Urchristentum
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Geschichte des Christentums, Herder Verlag Einzeltitel zur Geschichte des Christentums Kirchengeschichte in Einzeldarstellungen zum Poster Geschichte des Christentums
Eduard Lohse, Eduard
Das Urchristentum
Ein Rückblick auf die Anfänge
Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, 180 Seiten, kartoniert, 978-3-525-53382-6
14,90 EUR
Ohne die Geschichte Jesu von Nazareth hätte es das Christentum nicht gegeben, aber wie sahen die Anfänge der christlichen Kirche aus? Unter welchen Bedingungen wuchs das Urchristentum heran?
Zum Kern der Botschaft Jesu vorzudringen vermag nur, wer sich dem ursprünglichen Kontext des Christentums und den Anfängen der Kirche nähert - mit aller methodischen Sorgfalt. Eduard Lohse entdeckt Umfeld und Hintergründe des Urchristentums und legt dabei seine Quellen frei. Er zeigt, wie sich die christliche Urgemeinde entwickelt hat. Dabei wertet er die einschlägigen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse aus, ohne sich jedoch in der zuweilen komplizierten und den Blick für das Wesentliche versperrenden wissenschaftlichen Fachdiskussion zu verlieren.
Theissen, Gerd
Die Religion der ersten Christen
Eine Theorie des Urchristentums
Gütersloher Verlagshaus, 2000, 432 Seiten, 3-579-02623-2, 39,95 EUR
Theissen, Gerd
Erleben und Verhalten der ersten Christen

Gütersloher Verlagshaus, 2007, 500 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag, 978-3-579-08014-7
39,95 EUR
Eine Psychologie des Urchristentums
Eine der faszinierendsten Fragen der Geschichtsschreibung ist die nach der Entstehung des Christentums: Was führte dazu, dass aus einer kleinen Sekte des Judentums eine Bewegung erwuchs, die die Weltgeschichte veränderte? Um dies zu verstehen, genügt es nicht, historische und soziologische Fakten zu interpretieren. Es sind gerade auch psychologische Sachverhalte, die an der Wurzel des Christentums liegen. In dieser Psychologie der urchristlichen Religion beschreibt und ordnet der Heidelberger Neutestamentler das religiöse Verhalten und Erleben der ersten Christen und macht es für uns heute verstehbar. Nach »
Die Religion der ersten Christen« ein weiteres großes Werk in der Deutung des Frühen Christentums.
Walter Rebell
Urchristentum und Pädagogik

Calwer Verlag, 1993, 126 Seiten, kartoniert, 978-3-7668-3197-2
 9,80 EUR
Jeder Theologe weiß, daß das Niveau, auf dem sich das urchristliche Denken bewegte, nicht lange gehalten wurde. Die Abwärtsbewegung deutet sich bereits in den Spätschriften des Neuen Testaments an, und in den Neutestamentlichen Apokryphen und Apostolischen Vätern, aber auch in der im 2. Jh. einsetzenden apologetischen Literatur ist dann gegenüber dem urchristlichen Denken ein gewaltiger theologischer Substanzverlust festzustellen.
Während einer längeren und intensiven Beschäftigung mit den Neutestamentlichen Apokryphen und Apostolischen Vätern stellte sich mir immer drängender die Frage nach den Ursachen für die Abwärtsbewegung. Wie ist zu erklären, daß die theologische Grundlage des Glaubens, die im
Urchristentum errichtet wurde, so rasch zerbröckelte? Aus den Neutestamentlichen Apokryphen und Apostolischen Vätern können wir für den neutestamentlich bezeugten Christusglauben keinen Gewinn ziehen; er ist hier fast bis zur Unkenntlichkeit verflüchtigt, deformiert. Kein Irrweg, den man gehen konnte, wurde ausgelassen. Allerdings haben die Neutestamentlichen Apokryphen und Apostolischen Väter für den heutigen christlichen Glaubensvollzug eine indirekte Bedeutung:
Sie zeigen, welche unterschiedlichen Standpunkte im Rahmen des Christusglaubens eingenommen werden konnten, wie weit im frühen Christentum die Interpretationsmöglichkeiten reichten. Verschriftet in frühen Texten, treten uns grundsätzliche Positionen gegenüber, die man zur Christusoffenbarung beziehen kann, und zwar solche Positionen, die unterhalb des theologischen Niveaus des Neuen Testaments liegen. Sich mit solchen Positionen auseinanderzusetzen lohnt sich theologisch in hohem Maße. Und zwar deshalb: Es sind im Prinzip auch heute eingenommene Positionen; wenn wir in die Neutestamentlichen Apokryphen und Apostolischen Vätern hineinschauen, sehen wir wie in einem Spielgel eigene Glaubensvollzüge. Wir erkennen - über diese Texte - unsere eigenen Abweichungen vom Neuen Testament und sind aufgerufen, unsere eigene Position neu zu bestimmen.
Band 74 aus  der Reihe Arbeiten zur Theologie
899
 

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/ zur Übersichtsseite www.theologische-buchhandlung.de letzte Bearbeitung: 10.01.2012, DH