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Matthäusevangelium |
Markusevangelium |
Lukasevangelium |
Johannesevangelium |
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Matthäus 13, 1-9, Vom
Sämann |
Markus 4, 2-9, Vom Sämann |
Lukas 8, 4-15,
Vom Sämann |
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Matthäus 13, 24-30, Vom
Unkraut unter dem Weizen |
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Lukas 10, 25-37, Vom barmherzigen Samariter |
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Matthäus 13, 31-32, Vom
Senfkorn |
Markus 10, 17-27, Der
reiche Jüngling |
Lukas 12, 15-21, Der
reiche Kornbauer |
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Matthäus 13, 33-35, Vom
Sauerteig |
Markus 12, 1-12, Die bösen Weingärtner |
Lukas 12,35-40,
Das Gleichnis vom treuen und schlechten Knecht |
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Matthäus 13, 44-45, Vom
Schatz im Acker und der kostbaren Perle |
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Lukas 13, 6-9, Gleichnis vom Feigenbaum |
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Matthäus 13, 47-52, Vom
Fischnet |
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Lukas 15, 1-3, 11b-32, Verlorenes Schaf,
Verlorener Sohn |
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Matthäus 20, 1-16a
Die Arbeiter im Weinberg |
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Lukas 16, 19-31, Reicher Mann und armer Lazarus |
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Matthäus 25, 1-13, Die klugen und törichten
Jungfrauen |
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Lukas 17, 11-19, Die zehn Aussätzigen |
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Matthäus 25, 14-30, Die
anvertrauten Zentner |
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Lukas 18, 1-8 Vom gottlosen Richter und der Witwe |
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Lukas 18, 9-14, Gleichnis vom Pharisäer und
Zöllner |
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Anselm Grün
Jesus als Therapeut
Die heilende Kraft der Gleichnisse
Vier-Türme-Verlag, 2011, 160 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag,
14 x 21 cm
978-3-89680-491-4
16,90 EUR
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Anselm Grün beschreibt und deutet,
wie Jesus in den Gleichnissen heilt. Die Worte Jesu öffnen uns einen
neuen Blickwinkel auf unser Leben. Jesus zeigt uns einen Weg,
schwere Erfahrungen des Lebens zu verarbeiten. Mit heilsamen
Gleichnissen, Heilungsgeschichten und besonderen Bibelworten
beschreibt Anselm Grün wirksame Bilder, die unsere Seele berühren
und unsere inneren Wunden wandeln können.Anselm Grün beschreibt und
deutet, wie Jesus in den Gleichnissen heilt. Die Worte Jesu öffnen
uns einen neuen Blickwinkel auf unser Leben. Sie zeigen uns einen
Weg, schwere Erfahrungen des Lebens zu verarbeiten.
Anselm Grün beschreibt heilende Bilder, die unsere Seele berühren
und unsere inneren Wunden wandeln können. Wir können in der
Meditation Jesus so begegnen, dass wir seine heilende Wirkung bei
uns selbst wahrnehmen. Der neue Blick auf die Gleichnisse hilft uns
dabei, uns von krankmachenden Selbstbildnissen zu befreien. Wir
werden uns anders erleben heiler, freier, hoffnungsvoller und
gestärkt.
zur Seite Jesus von Nazaret
Anselm Grün, geboren 1945, verwaltet die Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Außerdem ist er geistlicher Berater und Autor
zahlreicher spiritueller Bücher. 2007 wurde Anselm Grün das
Bundesverdienstkreuz verliehen. |
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Joachim Jeremias
Die Gleichnisse Jesu
Vandenhoeck & Ruprecht, 1998, 243 Seiten, kartoniert,
978-3-525-53514-1
14,95 EUR  |
Joachim Jeremias durchstößt de
dichte Schicht der Mißverständnise und Umdeutungen, die sich im
Laufe der Zeit über den ursprünglichen Sinn der Gleichnisse gelegt
hat. Er fragt nach dem historischen Hintergrund und der konkreten
Situation im Leben Jesu und gewinnt auf diesem Weg ein neues,
gereinigtes, plastisches Bild der Gleichnisreden. Sein Buch ist eine
Fundgrube für das genaue Verständnis der Jesusworte. |
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Eugen Drewermann
Wer hat, dem wird gegeben
Die Gleichnisse Jesu
Patmos Verlag, 2008, 180 Seiten, gebunden mit
Schutzumschlag, 14 x 21,5 cm
978-3-491-21004-2
18,00 EUR
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Drewermann im Gespräch mit
Richard Schneider
Aktuelle Themen: Soziale Gerechtigkeit, angemessener Lohn
und die Chancen der Menschen
Im Gespräch mit dem Fernseh-Journalisten Richard
Schneider deutet Eugen Drewermann 15 provozierende
Gleichnisse Jesu für die heutige Zeit.
Was würden beispielsweise die Gewerkschaften dazu sagen,
wenn alle den gleichen Lohn für ihre Arbeit erhielten?
So aber ergeht es den biblischen Arbeitern im Weinberg,
von denen Jesus erzählt. Und Jesus findet diese »Gleichmacherei«
auch noch gerecht. Oder was ist mit dem geflügelten
Wort: »Wer hat, dem wird gegeben«? Auch dieses stammt
aus dem Munde Jesu.
- Von den Arbeitern im Weinberg
- Von den anvertrauten Talenten
- Vom verlorenen Sohn
- Vom ungerechten Verwalter
u.v.m.
zur Seite
Eugen
Drewermann |
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Helmut Thielicke
Die Gleichnisse Jesu - das Bilderbuch Gottes
Gütersloher Verlagshaus, 2008, 304 Seiten, gebunden,
13,5 x 21,5 cm
978-3-579-06474-1
19,95 EUR
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Zum 100. Geburtstag Helmut
Thielickes am 4. Dezember 2008 erscheint dieser Klassiker
mit Predigten und Reden über die Gleichnisse Jesu in
einer Neuausgabe. In den Gleichnissen zeigt Jesus uns
»seinen Vater und deutet auf das Herz aller Dinge. Von
dorther gewinnen dann die Dinge selbst ihren Sinn (aus
dem Vorwort).
Auf ganz besondere Weise hat Helmut Thielicke es
verstanden, die Gleichnisse Jesu, deren Bedeutung und
Sinngehalt für unsere heutige Zeit zu entschlüsseln. |
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Manfred
Köhnlein
Gleichnisse Jesu - Visionen einer besseren Welt
Kohlhammer Verlag, 2008, 260 Seiten, 20 Zeichnungen,
kartoniert,
978-3-17-020569-7
25,00 EUR
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Jesus von Nazareth muss ein
hinreißender Lehrer, Prediger, Wundertäter gewesen
sein, sonst hätte er in dem einen Jahr seines
öffentlichen Auftretens keine solche weltgeschichtliche
Bewegung wie das Christentum entfachen können. Zu den
Glanzstücken seiner Verkündigung gehören die
Gleichnisse. Die Parabeln vom Barmherzigen Samariter und
Verlorenen Sohn zum Beispiel zählen als narrative
Kunstwerke zur Weltliteratur. Sie belegen die offene
Didaktik Jesu, mit der er die Menschen zu einer eigenen
Meinung in Fragen der Gerechtigkeit, des Friedens, der
Schuld und der Strafe, der Liebe und die Versöhnung
herausforderte. Besonders spannend zu beobachten ist, wie
einige dieser kleinen Kunstwerke von den Evangelisten
überformt und aus der sozialethischen Perspektive Jesu
in ihre eigenen endzeitlichen Spekulationen gerückt
wurden. Aus Befreiung wurde Fesselung, aus Gnade Gericht.
Entscheidend für die Auslegung ist, ob man die
Gleichnisse als Abbilder oder Gegenbilder zum Reich
Gottes verstehen soll. Überall wo die erzählten
Herrenfiguren der Könige, Richter, Grundbesitzer mit
Gott gleichgesetzt und ihm nicht gegenübergestellt sind,
verdunkelt sich das Bild Gottes zum Despoten und erhält
das Christentum Züge eines früheren Antijudaismus.
Diese christlichen Veränderungen schließen dann die
Fenster der Hoffnung wieder zu, die Jesus für den Blick
in eine besssere Welt aufgestoßen hat. Köhnlein
berücksichtigt die exegetischen Ergebnisse der neueren
wissenschaftlichen Kommentarwerke für die
Erwachsenenbildung und den Religionsunterricht und bringt
sie mit Erfahrungen aus Familie, Kirche und Gesellschaft
zusammen.
auch lieferbar:
Wunder Jesu |
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Luise Schottroff
Die Gleichnisse Jesu
Gütersloher Verlagshaus, 2007, 320 Seiten, Gebunden,
13,5 x 21,5 cm 978-3-579-05200-7
19,95 EUR
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Hat Jesus seine Gleichnisse
wirklich so gemeint, wie die kirchliche Tradition sie
versteht? Hat er Gott z.B. gleichgesetzt mit einem
grausamen König, der seine Untertanen wegen
Nichtigkeiten tätet? Luise Schottroff deckt den
sozialgeschichtlichen Kontext der Gleichnisse Jesu auf.
Sie zeigt, wie das herkömmliche Verständnis der
Bildreden Jesu in die Irre führt und macht sichtbar,
welch befreiende Botschaft Jesu Lehre tatsächlich
enthält, wenn sie wieder als das verstanden wird, was
sie ursprünglich war: eine im Gespräch vorgetragene
Botschaft, die mit den Zuhörerinnen und Zuhörern
rechnete und um die wirklichen Lebensverhältnisse
wusste. Ein erstaunliches, spannendes und verblüffendes
Buch! |
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Julius Alexander Detrich
und er lehrte sie in Gleichnissen
Predigten über Gleichnisse Jesu
Claudius Verlag, 1987, 113 Seiten, kartoniert
3-532-62057-X
7,90 EUR
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Ein Gleichnisband eigener
Prägung.
Wissenschaftlich fundierte Auslegung der biblischen Texte
und aktuelle christliche Botschaft werden miteinander
verbunden. Predigt als Hilfe zum Verstehen und als Hilfe
zum Glauben gehören für den Verfasser zusammen. Er
macht die Gleichnisse Jesu aus ihrer Umwelt und unter
Heranziehung jüdischer Gleichnistradition verständlich.
Dabei unterscheidet er zwischen der ursprünglichen
Aussageabsicht Jesu und den Deutungen der ältesten
Gemeinde und der Evangelisten. Es kommt zu einem
überraschenden, ja vielleicht befreienden Umgang mit
Texten, die unzugänglich erscheinen. So werden ganz neue
Aspekte erschlossen und auf die Gegenwartssituation
angewandt. |
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Zimmermann, Ruben
Kompendium der Gleichnisse Jesu
Gütersloher Verlagshaus, 2007, 720 Seiten, Gebunden,
978-3-579-08020-8
78,00 EUR
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Die erste umfassende Auslegung von
über 100 Gleichnistexten der kanonischen Evangelien und
der apokryphen Gleichnisliteratur.
Eine Besprechung aller Gleichnisse des
Thomas-Evangeliums.
Ein einleitender Teil erklärt neben einem kurzen
forschungsgeschichtlichen Überblick methodische und
hermeneutische Fragen. Im Hauptteil wird jedes Gleichnis
in einer in Struktur und exegetischen Leitlinien
einheitlicher Form der Auslegung untersucht. Narative und
metaphorische Dimensionen werden dabei ebenso in den
Blick genommen wie sozialgeschichtliche,
traditionsgeschichtliche und rezeptionsästhetische.
Ein Autorenkollektiv von unterschiedlichen, überwiegend
jüngeren NeutestamentlerInnen hat die Auslegungen
verfasst, die zwischen 3 und 15 Seiten umfassen - je nach
Umfang und Wirkungsgeschichte des Textes. |
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Die Gleichnisse
Wie Jesus von Gott erzählt
Brunnen Verlag, 2005, 72 Seiten, geheftet,
3-7655-0781-4
6,95 EUR  |
Gleichnisse Jesu , Heft aus der Reihe
Serendipity
Einheit 1: Das Gebet, das Gott hört
Einheit 2:. Bei Gott zu Hause sein
Einheit 3: Wer bringt Frucht?
Einheit 4: Vergebung kennt keine Grenzen
Einheit 5: Das wichtigste Gebot
Einheit 6: Was im Leben zählt
Einheit 7: Die große Einladung
Einheit 8: Jesus fordert alles - ist das zuviel?
Einheit 9: Gott kommt zu seinem Ziel
Einheit 10: Beauftragt zu handeln
Einheit 11: Gott rechnet anders
Einheit 12: Bereit sein, wenn Gott kommt
Einheit 13: Die letzte Entscheidung fällt Gott |
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Schulte, Stefanie
Gleichnisse erleben
Kohlhammer Verlag
2008, 268 Seiten, kartoniert
978-3-17-020167-5
29,80 EUR |
Entwurf einer wirkungsästhetischen
Hermeneutik und Diaktik. Biblische Gleichnisse geben ihren Lesern Rätsel
auf - daran hat sich bis heute nichts geändert. Noch immer besteht
Uneinigkeit darüber, wie die Erzählungen zu begreifen sind. Nach der
neueren Metaphernhermeneutik setzen Gleichnisse den Hörer mit
fundamentalen Möglichkeiten der Existenz in Beziehung. Liest man sie als
Sprachereignisse, kann über sie nur in einer individuellen
Auseinandersetzung mit dem eigenen Lesereindruck gesprochen werden. Wie
kann das jedoch ein Religionsunterricht leisten, der sich dem Prinzip
der Operationalisierung verpflichtet weiß? Erst die Wirkungsästhetik
macht die Überlegungen der Metaphernhermeneutik anschlussfähig für eine
Didaktik, die den Leser auf ein subjektives Erfahren der Gleichnisse
vorbereitet.
Über die Autorin / den Autor / die Autoren
Dr. Stefanie Schulte, Theologin/Religionspädagogin, lebt in
Braunschweig.
Band 91 in der Reihe
Praktische Theologie |
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Ruben
Zimmermann
Hermeneutik der Gleichnisse Jesu
Methodische Neuansätze zum Verstehen urchristlicher Parabeltexte
Mohr Siebeck, 2011, 600 Seiten, Leinen,
978-3-16-150850-9
79,00 EUR
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Gleichnisse sind
Rätseltexte. Sie sind nicht klar und eindeutig, sondern setzen einen
Prozess der Deutung in Gang, der je nach Perspektive unterschiedlich
ausfallen kann. So gibt es nicht nur eine richtige Interpretation eines
Gleichnisses, sondern vielmehr unterschiedliche Verstehensmöglichkeiten,
die je und je neu gefunden werden müssen.
In ihrer bewusst kalkulierten Deutungsoffenheit machen die Gleichnisse
die Reflexion der Verstehensvoraussetzungen und -methoden unerlässlich,
sie erfordern Hermeneutik.
Der vorliegende Sammelband stellt sich dieser Herausforderung und
dokumentiert dabei zugleich hermeneutische Weichenstellungen, die
innerhalb des Kompendiums der Gleichnisse Jesu (hg. v. R. Zimmermann,
2007, Gütersloher Verlagshaus) leitend wurden.
Im Einzelnen werden historische (z.B. sozialgeschichtliche),
sprachwissenschaftliche (z.B. gattungstheoretische) sowie
rezeptionsästhetische (z.B. semiotische) Ansätze der Gleichnisdeutung
vorgestellt und diskutiert. Dabei wird immer wieder der Dialog mit der
amerikanischen Gleichnisforschung gesucht.
Neben der Divergenz der Verstehenswege sollen aber auch Schnittstellen
und mögliche Verknüpfungen unterschiedlicher Perspektiven im Horizont
einer ‚integrativen Gleichnishermeneutik’ sichtbar werden.
Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament
Band 231 |
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Claus
Westermann
Vergleiche und Gleichnisse im Alten und Neuen Testament
Calwer Verlag, 1984, 144 Seiten, kartoniert,
3-7668-0735-8
14,00 EUR
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"Bei den Untersuchungen der
Gleichnisse Jesu fiel mir auf, daß den Auslegern eigentlich nur
an der Deutung der Gleichnisse gelegen war. Es schien mir: sie
ließen das Gleichnis sich nicht wirklich aussprechen; verwendbar
war ihnen nur der gedankliche Extrakt aus ihnen. Man verstand
das Gleichnis nur als Bild, nur als Illustration von Gedanken.
Das brachte mich auf die Idee, einmal die Vergleiche im Alten
Testament zu untersuchen.
Ich fand, daß dort die Vergleiche fast nie der Veranschaulichung
dienen, also nicht als Bilder gemeint sind, sondern ihre sehr
verschiedene Funktion jeweils aus dem Zusammenhang erhalten, in
dem sie begegnen. Und das sind meist dialogische Zusammenhänge;
vor allem in den Psalmen und bei den Propheten. Hier haben sie
eine keineswegs untergeordnete Bedeutung, sondern gehören
notwendig zu dem, was die Prophetenworte und die Psalmen sagen
wollen.
Für das Verständnis der Gleichnisse Jesu folgt daraus, daß sie
nicht mehr als Bildrede oder als Illustration von Gedanken
verstanden werden können. Sie haben verschiedene Funktionen in
den verschiedenen Zusammenhängen der Verkündigung Jesu, denen
sie angehören. Da die Gleichnisse Erzählungen sind, können sie
nicht in einer gedanklich-abstrakten Deutung festgelegt werden;
sie können nur als Erzählung sprechen. Sie gehen nicht in einer
Deutung auf, sondern sprechen nach den Deutungen, die man ihnen
gegeben hat, als Erzählungen weiter."
D. Claus Westermann, geb. 1909, ist Professor (em.) für Altes
Testament an der Universität Heidelberg.
Calwer
Theologische Monographien, Reihe A, Band 14 |