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Augustinus
Cooper, Stephen
Augustinus für zwischendurch

Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, 212 Seiten, mit 82 Karikaturen, kartoniert,
978-3-525-63383-0
19,90 EUR
Wen auch immer man sich unter Augustinus vorstellt, so gilt er doch allen als ein Denker, der die Tiefen der menschlichen Seele ausgelotet hat. Augustinus war ein Pionier. Seine brillanten theologischen, philosophischen und psychologischen Gedanken beeinflussen noch heute unser abendländisches Denken. Die »Bekenntnisse« sind Weltliteraturerbe. Dieser Band führt auf allgemein verständliche Weise an die »Bekenntnisse« heran und bettet sie in kompakte Hintergrundinformationen zu Leben und Person des Augustinus ein.
aus der Reihe Theologie für zwischendurch
Timo J. Weissenberg
Die Friedenslehre des Augustinus
Theologische Grundlagen und ethische Entfaltung
Kohlhammer Verlag, 2005, 580 Seiten, Fester Einband/Fadenheftung,
978-3-17-018744-3

53,00 EUR
Augustinus, so die Grundthese der Darstellung, entwirft weder eine systematische Friedensethik noch eine Kasuistik des gerechten Krieges, sondern eine theologisch konzipierte Friedenslehre, in deren Licht er nach Konsequenzen für das politische Handeln fragt. Die Zielsetzung, die wichtigsten Aussagen Augustinus' zur Friedensethik nicht von ihren wirkungsgeschichtlichen Engführungen, sondern von den großen Themen augustinischer Theologie her zu rekonstruieren, erweist sich als überaus ertragreich. Es ergibt sich ein Durchblick durch das augustinische Gesamtwerk unter der Perspektive einer genuin theologischen Friedenskonzeption, wie er in dieser Form weder in der allgemeinen Augustinus-Forschung noch unter den historischen Studien zur Entwicklung der bellum-iustum-Lehre zu finden
Band 28 in der Reihe Theologie und Frieden
Johan Bouman
Augustinus
Lebensweg und Theologie

Brunnen Verlag, 352 Seiten, kartoniert,
3-7655-9333-8

10,00 EUR
Das vorliegende Buch ist der erste Band einer Gesamtstudie über Glaubenskrise und Glaubensgewißheit im Christentum und im Islam. Anhand des Lebensweges der beiden großen Denker und Theologen, Augustinus für das Christentum und al-Ghazali für den Islam (beide haben die jeweilige Theologie des ganzen Mittelalters bis auf die heutige Zeit beeinflußt), wird gezeigt, wie eine tiefgehende Glaubenskrise zur Glaubensgewißheit geführt
hat. Beide sind aber ihre eigenen Wege innerhalb ihrer Religion gegangen, wodurch die Glaubensgewißheit jeweils einen anderen Charakter bekommen hat. Ihr Denken macht deutlich, wo Übereinstimmung, mehr noch, wo die entscheidenden Unterschiede zwischen Christentum und Islam liegen. Eine Gegenüberstellung der beiden großen Denker kann das theologische Fundament für einen Dialog bilden.
Dieser erste Band beschreibt ausführlich den Lebensweg und die Gedankenwelt eines der bedeutendsten Theologen aller Zeiten: Augustinus. Dabei sind auch die neuesten Erkenntnisse der französischen Augustinus-Forschung berücksichtigt.
Volker Henning   Drecoll / Mirjam Kudella
Augustin und der Manichäismus

Mohr Siebeck, 2011, 230 Seiten, fadengeheftete Broschur,
978-3-16-150841-7

29,00 EUR
Welche Bedeutung hat der Manichäismus für Augustin und seine Theologie? Um diese Frage zu beantworten, untersuchen Volker Henning Drecoll und Mirjam Kudella in drei Schritten die Zeit Augustins als Manichäer, seinen Kampf gegen den Manichäismus und die Frage eines möglichen Einflusses des Manichäismus auf Augustins Theologie. Zunächst wird der nordafrikanische Manichäismus dargestellt, wobei eine Vermischung mit Nachrichten aus den koptischen Manichaica oder späteren Quellen konsequent vermieden wird, um in chronologischer wie regionaler Hinsicht ein präzises Bild für das lateinischsprachige Nordafrika zu erhalten. Auch die Frage, inwiefern der Manichäismus als Dualismus und als Gnosis einzuschätzen ist, wird dabei gestellt. Hieran schließt sich eine Darstellung dessen an, was über den jungen Augustin als manichäischen „Hörer“ bekannt ist, was den Manichäismus für ihn attraktiv gemacht haben mag und warum er sich von diesem wieder abwandte. In einem zweiten Teil kommt die Bekämpfung des Manichäismus durch den Presbyter und Bischof Augustin in den Blick, und zwar in der antimanichäischen Polemik, aber auch in den Grundentscheidungen seiner Theologie, etwa der Ontologie oder dem Schriftverständnis. Die literarische antimanichäische Tradition aus der Zeit vor Augustin wird dabei ebenso beachtet wie die Manichäismusvorwürfe, die gegen Augustin schon zu seinen Lebzeiten erhoben wurden. Schließlich untersuchen die Autoren, inwiefern Augustins Denken vom Manichäismus beeinflusst ist, etwa in der Gottes- und Seelenlehre, der Willens- und Sündenvorstellung, der Christologie, dem Konzept von Heilsgeschichte oder dem Schriftverständnis.
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 19.10.2011, DH