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Martin
Mark
Mein Angesicht geht
(Ex. 33,14)
Gottes Zusage personaler Führung
Herder Verlag, 2011, 672 Seiten, gebunden, Schutzumschlag, 15,1 x 23,7
cm
978-3-451-34052-9
70,00 EUR
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Die unüberwindliche Kluft zwischen
menschlicher Fehlbarkeit und verborgener göttlicher Ordnung wird in der
Sinaierzählung mit dem Bild eines Bergmassivs veranschaulicht (Ex
19-34). Der Offenbarungsmittler Mose nimmt auf dem Sinai die göttliche
Weisung (»Tora«) entgegen und übermittelt sie unten an das lagernde
Volk. Ausweglos erscheint die Situation, als Israel trotz empfangener
Offenbarung seine Orientierung im sichtbaren materialen Kultbild des
»Goldenen Kalbs« sucht. Nach anfänglicher Verweigerung kann Mose JHWH
dazu bewegen, mit seinem »gehenden Angesicht« (33,14) in Israel
gegenwärtig zu sein. Diese mit dem Begriff »Angesicht« entworfene
Theologie der personalen Nähe Gottes stellt den Höhepunkt
alttestamentlicher Offenbarungstheologie dar.
Herders biblische Studien
Band 66 |