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Biblische Gestalten bei den Kirchenvätern

Herausgeben von Theresia Heither OSB und Christiana Reemts OSB. Die Reihe "Biblische Gestalten bei den Kirchenvätern" hat sich zum Ziel gesetzt, die Art und Weise, wie die großen Theologen der frühen Christenheit die Bibel lasen, vorzustellen und so zu einer geistlichen Schriftauslegung in unserer Zeit Anregungen zu geben.
Band ISBN Autor Titel Preis Jahr
1 978-3-402-04385-1 Christiana Reemts OSB / Theresia Heither OSB Abraham     44,--         2009
2 978-3-402-04387-5 Christiana Reemts OSB / Theresa Heither OSB Adam     36,--              2007
3 978-3-402-12808-4 Christiana Reemts OSB Samuel     29,80         2009
4 978-3-402-12852-7 Theresia Heither OSB Mose     36,00         2010
Theresia Heither OSB,
Christiana Reemts OSB
Abraham

Verlag Aschendorff
2009, 400 Seiten, gebunden
978-3-402-04385-1
44,00 EUR
Die Kirchenväter stellen unseren Zugang zur Bibel dadurch in Frage, dass sie uns einen ganz anderen und viel umfassenderen eröffnen. Die Frage: Wer war Abraham nun wirklich? wird beantwortet und gleichzeitig ausgeweitet indem der Leser gezwungen wird sich selbst zu fragen: Wer bin ich? bzw. Wer bin ich vor dem Gott Abrahams? und noch tiefer:
Wer ist dieser Gott, der sich Abraham offenbart hat? So wird deutlich, daß es bei der Beschäftigung mit dem großen Patriarchen letztlich nicht auf diesen selbst ankommt. sondern auf den sich offenbarenden Gott und seine Aufforderung an uns, wie Abraham zu antworten.
Der vorliegende Band zeigt das ungeheuer farbige Bild, das die Väter der Kirche von Abraham zeichnen und bringt so in einer Zeit in der Abraham als Vermittler in der Ökumene der monotheistischen Religionen neu im Zentrum des theologischen Interesses steht. in dieses Gespräch die unverwechselbar eigene christliche Stimme ein.
Theresa Heither OSB, Christiana Reemts OSB
Adam

Verlag Aschendorff
2007, 336 Seiten, gebunden
978-3-402-04387-5
36,00 EUR
Für die Kirchenväter ist die Bibel Ausgangspunkt jeder denkerischen Bemühung und Quelle der Freude. Ihre Werke sprechen von der Faszination der Bibel. einer Faszination, der man sich, wenn man einmal von ihr gepackt ist, nicht mehr entziehen kann. Unermüdlich leiten sie ihre Leser an, die Bibel zu lesen, zu meditieren und in ihr die Begegnung mit Gott zu suchen. Adam, dem ersten Menschen, schenken die Kirchenväter große Aufmerksamkeit, weil man an ihm ablesen kann, was Menschsein bedeutet. Dabei wird Adam sehr ambivalent dargestellt, einerseits als Herr der Schöpfung und Statthalter Gottes auf Erden, andererseits als Ursprung allen Unheils in der Welt. Wenn die Väter der Kirche über Adam nachdenken, erkennen sie in ihm sich selbst und begreifen ihr eigenes endzeitliches Ziel. Damit verbindet sich umgekehrt die Überzeugung, dass auch Adam, der erste Mensch, bereits zur Kirche gehört und in ihr als Glied des Leibes Christi erlöst und gerettet wird.
Christiana Reemts OSB
Samuel

Verlag Aschendorff
2009, 234 Seiten, gebunden
978-3-402-12808-4
29,80 EUR
Mit Samuel wird uns ein Mensch vor Augen gestellt. dessen Leben ganz aus einem Guss ist, weil es nur Gott allein gehört. Darin unterscheidet er sich von fast allen anderen biblischen Gestalten, selbst von so großen wie Abraham und Mose, bei denen es Brüche, d.h. Versagen und Schuld gab. Durch seine frühe Weihe an Gott war Samuel ein Mensch, in dessen Leben es nur den Willen Gottes gab. Die Kirchenväter sehen Samuel als Gestalt, die zwischen Mose und Jeremias anzusiedeln ist. Wie Mose ist er Führer des Volkes in bedrängter Zeit. wie Jeremias ist er ein großer Prophet, und wie beide ein Fürsprecher des Volkes bei Gott. Gleichzeitig weist er voraus auf Christus, dem er in der Verfolgung ähnlich wird, weil er wie dieser auf den ihm entgegenschlagenden Hass mit nicht zu erschütternder Liebe antwortet. Samuel ist die einzige Gestalt im Alten Testament, von der wir einen Bericht über ein postmortales Wirken haben, es ist daher nicht erstaunlich, dass dieser Bericht bei den Kirchenvätern viel Beachtung gefunden hat.
Theresia Heither OSB
Mose

Verlag Aschendorff
2010, 324 Seiten, gebunden
978-3-402-12852-7
36,00 EUR
Mose hat im Alten Testament eine herausragende Stellung, denn er verkörpert die Tora, das Gesetz, also den Kern des Alten Testamentes, den die Prophetenschriften interpretieren und ergänzen. Mose ist mit niemand vergleichbar, wie die Schrift bezeugt. Christen müssen sich mit ihm beschäftigen, weil er Jesus Christus als den neuen Mose verheißt, den Gott seinem Volk senden wird: "Einen Propheten wie mich wird dir der Herr, dein Gott, aus deiner Mitte, unter deinen Brüdern, erstehen lassen. Auf ihn sollt ihr hören!" (Dtn 18,15). Benedikt XVI. schreibt zu Anfang seines Jesus - Buches: "Das Entscheidende an der Gestalt des Mose sind nicht all die Wundertaten, die von ihm berichtet werden, nicht all die Werke und Erleidnisse auf dem Weg vom ,Sklavenhaus Ägypten durch die Wüste bis an die Schwelle des Gelobten Landes. Das Entscheidende ist, dass er mit Gott geredet hat wie ein Freund: Nur von dorther konnten seine Worte kommen; nur von dort konnte das Gesetz kommen, das Israel den Weg durch die Geschichte weisen sollte". Die Kirchenväter setzen denselben Akzent und zeigen Mose, in heutiger Terminologie ausgedrückt, bei all seinen politischen
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