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Offenbarung des Johannes
Offenbarung 1, 4-8
Offenbarung 1, 9-18
Offenbarung 2, 8-11
Offenbarung 3, 1-6
Offenbarung 3, 7-13
Offenbarung 3, 14-22
Offenbarung 5, 1-5(6-14)
Offenbarung 7, 9-12(13-17)
Offenbarung 12, 1-6(13-17)
Offenbarung 12, 7-12
Offenbarung 15, 2-4
Offenbarung 17-18
Offenbarung 21, 1-7
 
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Offenbarung des Johannes, Apokalypse, Kommentare, Auslegungen

Bernhard Heininger
Mächtige Bilder
Zeit- und Wirkungsgeschichte der Johannesoffenbarung
Katholisches Bibelwerk Stuttgart, 2011, 200 Seiten, kartoniert,
978-3-460-03254-5

27,50 EUR
Die Offenbarung des Johannes gilt mit gutem Grund als Buch mit sieben Siegeln. Ihre rätselhafte Bilderwelt kommt aber nicht von ungefähr. Vielmehr spiegelt sie auf verblüffende Weise die Situation der christlichen Gemeinden Kleinasiens am Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. wider: Auf der einen Seite waren die Kämpfe um den richtigen Weg, die entlang der Frontlinien Judenchristentum vs. Heidenchristentum geführt wurden, noch nicht ausgestanden, auf der anderen Seite erwuchs im Kaiserkult eine Herausforderung, welche die schwierige Grenzziehung zwischen »bürgerlichem Christentum« und »prophetischer Kirche« ernsthaft auf die Probe stellte.
Hier setzen die Beiträge des vorliegenden Bandes an, die auf ein Symposion zur Johannesoffenbarung im Rahmen des Würzburger Apokalypse-Projekts 2010 zurückgehen.
Mit Beiträgen von O. Böcher, M. Ebner, H. Giesen, A. Hammes, B. Heininger, K. Huber und K. Müller.
Bernhard Heininger, geb. 1958, ist Professor für Neutestamentliche Exegese an der Kath.- Theol. Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
Band 225 in der Reihe
Stuttgarter Bibelstudien, SBS


zur Seite Kirchenbau / Kirchengebäude
Otto Böcher
Johannesoffenbarung und Kirchenbau
Das Gotteshaus als Himmelsstadt

Neukirchener Verlag, 2010, 250 Seiten, 80 s/w Bilder und 16 Farbtafeln, Gebunden, Schutzumschlag, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-2455-9
34,90 EUR
Erst seit wenigen Jahrzehnten findet die Johannesoffenbarung ein nennenswertes Interesse der wissenschaftlichen Theologie. Daran schuld ist nicht nur die Nüchternheit der Reformatoren und der Aufklärung, sondern auch der vielstimmige Chor derer, die sich bis heute auf diese Schrift berufen: Chiliasten und Sektierer, Schwärmer und Kulturkritiker, religiöse Hellseher und Propheten eines nahen Weltendes. Ihnen setzt der Autor die von der Spätantike bis ins 20./21. Jh. ungebrochene Wirkungsgeschichte der Johannesoffenbarung entgegen: das Fortleben ihrer Bilder und Strukturen in der Architektur und der Ausstattung der Kirchengebäude. Das Nebeneinander von futurischer und präsentischer Eschatologie machte es möglich, das unter Rückgriff auf die apokalyptischen Visionen gebaute Gotteshaus als Ort gegenwärtigen Heils zu verstehen, ohne die Hoffnung auf die endzeitliche Heilsvollendung aufgeben zu müssen. Die 22 Kapitel der Apokalypse werden daher im Wortlaut mitgeteilt und in ihrer ursprünglichen Bedeutung kurz erklärt; ausgewählte Beispiele aus der Architektur- und Kunstgeschichte, die auf Bilder und Visionen der Offenbarung zurückgehen, werden vorgestellt und teilweise auch abgebildet. Der Bogen spannt sich von den sieben Leuchtern bzw. vom siebenarmigen Leuchter (Offb 1) über die vier Evangelistensymbole (Offb 4), über Marienvorstellungen (Offb 12) und über die zwölf Edelsteine der Vasa sacra (Offb 21) bis zu Taufsteinen und Jesse-Bäumen (Offb 22). Der berühmte »Bamberger Reiter« ist der reitende, unbewaffnete Messias von Offb 19, und die Einzelheiten des Kirchengebäudes und seiner Ausstattung definieren den christlichen Sakralbau als Abbild des himmlischen Jerusalems von Offb 21f. Erstmals wird die prinzipielle Rolle der Apokalypse als »Baubuch« deutlich. Die befragten mittelalterlichen Quellen erweisen durch eine Fülle wörtlicher Zitate und Anspielungen aus der Apokalypse, dass die Deutung des Kirchenbaus als Herabkunft der Himmelsstadt auf den Berg Zion nicht neuplatonischer Philosophie, sondern der kirchlichen Exegese von Offb 21,2.10 entstammt.
(Sonderband innerhalb der Reihe Evangelisch-Katholischer Kommentar, EKK)
Michael Tilly
Apokalyptik

Uni - Taschenbücher (UTB), 2012, 128 Seiten, kartoniert,
978-3-8252-3651-9

12,99 EUR
So fremd manche apokalyptischen Vorstellungen erscheinen, haben doch gerade diese Elemente des Christentums Eingang in die populäre Kultur gefunden. Und häufig lässt sich eine Beziehung von religiösem Fundamentalismus und Apokalyptik beobachten. Der Band bietet eine verständliche Aufarbeitung des komplexen Themas.
Martin Karrer
Die Johannesoffenbarung
Ihr Text und ihre Auslegung
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 500 Seiten, Hardcover, 15,5 x 23 cm
978-3-374-02879-5

58,00 EUR
In der aktuellen Forschung finden die Johannesoffenbarung, ihre Text- und Auslegungsgeschichte wieder stärkere Beachtung. Der Sammelband nimmt diese Entwicklung auf und legt Vorträge einer Tagung an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, ergänzt durch weitere richtungsweisende Beiträge, vor.
Die Schwerpunkte Textgeschichte und Auslegung ermöglichen, mit Hilfe unterschiedlicher methodischer Zugänge wesentliche Forschungsfel­der abzuschreiten: Textüberlieferung und Schriftrezeption, religionsgeschichtliche Problematik, Bilderwelt, Aspekte der Hermeneutik sowie der Auslegungs- und Wirkungsgeschichte, der literarischen Struktur und ihrer sprachlich-theologischen Konzeption sowie das Wechselspiel von Text und Rezipient unter tiefenpsychologischer Perspektive. Die Beiträge belegen, dass die beständige Überprüfung bisheriger Annahmen der Exegese notwendig und lohnenswert ist, und vertiefen das Verständnis der Johannesoffenbarung.

Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte, Band 38
Akira Satake
Die Offenbarung des Johannes

Vandenhoeck u. Ruprecht, 2008, 480 Seiten, gebunden,
978-3-525-51616-4
81,95 EUR
Akira Satake geht bei seiner Interpretation der Johannesoffenbarung von der Prämisse aus, dass deren Verfasser vor seiner Hinwendung zum Christentum als jüdischer Apokalyptiker gewirkt und die Traditionen, Vorstellungen und Gedanken der jüdischen Apokalyptik in seine nunmehr christliche Verkündigung eingearbeitet hat. Dementsprechend legt Satake die Johannesoffenbarung in sich stimmig und konsequent auf dem Hintergrund der alttestamentlichen und frühjüdischen Überlieferung aus und weist in der jeweiligen Exegese der einzelnen Perikopen immer wieder traditionsgeschichtliche Verbindungen und Berührungen mit jener auf. Darüber hinaus gelingt es Satake, die v.a. aufgrund des verwendeten Bildmaterials bisweilen recht unübersichtliche Argumentations- und Darstellungsstruktur der Johannesoffenbarung deutlich und nachvollziehbar herauszuarbeiten und den argumentativen und darstellerischen Fortschritt innerhalb dieses »Buches mit sieben Siegeln« offenzulegen.
Indem er die buchkompositorischen Klammern und die sachlichen und inhaltlichen Bezüge zwischen den einzelnen Texten innerhalb des Gesamtwerkes Johannesoffenbarung pointiert herausstellt, vermag er dem Leser einen gangbaren Weg durch das argumentative und darstellerische Dickicht des letzten Buches der Bibel zu bahnen und ihm so einen interpretatorischen Schlüssel für dieses so oft als unzugänglich empfundene Werk anzubieten. Dies und die klare und auf hohem exegetischen Niveau verständliche Sprache Satakes lassen seinen Kommentar zu einer wirklichen »Erklärung« der Johannesoffenbarung werden.
Meyers Kritisch-exegetischer Kommentar über das Neue Testament, KEK,
Band 16
Traugott Holtz
Die Offenbarung des Johannes

Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, Gebunden,
978-3-525-51387-3
39,90 EUR
Das Neue Testament Deutsch, NTD, Neues Göttinger Bibelwerk Band 11
Hubert Ritt
Offenbarung des Johannes

Echter Verlag, 2000, 124 Seiten, Broschur,
978-3-429-01042-3
17,40 EUR
Die Neue Echter Bibel - Kommentar zum Neuen Testament mit Einheitsübersetzung

Neue Echter Bibel Neues Testament Band 21
Heinz Giesen
Die Offenbarung des Johannes
Übersetzt und erklärt von Heinz Giesen
Pustet Verlag
978-3-7917-1520-9
49,90 EUR
Regensburger Neues Testament
Heinrich Kraft
Die Offenbarung des Johannes

Mohr, 1974, 297 Seiten, Halbleinen,
3-16-135682-9
44,00 EUR
Handbuch zum Neuen Testament Band 16
Franz Tóth
Der himmlische Kult
Untersuchungen zur kultischen Wirklichkeit in der Johannesoffenbarung
Evangelisches Verlagshaus, 2006, 608 Seiten, Hardcover,
3-374-02427-0

58,00 EUR
Die Leser der Offenbarung des Johannes werden eingeladen, in eine Textwelt einzutauchen, in der von einem Kultgeschehen im himmlischen Heiligtum die Rede ist, an dem er selbst Anteil nehmen kann. So will die Apokalypse eine Brücke schaffen zwischen Himmel und Erde, zwischen dem Bereich Gottes und seines Christus und dem Bereich der Erde und seiner angefochtenen Gemeinde. Sie will helfen, eine neue himmlische Wirklichkeit zu sehen, die sonst dem Auge verborgen bleibt. Im Deutungsrahmen dieser kultischen Wirklichkeit kann und soll der Mensch eine neue Orientierung und einen neuen Sinn finden.
Mit der Thematisierung der Wirklichkeitskonstruktion und Sinnbildung greift die Arbeit dabei auf die modernen Erkenntnisse wissenssoziologischer und geschichtstheoretischer Überlegungen zurück, die zur Analyse des Kultes angewendet werden.
Franz Tóth, Dr. theol., Jahrgang 1972, ist Pastor in München. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Johannesoffenbarung und das antike Judentum in der Zeit des zweiten Tempels

Die Arbeiten zur Bibel und ihrer Geschichte  Band 22

Mathias Rissi
Was ist und was geschehen soll danach
Die Zeit- und Geschichtsauffassung der Offenbarung des Johannes
Zwingli Verlag, 1965, 150 Seiten, kartoniert

38,00 EUR
AThANT - Abhandlungen zur Theologie des Alten und Neuen Testaments, Band 46
Daria Pezzoli-Olgiati
Täuschung und Klarheit
Zur Wechselwirkung zwischen Vision und Geschichte in der Johannesoffenbarung
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1997, 288 Seiten, Leinen,
3-525-53858-8

32,00 EUR
Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments, FRLANT, Band 175
Thomas Witulski
Die Johannesoffenbarung und Kaiser Hadrian
Studien zur Datierung der neutestamentlichen Apokalypse.
Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, 440 Seiten, Gebunden,
978-3-525-53085-6

84,00 EUR
Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments, FRLANT, Band 221
Heinz Giesen
Studien zur Johannesapokalypse

Katholisches Bibelwerk Stuttgart, 2000, 318 Seiten, kartoniert,
978-3-460-06291-7

40,90 EUR
Stuttgarter Biblische Aufsatzbände Band 29:
Dieser Band enthält 9 Beiträge zur Johannesapokalypse aus den Jahren 1982-1997. Von besonderer Bedeutung für das Verständnis der Offenbarung ist der Beitrag über das "Römische Reich im Spiegel der Johannes-Apokalypse". Dieser führt zu einer grundlegend geänderten Beurteilung der historischen Entstehungssituation dieser Schrift, indem er die "Ermutigung zur Glaubenstreue in schwerer Zeit" betont..
Hermann Lichtenberger
Die Apokalypse

Kohlhammer Verlag, 2012, 400 Seiten, Fadenheftung,
978-3-17-016828-2

30,00 EUR
Für ein gegenwärtiges Verständnis der Johannesapokalypse gibt der Text selbst die hermeneutischen Vorgaben: Die Herrschaft Gottes und Christi kommt entgegen allem Augenschein und geschichtlicher Erfahrbarkeit; das Potential des Textes und seiner Bilder liegt gerade in ihrer bisherigen Nichterfüllung. Text und Bilder halten eine Zukunft offen, die nicht von der Herrschaft durch Menschen bestimmt ist; sie werfen Licht aus einer Welt, in der Gottes Wille geschieht, auf diese Welt, in der der Wille Gottesgeschehen wird. Die Adressaten der Apokalypse sind bedrängte Christen in Kleinasien um 100. n. Chr., denen die Herrschaft Christi und das Kommen der neuen Welt verkündet wird, in der es "kein Leid noch Geschrei noch Schmerz mehr geben wird".

Theologischer Kommentar zum Neuen Testament (ThKNT), Band 23
Klaus Wengst
Wie lange noch...?

Kohlhammer Verlag, 2010, 320 Seiten, kartoniert,
978-3-17-021103-2

 29,90 EUR
Schreien nach Recht und Gerechtigkeit - eine Deutung der Apokalypse des Johannes
Die Apokalypse des Johannes ist "Ent-Hüllung" im Wortsinn. Sie enthüllt, wem die wirkliche Macht gehört: dem biblisch bezeugten Gott. Das verdichtet sich in der Gestalt Jesu, diesem Ohnmächtigen, der seine Macht schließlich durchsetzen wird. In Entsprechung zu Jesus sieht Johannes die von ihm angeschriebenen Gemeinden, denen er Mutzusprechen will, in einer bedrängten Situation am Rande der Gesellschaft. Die Lektüre der Apokalypse kann zu einer Wahrnehmung der Wirklichkeit von unten und vom Rande her anleiten. Die vielfältigen Gerichtsaussagen dieses Buches werden als das sichtbar, was sie in biblischer Tradition sind: Schreie nach Recht und Gerechtigkeit. So wenig wie seine getöteten Zeuginnen und Zeugen ist Gott schon am Ziel. Er ist es erst, wenn ihnen - und "allen Hingeschlachteten der Erde" (Apk 18,24) - zu ihrem Recht verholfen ist.
Prof. Dr. Klaus Wengst lehrt Neues Testament und Judentumskunde an der Universität Bochum.
Jörg Frey
Die Johannesapokalypse
Kontexte - Konzepte - Wirkungen

Mohr Siebeck, 2010, 750 Seiten, fadengeheftete Broschur,
978-3-16-150603-1
140,00 EUR


aus der Reihe Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament
Die Johannesapokalypse ist zu einem Schwerpunkt der gegenwärtigen neutestamentlichen Forschung avanciert. Die Beiträge spiegeln die neueste Diskussion zur Johannesapokalypse, zu ihrem Text, den in ihr rezipierten Traditionen und ihrer Datierung, zur theologischen Konzeption und zu wesentlichen Stufen ihrer Rezeption von der Alten Kirche bis zur orthodoxen Liturgie und zur bildenden Kunst.
Inhaltsübersicht:
Franz Tóth: Einführung
I Kontexte
Martin Karrer: Der Text der Johannesapokalypse / Michael Labahn: Die Septuaginta in der Johannesapokalypse /  Thomas Witulski: Der römische Kaiser Hadrian und die neutestamentliche Johannesapokalypse / Stefan Witetschek: Ein weit geöff netes Zeitfenster? Überlegungen zur Datierung der Johannesapokalypse / Enno Edzard Popkes: Apk 21,1–5 auf dem Hintergrund von Tritojesaja / Loren T. Stuckenbruck / Mark Mathews: Enochic Tradition and the Book of Revelation. An Overview with Closer Discussion of Some Alleged Parallels / Matthias Hoffmann: Hekate or Jezebel? Hellenistic or Jewish Traditions of Magic in the Book of Revelation / Jan Dochhorn: Beliar als Endtyrann in der Ascensio Isaiae. Ein Beitrag zur Eschatologie und Satanologie des frühen Christentums sowie zur Erforschung der Apokalypse des Johannes
II Konzepte
Franz Tóth: Von der Vision zur Redaktion. Untersuchungen zur Komposition, Redaktion und Intention der Johannesapokalypse / Hans-Georg Gradl: Buch und Brief. Zur motivischen, literarischen und kommunikativen Interdependenz zweier medialer Typen in der Johannes-Offenbarung / Konrad Huber: Jesus Christus – der Erste und der Letzte. Zur Christologie der Johannesapokalypse / Jörg Frey: Was erwartet die Johannesapokalypse? Zur Eschatologie des letzten Buchs der Bibel / James A. Kelhoffer: The Relevance of Revelation’s Date and the Imperial Cult for John’s Appraisal of the Value of Christians’ Suff ering in Revelation 1–3 /  Jan Willem van Henten: The Concept of Martyrdom in Revelation / Roland Bergmeier: Zeugnis und Martyrium

Die hier versammelten Beiträge spiegeln die neueste Diskussion zur Johannesapokalypse, zu ihrem Text, den in ihr rezipierten Traditionen und ihrer Datierung, zur theologischen Konzeption und zu wesentlichen Stufen ihrer Rezeption von der Alten Kirche bis zur orthodoxen Liturgie und zur bildenden Kunst.
Klaus von Stosch
Offenbarung

UTB, 2010, 128 Seiten, kartoniert,
978-3-8252-3328-0
12,90 EUR
Das Christentum versteht sich als Offenbarungsreligion. Die theologische Reflexion des Schlüsselbegriffs Offenbarung ist daher unverzichtbar für Legitimation und Glaubensverantwortung eines christlichen Lebensentwurfs. Klaus v. Stosch stellt in seiner Einführung die wichtigsten offenbarungstheologischen Konzepte seit der Aufklärung vor und bezieht vergleichend auch jüdische und islamische Sichtweisen in die Darstellung ein.
aus der Reihe Grundwissen Theologie
Gerhard Maier
Die Offenbarung des Johannes
Kapitel 1 - 11

R. Brockhaus Verlag, Haan, Brunnen Verlag, 2009, 576 Seiten, gebunden, 14 x 21 cm 978-3-417-29727-0
39,90 EUR
Die Historisch-Theologische Auslegungsreihe will mit wissenschaftlicher Gründlichkeit die Aussagen der neutestamentlichen Texte im Hinblick auf ihre historische Situation, ihre literarische Eigenart und mit betonter Berücksichtigung ihrer theologischen Anliegen erläutern und verständlich machen. Dabei werden neben den traditionellen auch neuere exegetische Methoden und Forschungsergebnisse berücksichtigt. Das Besondere dieser Kommentarreihe ist, dass über die möglichst präzise historische Erklärung hinaus Brücken in die kirchliche Gegenwart geschlagen werden. Die Auslegung behält dabei die Praxis von Verkündigung und Seelsorge im Blick.

Gerhard Maier war Pfarrer in Baiersbronn und Rektor am Tübinger Albrecht-Bengel-Haus. Von 1971 bis 1977 und von 1983 bis 1995 war er Mitglied der Landessynode, dann wurde er Prälat in Ulm. Seit 2000 ist er Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
aus der Reihe
Historisch Theologische Auslegung - HTA
Gerhard Maier
Die Offenbarung des Johannes
Kapitel 12-22

R. Brockhaus Verlag, Haan, 2012, gebunden, 978-3-417-29728-7

44,90 EUR
Zweiter Teil des Kommentars zur Offenbarung des Johannes
Gründliche wissenschaftliche Auslegung
Mit praktischem Bezug zu Verkündigung und Seelsorge

aus der Reihe
Historisch Theologische Auslegung - HTA
Prof. Dr. M. Selcuk Prof. Dr. R. Heinzmann
Offenbarung in Christentum und Islam

Kohlhammer Verlag, 2011, 228 Seiten, kartoniert,
978-3-17-021720-1

29,90 EUR
Das Vorhandensein einer "Offenbarung" scheint ein Charakteristikum der monotheistischen Religionen zu sein. Die inhaltliche Bestimmung fällt dabei freilich sehr unterschiedlich aus. Für das Judentum ereignet sich die Vollendung der Offenbarung in der Tora, dem Gesetz, besiegelt als Gottesbund mit dem Volk Israel. Der Islam versteht unter Offenbarung die wörtliche Mitteilung göttlicher Wahrheiten im Text des Koran. Das Christentum hat demgegenüber ein personales Denkmodell entwickelt und beschreibt die Selbstmitteilung Gottes in Jesus Christus als Höhepunkt der Offenbarung.

Interkulturelle und interreligiöse Symposien der Eugen-Biser-Stiftung, Band 5
Mike Bickle
Das Buch der Offenbarung

Inspiramedia, 2011, 150 Seiten, Paperback,
978-3-9523000-8-4

12,80 EUR
Studienhandbuch
Dieses Studienhandbuch ist ein einfacher Leitfaden zum Studium der Offenbarung. Mike Bickles klar dargelegte Betrachtungsweise der Offenbarung macht die Botschaft lebendig, betont ihre Bedeutung für unsere Zeit und lässt uns seinen Plan für die ""endzeitliche Apostelgeschichte"" erkennen, nämlich seine Braut am Ende des Zeitalters für seine Wiederkunft mit einer nie zuvor gekannten Kraft und Autorität auszurüsten.
Mike Bickle geht die Offenbarung Vers für Vers durch und macht den Inhalt leicht verständlich. Das Buch enthält eine Sammlung von Begriffserläuterungen und Symbolen sowie ausführliche Artikel und Diagramme.
Apokalypse - Die Offenbarung an Johannes
mit Reportage: Eine jüdische Gemeinde am Nil
Katholisches Bibelwerk e. V., 2009, 72 Seiten, broschur, DIN A 4
978-3-940743-45-9

9,80 EUR
Zeitschrift Welt und Umwelt der Bibel, Ausgabe 2/2009
Die Offenbarung des Johannes ist mit Sicherheit eines der schillerndsten und am schwersten zugänglichen Bücher des Neuen Testament. Vielfach bleibt ihre Aussage dunkel, ihr Inhalt ?ein Buch mit sieben Sigeln?. Keine andere christliche Schrift hat aber zugleich eine derart reiche Wirkungsgeschichte hervorbracht und bis in die Gegenwart tiefgreifend eingewirkt auf Frömmigkeit, Liturgie und Kirchenbau, auf darstellende Kunst, Literatur, Musik und Film.
Erich Schnepel
Die Offenbarung des Johannes, II. Teil., Offenbarung 12-22
Die letzte Etappe der Weltgeschichte und die Vollendung der Gemeinde Jesu, gebrauchtes Buch, guter Zustand
Verlag Junge Gemeinde, 1955, 128 Seiten, Leinen, Schutzumschlag,

7,00 EUR
Zum Verständnis der Offenbarung des Johannes
Das letzte Buch der Bibel ist in einer Sprache geschrieben, die uns nicht ohne weiteres zugänglich ist. Es ist eine Bilder- und Zeichensprache, durch die der Sinn dieses Buches vielfältig verhüllt wird. Das ist kein Zufall, sondern nach Gottes Gedanken. Dieses Buch soll nur seiner Gemeinde zugänglich sein als Wegweisung für ihren letzten, schweren Weg auf Erden. Es braucht sich niemand zu schämen, wenn für ihn die Offenbarung ein rätselhaftes Buch ist. Es kann sie niemand verstehen, wenn ihm nicht die mannigfachen Bilder und Zeichen aufgeschlüsselt werden. Ist aber einmal die Bilder- und Zeichensprache wenigstens teilweise aufgeschlüsselt, so ist es eine helle Freude und große Stärkung, in diesem Buch zu forschen. Wer die Bilder der Offenbarung ohne Aufschlüsselung liest, kann mit ihnen keinen Sinn verbinden. Diese Bilder wirken auf ihn eigenartig. Er kommt gar nicht auf den Gedanken, daß dies nicht nur Bilder, sondern Wirklichkeiten sind. Die Eigenart der Sprache läßt alles phantastisch und unwirklich erscheinen. Werden aber die mannigfachen Begriffe und Bilder aufgeschlüsselt, so erkennt man voll Staunen, von welchen Wirklichkeiten die Offenbarung spricht und wie gegenwartsnahe sie ist. Aus den Zeichen und Gleichnissen werden lebendige Gestalten. Wir erkennen Ereignisse, die uns gar nicht fern zu liegen scheinen und die unmittelbar zu uns sprechen. Durch die Aufschlüsselung der Begriffe und Bilder gewinnt die Botschaft der Offenbarung greifbare Gestalt und stellt uns in den wirklichen Ablauf tatsächlicher Geschichte hinein, die Gott gestaltet. Wir sind noch nicht in der Lage, alle Begriffe, Bilder und Zeichen der Offenbarung aufzuschlüsseln. Früheren Generationen war das Buch noch unzugänglicher als uns heute. Je näher die Ereignisse auf uns zukommen, von denen die Offenbarung spricht, desto eher wird es möglich, die Bilder und Zeichensprache zu verstehen. Nach dem ganzen Zuschnitt, in dem sich die Welt zur Jahrhundertwende befand, war vieles in der Offenbarung unverständlich. Nach den unheimlichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts ist uns vieles greifbare Wirklichkeit geworden. Gott hat unserer Generation durch die dämonische Entwicklung des 20. Jahrhunderts einen apokalyptischen Anschauungsunterricht gegeben. Wir haben in Kleinformat erlebt, was im letzten Stadium der Weltgeschichte in Großformat auf die Menschheit zukommen wird.
Großalmerode, Herbst 1955, Erich Schnepel
 

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 31.12.2011, DH