verstanden als Lesedogmatik oder -technik, sondern als offener Denkraum: als das Haus der göttlichen Weisheit. |  | Sigg-Suter, Ursula u.a. und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein Die neue Zürcher Bibel feministisch gelesen
Theologischer Verlag Zürich, 2007, 160 Seiten, 978-3-290-17399-9 12,80 EUR | Der Werkstattbericht der feministischen Lesegruppe, die die Übersetzungsarbeit begleitet hat. stellt die Zürcher Bibelübersetzung nicht grundsätzlich in Frage. Doch er macht auf einzelne eingespielte, in feministischer Perspektive problematische Begriffe und Wendungen aufmerksam. Anhand zahlreicher Textbeispiele aus dem Neuen Testament werden die feministischen Anliegen an eine moderne Bibelübersetzung erörtert. Linguistischen und grammatikalischen Aspekten wird ebenso Rechnung getragen wie theologischen. Die Auseinandersetzung mit der Übersetzungstradition und ihren theologischen Hintergründen ermöglicht neue Entdeckungen am Bibeltext. Das Buch bietet keine Zweitübersetzung, sondern leitet zur eigenen kritischen Lektüre der neuen Zürcher Bibel an. Mit seinem Bibelstellen- und Begriffsregister eignet sich das Buch sowohl für die eigene kritische Lektüre der neuen Übersetzung der Zürcher Bibel als auch für die Gemeindepraxis. |
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