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wichern porträts

Elke Endraß
Wilhelm Löhe

Wichern Verlag, 2012, 144 Seiten, Abbildungen, Hardcover, 12,5 x 21 cm 978-3-88981-340-4

14,95 EUR
Dieser Theologe erklärte Einfalt zu seinem Lieblingswort und verzweifelte an der erstarrten lutherischen Kirche, dass er fast eine eigene gegründet hätte: Wilhelm Löhes (1808-1872) eigenwilliger Glauben und sein Denken wirken erstaunlich modern. Ihm verlieh die Sehnsucht nach glaubwürdigem Christsein unermüdliche Schaffensenergie. Der Pfarrer erkannte die globale Kraft des lutherischen Glaubens und schickte Missionare in drei Kontinente. Seine Vision von Barmherzigkeit setzte er im fränkischen Neuendettelsau in die Tat um: Frauen Diakonissen sollten Kranken und Bedürftigen helfen und so die Liebe Jesu sichtbar machen. Keine Mühen waren ihm zu groß, um die Kirche wieder zur Brunnenstube der Wahrheit werden zu lassen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde Wilhelm Löhe zu einem der ersten Wohltätigkeitsunternehmer.

Biografin Elke Endraß schildert das aufregende Leben des Diakonissenvaters, dessen Werk bis heute Früchte trägt. Deutlich wird: Wilhelm Löhes wegweisender Einklang von Frömmigkeit und Unternehmertum setzt Impulse für heutige Berufstätige in verantwortungsvollen Positionen, die sich an bleibenden Werten orientieren möchten.
zur Seite Wilhelm Löhe
Uwe Birnstein
Paulus
Wie der Christenverfolger die Liebe entdeckte

Wichern Verlag, 2012, 144 Seiten, Abbildungen, Hardcover,
978-3-88981-324-4

14,95 EUR
Was muss geschehen, damit die Liebe mächtiger als der Hass wird? In Zeiten weltweit wachsendem religiösen Fanatismus bietet das Leben des ehemaligen Christenverfolgersund späteren Apostels Paulus ein beeindruckendes Beispiel für einen solchen Sinneswandel. Der entschiedene Gegner der Jesus-Anhänger entdeckt durchein Bekehrungserlebnis die befreiende Kraft des christlichen Glaubens. Tausende Kilometer legt Paulus, der über eine eher schwächliche Konstitution verfügte, im Namen Gottes zurück. Vier Schiffbrüche erlitt er, er wurde ausgepeitscht und kam ins Gefängnis. Paulus gründete Gemeinden im Mittelmeerraum und entwickelte in seinen Briefen als Erster eine christliche Theologie. Die Liebe hielt er für wichtiger als den Glauben– eine Botschaft mit Sprengkraft.
Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.1. Korinther 13,13
Uwe Birnstein, geb. 1962, arbeitet als Autor und Redakteur für Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen. Er veröffentlichte mehrere Bücher zu theologischen und historischen Themen sowie Romane. Er ist der Herausgeber der Reihe wichern porträts
Literatur zu Paulus
Ezzelino von Wedel
Hermann Hesse

Wichern Verlag, 2011, 144 Seiten, Abbildungen, Hardcover,
978-3-88981-325-1

14,95 EUR
Warum der Dichter Glaube, Glück und Eigensinn empfahl
Fünfzig Jahre nach seinem Tod ist die Faszination für Hermann Hesse ungebrochen. Der "Steppenwolf" und "Siddhartha", das "Glasperlenspiel" und unzählige Gedichte spiegeln tiefe Lebenserfahrung und eine Frömmigkeit, die das Göttliche jenseits der Religionen und Konfessionen aufspürt. Der Missionarssohn aus Calw plädierte für den Eigensinn: "Sei du selbst!" und erreicht mit diesem Lebensmotto vor allem junge Menschen. Sein Glaube an den Wert des Einzelnen ist Heilmittel in einer Zeit, in der Karrieredenken und Kommerz die seelischen Kräfte schwächt. Auch haben Hesses Gedanken nichts von ihrer tröstlichen Kraft verloren. "Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde." Vielen Menschen hat dieser Rat in Lebenskrisen Halt gegeben.

Ezzelino von Wedel, geb. 1946, evangelischer Pastor und Journalist, leitete von 1982 bis 2004 die Redaktion Religion und Gesellschaft bei Radio Bremen. Zuvor hatte er Erfahrungen als Mönch, Übersetzer und Popmusiker gesammelt. Er veröffentlichte unzählige Hörfunkfeatures und mehrere Bücher, u.a.: "Bonjour, mon amour" und "Als Jesus sich Gott ausdachte".
Elke Endraß
Carl Gustav Jung

Wichern Verlag, 2011, 144 Seiten, 5 Abbildungen, Hardcover,
978-3-88981-313-8
14,95 EUR
Wie der Pfarrersohn die Seele erforschte
Die „Begegnung mit der inneren Wirklichkeit“ hat den Pfarrerssohn Carl Gustav Jung (1875-1961) nie losgelassen. Die Ergebnisse seiner Beschäftigung mit der Seele bilden bis heute die Grundlage der Tiefenpsychologie und vieler andere psychologischer Methoden; Begriffe wie „ Archetypus“, „Schatten“ und „kollektives Unbewusstes“ helfen heute Therapeuten, die Seelenwirklichkeit ihrer Klienten zu beschreiben. Seine Erkenntnisse gewann Jung in seiner Praxis, in der neben anderen auch Hermann Hesse Hilfe suchte. Bei seinen Studien berücksichtigte C.G. Jung immer auch religiöse Aspekte; so hat er nicht nur in der Psychologie, sondern ach der Theologie, Literatur und Kunst wichtige Impulse gegeben.
In ihrem Porträt führt Elke Endraß die Leser an die wichtigsten Lebensstationen und zu den prägendsten Erkenntnissen Carl Gustav Jungs; kritisch beleuchtet sie auch sein Verhalten während der Zeit des Nationalsozialismus.
Angelika Obert
Auguste Victoria

Wichern Verlag, 2011, 144 Seiten, 9 Abbildungen, Hardcover,
978-3-88981-312-1

14,95 EUR
Wie die Provinzprinzessin zur Kaiserin der Herzen wurde
Die letzte Kaiserin
Ein Leben fast wie im Sissi-Film: Aus einer unbedeutenden Prinzessin wird die Kaiserin Deutschlands. Mit protestantischem Engagement, preußischem Pflichtgefühl und Sinn für die Zukurzgekommenen eroberte Kaiserin Auguste Victoria (*1858) die Herzen der Menschen. Sie kümmerte sich um das Rote Kreuz, kämpfte unermüdlich gegen den „religiös-sittlichen Notstand“ und sorgte dafür, dass in Arbeiterstadtvierteln Berlins Kirchen gebaut wurden - das Volk verlieh ihr dafür den liebevollen Titel „Kirchen-Juste“. Nicht nur Landes-, auch Familienmutter ist sie: Sieben Kindern schenkte sie das Leben. Als sie 1921 verbittert im holländischen Exil starb, gab sie ein letztes Zeugnis ihrer Liebe zu ihrem Mann, Kaiser Wilhelm II.: „Ich darf nicht sterben, ich kann doch den Kaiser nicht allein lassen!"
Angelika Oberts Porträt der letzten deutschen Kaiserin zeigt das von vielen inneren Kämpfen durchzogene Leben der starken Frau hinter - nein: neben dem letzten deutschen Kaiser.
Ralph Ludwig
Der Erzähler

Wichern Verlag, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-286-5

9,95 EUR
Wie Johann Peter Hebel ein literarisches Schatzkästlein schuf
Badischer Genuss - der Dichter und sein Biograf
Ein Kirchenmann entdeckt die Leidenschaft zum Dichten und Erzählen: Das ist die Geschichte des badischen Theologen Johann Peter Hebel (1760 bis 1826). Im Alter von vierzig Jahren veröffentlichte er die „Alemannischen Gedichte” und verhalf damit seinem Heimatdialekt zu Ehren. Als Verfasser lebenskluger Kalendergeschichten genoss er große Berühmtheit in ganz Deutschland. Mit dem „Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes” sorgte er dafür, dass Geschichten wie „Kannitverstan” im Volksgedächtnis blieben.
In der Wirkung „reiner und mächtiger als Goethe”, lobte Hermann Hesse. Kurt Tucholsky empfahl Hebel als „Reinigungsbad der Seele”.
Ralph Ludwig, Dr. theol., geboren 1943, war zunächst Pfarrer in Heidelberg, dann von 1983 bis 2006 Redakteur beim Norddeutschen Rundfunk (Religion und Gesellschaft). Heute arbeitet er als Schriftsteller.
Elke Endraß
Der Wohltäter

Wichern Verlag, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-288-9
9,95 EUR
Warum Henry Dunant das Rote Kreuz gründete
Der seltsame Mann vom Roten Kreuz
Nur durch Zufall wird der reisende Schweizer Kaufmann Henry Dunant (1828 bis 1910) Augenzeuge der Schlacht von Solferino. Die grausamen Eindrücke verändern sein Leben von Grund auf: „Wäre es nicht möglich, freiwillige Hülfsgesellschaften zu gründen, deren Zweck es ist, die Verwundeten in Kriegszeiten zu pflegen oder pflegen zu lassen?” In Genf setzt sich Dunant unermüdlich für den Aufbau des Roten Kreuzes ein. In ganz Europa wird er geehrt und geachtet. Doch sein Ruhm ist nur von kurzer Dauer. Der calvinistisch geprägte Geschäftsmann verschuldet sich. Seine Karriere endet im betrügerischen Bankrott. Das Rote Kreuz schließt seinen Gründer aus. In Heiden am Bodensee verbringt er seine letzten Lebensjahre - ein frömmelnder Sonderling, der sich mit apokalyptischen Endzeitvisionen beschäftigt und mit Kirche und Staat hadert. Auch die Tatsache, dass ihm für seine humanitären Verdienste der erste Friedensnobelpreis verliehen wird, reißt ihn nicht aus seiner Verbitterung.

Elke Endraß, geboren 1959, arbeitet als Journalistin und Autorin für Zeitschriften und den Bayerischen Hörfunk.
Norbert Friedrich
Der Kaiserswerther

Wichern Verlag, 2010, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-297-1
9,95 EUR
Wie Theodor Fliedner Frauen einen Beruf gab
Der Kaiserswerther Pfarrer Theodor Fliedner (21. Januar 1800 - 4. Oktober 1864) ist als Begründer des Berufes der Diakonisse in die Geschichte eingegangen. 1836 gründete er die "Kaiserswerther Diakonissenanstalt". In dieser Ausbildungsstätte erhielten Frauen eine zeitgemäße und professionelle Bildung in den Bereichen Krankenpflege und Erziehung. Dabei wurden sie zu einer festen religiösen Gemeinschaft geführt - eine Innovation, die weit über Kaiserswerth hinaus wirkte.
Für Generationen prägten Diakonissen in Tracht das Bild in Gemeinden und Krankenhäusern; Diakonissenanstalten entstanden überall in Deutschland und in der ganzen Welt. Doch die Strenge und Unbedingtheit, mit der Theodor Fliedner seine Idee einer missionarischen Liebestätigkeit in die Tat umsetzte, bot auch Anlass zu Kritik.
Norbert Friedrich zeichnet das Leben des Diakoniegründers und unermüdlichen Seelsorgers nach. Wichtig ist ihm die herausragende Rolle von Flieders Ehefrauen Friederike (1800-1842) und Caroline (1811-1892).
zur Seite Theodor Fliedner / zur Seite Diakonie
Hans-Jürgen Benedict
Der Aufklärer

Wichern Verlag, 2010, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
 978-3-88981-298-8
9,95 EUR
Wie Gotthold Ephraim Lessing die Religionen zur Toleranz ermunterte
Nach dem Willen seines Vaters sollte Gotthold Ephraim Lessing (22. Januar 1729 - 15. Februar 1781) Pastor werden. Als Dichter und Dramatiker mischte er sich schließlich mehr und folgenreicher in Theologie und Kirche ein, als es ihm von der Kanzel aus möglich gewesen wäre. Vom Geist der Aufklärung erfasst, widmete er sich als Literat unermüdlich der Wahrheitssuche. Mit Hilfe des Theaters wollte er Seelen bewegen. Die Religionen beurteilte er nach ihrer Moral. Am deutlichsten tritt sein Ansinnen in dem Drama "Nathan der Weise" zu Tage, das die Religionen eindringlich - und bis heute erstaunlich aktuell - zu Toleranz auffordert.
Deshalb ist Heinrich Heines Lob nachvollziehbar:
Seit Luther hat Deutschland keinen größeren und besseren Mann hervorgebracht als Gotthold Ephraim Lessing.
Hans Jürgen Benedicts Porträt zeigt nicht nur den geachteten Dichter und Dramatiker, sondern auch den Rastlosen und verschuldeten Spieler, der einige Schicksalsschläge erleiden musste.
zur Seite Gotthold Ephraim Lessing
Lessing, Gotthold Ephraim
Nathan der Weise

Reclam, 2000, 172 Seiten, kartoniert, 3-15-000003-3, 3,10 EUR
Georg Schwikart
Der Kabarettist

Wichern Verlag, 2010, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert, 978-3-88981-299-5
9,95 EUR
Wie Hanns Dieter Hüsch den lieben Gott zum Schmunzeln brachte
"Das schwarze Schaf vom Niederrhein", so bezeichnete sich Hanns Dieter Hüsch (6. Mai 1925 - 6. Dezember 2005) auf einem Buchtitel selbst. Er war Schriftsteller, Liedermacher, Schauspieler, Dichter, Rundfunkmoderator und Kinderbuchau­tor. Hüsch zählte zu den bekanntesten Kabarettisten Deutschlands - und galt als frömmster Vertreter seiner Zunft. "Ich sing für die Verrückten, die seitlich Umgeknickten", beschrieb er sein Ansinnen. Die Bühne diente ihm als Kanzel, denn der wortgewandte "Vorlesekunstphilosoph" machte sich im wahrsten Sinne Gedanken über Gott & die Welt. Auch auf Kirchentagen war er regelmäßig Gast. Die "Theologie" des evangelischen Christen Hüsch ist vom Vertrauen geprägt, dass Gott unbedingt auf der Seite der Menschen steht. Hüsch lebte einen engagierten und heiteren Glauben, der ihn singen lassen konnte: "Ich bin erlöst / Vergnügt / Befreit / Gott nahm in seine Hände / Meine Zeit ... "
Frank Ludwig
Der Herrnhuter

Wichern Verlag, 2009, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-274-2
9,95 EUR
Wie Nikolaus von Zinzendorf die Losungen erfand
Dass an jedem Morgen Millionen Christen auf der ganzen Welt denselben Bibelspruch lesen, geht auf den ebenso unbequemen wie originellen Theologen Nikolaus von Zinzendorf (1700-1760) zurück. Leidenschaftlich trat der pietistische Reichsgraf für die Überwindung der Konfessionsgrenzen ein. In der Oberlausitz kümmerte er sich um Glaubensflüchtlinge; aus dieser Arbeit entstand die bis heute aktive Freikirche der "Herrnhuter Brüdergemeine". Hier entwickelte Zinzendorf von 1728 an die "Losungen":
Bibelverse für jeden Tag des Jahres. Auch als Kirchenlieddichter ist Zinzendorf bis heute bekannt; unter anderem stammt von ihm das beliebte Kirchenlied "Jesu, geh voran / auf der Lebensbahn". (Evangelisches Gesangbuch Nr. 391)
zur Seite
Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf
Uwe Birnstein
Der Humanist
Was Philipp Melanchthon Europa lehrte
Wichern Verlag, 2009, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-282-7
9,95 EUR
"Dieser kleine Grieche übertrifft mich sogar in der Theologie", lobte Martin Luther, die Geisteswelt ehrte ihn mit dem Titel "Lehrer Deutschlands": Der Humanist Philipp Melanchthon (1497-1560), von zarter Gestalt, gehört zu den Großen der Reformationszeit. Maßgeblich war er an der Formulierung des evangelischen Glaubens beteiligt. Ebenso wichtig wie die Reform der Kirche war ihm eine Neuordnung des Bildungswesens.
Aus welcher Kraftquelle schöpfte dieser schmächtige und oft kränkliche Gelehrte? Welche Lebenserfahrungen und Schicksalsschläge prägten ihn?
In seiner neuen Biografie schildert Uwe Birnstein das Leben und die Lehre Philipp Melanchthons. Unterhaltsam und theologisch versiert führt das Buch in das Leben und Werk des humanistischen Reformators und leidenschaftlichen Lehrers ein. Die Biografie macht deutlich: Die Ideen Philipp Melanchthons bieten Antworten auch für heutige Diskussionen über Kirche und Bildungssystem.
zur Seite Philipp Melanchthon
Lothar Simmank
Der Arzt
Wie Albert Schweitzer Not linderte

Wichern Verlag, 2008, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert, 978-3-88981-238-4
9,95 EUR
 
Albert Schweitzers Leben und Lebenswerk sind heute noch so unmittelbar faszinierend wie vor fünfzig Jahren. Die Stationen seines unsteten Lebens und seine Leistungen hat Lothar Simmank in einem kurzweiligen Buch festgehalten. Es bietet eine verständliche Einführung in das abenteuerliche Leben dieses säkularen Heiligen und Genies. Dem Verlag möchte man zurufen: Weiter so. Nach den kurzen, aber eindrucksvollen Einblicken in das Leben von Johann Hinrich Wiehern und Albert Schweitzer wartet man auf weitere Publikationen über die Pioniere der sozialen Arbeit.
zur Seite Albert Schweitzer
  Birnstein, Uwe
Der Erzieher
Wie Johann Hinrich Wichern Kinder und Kirche retten wollte

Wichern Verlag, 120 Seiten, kartoniert,
978-3-88981-232-2
9,95 EUR
Der Erzieher
Wie Johann Hinrich Wichern Kinder und Kirche retten wollte
Ein neuer Zugang zum Begründer der evangelischen Diakonie. Zum 200. Geburtstag am 21. April 2008 von Johann Hinrich Wichern
zur Seite
Johann Hinrich Wichern
  Ralph Ludwig
Die Prophetin
Wie Dorothee Sölle Mystikerin wurde

Wichern Verlag, 2008, 120 Seiten, 11 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-239-1
9,95 EUR  
Wer immer noch alten Klischees verhaftet ist und in Dorothee Sölle nur die politische Aktivistin in fortwährender Opposition oder die Atheistin mit einer von vielen falsch verstandenen "Gott-ist-tot­Theologie" sieht, kann in "Die Prophetin" die Seite der Mitbegründerin der Politischen Nachtgebete erleben, die, als manche Mitstreiter mehr Politik und weniger Gottesdienst in den Nachtgebeten forderten, antwortete: "Doch! Hier wird gebetet!"
zur Seite Dorothee Sölle
Uwe Birnstein
Der Reformator
Wie Johannes Calvin Zucht und Freiheit lehrte

Wichern Verlag, 2008, 120 Seiten, 10 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-254-4
9,95 EUR
Das Werk Johannes Calvins hat die Ausbreitung der Reformation und die Kulturgeschichte Europas maßgeblich geprägt. Der hagere, ehrgeizige Theologe und Jurist ging bis an die Grenzen seiner Kräfte, ..um seine Lehre zu verbreiten: Gott allein solle die Ehre gegeben werden, sowohl in der Kirche als auch in der Politik. Seine zum Teil schroffen Forderungen nach Gemeindezucht und einige seiner theologischen Ansichten machen ihn zu einer der am schwersten verstehbaren Figuren der Reformationsgeschichte.
Das Porträt zeichnet den Lebensweg Calvins nach und führt in seinen Glauben und sein Denken ein. Es ist ein Beitrag zum Calvin-Jahr, das die Evangelische Kirche anlässlich seines 500. Geburtstags am 10. Juli 2009 begeht.
zur Johannes Calvin Seite
Georg Schwikart
Der Komponist
Wie Johann Sebastian Bach das Evangelium in Musik verwandelte

Wichern Verlag, 2008, 120 Seiten, 10 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-255-1 9,95 EUR
Johann Sebastian Bach gilt vielen als genialster Tonschöpfer aller Zeiten.
Er hinterließ ein opulentes Oeuvre von Orgelwerken und Konzerten, Oratorien und Kantaten. Seine Musik vermag auch dem Menschen der Moderne Zugänge zum Glauben zu eröffnen.
Hinter seinem Schaffen gerät das Privatleben des Johann Sebastian Bach oft in Vergessenheit. Wer war dieser Mann, der so Großes schuf, wie lebte und wie starb er? Und was veranlasste ihn dazu, trotz aller persönlichen Schicksalsschläge so kraftvoll zu komponieren: "Jauchzet, frohlocket" ?
Ralph Ludwig
Der Querdenker
Wie Helmut Gollwitzer Christen für den Frieden gewann

Wichern Verlag, 2008, 120 Seiten, 4 Abbildungen, kartoniert,
978-3-88981-256-8
9,95 EUR
 
Der evangelische Theologe Helmut Gollwitzer gehörte lange Zeit zum Gewissen der deutschen Nation. In der Zeit des Nationalsozialismus kritisierte er offen die Rassenpolitik der Nazis. Sein Buch über die russische Kriegsgefangenschaft (" ... und führen, wohin Du nicht willst") war für viele Deutsche wegweisend für eine neue protestantische Frömmigkeit.
Gollwitzer blieb fasziniert von der sozialistischen Idee und wirkte leidenschaftlich am Aufbau einer humaneren Gesellschaft mit. Das bedeutete für ihn unter anderem Protest gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands und gegen den Vietnamkrieg. Als Professor an der Kirchlichen Hochschule in Berlin gestaltete er die 68er-Jahre aktiv mit und beschwor die Vision eines geeinten Deutschland. "Wir sind geliebter als wir wissen" - diese Hoffnung trug ihn durch sein Leben.
Ein Porträt zum 100. Geburtstag des bedeutenden Theologen am 29. Dezember 2008.

 

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