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Hans Jochen Boecker
1. Mose 25,12-37,1
Isaak und Jakob
Theologischer Verlag Zürich, 1992, 152 Seiten, kartoniert,
978-3-290-10862-5
24,00 EUR
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Zimmerlis Auslegung von 1. Mose 1–25 erfolgte noch
weitgehend aufgrund der sog. Urkundenhypothese, wonach der Text
von 1. Mose aus drei Quellen entstanden ist, für die in der
Forschung die Bezeichnungen «Jahwist» (J), «Elohist» (E) und
«Priesterschrift» (P) geläufig sind. Die alttestamentliche
Forschung am Pentateuch (die fünf Bücher Mose) ist in den
letzten Jahren in erhebliche Bewegung geraten und hat das lange
herrschende Bild verfeinert und auch verändert. Zum einen ist
klar geworden, daß man sich unter den Autoren der Quellen nicht
Dichterpersönlichkeiten modernen Stils vorzustellen hat, sondern
sie als Sammler und Bearbeiter des ihnen vorliegenden
schriftlichen, zum Teil wohl auch mündlichen Materials zu sehen
hat. Es hat sich weiter gezeigt, dass in Israel an und mit
diesen Quellen gearbeitet wurde, bevor sie zusammengefügt
wurden. Ferner ist klar, dass auch die schließlich durch
Redaktion hergestellte Endgestalt des Textes eine hohe
theologische Bedeutung hat. Der hier zur Auslegung gelangende
Teil des 1. Mosebuchs handelt von den Söhnen und Enkeln
Abrahams, von Isaak und Ismael, von Jakob und Esau, aber auch
von Rebekka, Lea und Rahel. Im Titel dieses Buches werden nur
die Namen der sog. Erzväter Isaak und Jakob genannt, weil sie
nach Abraham als die Verheißungsträger gelten, über welche die
Linie der göttlichen Segensverheißung ihren Weg nimmt, bis sie
im 2. Buch Mose den Bereich der Familie verlässt und einmündet
in die Volksgeschichte.
Hans Jochen Boecker, geboren 1928, war Professor für Altes
Testament und Hebräisch an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal.
Zürcher
Bibelkommentar AT, Band 1 |