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Missbrauchskrise / Missbrauchsskandal

978-3-7867-3230-3 Hans-Joachim Sander
Anders glauben, nicht trotzdem
Sexueller Missbrauch der katholischen Kirche und die theologischen Folgen
Matthias-Grünewald Verlag, 2020, 96 Seiten, Hardcover, 12 x 19 cm
978-3-7867-3230-3
14,00 EUR Warenkorb
Katholikinnen und Katholiken werden seit Jahren immer wieder von neuen unglaublichen Enthüllungen über den sexuellen Missbrauch durch Priester in ihrer Kirche erschüttert. Die Wahrnehmung auch des spirituellen Missbrauchs dahinter intensiviert sich. Aber wie, wem und was überhaupt noch geglaubt werden kann, kommt erst jetzt in den Blick.
Bisher ist nur klar, was nicht länger geglaubt werden kann: die systemische Unschuld der katholischen Kirche, wem nicht mehr geglaubt werden kann: ihren vertuschenden Entscheidungsträgern, und wie nicht weiter geglaubt werden kann: mit dem schönen Schein eines über hässlichen Missbrauch erhabenen Glaubens. Das löst Angst um die Zukunft des katholischen Glaubens aus. Kann das, was sprachlos macht, überhaupt noch umgekehrt werden? Mit Trotz? Oder mit der Einsicht, anders zu glauben als bisher? Das Buch begibt sich in den offenen Raum dieser Fragen, lotet aber auch Wege aus, wie gläubige Menschen sich darin bewegen können.
Der katholische Glaube wird in diesem Raum nicht neu entstehen, aber er kann anders werden. Die Aufklärung darüber, wie katholisches Glauben tatsächlich anders vollzogen werden kann als gewohnt, ist der rote Faden dieses mutigen und aufsehenerregenden Zwischenrufs.
978-3-429-05468-7 Wunibald Müller
Verbrechen und kein Ende?

Echter Verlag, 2020, 150 Seiten, Broschur,
978-3-429-05468-7
12,90 EUR Warenkorb (Preisangabe vorläufig)
Notwendige Konsequenzen aus der Missbrauchskrise
Die Kirche ist nicht in der Lage gewesen, die Taten als das zu benennen, was sie waren: als Verbrechen (Robert Zollitsch, ehem. Vorsitzender der Dt. Bischofskonferenz).
Welche Konsequenzen sind daraus zu ziehen? Dieser Frage geht Wunibald Müller nach und stellt unmissverständlich klar: Die bisherigen Maßnahmen sind gut, aber bei weitem nicht ausreichend. Was ansteht, ist nicht weniger als eine radikale Umkehr, die darin besteht, dass das klerikale System zum Einsturz kommt, der Papst und die Bischöfe Macht abgeben und teilen und endlich Positionen aufgeben, die sexualisierte Gewalt begünstigen können: z.B. den Pflichtzölibat, die negative Einstellung zur Homosexualität, eine wirklichkeitsfremde Sexuallehre, die Weigerung, Frauen zu Priesterinnen zu weihen.
Und er schließt: Sind die Bischöfe nicht bereit oder auch nicht in der Lage dazu, müssen sie damit rechnen, dass man ihnen die Macht nimmt - der Menschen, der Kirche, Gottes wegen.
978-3-7887-3447-3 Irmtraud Fischer / Uta Poplutz
Sexualität
Jahrbuch für biblische Theologie Band 33, Jahr 2018
Vandenheock & Ruprecht, NTH, 2020, 350 Seiten, Paperback, 14,5 x 22 cm
978-3-7887-3447-3
40,00 EUR Warenkorb
Jahrbuch für biblische Theologie 2018, Band 33
Obwohl wir schon seit längerem in einer Zeit und Gesellschaft leben, die in bestimmten Bereichen – wie etwa der Werbung – als stark „sexualisiert“ bezeichnet werden kann, spielte die wissenschaftlich-theologische Thematisierung von Sexualität als zentralem Aspekt des Menschseins lange Zeit eine eher marginale Rolle. Zumeist wurden und werden einzelne ethisch-moraltheologische Aspekte, wie Fragen der Reproduktionsmedizin, überkommene und neue Konzepte von Ehe und Partnerschaft oder das Zusammenleben in Familien diskutiert. In den letzten Jahren hat, aufgerüttelt durch immer zahlreichere an die Öffentlichkeit gelangende Missbrauchsfälle, eine verstärkte wissenschaftliche Aufarbeitung von sexuellem und geistlichem Missbrauch eingesetzt. Aber die Auseinandersetzung mit einer positiven theologischen Sichtweise von Sexualität wurde dadurch nicht gefördert.
Das vorliegende Jahrbuch möchte einen umfangreichen, durch verschiedene theologische Fachrichtungen verlaufenden Beitrag zum Diskurs leisten. Beginnend mit exemplarischen Darstellungen zentraler biblischer Aspekte und Texte sowie der Rolle von Sexualität in ausgewählten Schriften des klassischen Judentums, greift der Band historische Weichenstellungen, wie etwa die Asketisierung des Klerus im 4. und 5. Jahrhundert, die Begründung des Pflichtzölibats oder die Rolle der Sexualität in und für die Ehe im späten Mittelalter und bei Martin Luther auf. Aktuelle Themenfelder aus dem Bereich der sexuellen Vielfalt, der Sexualisierung des Alltags in westlichen Kulturen im Spiegel der Medien und der hermeneutischen Frage nach Sexualität und Macht runden den Band ab.
Leseprobe
Dr. theol. Uta Poplutz ist Professorin für Biblische Theologie mit dem Schwerpunkt Exegese und Theologie des Neuen Testaments.
Univ.-Prof. Dr. Irmtraud Fischer ist Professorin am Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz.
978-3-7365-0299-4 Anselm Grün
Macht
Eine verführerische Kraft
Vier-Türme-Verlag, 2020, 140 Seiten, Gebunden, 13,5 x 18,5 cm
978-3-7365-0299-4
18,00 EUR Warenkorb
Kirche und Macht gehören für viele Menschen zusammen, doch die Kirche selbst nimmt ihre autoritäre Stellung meist gar nicht als solche wahr. Pater Anselm Grün zeigt in diesem Buch, dass Kirche und Macht in Wirklichkeit oft eins sind und dass es auch hier immer wieder zu Missbrauch kommt.
Das gilt jedoch nicht nur für den kirchlichen Bereich, sondern ebenso für unser persönliches Umfeld, die Familien, den Umgang mit Kollegen oder in Beziehungen.
Anselm Grün greift in diesem Buch einige wichtige Aspekte von Macht heraus und betrachtet sie unter spirituellen, aber auch tiefenpsychologischen Gesichtspunkten. Es geht ihm darum, Menschen, denen Macht verliehen ist dabei zu helfen, diese zum Wohl aller einzusetzen und damit diese verführerische Kraft in ihrem besten Sinn zu nutzen. Zudem möchte er einladen, über die eigene Macht und ihren Gebrauch neu nachzudenken. Ziel ist es, zu einem bewussten und behutsamen Umgang mit Einfluss und Geltung zu gelangen.
978-3-7917-3112-4 Matthias Remenyi
Nicht ausweichen
Theologie angesichts der Missbrauchskrise
Pustet Verlag, 2019, 180 Seiten, kartoniert,
978-3-7917-3112-4
19,95 EUR Warenkorb
Die MHG-Studie zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch Kleriker erschüttert nicht nur durch die schiere Zahl der Taten, die sie offenlegt, sondern auch durch das System des Vertuschens und Verschweigens, das nun ans Licht kommt. Die universitäre katholische Theologie ist Teil dieser Kirche. Sie bleibt von dem Geflecht aus sexueller und geistlicher Gewalt, Machtmissbrauch und Klerikalismus nicht unberührt.
Was bedeuten die Ergebnisse der Forschungsstudie und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen des Forschungskonsortiums für die katholische Theologie? Welche inhaltlichen, aber auch strukturellen Konsequenzen sind zu ziehen?
Mit Beiträgen von Godehard Brüntrup SJ, Sabine Demel, Harald Dreßing, Christiane Florin, Stephan Ernst, Mary Halley-Witte, Hildegund Keul, Kai Christian Moritz, Wunibald Müller, Klaus Pfeffer, Doris Reisinger, Hans-Joachim Salize, Hans Zollner.
Godehard Brüntrup
Unheilige Macht
Der Jesuitenorden und die Missbrauchskrise
Kohlhammer Verlag, 2. Auflage 2013, 204 Seiten, kartoniert

978-3-17-023289-1
22,90 EUR



(1. Auflage: 978-3-17-022503-9 )
Der Missbrauchsskandal im Jesuitenorden lässt sich nicht abarbeiten oder abschließen, schon gar nicht einseitig. Er hat allerdings einen internen Reflexionsprozess in Gang gesetzt, der in diesem Sammelband von Beteiligten und Beobachtern dokumentiert und auch weiter vorangetrieben wird: Welche Fakten hat die Aufklärung zu Tage gebracht? Welche Strukturen haben den Missbrauch, die Taubheit, das Vertuschen und das Schweigen begünstigt? Welche drängenden Fragen stellt der Skandal an den Orden, die Kirche und die Gesellschaft? In den Beiträgen kommen verschiedene Perspektiven zu Wort: Opfer und Betroffene, verantwortliche Führungskräfte, Praktiker und Fachleute aus Psychologie, Philosophie und Theologie. Die Ergebnisse dieser Analysen sind weit über den kirchlichen Bereich hinaus relevant für Menschen, die pädagogische Verantwortung tragen.
Inhaltsverzeichnis / Vorwort / Leseprobe / Nachtrag
Prof. Dr. Godehard Brüntrup ist Philosoph und Inhaber des Erich J. Lejeune Lehrstuhls an der Hochschule für Philosophie in München. Christian Herwartz ist Arbeiterpriester in Berlin-Kreuzberg. Hermann Kügler ist Pastoralpsychologe und Leiter der "Orientierung Leipzig".

"Der nun im Kohlhammer Verlag erscheinende Sammelband zeugt von einem mühsamen Reflexionsprozess. Dabei verfolgt er vor allem ein Ziel: Er will der Versuchung vorbeugen, das dunkle Kapitel für abgeschlossen zu erklären. Diese Versuchung sei groß, räumt Provinzial Stefan Kiechle in seinem Beitrag freimütig ein. ... Eine Stärke des Buches sind die unterschiedlichen Perspektiven und auch Genres der Kapitel, die zwischen Rechenschaftsbericht, (Selbst)-Anklage und Ursachenanalyse angesiedelt sind: Zu Wort kommen aktuelle und ehemalige Verantwortliche, einfache Mitbrüder, externe Fachleute, wenigstens ein Opfer. ... Von einer echten Versöhnung mit den Opfern sieht Brüntrup seinen Orden noch weit entfernt, wenn es denn überhaupt eine geben kann. Jedenfalls sei der Weg dorthin 'unendlich weit'. Sein Provinzial verweist darauf, dass diesen Schritt nur die Opfer selbst gehen könnten - 'aus freien Stücken'." (Christoph Renzikowski, kna)

"Die Herausgeber des Buchs sagen ja klar, dass es keine Bilanz sein soll, sondern nur eine Station. Ich finde alles gut, was die Diskussion in Gang hält. Damit eben nicht das passiert, was im Grunde gerade passiert: Der Runde Tisch hat seinen Bericht abgeliefert, jetzt kann man sich zurücklehnen. Dieses Buch könnte die Diskussion wieder anheizen - was sicherlich vielen nicht angenehm ist." (Christine Bergmann, ehem. Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, im WDR-Interview, 27.11.2012)

"Dieses Buch ist eine Qual. Es handelt vom 'Schwefelgeruch katholischen Missbrauchs', sagt Herausgeber Pater Godehard Brüntrup. Es heißt 'Unheilige Macht. Der Jesuitenorden und die Missbrauchskrise', und es ist ein wichtiges Buch: Zum ersten Mal seit Bekanntwerden des Skandals im Jahr 2010 betreibt der Orden eine öffentliche Aufarbeitung. ... Trotzdem bemerkenswert, zu welchen selbstkritischen Äußerungen die Jesuiten nun öffentlich bereit sind. " (Ebba Hagenberg-Miliu, General-Anzeiger Bonn, 22.11.2012)
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 21.03.2020, DH