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Apostel Paulus |
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Paulusbriefe |
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Benjamin Schliesser
Was ist Glaube?
Paulinische Perspektiven
Theologischer Verlag Zürich, 2011, Paperback, 14 x 21 cm
978-3-290-17803-1
12,00 EUR
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«Glaube» ist in allen Schichten des
Neuen Testaments zur beherrschenden Bezeichnung des
Gottesverhältnisses geworden. Auch der
Apostel Paulus rückt den Glauben in den Mittelpunkt seiner
Theologie. Auf Grundlage der paulinischen Texte und im Gespräch mit
systematisch-theologischen Entwürfen wird in der vorliegenden Studie
folgende Doppelthese zur Diskussion gestellt: Glaube ist bei Paulus
zum einen anthropologische Kategorie und hat seinen Ort in der sich
gegenseitig durchdringenden Dreiheit von Vernunft, Wille und Gefühl.
Zum anderen bestimmt Paulus den Glauben christologisch, insofern er
mit Jesus Christus in die Welt kam und in Christus Ursprung, Inhalt
und Ziel hat. In dieser Dialektik aus anthropologischer und
christologischer Perspektive lag und liegt die Dynamik der Frage
«Was ist Glaube?».
Benjamin Schliesser, Dr. theol., Jahrgang 1977, ist Oberassistent
am Theologischen Seminar der Universität Zürich.
Band 3 in der Reihe
Theologische Studien |
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Michael Wolter
Paulus
Ein Grundriss seiner Theologie
Neukirchener Verlag, 2011, 496 Seiten, Gebunden, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2489-4
39,90 EUR  |
Dieses Buch unternimmt es, eine
Gesamtdarstellung der Theologie des Apostels Paulus zu liefern. Es
beschreibt die Architektur, den Zusammenhang und die innere Einheit des
paulinischen Denkens, das in den einzelnen Briefen in wechselnden
historischen Situationen und in wechselnder Gestalt seinen Ausdruck
findet. Obwohl uns in den Briefen des Apostels Paulus immer nur
Momentaufnahmen seiner Theologie zugänglich sind, gibt es doch
theologische Grundannahmen und Gewissheiten, die allen Briefen gemeinsam
sind. Sie werden in dem vorliegenden Buch herausgearbeitet. Die
Darstellung versteht die paulinische Theologie als eine Theologie der
Mission und Bekehrung, die der Besprechung und Kommentierung des von
Paulus verkündigten Evangeliums von Jesus Christus und der Hinwendung zu
ihm in wechselnden historischen Kontexten und Situationen dient. Das
Zentrum der paulinischen Theologie ist der Christus-Glaube, der für
Paulus viel mehr als ein punktuelles Für-wahr-Halten einzelner
Glaubens-Wahrheiten ist. Er fungiert vielmehr als ein umfassendes
Wirklichkeitsverständnis und als eine Daseinsgewissheit, die die
exklusive Identität der von Paulus gegründeten Gemeinden konstituieren
und sie von ihrer jüdischen und nichtjüdischen Umwelt trennen. Zunächst
werden in zwei Kapiteln die theologische Orientierung des Pharisäers und
»Eiferers für das Gesetz« sowie die Zeit zwischen der Bekehrung und dem
Beginn der selbstständigen Mission dargestellt. Es folgen dann elf
weitere Kapitel, in denen - beginnend mit der paulinischen Theologie des
Evangeliums und endend mit der Frage nach dem Geschick Israels - nicht
nur alle wesentlichen Elemente der paulinischen Theologie, sondern auch
alle zentralen Paulustexte vorgestellt und ausführlich diskutiert
werden. |
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Christian
Dietzfelbinger
Der Sohn
Skizzen zur Christologie und Anthropologie des Paulus
Neukirchener Verlag, 2011, 352 Seiten, kartoniert, 12,5 x 20,5 cm
978-3-7887-2509-9
39,90 EUR  |
Die Studie versucht, das persönliche
Verhalten, das theologische Denken und das kirchliche Handeln des Paulus
so konsequent wie möglich aus der bei Damaskus gewonnenen Erfahrung her
zu verstehen und zu interpretieren. Daraus ergeben sich bestimmte
Einsichten in die paulinische Rede vom Gesetz, wie man sie im Galater-,
Philipper- und Römerbrief findet. In der Konsequenz daraus erhellt sich
das paulinische Verständnis der Sohnschaft Jesu wie der Sohnschaft der
Menschen. Von der Einsicht des Paulus in die Rolle des Gesetzes ist auch
seine Einsicht in die Notwendigkeit des Jesusschicksals in der Welt
bestimmt, ebenso sein Verständnis von Ostern und der Kirche. Wie
menschliches Ethos, menschliche Freiheit und zwischenmenschliche
Verpflichtung im Christusgeschehen gründen und wie Paulus selbst seine
Existenz deutet und bewältigt - das alles erklärt sich in auffallender
und strenger, auch vom heutigen Menschen nachvollziehbarer Logik aus der
Christuserfahrung von Damaskus.
Band 118 in der Reihe Biblisch-Theologische Studien |
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Stegemann/Stegemann
Paulus und seine Zeit
Kohlhammer Verlag, 2011, 978-3-17-012340-3
38,00 EUR
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Seit über 30 Jahren gibt es eine neue
intensive Beschäftigung mit Leben, Werk und Theologie des Apostels
Paulus. Diese internationale Paulusforschung hat zu bedeutenden
Änderungen im Paulusbild geführt. Sie betreffen das theologische Profil
(hier ist insbesondere die sogenannte New Perspective on Paul zu
nennen), aber auch die gesellschaftlichen und kulturellen Kontexte, in
denen Paulus missioniert und Gemeinden gegründet hat. Von zentraler
Bedeutung ist für alle Aspekte des neuen Paulusbildes die Einsicht, dass
traditionelle antijüdische Interpretationen unplausibel geworden sind.
An ihre Stelle tritt ein Paulus, der auch als Völkermissionar nur auf
der Grundlage seiner Identität als Jude und des symbolischen Universums
des Judentums seiner Zeit verstanden werden kann. In diesem Buch wird
eine Bilanz der neuen internationalen Paulusforschung gezogen, wobei die
neuen Erkenntnisse ebenso wie die traditionellen Lesarten auf dem
Prüfstand stehen.
Prof. Dr. Ekkehard W. Stegemann,
Universität Basel;
Prof. Dr. Wolfgang Stegemann,
Augustana-Hochschule
Neuendettelsau.
Band 11 in der Reihe Biblische Enzyklopädie |
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Fürst, Alfons; Fuhrer, Therese;
Siegert, Folker; Walter, Peter
Der apokryphe Briefwechsel zwischen Seneca und Paulus
Uni - Taschenbücher (UTB), 2012, 220 Seiten,
kartoniert,
978-3-8252-3634-2
18,99 EUR  |
Im 4. Jhd. erfand ein unbekannter Autor
einen Briefwechsel, in dem Seneca zum Freund des Paulus gemacht wird.
Jahrhundertelang hat diese Fiktion zu Spekulationen über die Nähe
zwischen Stoa und Christentum angeregt, besonders im Gottesbild und in
der Ethik. Dieser Band bietet eine Übersetzung auf der Basis der
neuesten kritischen Edition.
Die vierzehn kurzen Briefe sind in sehr schlechtem spätantikem Latein
geschrieben und weitgehend inhaltslos. Ihr Ziel ist es, Seneca zum
Freund des Paulus zu machen und so das hohe Ansehen Senecas in der
spätantiken lateinischen ... |
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Christian
Strecker
Paulus unter den Philosophen
Kohlhammer Verlag, 2011, 260 Seiten, kartoniert,
978-3-17-022069-0
32,00 EUR  |
War Paulus aus Tarsus ein Philosoph?
Zählt er gar zu jenen bedeutenden Philosophen, die das abendländische
Leben und Denken maßgeblich mit prägten? Der italienische Philosoph
Giorgio Agamben bezeichnet jedenfalls den Römerbrief des Apostels als
""grundlegenden messianischen Text der westlichen Kultur"".
Nachdrücklich weisen auch jüdische Gelehrte wie Jacob Taubes und Daniel
Boyarin auf die philosophisch-politische Sprengkraft paulinischen
Denkens hin. Lange zuvor setzten sich bereits Friedrich Nietzsche und
Martin Heidegger intensiv mit den Briefen des Apostels auseinander. War
Paulus ein Philosoph? In jedem Fall genießt er unter den Philosophen der
Moderne und Spätmoderne eine bemerkenswert große Aufmerksamkeit. Die
hier versammelten Beiträge von Philosophen und Theologen geben einen
profunden Einblick in sein denkerisches Potential.
ReligionsKulturen, Band 10 |
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Uwe Birnstein
Paulus
Wie der Christenverfolger die Liebe entdeckte
Wichern Verlag, 2011, 144 Seiten, Abbildungen, Hardcover,
978-3-88981-324-4
14,95 EUR  |
Was muss geschehen, damit die Liebe
mächtiger als der Hass wird? In Zeiten weltweit wachsendem
religiösen Fanatismus bietet das Leben des ehemaligen
Christenverfolgersund späteren Apostels Paulus ein beeindruckendes
Beispiel für einen solchen Sinneswandel. Der entschiedene Gegner der
Jesus-Anhänger entdeckt durchein Bekehrungserlebnis die befreiende
Kraft des christlichen Glaubens. Tausende Kilometer legt Paulus, der
über eine eher schwächliche Konstitution verfügte, im Namen Gottes
zurück. Vier Schiffbrüche erlitt er, er wurde ausgepeitscht und kam
ins Gefängnis. Paulus gründete Gemeinden im Mittelmeerraum und
entwickelte in seinen Briefen als Erster eine christliche Theologie.
Die Liebe hielt er für wichtiger als den Glauben– eine Botschaft mit
Sprengkraft.
Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe
ist die größte unter ihnen.1. Korinther 13,13
aus der Reihe wichern porträts
Uwe Birnstein, geb. 1962, arbeitet als Autor und Redakteur für
Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen. Er veröffentlichte mehrere
Bücher zu theologischen und historischen Themen sowie Romane. Er ist
der Herausgeber der Reihe wichern
porträts |
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David Trobisch
War Paulus verheiratet?
Und andere offene Fragen der Paulusexegese
Gütersloher Verlagshaus, 2011, 144 Seiten, kartoniert, 13,5 x
21,5 cm
978-3-579-08125-0
12,95 EUR  |
Woher stammte Paulus? Hatte er eine
Frau? Was wusste Paulus eigentlich über Jesus? An welcher
Krankheit litt er?
Paulus ist die am besten dokumentierte Persönlichkeit der frühen
Christusbewegung. Und doch wissen wir ernüchternd wenig
historisch Gesichertes über ihn, denn er lebte zu einer Zeit, in
der die Erinnerung an den historischen Jesus bereits von der
Erfahrung des auferstandenen Christus überlagert wurde.
Geleitet von der Einsicht, dass es sich bei Briefsammlungen in
der Antike wie heute um erzählende Gattungen handelt, unternimmt
es der Autor, Standardfragen historisch-kritischer Exegese aus
dem literarischen Zusammenhang der Paulusbriefsammlung heraus zu
beantworten und gelangt so zu überraschenden Antworten.
Ein Buch, das zu einer neuen, an den Briefen orientierten
Pauluslektüre ermutigt, manch herkömmliches Deutungsmuster
aufbricht und zum Neudenken anregt. |
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David Trobisch
Ein Clown für Christus
Die ganz andere Geschichte über Paulus und seine Zeit.
Gütersloher Verlagshaus, 2010, 272 Seiten, Gebunden,
Schutzumschlag, 13,5 x 21,5 cm 978-3-579-06497-0
19,95 EUR  |
Wer die neutestamentliche
Apostelgeschichte liest, erfährt, dass Paulus ursprünglich
Saulus hieß, dass er aus Tarsus stammte, von Beruf Zeltmacher
war und das römische Bürgerrecht besaß. Er tat viele Wunder,
wurde von Juden in Jerusalem angeklagt, von den römischen
Behörden verhaftet und als Gefangener nach Rom gebracht. Keine
dieser Aussagen lässt sich durch Paulus’ eigene Worte bestätigen
– mit einiger Wahrscheinlichkeit handelt es sich um
legendenhafte Ausschmückungen der Ereignisse, auf die in den
Paulusbriefen angespielt wird. Folgt man allerdings nur den
sieben Briefen, die die meisten Exegeten heute für echt halten
(Röm, 1/2 Kor, Gal, Phil, 1 Thess, Phlm), dann lässt sich diese
Geschichte auch ganz anders erzählen …
David Trobischs fesselnde Erzählung folgt den Ereignissen der
letzten 12 Monate im Leben des Apostels Paulus, wie sie sich aus
den sieben genannten Paulusbriefen rekonstruieren lassen. Dabei
vermittelt er ein lebendiges und intimes Bild einer schwer
zugänglichen und widersprüchlichen Persönlichkeit. Zahlreiche
Fragen, die die Paulusforschung offen lässt, beantwortet er
vielfach ganz anders, als dies die Apostelgeschichte tut. |
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Anneliese Hecht
Paulus und die Frauen
Katholisches Bibelwerk e. V., 2008, 128 Seiten, geheftet,
978-3-932203-79-4
12,80 EUR 
aus der Reihe
Bekannte
und Unbekannte Frauen der Bibel |
Der Band gliedert sich in vier
Teile.
In Teil 1 „Frauen in Beziehung zu Paulus“ geht es um
„Gemeindeverantwortliche, Missionarinnen, Kolleginnen“
(Hermann-Josef Venetz), „Betende und prophetisch redende Frauen
im Gottesdienst zu Korinth“ (Marlis Gielen) und um die
„Verdrängung von Frauen aus der Leitung und Verantwortung in der
frühen Kirche“ (Max Küchler).
Teil 2 beschäftigt sich mit der Frauenforschung zu Paulus und
seiner Theologie. Luzia Sutter Rehmann bietet einen „kleinen
Einblick in die Frauenforschung“, während Sabine Bieberstein
„neue Einsichten aus der Frauenforschung zum Konzept eines
‚gesetzesfreien Heidenchristentums‘“ vorstellt. Elsa Tamez
widmet sich der paulinischen Rechtfertigungstheologie, die „für
heutige Lebenszusammenhänge neu“ gelesen werden soll und Ruth
Lindner beleuchtet den „sozialgeschichtlichen Hintergrund in der
Zeit des Paulus“.
Teil 3 und 4 stellen Bibelarbeiten mit entsprechenden
Arbeitseinheiten und ihre jeweiligen Arbeitsblätter vor
(Anneliese Hecht). Die Beiträge erinnern an die Apostolin Junia,
die zwar in der Grußliste am Ende des Römerbriefes (16,7)
angeführt wird, aber in den Übersetzungen zu einem „Junias“,
einem Apostel geworden war (12f, 33f). Dass es sich bei der
„berühmt-berüchtigten“ Anordnung des Paulus, die Frau solle in
der Gemeindeersammlung schweigen (1 Kor 14,34a), um eine
nachpaulinische Interpolation handelt, stellt Marlis Gielen
überzeugend heraus (24). Denn da Paulus den Frauen eine aktive
Verantwortung für Gemeinde und Mission zuspricht (vgl. 1 Kor
11,4f.13; Röm 16), dürfte es sich bei dem dazu in einem
eklatanten Widerspruch stehenden Schweigegebot um eine spätere
Einfügung unter dem Einfluss der Pastoralbriefe handeln mit dem
Ziel, Frauen aus gemeindlichen Funktionen zurückzudrängen. Die
Paulus-Auslegung war über lange Zeit von der judenfeindlichen
Gegenüberstellung eines „werkgerechten“ Judentums, das sich
angeblich das Heil durch die Befolgung der Gesetze selbst zu
verdienen trachtete, und dem „gesetzesfreien“ Heidenchristentum,
das die Rechtfertigung Gottes allein aufgrund des Glaubens
betont, bestimmt. |
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Band 15:
Brigitte Schäfer
Mitten im Glauben
Die mystische Seite des Apostel Paulus
Katholisches Bibelwerk Stuttgart, 2011, 96 Seiten,
978-3-460-08515-2
12,80 EUR
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Paulus wird oft als intellektueller,
manchmal kompliziert argumentierender Theologe gelesen. Mit der
Methode der zentrierten Bilder, die in den hier vorliegenden
Bibelarbeiten eingesetzt wird, rückt eine andere Seite dieses
faszinierenden christlichen Schriftstellers in den Vordergrund, eine
Seite die man als mystisch beschreiben kann. Hinter den konkreten
Fragen aus den Gemeinden, auf die er in seinen Briefen eine Antwort
sucht, stehen für ihn die großen Themen des Menschseins wie
Freiheit, Gerechtigkeit, Frieden, Erkenntnis, Hoffnung und Liebe.
Diese Themen entfaltet er immer wieder neu, speist sie aus der Mitte
seines Glaubens und deutet sie auf die Situationen der Menschen hin,
mit denen er in Kontakt ist.
Band 15 in der Reihe WerkstattBibel |
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Tom Wright
Worum es Paulus wirklich ging
Brunnen Verlag, 2010, 224 Seiten, Paperback, 13,8 x 20,8 cm
978-3-7655-1454-8
16,95 EUR  |
Über die Person des Apostels Paulus
gehen die Meinungen heute genauso weit auseinander wie im ersten
Jahrhundert. Für die einen ist er ein gefährlicher religiöser
Scharlatan, für die anderen der größte Lehrer der Christenheit.
Doch worum ging es ihm wirklich? Was für einem Paulus begegnet
man, wenn man versucht, die Brille der theologischen Tradition
einmal abzusetzen?
Was war sein „Evangelium“?
Was dachte er über Jesus?
Wieso war seine Lehre für das antike Heidentum so eine
Herausforderung?
Was war seine Botschaft für die Juden?
Was meinte er mit „Rechtfertigung“?
Ein Buch für alle, die verstehen wollen, was Paulus als Jude des
1. Jahrhunderts n. Chr. den Heiden zu sagen hatte. Und was diese
Botschaft für die Christen heute bedeutet. |
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Manfred Lang
Paulus und Paulusbilder
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 380 Seiten, Hardcover, 15,5 x
23 cm
978-3-374-02683-8
58,00 EUR  |
Zwei umfangreiche Artikel gehen dem
Leben und Denken des Apostels nach und geben exemplarisch
Einblick in die Spezialprobleme paulinischer Theologie. Die
Wirkungsgeschichte innerhalb des Neuen Testamentes wird durch
Arbeiten zu den Deuteropaulinien, zur Apostelgeschichte sowie zu
den Pastoralbriefen untersucht. Arbeiten zum Paulusbild aus
Sicht von Kunstgeschichte und Slavistik runden das Thema ab. Sie
regen an, die Suche nach Paulusbildern selbständig fortzuführen.
Mit Beiträgen von Wolfgang Wiefel, Udo Schnelle, Jens Herzer u.
a.
Band 31 aus der Reihe
Arbeiten zu Bibel und Ihrer Geschichte, ABG |
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Roland
Bergmeier
Gerechtigkeit, Gesetz und Glaube bei Paulus
Neukirchener Verlag, 196 Seiten, Paperback, 12,5 x 20,5 cm
978-3-7887-2461-0
26,90 EUR
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Der judenchristliche Heidenapostel
im Streit um das Gesetz und seine Werke
Im Streit um »Paulus und das Gesetz« wird dargelegt: Der Apostel
hat sein Judesein weder aufgegeben noch verraten. Er hat die
Privilegien wie Ritualgesetz und Torabesitz als äußere Zeichen
der Bewahrung auf der irdischen Wanderschaft des erwählten
Volkes interpretiert. Mit dem Kommen des Christusglaubens
mussten dann aus den äußeren Zeichen innere Merkmale werden.
Denn das Gesetz hatte in Christus seinen Sinngehalt gefunden.
Band 115 aus der Reihe
Biblisch-Theologische Studien |
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Rudolf Hoppe / Kristell Köhler
Das Paulusbild der Apostelgeschichte
Kohlhammer Verlag, 2009, 260 Seiten, kartoniert,
978-3-17-020441-6
22,00 EUR
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Die Apostelgeschichte zeichnet
Paulus - neben Petrusals die entscheidende Gründungsgestalt des
Urchristentums. Mitseinen missionarischen Reden und Taten wird
Paulus in ganz unterschiedlichen Situationen zum Prototyp des
christlichen Verkündigers, weil er in und mit seinem ganzen
Leben zeigt, was es heißt, Zeuge Gottes und Jesu Christi zu
sein.
Die Beiträge dieses Bandes greifen die zentralen Stationen der
Pauluserzählung, vom Damaskuserlebnis über die Stationen seiner
Missionsreisen in Kleinasien und Griechenland bis zur Reise nach
Rom, heraus. Sie wollen die unterschiedlichen Facetten der
Gestalt des "Völkerapostels" in der Sicht des Lukas aufzeigen
und sein beispielhaftes und grenzüberschreitendes Wirken
deutlich machen. Das vorliegende Buch vermittelt so ein
vielseitiges Bild des Paulus von Tarsus für Schule und
Bibelarbeit.
Dr. Rudolf Hoppe ist Professor für Neues Testament an der
Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn, Kristell
Köhler ist dort Wissenschaftliche Mitarbeiterin. |
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Jens-Christian
Maschmeier
Rechtfertigung bei Paulus
Eine Kritik alter und neuer Paulusperspektiven
Kohlhammer Verlag, 2010, 310 Seiten, kartoniert,
978-3-17-021305-0
39,80 EUR
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Mit lutherischer Paulusexegese
teilt Maschmeier die Annahme, dass die Vorstellung der
Rechtfertigung das Zentrum paulinischer Theologie darstellt. Mit
der New Perspective hingegen stimmt er darin überein, dass das
zeitgenössische Judentum keine Religion legalistischer
Werkgerechtigkeit war. Beide Einsichten widersprechen einander
nicht, wenn die Definition von Rechtfertigung in einem wichtigen
Punkt korrigiert wird:
Paulus argumentiert heilsgeschichtlich und nicht
anthropologisch. Die Geschichte zwischen Gott und Mensch ist
nicht deterministisch festgelegt, sondern entfaltet sich in der
Reziprozität göttlichen und menschlichen Handelns. Der Glaube an
den stellvertretenden Tod Christi steht so nicht in einer
Opposition zurTora, sondern antwortet auf menschlichen
Ungehorsam.
Jens-Christian Maschmeier ist
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl fürTheologie und
Exegese des Neuen Testaments und Geschichte des Urchristentums
an der Ruhr-Universität Bochum.
Band 189 in der Reihe Beiträge zur
Wissenschaft vom Alten und Neuen Testament |
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Roland
Gebauer
Paulus als Seelsorger
Ein exegetischer Beitrag zur praktischen Theologie
Calwer Verlag 1997, 400 Seiten, kartoniert, 978-3-7668-3512-3
29,00 EUR  |
Die vorliegende Studie schliesst
eine grosse Lücke in der Exegese wie in der Seelsorgelehre: Als
erste neutestamentliche Arbeit widmet sie sich dem Thema
Seelsorge aus exegetischer Sicht.
Der 1.Teil zeigt, dass die Behandlung der Seelsorge als
exegetisches Thema sachlich legitim ist, obwohl das, was man im
Gefolge der neueren Seelsorgebewegung unter Seelsorge versteht
und als solche praktiziert, im biblischen Schrifttum nicht oder
nur am Rand begegnet.
Der 2.Teil spürt Vollzüge von Seelsorge und ihre theologischen
Grundlagen im Corpus Paulinum auf und beschreibt sie.
Der 3.Teil befragt die gewonnene Skizze paulinischer Seelsorge
auf ihre Bedeutung für die gegenwärtige Poimenik hin.
Der Anhang stellt den Schriftgebrauch in zehn relevanten
Seelsorgekonzeptionen seit dem 2.Weltkrieg dar und beurteilt ihn
aus exegetischer Sicht.
Ein wissenschaftliches Buch, von dem wichtige Impulse für die
Praxis der Seelsorge "vor Ort" ausgehen.
Band 18 in der Reihe Calwer Theologische Monographien Reihe A |
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Ivana
Bendik
Paulus in neuer Sicht?
Eine kritische Einführung in die New Perspective on Paul
Kohlhammer Verlag, 2010, 212 Seiten, kartoniert,
978-3-17-021151-3
24,00 EUR
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Auf Grundlage einer
forschungsgeschichtlichen Verortung der New Perspective on Paul
werden die Hauptvertreter dieser Interpretationsrichtung
vorgestellt und ihre Positionen diskutiert. Dabei zeigt sich,
dass der angestrebte Paradigmenwechsel nicht stattgefunden hat:
Noch immer wird postuliert, Paulus habe das Judentum zugunsten
des "Christentums" abgelehnt oder habe zumindest das
"Christentum" gegen das Judentum verteidigen müssen. Bendik legt
demgegenüber dar, dass Paulus mit Hilfe der Tora seine Gegenwart
als eine durch Christi Tod und Auferstehung erwirkte Äonenwende
deutet. Die Welt steht nach Paulus am Scheidepunkt der Zeiten
und unterliegt einer Dissoziation, die mitten durch "Israel",
die "Völker" und die "Tora" hindurch verläuft.
Diese Arbeit wurde mit dem Amerbach-Preis 2009 der Universität
Basel ausgezeichnet.
Die Autorin
Dr. des. Ivana Bendik ist Beauftragte für Theologie beim
Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK).
Band 18 aus der Reihe Judentum und Christentum |
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Horacio Lona
Kleine Hinführung zu Paulus
Herder Verlag, 2009, 200 Seiten, kartoniert, 13,5 x 21,5 cm
978-3-451-30306-7
14,95 EUR
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Die Briefe des Apostels Paulus im NT
erwecken den Eindruck größter Lebendigkeit. Dennoch kommen dem
modernen Leser der Paulusbriefe Sprache und Denken des Apostels
recht fremd vor, was die Begegnung mit ihm erschwert. Das Buch
wirkt dem entgegen. Durch einen genauen Blick auf die
Paulusbriefe und in die Tiefe der paulinischen Theologie gelingt
es dem Autor, die historische Singularität und theologische
Eigenheit des unermüdlichen Missionars herauszuarbeiten. |
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Hans W. Schünemann
Freispruch
Paulus kommt zur Sache
Aussaat Verlag, 1998, 320 Seiten,
3-7615-3595-3
12,90 EUR
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Viele Menschen, die sich fragend dem
christlichen Glauben nähern, kommen sich vor wie ein Patient bei
der Chefarztvisite; In gemessenem Ton wird Bedrohliches in
unverständlicher Sprache gesagt. Dabei entsteht für den
,,Behandelten"" allzuleicht der Eindruck er sei an Diagnose und
Therapie nicht beteiligt. Auch das Evangelium, wie Paulus es uns
vermittelt und wie die Kirche es scheibchenweise weitergibt,
erleben viele als etwas Fremdes, das eigentlich nur Fachleute
angehe und das die Probleme der Menschen heute kaum berühre. Wer
Paulus jedoch unbefangen und ohne Scheuklappen liest, wird
bemerken, daß er die Grundfragen auch unseres Lebens punktgenau
trifft; Was macht uns frei? Wer schenkt uns Heilung? Wie werden
wir mündig? Die Antwort des Paulus ist; Frei sind wir nur als
Kinder Gottes. Diese zutiefst frohe Botschaft will das Buch neu
sichtbar machen. Dem Verfasser gelingt dies mit Briefen an
seinen Sohn und in einer Sprache, die auch Laien verstehen.
- Ein mutmachendes und informatives Buch für alle, die Paulus
und seine Botschaft bisher als eher ein-schüchternd erlebt
haben. denen es nicht genügt, die christliche Botschaft nur in
zusammenhanglosen Scheibchen im Gottesdienst zu hören, und die
etwas mehr und systematischer wissen möchten.
Was sagt uns Gott? Welchen Weg weist er uns? Was will er? Was
tut er?
Der Sinn des Buches ist, zu zeigen, daß die Antwort auf diese
Grundfragen im Neuen Testament bereits gegeben ist, besonders
problembezogen und erfrischend in der Botschaft des Paulus
(Schünernann). |
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Peter Walker
Unterwegs auf den Spuren des Paulus
Das illustrierte Sachbuch zu seinen Reisen
Deutsche Bibelgesellschaft, 2008, 216 Seiten, durchgehend farbig
illustriert, Festeinband, 19,5 x 24 cm 978-3-438-06228-4
24,90 EUR  |
Dr. Peter Walker arbeitet als
Lehrbeauftragter für Bibelwissenschaft an der Universität
Oxford. Er hat in Cambridge Klassische Archäologie sowie Frühe
Kirchengeschichte studiert und intensiv über die Bedeutung
Jerusalems für das Christentum geforscht. Zahlreiche
Veröffentlichungen belegen seine umfassende Kenntnis Jerusalems
und des Heiligen Landes in neutestamentlicher Zeit.
Das illustrierte Sachbuch zeichnet ein wirklichkeitsnahes
Portrait des Apostels Paulus: Es macht mit den Orten vertraut,
die in seinem Leben eine wichtige Rolle spielten, und erläutert
deren Bedeutung in biblischer Zeit. Das Buch eignet sich
zur Vorbereitung einer Reise auf den Spuren des Paulus. Es ist
aber weit mehr als ein Reiseführer: Auf leicht verständliche
Weise verbindet es Bibelwissen mit geografischen,
geschichtlichen und archäologischen Fakten.
Informationen über Lebensweg und Wirkungsstätten des Paulus
Verbindet geografische, geschichtliche, archäologische und
aktuelle Aspekte
Auch ohne Vorwissen leicht verständlich
Ideal zur Reisevorbereitung
Viele farbige Abbildungen und Landkarten |
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Jürgen
Becker
Paulus
Der Apostel der Völker
Mohr / UTB, 1998, 524 Seiten, Broschur,
978-3-8252-2014-3
14,90 EUR |
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Jürgen Becker
Paulus
Der Apostel der Völker
Mohr, 1989, 524 Seiten, Leinen,
3-16-145509-6
39,90 EUR |
Das Werk entwirft ein neues
Verständnis des Heidenapostels. Dieses fußt auf der geschichtlichen
Ereignisabfolge. So formt sich ein Paulusverständnis, das konstante
Grundentscheide von Paulus aufweist und zugleich Wandlungen seiner
Theologie offenlegt. Der Autor integriert Paulus` Lebensgeschichte
und seine Briefe so, daß Paulus streng geschichtlich zur Darstellung
kommt. Dadurch entsteht ein Gesamtbild, das vor allem auch die
Entwicklung seines Denkens nachzeichnet. Das hat Konsequenzen für
die Beurteilung der paulinischen Theologie, nicht zuletzt für seine
Rechtfertigungslehre.
Prof. Dr. Jürgen Becker lehrt an der Universität Kiel |
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Gerhard Sellin
Studien zu Paulus und zum Epheserbrief
Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 279 Seiten, Gebunden,
978-3-525-53093-1
69,90 EUR
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Der Sammelband enthält 14 Studien
zur paulinischen Theologie und zum
Epheserbrief, die Gerhard
Sellin in den vergangenen drei Jahrzehnten veröffentlicht hat.
Innerhalb des Corpus Paulinum liegt ein Schwerpunkt auf der
korinthischen Korrespondenz. Behandelt werden zentrale exegetische,
traditions- und religionsgeschichtliche Probleme, die in der
Forschung z.T. höchst kontrovers diskutiert werden: Das Rätsel der
„Christuspartei“, Anlass und Hintergrund des Streits um die
Auferstehung der Toten, das Wirken des Apollos in Korinth, die
Spiritualisierung apokalyptischer Vorstellungen und ihr Verhältnis
zur Weisheit. Weitere Beiträge fokussieren die Bedeutung und
Funktion des Mythischen bei Paulus, befassen sich mit den
kategorialen Voraussetzungen der paulinischen Ethik und fragen nach
dem prägenden Einfluss hellenistisch-jüdischen Denkens, wie Philo
von Alexandrien es repräsentiert, auf die Theologie des Apostels.
Die übrigen Aufsätze zum Epheserbrief, der zu den anspruchvollsten
und – gerade auch in ökumenischer Perspektive – umstrittensten
Texten des Neuen Testaments gehört, zielen auf eine theologische und
religionsgeschichtliche Profilierung dieses Schreibens (Adressaten,
Intention, Christologie, Ekklesiologie, Ethik). Insgesamt zeigt
sich, dass sein Autor umfassende Kenntnisse der paulinischen Briefe
und ihrer Theologie besitzt. Trotz signifikanter Modifikationen und
des von ihm bewusst wahrgenommenen historischen Abstands zur
Pauluszeit erweist er sich als ein genuiner Paulusschüler.
Forschungen
zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments, FRLANT, Band 229 |
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Andreas
Heiser
Die Paulusinszenierung des Johannes Chrysostomus mittels Epitheta
Mohr Siebeck, 2011, 630 Seiten, fadengeheftete Broschur,
978-3-16-150521-8
100,00 EUR  |
Die Beziehung des um 350 n.Chr.
geborenen Johannes Chrysostomus zum Apostel Paulus wurde in der
älteren Forschung mit »Paulusliebe« und »Seelenverwandtschaft «
beschrieben. Jenseits solcher psychologisierenden Zugänge zeichnet
Andreas Heiser durch sprachliche und historische Analyse der
Epitheta, die Chrysostomus für Paulus verwendet, die Inszenierung
des Apostels als Musterasketen nach. Die Analyse der Paulusepitheta
in vorausgehender christlicher Literatur wirft ein Licht auf die
Kontinuitäten und Innovationen der Inszenierung, wenn Chrysostomus
in Auseinandersetzung mit dem syrisch-antiochenischen Asketentum
versucht, mittels Paulus folgenreich und nachhaltig asketische
Standards in den Gemeinden Antiochiens zu etablieren.
Andreas Heiser:
Geboren 1971; Studium der evangelischen Theologie in Göttingen,
Ewersbach, Bochum und Marburg; 2009 Promotion; seit 2010 Dozent für
Kirchengeschichte am Theologischen Seminar des Bundes Freier
evangelischer Gemeinden in Ewersbach.
aus der Reihe Studien und Texte zu Antike und
Christentum, |
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Eun-Geol
Lyu
Sünde und Rechtfertigung bei Paulus
Mohr Siebeck, 2011, 400 Seiten, fadengeheftete Broschur,
978-3-16-151006-9
80,00 EUR  |
Eine exegetische Untersuchung zum
paulinischen Sündenverständnis aus soteriologischer Sicht
Eun-Geol Lyu stellt die christliche Deutung des paulinischen
Sündenverständnisses in Frage und versucht, seine
Rechtfertigungslehre von einem Sündenverständnis her neu zu deuten,
dem zufolge die Rechtfertigungslehre aus 'Sühnungstheologie',
'Nichtanrechnungstheologie' und 'Befreiungstheologie' besteht. Somit
steht das Sündenverständis und nicht die Gesetzespolemik im
Vordergrund der paulinischen Theologie. Diese Rekonstruktion der
Rechfertigungslehre geht von der einzigartigen Sündenvorstellung des
Apostels aus, wobei ἁμαρτία an manchen Stellen eine zu sühnende
Sündentat darstellt, aber auch eine nicht anzurechnende Übertretung,
und im Römerbrief sogar die Macht, von der wir zu befreien sind.
Diese Aspekte der ἁμαρτία gehen auf das paulinische Bemühen zurück,
seine anthropologische Voraussetzung für die Soteriologie unter
allen Umständen in Schutz zu nehmen: 'Alle sind Sünder'.
Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen
Testament 2. Reihe |
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Die Apostel Jesu
Bis an die Grenzen der Erde.
Katholisches Bibelwerk e. V., 2011, 72 Seiten, broschur, DIN A 4
978-3-940743-52-7
9,80 EUR
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Sie sind eine „bunte Truppe“, die
zwölf Männer, die Jesus zu seinen Vertrauten erwählte. Sie stammen
aus unterschiedlichen Gegenden, sind Fischer oder Zöllner,
zurückhaltend oder überschwänglich. Am bekanntesten sind wohl Simon
Petrus und Judas Iskariot. Doch wer waren die anderen? Ihre Namen
wechseln im Neuen Testament, nur die Zahl Zwölf bleibt immer gleich.
„Welt und Umwelt der Bibel“ stellt den Zwölferkreis vor, geht den
biblischen Überlieferungen ebenso nach wie den späteren Legenden,
die das Leben der Zwölf vielfältig ausschmücken. Dabei entsteht ein
spannender Einblick.
Die Reportage stellt die Welt der Amulette vor, die zu allen Zeiten
und in allen Teilen der Erde Glück bringen sollten.
Welt und Umwelt der Bibel,
Heft 59, 1/2011 |
Die Reisen des Paulus durch
Kleinasien und Griechenland
Katholisches Bibelwerk Stuttgart, Sonderdruck aus der Zeitschrift
Welt und Umwelt der Bibel
24 Seiten, reich bebildert, 4,00 EUR 
siehe dazu auch
Landkarten |
Peter Wick
Paulus
Uni - Taschenbücher (UTB), 2006, 190 Seiten,
3-8252-2858-4
12,90 EUR
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Oda Wischmeyer
Paulus
Leben - Umwelt - Werk - Briefe
Uni - Taschenbücher (UTB), 2006, 320 Seiten,
3-8252-2767-7
19,90 EUR
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Christel Storch-Paetzold
Theater mit Paulus
Vier Projekte mit Kindern, Eltern und Großeltern
Vandenhoeck & Ruprecht, 2010, 128 Seiten, mit digitalem
Zusatzmaterial, kartoniert, DIN A 4
978-3-525-63021-1
16,90 EUR  |
Der Völkermissionar Paulus hat das
Potenzial, jung und alt in seinen Bann zu ziehen. In der Erarbeitung
und Aufführung von Paulus-Stücken begegnen Kinder und ihre Familien
nicht nur einem überraschend frischen Geist, sondern auch den
Wurzeln christlicher Gemeinschaft.
Vier Gemeinde- oder Gruppennachmittage werden hier gestaltet; das
Material ermöglicht Planung, Vorbereitung und Durchführung komplett
mit Einführung, Theaterstück, Erarbeitung in Gespräch, Quiz und
Spiel sowie einem spirituellen Abschluss. Die Materialien sind als
Kopiervorlagen angelegt; Fotos zur Einstimmung bzw. als begleitende
Bildvorführung werden als digitales Begleitmaterial zum Download
angeboten. Das Angebot richtet sich an Kinder ab acht mit ihren
Familien, insbesondere auch an Vor- und Hauptkonfirmanden. |
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