Buchhandlung Heesen

Versandbuchhandlung für Evangelische Theologie

72250 Freudenstadt

www.theologische-buchhandlung.de

Tel. 07441 572 407

    mein Warenkorb

 Startseite

Inhaltsverzeichnis

Google        
Theologische Standardwerke
Reihenübersicht Bibelkommentare
Bibelkommentare
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bibel
Bibelstellenübersicht
 
Übersichtsseite Gottesdienste
 
Aktuelle Bücher
Impressum
Versandbedingungen /AGBs
 
Kriminalgeschichte des Christentums, Rowohlt Verlag
Wohl kaum ein anderer Autor hat die dunklen Kapitel der Geschichte des Christentums so ausgeleuchtet wie Karl Heinz Deschner, der sich nicht davor scheut, Kirchenführer als "Verbrecher" zu bezeichnen. Seit vier Jahrzehnten arbeitet er an einem Sittengemälde des Christentums und hat dazu über dreißig Bücher verfasst, womit er zu einem der profiliertesten Kirchenkritiker wurde. Zudem hat der aus dem Oberfränkischen stammende, 1924 geborene Literat sich als Romancier und Aphoristiker einen Namen gemacht und wurde mit mehreren Auszeichnungen bedacht (u.a. International Humanist Award, Alternativer Büchnerpreis). Seit 1986 erscheint bei Rowohlt sein monumentales Hauptwerk über die vergangenen zwei Jahrtausende: "Kriminalgeschichte des Christentums", das auf zehn Bände mit etwa 6000 Seiten konzipiert ist. Der Kriminalhistoriker bringt besonders das zur Sprache was die offizielle kirchliche Lesart geflissentlich verharmlost oder gar verschweigt. Und so lesen sich manche seiner Kapitel, beispielsweise in Band 7, wie ein Gruselroman, der von Scheiterhaufen berichtet, die nie erlöschen, und den Leser in modrige Kerker und Folterkammern führt, wo die "Ungläubigen" im Namen des christlichen Glaubens gevierteilt oder ihnen Zunge und Augen ausgeschnitten werde. Die zeitgenössischen Theologen wussten derlei Gewalt mit grotesken Kommentaren zu legitimieren, wenn sie etwa von "Liebe in fremder Gestalt" sprachen oder die Kreuzzüge als göttliche Taten feierten ("Durch Gottes Gnade wurden über 3000 Heiden erschlagen"). Deschner geht es nicht um eine "ausgewogene" Darstellung; vielmehr schreibt er, mitunter in sarkastischem Unterton, als aufklärerischer Humanist, der daran Anstoß nimmt, dass das als Liebesreligion wähnende Christentum eine Unmenge von Verbrechen begangen hat. Mit seiner in lockerer Sprache verfassten "Kriminalgeschichte" hat Deschner ein alternatives Standardwerk geschaffen, das den Leser ungeschminkt hinter die Kulissen schauen lässt. Damit entlarvt er die herkömmliche Kirchengeschichtsschreibung, die noch immer unter apologetischen Vorzeichen steht.
    Titel EUR, gebundene Ausgabe Jahr
1 3-498-01263-0 Die Frühzeit. Von den Ursprüngen im Alten Testament bis zum Tod des hl. Augustinus (430) vergriffen   1986
2 3-498-01277-0 Die Spätantike. Von den katholischen "Kinderkaisern" bis zur Ausrottung der arianischen Wandalen und Ostgoten unter Justinian I. (527 - 565) 24,00 1988
3 3-498-01285-1 Die Alte Kirche. Fälschung, Verdummung, Ausbeutung, Vernichtung 24,00 1990
4 3-498-01300-9 Frühmittelalter. Von König Chlodwig I. (um 500) bis zum Tode Karls "des Grossen" (814) 24,00 1994
5 3-498-01304-1 9. und 10. Jahrhundert. Von Ludwig dem Frommen (814) bis zum Tode Ottos III. (1002) 27,00 1997
6 3-498-01309-2 11. und 12. Jahrhundert. Von Kaiser Heinrich II., dem "Heiligen" (1002), bis zum Ende des Dritten Kreuzzugs (1192) 27,00 1999
7 3-498-01320-3 Das 13. und 14. Jahrhundert. Von Kaiser Heinrich VI. (1190) zu Kaiser Ludwig IV dem Bayern (1337) 29,90 2002
8 3-498-01323-8 Das 15. und 16. Jahrhundert vergriffen   2005
9 978-3-498-01327-1 Mitte des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts. Vom Völkermord in der Neuen Welt bis zum Beginn der Aufklärung 29,90 2008

 

     
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 28.04.2012, DH