|
|
Die Arbeiten zur Bibel und ihrer
Geschichte (Evangelische Verlagsanstalt)
stellen sich zur Aufgabe, die Exegese alt- und
neutestamentlicher Schriften mit der Auslegungsgeschichte
biblischer Bücher zu verbinden. |
| |
ISBN |
Autor |
Titel |
EUR |
|
Jahr |
| 38 |
978-3-374-02879-5 |
Martin Karrer |
Die
Johannesoffenbarung. Ihr Text und ihre Auslegung
zur Beschreibung |
58,-- |
 |
2011 |
| 37 |
978-3-374-02853-5 |
Gregor Reichenbach |
Gültige Verbindungen. Eine
Untersuchung zur kanonischen Bedeutung der innerbiblischen
Traditionsbezüge in Sprüche 1 bis 9
zur Beschreibung |
78,-- |
 |
2010 |
| 36 |
978-3-374-02852-8 |
Kay Weißflog |
Zeichen und
Sinnbilder. Die Kinder der Propheten Jesaja und Hosea
zur
Beschreibung |
58,-- |
 |
2011 |
| 35 |
978-3-374-02794-1 |
Meik Gerhards |
Das Hohelied. Studien
zu seiner literarischen Gestalt und theologischen Bedeutung
zur Beschreibung |
78,-- |
 |
2010 |
| 34 |
978-3-374-02789-7 |
Traugott Holtz |
Exegetische und
theologische Studien. Gesammelte Aufsätze II
zur
Beschreibung |
58,-- |
 |
2010 |
| 33 |
978-3-374-02758-3 |
Thomas Popp |
Die Kunst der Konvivenz.
Theologie der Anerkennung (1. Petrusbrief)
zur Beschreibung |
68,-- |
 |
2010 |
| 32 |
978-3-374-02757-6 |
Michael Labahn |
Der Gekommene als
Wiederkommender. Die Logienquelle als erzählte Geschichte
zur Beschreibung |
78,-- |
 |
2010 |
| 31 |
978-3-374-02683-8 |
Manfred Lang |
Paulus und Paulusbilder
zur
Beschreibung |
58,-- |
 |
2011 |
| 30 |
978-3-374-02682-1 |
Ulrich Meil |
Biblische Anschläge. Ausgewählte Aufsätze
zur
Beschreibung |
48,-- |
 |
2009 |
| 29 |
978-3-374-02602-9 |
Manfred Lang |
Die Kunst des christlichen Lebens.
Rezeptionsästhetische Studien zum lukanischen Paulusbild
zur
Beschreibung |
78,-- |
 |
2008 |
| 28 |
978-3-374-02524-4 |
Sylke Lubs |
Behutsames Lesen. Alttestamentliche Exegese im
interdisziplinären Methodendiskurs |
48,-- |
 |
2007 |
| 27 |
978-3-374-02523-7 |
Volker Lehnert |
Logos Logik Lyrik. Engagierte exegetische Studien
zum biblischen Reden Gottes - Festschrift Klaus Haacker |
48,-- |
 |
2007 |
| 26 |
978-3-374-02475-9 |
Michael Rohde |
Der Knecht Hiob im Gespräch mit
Mose. Eine traditions- und redaktionsgeschichtliche
Studie zum Hiobbuch |
38,-- |
 |
2007 |
| 25 |
978-3-374-02474-2 |
Folker Blischke |
Die Begründung und die
Durchsetzung der Ethik bei Paulus |
58,-- |
 |
2007 |
| 24 |
978-3-374-02426-1 |
Michael Labahn |
Lebendige Hoffnung - ewiger Tod?!
Jenseitsvorstellungen im Hellenismus, Judentum und
Christentum |
88,-- |
 |
2007 |
| 23 |
978-3-374-02428-5 |
Rüdiger Lux |
Die unwiderstehliche Wahrheit.
Studien zur alttestamentlichen Prophetie |
84,-- |
 |
2006 |
| 22 |
3-374-02427-0
978-3-374-02427-8 |
Franz Tóth |
Der himmlische Kult.
Untersuchungen zur kultischen Wirklichkeit in der
Johannesoffenbarung /
zur Beschreibung |
58,-- |
 |
2006 |
| 21 |
3-374-02384-3
978-3-374-02384-4 |
Andreas Kunz-Lübcke |
Schaffe mir Kinder. Beiträge zur
Kindheit im alten Israel und in seinen Nachbarkulturen |
54,-- |
 |
2006 |
| 20 |
3-374-02383-5
978-3-374-02383-7 |
Johannes Thon |
Pinhas ben Eleasar- der levitische
Priester am Ende der Tora. Traditions- und
literargeschichtliche Untersuchung unter Einbeziehung
historisch-geographoischer Fragen |
28,-- |
 |
2006 |
| 19 |
3-374-02316-9
978-3-374-02316-5 |
Jörn Kiefer |
Exil und Diaspora. Begrifflichkeit
und Deutungen im antiken Judentum und in der hebräischen
Bibel |
88,-- |
 |
2005 |
| 18 |
3-374-02315-0
978-3-374-02315-8 |
Holger Zeigan |
Aposteltreffen in Jerusalem. Eine
forschungsgeschichtliche Studie zu Galater 2,1-10 und den
möglichen lukanischen Parallelen |
84,-- |
 |
2005 |
| 17 |
3-374-02288-x
978-3-374-02288-5 |
Uwe Becker / Jürgen van Oorschot |
Das Alte Testament - ein
Geschichtsbuch?! Geschichtsschreibung oder
Geschichtenüberlieferung im antiken Israel |
48,-- |
 |
2005 |
| 16 |
3-374-02273-1 |
Rüdiger Lux |
Ideales Königtum. Studien zu
David und Salomo |
|
|
2005 |
| 15 |
3-374-02272-3
978-3-374-02272-4 |
David Wagner |
Geist und Tora. Studien zur
göttlichen Legitimation und Delegitimation von
Herrschaft im Alten Testament anhand der Erzählungen
über König Saul |
68,-- |
 |
2005 |
| 14 |
3-374-02055-0 |
Liss |
Die unerhörte Prophetie /
Kommunikative Strukturen prophetischer Rede im Buch
Yesha'yahu |
|
|
2003 |
| 13 |
3-374-02054-2
978-3-374-02054-6 |
Weber |
Aus Tiefen rufe ich Dich. Psalm 130 und seine Rezeption in
der abendländischen Musik / zur
Beschreibung |
68,-- |
 |
2003 |
| 12 |
|
Müller |
Christologie und Apokalyptik /
Gesammelte Aufsätze |
|
|
2003 |
| 11 |
3-374-01991-9 |
Klein |
Leseprozess als Bedeutungswandel /
Eine rezeptionsästhetisch orientierte Analyse der
Jakobserzählungen im Buch Genesis |
|
|
2002 |
| 10 |
3-374-01990-0
978-3-374-01990-8 |
Stolle |
Luther und Paulus / Die
exegetischen und hermeneutischen Grundlagen der
lutherischen Rechtfertigungslehre im Paulinismus Luthers |
48,-- |
 |
2002 |
| 9 |
3-374-01955-2 |
Heckl |
Moses Vermächtnis / Kohärenz,
literarische Intention und Funktion von Dtn 1-3 |
|
|
2002 |
| 8 |
3-374-01954-4 |
Kunz |
Die Frauen und der König David /
Studien zur Figuration von Frauen in den
Daviderzählungen |
|
|
2002 |
| 7 |
3-374-01909-9 |
Seelig |
Religionsgeschichtliche Methode in
Vergangenheit und Gegenwart / Studien zur Geschichte und
Methode des religionsgeschichtlichen Vergleichs in der
neutestamentlichen Wissenschaft |
|
|
2001 |
| 6 |
3-374-01908-0 |
Meinhold |
Zur weisheitlichen Sicht des
Menschen / Gesammelte Aufsätze |
|
|
2001 |
| 5 |
3-374-01907-2 |
Hardmeier |
Steine - Bilder - Texte /
Historische Evidenz außerbiblischer und biblischer
Quellen |
|
|
2001 |
| 4 |
3-374-01852-1 |
Hüneburg |
Jesus als Wundertäter in der
Logienquelle / Ein Beitrag zur Christologie von Q |
|
|
2001 |
| 3 |
3-374-01851-3 |
Popp |
Grammatik des Geistes /
Literarische Kunst und theologische Konzeption in
Johannes 3 und 6 |
|
|
2001 |
| 2 |
|
Nagle |
Die Rezeption des
Johannesevangeliums im 2. Jahrhundert / Studien zur
vorirenäischen Auslegung des vierten Evangeliums in
christlicher und christlichgnostischer Literatur |
|
|
2000 |
| 1 |
|
Albani |
Der eine Gott und die himmlischen
Heerscharen / Zur Begründung des Monotheismus bei
Deuterojesaja im Horizont der Astralisierung des
Gottesverständnisses im Alten Orient |
|
|
2000 |
 |
Band 38
Martin Karrer
Die Johannesoffenbarung
Ihr Text und ihre Auslegung
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 500 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02879-5
58,00 EUR  |
In der aktuellen Forschung finden die
Johannesoffenbarung, ihre Text- und Auslegungsgeschichte wieder stärkere
Beachtung. Der Sammelband nimmt diese Entwicklung auf und legt Vorträge
einer Tagung an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, ergänzt
durch weitere richtungsweisende Beiträge, vor.
Die Schwerpunkte Textgeschichte und Auslegung ermöglichen, mit Hilfe
unterschiedlicher methodischer Zugänge wesentliche Forschungsfelder
abzuschreiten: Textüberlieferung und Schriftrezeption,
religionsgeschichtliche Problematik, Bilderwelt, Aspekte der Hermeneutik
sowie der Auslegungs- und Wirkungsgeschichte, der literarischen Struktur
und ihrer sprachlich-theologischen Konzeption sowie das Wechselspiel von
Text und Rezipient unter tiefenpsychologischer Perspektive. Die Beiträge
belegen, dass die beständige Überprüfung bisheriger Annahmen der Exegese
notwendig und lohnenswert ist, und vertiefen das Verständnis der
Johannesoffenbarung.
zur Seite Offenbarung |
 |
Band 37:
Gregor Reichenbach
Gültige Verbindungen
Eine Untersuchung zur kanonischen Bedeutung der innerbiblischen
Traditionsbezüge in Sprüche 1 bis 9
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 416 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02853-5
78,00 EUR  |
Die Verbindungen zum Deuteronomium,
zum priesterschriftlichen Schöpfungsbericht und zu den Prosareden des
Jeremiabuches stellten in der späteren Perserzeit (450–333 v. Chr.) für
den Trägerkreis von Spr 1–9 gültige Verbindungen dar.
Im Hinblick auf ihren synchronen Aussagezusammenhang sowie auf ihre
diachrone Entstehungsgeschichte handelt es sich dabei um Verbindungen,
die Auskunft über die innere Logik des alttestamentlichen Kanons und
seinen Entstehungsprozess geben.
Der protokanonischen Adressierung von Tora und Propheten an das Volk
Israel entspricht die Adressierung der Weisheitslehre an den Einzelnen.
Gleichzeitig finden sich Hinweise auf die sukzessive Herausbildung eines
Korpus von protokanonischen Schriften und damit auf den Wandel der
vorwiegend am Staat orientierten JHWH-Religion der vorexilischen Zeit
hin zu einer überwiegend religiösen Überlieferung der nachexilischen
Zeit.
Gregor Reichenbach, Dr. theol., Jahrgang 1979,
studierte Evangelische Theologie in Greifswald, Leipzig und Warschau und
ist derzeit Vikar der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.
Reichenbach wurde mit der vorliegenden Arbeit 2010 an der Theologischen
Fakultät der Universität Leipzig promoviert.
zur Seite Sprüche |
 |
Band 36:
Kay Weißflog
Zeichen und Sinnbilder
Die Kinder der Propheten Jesaja und Hosea
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 560 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02852-8
58,00 EUR  |
Zu den Gemeinsamkeiten der
Prophetenbücher Hosea und
Jesaja gehört, dass darin bei der
Präsentation jener Personen, auf die sie zurückgehen sollen, Kinder mit
besonderen Namen erwähnt werden und eine wesentliche Rolle spielen (Jes
7 f.; Hos 1–3).
Die Arbeit untersucht dieses außergewöhnliche Phänomen und erhebt seine
möglichen Hintergründe. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die in den
Texten verarbeiteten Überlieferungen sowie ihre geschichtstheologischen
Erklärungs- und Fundierungsabsichten die in erster Linie literarischen
Figurationen und Funktionen dieser »Prophetenkinder« bestimmen.
Kay Weißflog, Dr. theol., Jahrgang 1977,
studierte von 1996 bis 2003 Evangelische Theologie in Leipzig und
schloss dort von 2003 bis 2007 ein Promotionsstudium (Schwerpunkt Altes
Testament) bei Rüdiger Lux an. In Leipzig wurde er 2009 auch promoviert.
Derzeit ist Weißflog Pfarrer zur Anstellung in Neukirchen. |
 |
Band
35:
Meik Gerhards
Das Hohelied
Studien zu seiner literarischen Gestalt und theologischen Bedeutung
Evangelisches Verlagshaus, 2010, 592 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02794-1
78,00 EUR  |
Dass es sich beim Hohelied um eine
Sammlung von Liebesliedern handelt, die ursprünglich keine religiöse
Bedeutung hatte, gilt weithin als ausgemacht. Beide Aspekte dieser
Mehrheitsmeinung werden in der vorliegenden Arbeit hinterfragt. Als
Alternative zur »Sammlungshypothese« wird ein Verständnis des Hoheliedes
als durchgehender Monolog der Frau vorgestellt.
Auf dieser Grundlage wird im Horizont einer neu aufkommenden Diskussion
über den religiösen Sinn der Texte die Frage einer ursprünglich
allegorischen Bedeutung der Monolog-Dichtung erörtert.
Meik Gerhards, Dr. theol., Jahrgang 1970,
studierte Evangelischen Theologie und orientalische Sprachen an den
Universitäten Bonn, Göttingen und Marburg. Seit 2007 ist er
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Rostock und
habilitierte 2010 an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock
mit der vorliegenden Arbeit.
zur Seite Das Hohelied / Canticum |
 |
Band 34:
Traugott Holtz
Exegetische und theologische Studien
Gesammelte Aufsätze II
Evangelisches Verlagshaus, 2010, 384 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02789-7
58,00 EUR  |
Der Band versammelt exegetische und
theologischen Studien zum Neuen Testament von Traugott Holtz aus den
Jahren zwischen 1990 und 2006.
Schwerpunkte bilden Studien zu Paulus sowie zur neutestamentlichen
Theologie. Hinzu kommen nachgelassene bisher unveröffentlichte Texte zur
Zeit, Forschungsberichte sowie Würdigungen von Fachkollegen. Den
Arbeiten von Traugott Holtz vorangestellt sind Aufsätze von Karl-Wilhelm
Niebuhr, Eckart Reinmuth und Ulrich Luz, die ihm zu Jubiläen gewidmet
wurden, sowie eine Darstellung seines neutestamentlichen Lebenswerkes
durch Hermann von Lips.
Traugott Holtz (1931–2007) war von 1971 bis 1993 Professor für Neues
Testament an der Theologische Fakultät der Martin Luther-Universität
Halle-Wittenberg. Weite Verbreitung fand sein allgemein verständlich
geschriebenes Buch »Jesus aus Nazareth« (Erstausgabe Berlin 1979). Von
1971–2001 war Traugott Holtz Mitherausgeber der Theologischen
Literaturzeitung, für die er die Bereiche Neues Testament,
Bibelwissenschaft und Judaistik verantwortlich betreute.
Der Herausgeber Karl-Wilhelm Niebuhr, Dr. theol. Habil, Jahrgang 1956,
ist seit 1997 Professor für Neues Testament an der Theologischen
Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Von 1994–1996 war er
Professor für Biblische Theologie an der TU Dresden. |
 |
Band 33:
Thomas Popp
Die Kunst der Konvivenz
Theologie der Anerkennung
Evangelisches Verlagshaus, 2010, 608 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02758-3
68,00 EUR  |
Der 1. Petrusbrief führt in die
zukunftsrelevante Kunst des Zusammenlebens, die Konvivenz, ein. Für sie
ist die Anerkennung des anderen konstitutiv. Der Begriff der Anerkennung
eignet sich als Schlüssel zum Verständnis der Theologie des 1.
Petrusbriefes. Das göttliche Anerkennungsgeschehen in Jesus Christus
eröffnet in Gemeinde und Gesellschaft den Raum für eine
zwischenmenschliche Anerkennungspraxis.
Wie keine andere neutestamentliche Schrift bietet der 1. Petrusbrief
diese heiße Erinnerung nach vorn: Beim Abenteuer der Konvivenz geht es
um nicht weniger als das Heil der Welt.
Dr. Thomas Popp (Jahrgang 1966), Pfarrer im Amt
für Gemeindedienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (Sitz
Nürnberg); Habilitation 2009 mit der vorliegenden Arbeit im Fach Neues
Testament an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
zum 1. Petrusbrief |
 |
Band 32:
Michael Labahn
Der Gekommene als Wiederkommender
Die Logienquelle als erzählte Geschichte
Evangelisches Verlagshaus, 2010, 640 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02757-6
78,00 EUR  |
Die Logienquelle Q ist eine der
grundlegenden Quellen der Evangelien. Die vorliegende Studie analysiert
das frühchristliche Dokument unter Verwendung geschichts- und
erzähltheoretischer Methoden.
Die Quelle Q erweist sich als eine kohärent zu bewertende
Sinnbildungsleistung und eigenständige frühchristliche Präsentation
Jesu. Das Werk entstand auf dem Hintergrund einer Krise, ausgelöst durch
die Ablehnung der christlichen Botschaft und damit einhergehender
sozialer Isolierung.Es entwickelt Orientierung für seine Adressaten
durch die Verortung der narrativen Repräsentanten in der Textwelt
zwischen dem Gekommenen und dem Wiederkommenden. Q ist ein Text voller
Signale, die zur Sinnstiftung und daraus folgend zur Identitätsbildung
einladen, indem sich die Leser und Leserinnen im Vollzug der Lektüre neu
verstehen als Nachfolgende Jesu in steter und intensiv gelebter
Erwartung des wiederkommenden Menschensohnes.
Michael Labahn, Dr. theol., Jahrgang 1964, ist wissenschaftlicher
Mitarbeiter der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Zudem ist er
Mitarbeiter im DFG-Projekt »Einflüsse der Septuaginta in der Apokalypse
des Johannes« an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal.
Literatur zur Logienquelle Q |
Band 31:
Manfred Lang
Paulus und Paulusbilder
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 380 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02683-8
58,00 EUR  |
Zwei umfangreiche Artikel gehen dem Leben und
Denken des Apostels nach und geben exemplarisch Einblick in die
Spezialprobleme paulinischer Theologie. Die Wirkungsgeschichte
innerhalb des Neuen Testamentes wird durch Arbeiten zu den
Deuteropaulinien, zur Apostelgeschichte sowie zu den Pastoralbriefen
untersucht. Arbeiten zum Paulusbild aus Sicht von Kunstgeschichte
und Slavistik runden das Thema ab. Sie regen an, die Suche nach
Paulusbildern selbständig fortzuführen.
Mit Beiträgen von Wolfgang Wiefel, Udo Schnelle, Jens Herzer u. a.
zur Seite Apostel Paulus |
Band 30:
Ulrich Meil
Biblische Anschläge
Ausgewählte Aufsätze
Evangelisches Verlagshaus, 2009, 432 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02682-1
48,00 EUR  |
Die Aufsätze des Bibelwissenschaftlers Ulrich
Mell sind dem Verständnis von alt- und neutestamentlichen Texten,
aber auch der politischen Geschichte des Frühjudentums gewidmet.
Indem Erzählungen, Gleichnisse, Gebets- und Bekenntnistexte
ausgelegt, aber auch systematisch-theologische und
literaturwissenschaftliche Fragestellungen behandelt werden, gibt
der Aufsatzband einen guten Einblick in das vielfältige
theologisch-exegetische Schaffen des Stuttgarter Neutestamentlers.
Durch den sensiblen Zugang des Autors zur frühjüdischen und
frühchristlichen Literatur erscheint die hellenistisch-römische Zeit
als eine Epoche, die durch ihre im biblischen Kanon überlieferten
Texte bis heute theologisch kompetente Antworten anbietet.
|
Band 29:
Lang, Manfred
Die Kunst des christlichen Lebens
Evangelisches Verlagshaus, 2008, 600 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02602-9,
78,00 EUR
|
Rezeptionsästhetische Studien zum
lukanischen Paulusbild
Kohärentes Leben in neutkstamentlicher Zeit kann aus der
Sicht eines Römers plutarchische oder senecaische Züge
haben. Hält er die Apostelgeschichte in Händen,
begegnet er der Offenheit des »neuen Weges«, die auf
subversive Weise reichlich Möglichkeiten bietet, im
Anschluss an Bekanntes eine spezifisch »christliche
Lebenskunst« zu gestalten: hinsichtlich der
Dringlichkeit, ein solches kohärentes Leben ausbilden zu
müssen, bezüglich der theologischen Grundlage eines
solchen Lebens und diverser Strategien ethischen
HandeIns. In aller Offenheit wird so christlicher
Eigensinn attraktiv kommuniziert. Zu guter Letzt
ermöglicht der offene Schluss der Apostelgeschichte dem
Römer und mit ihm allen Lesern die Möglichkeit,
eigenständig fortzusetzen, was Stephanus und Paulus
begonnen haben. |
|