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Theologische Standardwerke
Reihenübersicht Bibelkommentare
Bibelkommentare
 
Fontes Christiani Reihe 1: Bände 1-21
Fontes Christiani Reihe 2: Bände 22-40
Fontes Christiani Reihe 3: ab Band 41
Fontes Christiani Reihe 4: Band 50-68
Fontes Christiani Reihe 5: ab Band 69
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Inhaltsverzeichnisse  und Beschreibung Fontes Christiani, zwei-sprachig, 5. Reihe, Herder Verlag


Fontes Christiani Die neue 5. Serie Zweisprachige Ausgabe christlicher Quellentexte aus Altertum und Mittelalter

Seit 1990 dokumentiert die Buchreihe .Fontes Christiani" christliche Ouellentexte aus Altertum und Mittelalter; die Fontes haben sich seitdem als wichtigste zweisprachige theologische Ouellenausgabe im deutschen Sprachraum etabliert. Jeder Band enthält den wissenschaftlich zuverlässigen Urtext, dem jeweils auf der Doppelseite eine von Experten erarbeitete Übersetzung gegenübersteht. Nach dem großen Erfolg der bislang vorliegenden vier Serien versammelt die 5. Serie der .Fontes Christiani" 25 neue Bände erlesener Autoren und Werke aus Altertum und Mittelalter. Die Übersetzungen sind gewohnt sprachlich flüssig und inhaltlich exakt, Einleitungen und Anmerkungen spiegeln die aktuelle Forschung wider und werden durch ausführliche Einführungen und Register ergänzt. Die durchweg neu übersetzten, zweisprachigen Ausgaben nehmen in allgemeinverständlicher und zugleich wissenschaftlich fundierter Form eine literatur-, kultur- und theologiegeschichtliche Einordnung von Autor und Werk vor und erläutern den Argumentationsgang.

* In der Ausstattung schließen sich die Bände der 4. Serie den Vorgängerbänden an: Gebunden in Leinen mit Schutzumschlag, Fadenheftung.
* Jährlich werden etwa 4 Bände erscheinen, so dass die 5. Serie voraussichtlich bis 2023 geschlossen vorliegen wird.
Es ist beabsichtigt, die Serie fortzusetzen.
Die Herausgeber:
Marc-Aeilko Aris, Dr. phil., geb. 1959, Professor für Lateinische Philologie des Mittelalters an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Franz Dünzl, Dr. theol., geb. 1960, Professor für Kirchengeschichte des Altertums, Christliche Archäologie und Patrologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
Winfried Haunerland, Dr. theol.. geb. 1956, Professor für Liturgiewissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Direktor des Herzoglichen Georgianums München.
Roland Kany, Dr. theol., geb. 1957, Professor für Kirchengeschichte des Altertums und Patrologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Isabella Mandrella, Dr. phil., geb. 1968, Professorin für Philosophie und philosophische Grundfragen der Theologie an der Ludwig-Maximilians Universität München.
RudoLf Schieffer, Dr. phil., geb 1947, Professor em. für Mittelalterliche Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Die Redaktion:
Horst Schneider, Dr. phil. habil. geb. 1962, Privatdozent, seit 1993 als wissenschaftlicher bzw. leitender Redakteur der .Fontes Christiani"

Einladung zur Subskription, 12 - 15 % unter dem jeweiligen Einzelpreis Warenkorb
PDF aus dem Verlagskatalog Frühjahr 2018

Reihe 5, ca 25 Bände, gebundene Ausgabe
978-3-451-30974-8 Athanasius
Vita Antonii - Leben des Antonius
Lateinisch-Deutsch
Herder Verlag, 2018, 304 Seiten, Leinen, 12,8 x 19,5 cm 978-3-451-30974-8
50,00 EUR
Reihe 5, Band 69
Antonius der Große (251–356 n. Chr.) gilt als Begründer des eremitischen Mönchtums. Sein Leben in der Wüste und seine geistliche Lehre wurden für die christliche Frömmigkeit und Theologie stilbildend, ebenso wie seine Kämpfe mit Dämonen für die bildende Kunst in Mittelalter und Neuzeit. Antonius’ Wirkung geht maßgeblich auf die Lebensbeschreibung zurück, die Bischof Athanasius von Alexandrien (295–373) bald nach dem Tod des Eremiten verfasste und die rasch zum Vorbild der christlichen Hagiographie wurde.
Der vorliegende Band bietet erstmals eine Gegenüberstellung des griechischen Textes mit einer modernen Übersetzung ins Deutsche. Die ausführliche Einleitung sowie die laufende Kommentierung in den Anmerkungen erschließen diesen Klassiker der christlichen Spiritualität im Kontext der Spätantike und arbeiten – unter Bezugnahme auf weitere Quellen zu Antonius und seiner Zeit – die Bedeutung der Vita Antonii für die Entstehung des christlichen Verständnisses von Heiligkeit heraus.
Leseprobe
Anpassung von Peter Gemeinhardt, geb. 1970, ist seit 2007 Inhaber des Lehrstuhls für Kirchengeschichte mit Schwerpunkt Patristik an der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen und seit 2015 ebendort Sprecher des Sonderforschungsbereichs "Bildung und Religion".
978-3-451-32907-4 Claudius Marius Victorius
Alethia - Wahrheit
Lateinisch-Deutsch
Herder Verlag, 2018, 304 Seiten, Leinen, 12,8 x 19,5 cm
978-3-451-32907-4
43,00 EUR Warenkorb
Reihe 5, Band 71
Claudius Marius Victorius, ein Rhetor aus Marseille, schrieb wohl in der 1. Hälfte des 5. Jahrhunderts ein Bibelepos in lateinischen Hexametern mit dem Titel Alethia („Wahrheit“). Die Alethia besteht in ihrer überlieferten Form aus drei Büchern, die die ersten 19 Kapitel der Genesis bis zur Zerstörung von Sodom und Gomorrha nacherzählen und kommentieren. Dabei wird die Handlung auf wenige Protagonisten konzentriert, um den disparaten Stoff in einer einheitlichen Linie erzählen zu können: Adam und Eva (Buch 1), Kain und Noah (Buch 2), Noahs Söhne und Abraham (Buch 3). Victorius ist besonders an Fragen der kulturellen Entwicklung der Menschheit interessiert, dem Thema der Erkenntnisfähigkeit des Menschen für das Göttliche sowie der göttlichen Güte und Fürsorge, insbesondere angesichts von göttlichen Strafmaßnahmen. Themen wie freier Wille, göttliche Gnade und menschliches Verdienst werden im Kontext semipelagianischer Positionen behandelt. In der vorliegenden Ausgabe wird der Text der Alethia zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt und ausführlich kommentiert, während die Einleitung alle wichtigen Fragen der Entstehung sowie des historischen und literaturgeschichtlichen Kontextes dieses spätantiken Bibelepos behandelt.
Leseprobe
Anpassung von: Thomas Kuhn-Treichel,
Dr. Thomas Kuhn-Treichel ist Klassischer Philologe und Lehrbeauftragter am Institut für Klassische Philologie und Komparatistik der Universität Leipzig
978-3-451-30969-4 Barnabasbrief - An Diognet. Epistola Barnabae ad Diognetum
Lateinisch-Deutsch
Herder Verlag, 2018, 200 Seiten, Leinen, 12,8 x 19,5 cm
978-3-451-30969-4
42,00 EUR Warenkorb

Fontes Christiani Reihe 5 Band 72
Anpassung von: Horacio E. Lona, Ferdinand R. Prostmeier
Der Band vereint zwei Schriften des ältesten Christentums: Der Ende des 2. Jh. in Alexandria als Werbeschrift für das Christentum abgefasste Brief an Diognet ist die Antwort eines christlichen Lehrers auf die Fragen seines Schülers Diognet und behandelt Fragen des christlichen Glaubens: Gottesbild, Abgrenzung von Heiden- und Judentum, die Liebe der Christen zueinander, die Lage der Christen in der Welt, Heilsgeheimnis und Heilsplan – Der Barnabasbrief, enstanden zwischen 130 und 132 in Alexandria und einem sonst unbekannten Christen namens Barnabas zugeschrieben, ist ein brieflich gerahmter Traktat.
Leseprobe
978-3-451-32921-0 Marcus von Regensburg
Visio Tnugdali - Vision des Tnugdalus
Lateinisch-Deutsch
Herder Verlag, 2018, 300 Seiten, Leinen, 12,8 x 19,5 cm
978-3-451-32921-0
39,00 EUR Warenkorb
Fontes Christiani Reihe 5 Band 74

Anpassung von: Hans-Christian Lehner, Maximilian Nix
Erstmals in einer vollständigen, ausführlich kommentierten deutschen Übersetzung
In der Mitte des 12. Jahrhunderts entsteht mit der Visio Tnugdali ein Text, der zum mittelalterlichen „Bestseller“ avancieren sollte. Doch ist es nicht allein die schiere Anzahl der Handschriften (mehr als 150 Manuskripte, zahlreiche volkssprachliche Übersetzungen), die eine Beschäftigung mit dieser Jenseitsreise lohnenswert macht. Die Reise des irischen Ritters Tnugdal durch die Jenseitsräume, die der Bruder (frater) Marcus, der wahrscheinlich aus Regensburg stammt und über den sonst nur sehr wenig bekannt ist, erzählt, ist ein eindrucksvolles Zeugnis kollektiver Vorstellungen über die letzten Dinge, die jeden Menschen im Jenseits erwarten. Der Weg durch Feuer und Schwefel hin zu den himmlischen Orten ist dabei Ausdruck der menschlichen Neugier, das Arkane selbst zu erhellen und zeigt in der theologischen Fundierung des Textes gleichwohl, wie eine solch gewagte Wissensvermittlung – da sie sich letztlich an den Grenzen der Häresie bewegt – gelingen kann. Mit der vorliegenden Ausgabe liegt dieser intensive Ausdruck mittelalterlicher Glaubensvorstellungen erstmals in einer vollständigen, ausführlich kommentierten deutschen Übersetzung vor, die auf einer Neuedition des lateinischen Textes beruht.
Der Weg durch Feuer und Schwefel hin zu den paradiesischen Himmelsorten zeigt ein eindrucksvolles Panorama von Himmel und Hölle.
Leseprobe
978-3-451-32928-9 Guibert von Nogent
Monodiae - Bekenntnisse I
Lateinisch-Deutsch. Fontes Christiani Band 77 / 1
Herder Verlag, 2019, 304 Seiten, Leinen, 12,8 x 19,5 cm
978-3-451-32928-9
49,00 EUR Warenkorb
Fontes Christiani Reihe 5 Band 77 / 1 und 77 / 2


Bearbeitet von Reinhold Kaiser und Anne Liebe
Die Monodiae - ,Einzelgesänge' - des Abtes Guibert von Nogent (1055-1124/1125), bekannt als die erste umfassende mittelalterliche Autobiographie seit Augustins Confessiones, sind vielschichtig, zugleich Bekenntnisse und Memoiren, ein einzigartiges Selbstzeugnis und eine faszinierende, sehr persönliche Darstellung der Umbruchszeit des Mittelalters um die Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert. Die Schilderung seiner Kindheit, seiner engen Bindung an seine dominierende Mutter, seiner von Jugendwirren geprägten Zeit als Novize und Mönch, seiner Schwierigkeiten mit sich selbst und mit den ihm unterstehenden Mönchen des kleinen Klosters in Nogent hat Guiberts Text zu einem Schlüsseldokument der Sozialgeschichte der Kindheit und zum umstrittenen Gegenstand der Psychohistorie werden lassen. Seine offenkundige Anlehnung an die Bekenntnisse des heiligen Augustinus, seine von Anselm von Bec/Canterbury beeinflusste moraltheologische Sicht der Ereignisse und seine literarische Bildung erweisen ihn als einen Vertreter jener monastischen Gelehrsamkeit, die in ihren Grundzügen konservativ ist, aber zugleich sensibel für alle Neuerungen und Neuerer, für aufsehenerregende Konversionen hoher Adliger, für bizarre Eremiten, für Klostergründer wie Bruno den Kartäuser, aber auch für Häretiker und Skeptiker, für neue Formen des Reliquienkultes wie Kollektenreisen mit Reliquien, für spektakuläre Wunder, vor allem aber für eine soziale Unrast, die in dem Bürgeraufstand und dem Bischofsrnord in Laon ihren Höhepunkt erreicht. All das ist scharfsinnig beobachtet und dank Guiberts erzählerischen Talents glänzend in Szene gesetzt, so die "Tragödie" von Laon, die in allen stadtgeschichtlichen Studien zu den mittelalterlichen Kommunen untersucht wird. Der vorliegende Band bietet einen neuen kritischen Text, der - fußend auf der immer noch grundlegenden Ausgabe von E.-R. Labande aus dem Jahre 1981- die zahlreichen, mittlerweile neu hinzugekommenen Korrekturen der Forschung berücksichtigt, sowie eine modeme deutsche Übersetzung nebst ausführlicher Einleitung und Erläuterungen.

Band 77/1  Leseprobe

Band 77/2 Leseprobe
978-3-451-32929-6 Guibert von Nogent
Monodiae - Bekenntnisse II
Lateinisch-Deutsch.
Herder Verlag, 2019, 304 Seiten, Leinen, 12,8 x 19,5 cm
978-3-451-32929-6
50,00 EUR Warenkorb
978-3-451-32942-5 Tertullian
Adversus Valentinianos - De carne Christi
Gegen die Valentinianer - Über den Leib Christi

Herder Verlag, 2019, Leinen, 12,8 x 19,5 cm
978-3-451-32942-5
45,00 EUR Warenkorb
Fontes Christiani Reihe 5 Band 84

Zwei Werke Tertullians - neu übersetzt
Der Band vereint zwei Werke Tertullians (neu ins Deutsche übersetzt, ausführlich kommentiert und eingeleitet): In »Adversus Valentinianos« kritisiert Tertullian die gnostische Sekte der Valentinianer, in seinem Werk »De carne Christi« betont er die wahrhaft menschliche Geburt Jesu.

Die Anhänger und Schüler des Valentin zählten zu den einflussreichsten Gegnern der katholischen Großkirche. Der in ihren Reihen kursierende Weltentstehungsmythos weist sie als Gnostiker par excellence aus. Somit wird dieser Mythos von Irenäus programmatisch seinem Werk Gegen die Häresien vorangestellt. Tertullian unternimmt es, die Einlassungen des Irenäus zu latinisieren, sodass im Hauptteil seines Werkes Adversus Valentinianos die Gliederung des Irenäus wieder begegnet: Nach der Schilderung der valentinianisch verstandenen Theogonie wird die Kosmogonie dieser Gnostiker beschrieben und schließlich auch deren Anthropogenie. All dies erscheint dem Kirchenvater absurd und gefährlich nahe an irdischer, ja teuflischer Klugheit. Auch das geheimnisumwitterte Gebaren der Valentinianer stelle diese auf eine Stufe mit den Anhängern antiker Mysterienkulte.
Seit dem Ende des 1. Jahrhunderts wurde von Schismatikern die wahre Menschennatur jesu Christi in Zweifel gezogen. jesu Menschsein sei bloßer Schein gewesen - eine Auffassung, die man heute als Doketismus bezeichnet. Somit sah sich Tertullian genötigt, die Lehre von der realen Fleischwerdung des Gottessohnes in einem eigenen Werk zu verteidigen. Der erste Teil von De carne Christi richtet sich gegen Markion. Tertullian unterstreicht hierbei, dass die reale Inkarnation für Gott weder unmöglich noch unschicklich gewesen ist.
In einem zweiten Teil wird gegen den Markionschüler Apelles betont, dass das Fleisch jesu nicht von den Sternen, sondern aus der Jungfrauengeburt stammte. Hernach wird die Auffassung Valentins und seiner Schüler, Jesus habe ein ,geistiges' beziehungsweise ,seelisches Fleisch' an sich getragen, widerlegt; die Bibel spreche doch von jesus als einem wahren Menschen bzw. Menschensohn.
Leseprobe
978-3-451-32904-3 De gestis in Perside - Eine Religionskonferenz in Persien
Griechisch - Deustch
Herder Verlag, 2019, 264 Seiten, Leinen, 12,8 x 19,5 cm
978-3-451-32904-3
42,00 EUR Warenkorb
Fontes Christiani Reihe 5 Band 87
In diesem fiktiven Disputationsroman aus dem 6. Jahrhundert gibt sich ein anonymer byzantinischer Autor als Augenzeuge einer Religionskonferenz am persischen Königshof aus. Nachdem eine Gruppe christlicher Bischöfe sich nacheinander gegen die Hellenen, den zoroastrischen Obermagier und zwei jüdische Rabbinen durchgesetzt hat, kommt es zu einer Spaltung unter den Juden Persiens. Der Held der Erzählung ist der hochgebildete Philosoph, oberste Leibwächter und Mitregent des persischen Königs Aphroditian, der als Schiedsrichter die Vereinbarkeit von hellenischer Kultur und Christentum propagiert, aber mit Kritik an den zerstrittenen Christen nicht spart und für einen friedlichen Ausgang des Treffens sorgt. In dieser Utopie einer gewaltfreien Auseinandersetzung der Religionen hat der wahrscheinlich christliche Autor seine Kritik an den religionspolitischen und kirchlichen Zuständen im Byzanz seiner Zeit literarisch verarbeitet. Diese Ausgabe bietet erstmals eine vollständige deutsche Übersetzung und Kommentierung des Werkes. In der ausführlichen Einleitung werden die offenen Forschungsfragen zu Datierung, Autorschaft und Intentionen diskutiert und die vielfältigen antiken Quellen sowie die reiche Rezeption in der byzantinischen und slavischen Welt erschlossen.
Leseprobe
978-3-451-32925-8 Maximus Confessor
Capita de caritate - Vier Centurien über die Liebe
Griechisch - Deustch
Herder Verlag, 2020, 304 Seiten, Leinen, 12,8 x 19,5 cm
978-3-451-32925-8
45,00 EUR Warenkorb
Fontes Christiani Reihe 5 Band 88
Maximus Confessor (um 580–662) ist einer der großen griechischen Kirchenväter. In den vergangenen Jahrzehnten wurde ihm auch im Westen Aufmerksamkeit zuteil. Attraktiv ist vor allem seine Verteidigung des wahrhaft menschlichen Willens Christi, seine synthetische Kraft, die ihn zu einem Kulminationspunkt verschiedener theologischer Strömungen des Ostens macht, und seine spekulative Tiefe. Doch über Jahrhunderte war Maximus auch als Lehrer des geistlichen Lebens geschätzt und viel gelesen, ein Klassiker der Spiritualität, was auch durch seinen prominenten Platz in der „Philokalie“ zum Ausdruck kommt. Die Achse seines spirituellen Schrifttums bilden die zwei großen Centurienwerke, die „Zwei Centurien über die Gotteserkenntnis“ und deren Grundlage, die „Vier Centurien über die Liebe“. Diese schöpfen stark aus Evagrius‘ praktischer Lehre, setzen aber souverän eigene Akzente und schaffen so ein ausgewogenes Ganzes. Sie legen die Grundlagen des geistlichen Lebens, ja einer christlichen Lebenskunst, auf die dann die „Zwei Centurien über die Gotteserkenntnis“ aufbauen und bis zur höchsten Mystik voranschreiten können. Doch die „Vier Centurien über die Liebe“ sind keineswegs nur Vorstufe zum Eigentlichen. Es ist bestechend, wie klar Maximus auf die Überwindung der Eigenliebe, die mühevolle Arbeit an sich selbst, die Entlarvung von Illusionen und eine liebende Grundeinstellung pocht, ohne die aller Fortschritt nur Heuchelei wäre. Besonders die Nächstenliebe ausnahmslos zu allen Menschen ist ihm der Prüfstein echter Liebe. Bewährung findet sie in der Feindesliebe, die der Bekenner in der Zeit seiner Verfolgung, Gefangenschaft und Folterung selbst unter Beweis gestellt hat.
Übersetzt von Andreas Wollbold
978-3-451-32922-7 Eusebius von Caesarea
De laude Constantini - Lobrede auf Konstantin / De verbo dei - Über den Logos Gottes
Griechisch - Deustch
Herder Verlag, 2020, 304 Seiten, Leinen, 12,8 x 19,5 cm
978-3-451-32922-7
45,00 EUR Warenkorb
Fontes Christiani Reihe 5 Band 89

Zwei Werke Eusebius' von Caesarea
In seiner Lobrede auf Konstantin feiert Eusebius von Caesarea (vor 264/265-339/340) den ersten christlichen Kaiser anlässlich seines 30jährigen Regierungsjubiläums im kaiserlichen Palast in Konstantinopel; in der ebenfalls an den Kaiser adressierten Rede über den Logos Gottes stellt Eusebius Wesen und Wirken des Logos im göttlichen Heilsplan dar.
Eusebius von Caesarea (* 264/65 in Palaestina; † 339/40 in Caesarea Maritima), spätantiker christlicher Theologe und Geschichtsschreiber, um 315 Bischof von Caesaea; er wird als der Vater der Kirchengeschichtsschreibung bezeichnet und zu den sogenannten Kirchenvätern gezählt.


 

Reihe 1: Bände 1-21 Reihe 2: Bände 22-40 Reihe 3: ab Band 41 Reihe 4: Bände 50-68   Reihe 5: ab Band 69

 

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 22.03.2020, DH