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Biblische Personen in Judentum, Christentum und Islam, Vandenhoeck & Ruprecht
Das Anliegen dieser Reihe besteht darin, die gemeinsamen Figuren der jüdischen, christlichen und islamischen Tradition vorzustellen. Es mag durchaus überraschen, wie die Person in der anderen Tradition gesehen wird. Daran lässt sich im Gespräch zwischen den Religionen gut anknüpfen. Gegenseitige Verständigung ist nur auf der Basis von Sachkenntnis und Information möglich.
Böttrich/Ego/Eißler
Adam und Eva
in Judentum, Christentum und Islam
Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, 192 Seiten, Gebunden, 978-3-525-63028-0
19,95 EUR

19,95 EUR
Die biblische Paradiesgeschichte hat sich tief in das kollektive Gedächtnis der Menschheit – zumindest im Bereich der drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam – eingeprägt und ist wohl einer der bekanntesten Texte der Weltliteratur. Nur wenige Worte wie «Schlange», «Sünde» und «Apfel» genügen, um die Erinnerung an diese Erzählung wachzurufen. Es sind die großen Fragen der Menschheit, die an dieser Stelle thematisiert werden: In welchem Verhältnis steht der Mensch zu seiner Umwelt? Wie lässt sich das Verhältnis zu den Tieren beschreiben? Wie ist die Beziehung zwischen Mann und Frau geprägt? Wie ist das Leben des Mannes charakterisiert und wie das Leben der Frau? Wie kommt der Tod in die Welt? Jüdische, christliche und islamische Ausleger habe diese Erzählung aufgegriffen und in zahlreichen, zum Teil recht bunt anmutenden Legenden weiter ausgestaltet. Als wichtige Themen erscheinen die Frage nach der Herkunft des Bösen, nach der Macht der Sünde und nach der Möglichkeit des Menschen, sich aus diesen Schuldzusammenhängen zu befreien. Während das Judentum und der Islam die Bedeutung der göttlichen Weisung betonen, macht Paulus die typologische Entsprechung zwischen Adam und Christus zu einem Herzstück seiner heilsgeschichtlichen Argumentation. Dieser vierte Band der Reihe „Judentum, Christentum und Islam“ stellt zunächst die biblische Paradiesgeschichte vor und beschreibt dann in klarer und allgemeinverständlicher Art die unterschiedlichen Traditionen, die sich in den drei monotheistischen Religionen mit der Paradieserzählung verbinden. Adam und Eva werden darin als Teil eines gemeinsamen Erbes sichtbar, ohne die Unterschiede und Spezifika zu verwischen.
Böttrich/Ego/Eißler
Mose
in Judentum, Christentum und Islam

Vandenhoeck & Ruprecht, 2010, 200 Seiten, gebunden,
978-3-525-63018-1
19,95 EUR
Recht und Gesetz sind in allen Religionen fundamentale Größen. Dabei geht es nicht nur um die Pragmatik des Zusammenlebens, sondern vor allem um die Frage einer göttlichen Legitimierung des Rechtes. Dazu berufen sich alle Religionen auf bestimmte Ursprungserzählungen bzw. auf unhinterfragte Autoritäten. In den drei abrahamischen Religionen ist Mose dafür eine der wichtigsten Symbolfiguren. In seiner Geschichte fungiert zudem die Gabe einer Rechtsordnung dazu, die von Gott geschenkte Freiheit zu bewahren. Der Exodus aus Ägypten und die Offenbarung der Tora sind nicht nur erzählerisch, sondern auch sachlich eng miteinander verbunden. Die Gabe der Tora vom Sinai erscheint in der hebräischen Bibel als eine Schlüsselerzählung, die das Recht als Weisung Gottes einführt. Die Tora selbst wird zum Zentrum des religiösen Lebens; ihre Auslegung avanciert zur vornehmsten Aufgabe eines jeden Frommen. An Mose, der Gottes Weisung vermittelt, orientiert sich der Alltag. Was aber wird daran mit Jesus Christus anders? Ist der Lehrer aus Nazaret etwa ein neuer Mose? Warum finden sich bei dem Apostel Paulus so viele kritische Töne gegenüber der Tora? Worauf gründet sich christliche Ethik? Ähnliche Fragen richten sich auch an die muslimische Tradition. Wie ordnet der Koran den »Gesetzgeber« in seine Offenbarungsgeschichte ein? Wodurch werden die Rechtsetzungen des Propheten, die über die Sinaitora hinausführen, begründet? Welche Rolle spielt Mose in der volkstümlichen Überlieferung? Auf diese und andere Fragen versuchen Christfried Böttrich, Beate Ego und Friedmann Eißler eine Antwort zu geben. Ohne die Unterschiede und Spezifika zu verwischen, lassen die drei Autoren Mose und seine Geschichte als Teil eines gemeinsamen Erbes sichtbar werden.
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Böttrich/Ego/Eißler
Abraham
in Judentum, Christentum und Islam

Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 188 Seiten, gebunden,
978-3-525-63398-4
19,95 EUR
Abraham gehört zu den bekanntesten Gestalten der Hebräischen Bibel. Die frühe Christenheit hat den »Vater vieler Völker« als Identifikationsfigur in Anspruch genommen. In der islamischen Tradition erscheint er in der Rolle eines Urvaters im Glauben und einer religiösen Gründergestalt. Nicht zufällig spricht man deshalb von den »abrahamitischen Religionen« oder von der »abrahamitischen Ökumene«, wenn Juden, Christen und Muslime miteinander ins Gespräch kommen. In Abrahams einzigartiger Gottesbeziehung tritt etwas von der jeweiligen Auffassung des Phänomens »Glauben« in den Blick. Zugleich aber bemisst sich an dieser Figur auch die schwierige Beziehung zwischen der eigenen Gemeinschaft und der Völkerwelt. Ausgehend von der alttestamentlichen Abrahamsgeschichte stellen die Autoren Böttrich, Ego und Eißler das Profil des Patriarchen in der jüdischen Exegese, im Neuen Testament und in der patristischen Theologie, im Koran und in der islamischen Prophetenlegende vor.
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Böttrich/Ego/Eißler
Jesus und Maria
in Judentum, Christentum und Islam

Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 208 Seiten, gebunden,
978-3-525-63399-1

19,95 EUR
Jesus von Nazareth steht im Zentrum des christlichen Bekenntnisses. Darin ist er dem Judentum nicht fremd, und auch die islamische Tradition kennt ihn wohl. Dennoch scheiden sich gerade an seiner Person die Geister am schärfsten. Kommt in Jesus von Nazareth wirklich die messianische Hoffnungsgeschichte Israels zu ihrer Erfüllung? Kann man in Maria mehr sehen als eine galiläische Mutter? Wie heilig ist die »heilige Familie«? Und was bedeutet es gegenüber der Einzigkeit Gottes, den Auferweckten Jesus als Sohn Gottes zu verehren? War er nicht nur ein großer Prophet? Hier urteilen Juden und Muslime grundsätzlich anders als Christen. Das christologische und trinitarische Dogma lehnen sie ab. Die gemeinsame Basis bleibt hier schmal. Dennoch ist sie da und kommt in diesem Band – in ihren unterschiedlichen Proportionen – zur Darstellung.

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 21.12.2011, DH