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Pentateuch / Tora |
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Der in der wissenschaftlichen Sprache
übliche Terminus Pentateuch bezeichnet die Einheit der 5 Bücher Mose,
ein Gefüge aus 5 (gr. penta) Rollen τεύχω [teuchō =
verfertigen). Die jüdische Tradition bezeichnet dieses Werk als Tora,
als Weisung Gottes für sein Volk Israel. Als Weisung Gottes zu rechtem
Wandel gelten nicht allein die Rechtssätze aus den Büchern Exodus bis
Deuteronomium, sondern auch die erzählenden Passagen. Die Gleichung Tora
= Gesetz rührt von der Septuaginta-Übersetzung νόμος (nomos)
her, die aber das Bedeutungsspektrum von תּוֹרָה (tôrāh) zu
sehr einschränkt. Die Bezeichnung "5 Bücher Mose" gibt nicht, dies gegen
die jüdische und christliche Tradition, den Verfasser des Werks an (vgl.
nur
Dtn 34,5-12: Tod des Mose), sondern bezeichnet eher die Hauptperson
dieser Texte. Wichtig ist demnach, daß dieser Name die Perspektive der
übergreifenden Einheit hinter den einzelnen Büchern betont. |
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W. Gunther Plaut
Die Tora in jüdischer Auslegung
Gütersloher Verlagshaus, 2008, 2200 Seiten, im Schuber, 5 Bände
978-3-579-05491-9
128,-- EUR
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Die Tora:
das Herz Jüdischer Glaubenserfahrung
In den jüdischen Gemeinden Amerikas und Kanadas ist der
»Plaut« das Standardwerk jüdischer
Tora-Interpretation. Der Kommentar verbindet die
Erläuterungen aus dem Schatz rabbinischer Auslegung zu
den fünf Büchern Mose mit den Einsichten der modernen
Bibelwissenschaft. Die fünf Bände bieten den
hebräischen Originaltext mit Vokalisierung und
Gesangspunktation für den synagogalen Gottesdienst in
der Abschnittseinteitung der wöchentlichen Toralesung,
denen die entsprechenden Prophetenlesungen zugeordnet
werden.
Ein Lern- und Lebensbuch für den Gottesdienst und das
private Studium, das einen weiten Blick auf das Herz
jüdischer Glaubenserfahrung eröffnet. |
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Crüsemann, Frank
Die Tora
Theologie und Sozialgeschichte des
alttestamentlichen Gesetzes
Gütersloher Verlagshaus, 2005, 504 Seiten, kartoniert,
3-579-05212-8
29,95 EUR
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Frank Crüsemann bietet einen
Überblick über die Geschichte des alttestamentlichen
Rechts von den kaum fassbaren Anfängen in
vorköniglicher Zeit bis zum Abschluss und zur
Kanonisierung im Pentateuch. Stets macht er sichtbar, wie
aus historischen und sozialen Gegebenheiten Recht
erwächst und wie dieses umgekehrt das Zusammenleben der
Menschen ordnet und einem ethischen Anspruch aussetzt.
Das Buch zieht Linien bis ins nachbiblische Judentum, ins
Neue Testament, vor allem aber zu entsprechenden
Problemen der Gegenwart. Ein Buch für
Bibelwissenschaftler, Bibelinteressierte und alle am
Gespräch mit dem Judentum Beteiligten. |
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Gradwohl,
Roland
Was ist der Talmud?
Calwer Verlag, 1999, 80 Seiten, 8 Abb., 978-3-7668-3615-1
7,90 EUR
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Einführung in die
"Mündliche Tradition" Israels
Anders als die Tora, die wir in unserer christlichen
Bibel nachlesen können, ist uns der Talmud meist recht
fremd. In der jüdischen Religion gehört der Talmud an
die Seite der Tora. Er ist die mündliche Tradition
Israels, die von Rabbinern bewahrt, geordnet, gesammelt
und auf das Leben angewendet wird. Auf leicht
verständliche Weise erhält der Leser mit diesem Buch
einen Überblick über Entstehung, Inhalt und Bedeutung
des jüdischen Talmuds und leistet damit einen Beitrag
zum christlich-jüdischen Dialog.
zur Seite Judaica / Israel
Calwer Taschenbibliothek - ctb - Band
2 |
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Martin Noth
Überlieferungsgeschichte des Pentateuch
Kohlhammer Verlag, 1948, 296 Seiten, kartoniert,
978-3-17-071118-1
68,00 EUR
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Dieses Werk des berühmten
Alttestamentlers Martin Noth, erstmals 1948 erschienen und in
den Folgejahren wiederholt nachgedruckt, gilt als Klassiker der
Pentateuch-Forschung. Methodischer Zugriff und analytische
Kompetenz in der Darstellung der Überlieferungselemente sowie
der literarischen Gestaltungen des Pentateuch sind bis heute
vorbildlich. Das Werk wird als BonD-Titel auf der Grundlage der
Originalausgabe von 1948 wieder vorgelegt. |
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Wolfgang Oswald
Staatstheorie im Alten Israel
Der politische Diskurs im Pentateuch und in den Geschichten des
Alten Testaments
Kohlhammer Verlag, 2009, 288 Seiten, kartoniert,
978-3-17-020435-5
32,00 EUR
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Die in die alttestamentlichen Bücher
Genesis bis 2.Könige sowie Esra, Nehemia und Chronik
aufgenommenen literarischen Werke sind allesamt Produkte der
gesellschaftlichen Eliten des alten Israel. Diese Werke wurden
verfasst, um die politische Identität Israels bzw. Judas zu
definieren: die Legitimität des Königshauses, die Autorität von
Institutionen, die beste Staatsform, die gültige Verfassung. Es
handelt sich um Programmschriften, die ein ideales Bild des
Volkes und seiner staatlichen oder substaatlichen Institutionen
propagieren. Dabei fanden durchaus alte Überlieferungen und
Quellen Verwendung, diese wurden aber ganz und gar in den Dienst
der aktuellen Programmatik der jeweiligen Autoren gestellt.
Gerade darin unterscheiden sich die rekonstruierten Erzählwerke
und die Herausarbeitung der divergierenden politischen Optionen
ermöglicht einen Einblick in den gesellschaftspolitischen
Diskurs des alten Israel. |
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Georg
Fischer
Die Anfänge der Bibel
Studien zu Genesis und Exodus
Katholisches Bibelwerk Stuttgart, 2011, kartoniert,
978-3-460-06491-1
49,90 EUR
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Im Anfang steckt
Entscheidendes. Beginne legen Fundamente und enthalten bereits
Wesentliches von dem, was sich später entwickeln wird. Dies gilt
gerade auch für die Bibel, und besonders für ihre ersten beiden
Bücher, Genesis und Exodus. Der vorliegende Band vereint Studien
aus den vergangenen 25 Jahren. Sie führen zu einer neuen Sicht
dieser alten Texte sowie zu einem vertieften Verständnis der
Entstehung der Tora und der Person des Mose. Die Schwerpunkte
der 25 Beiträge liegen auf den Texten Genesis
25-50 und Exodus
1-15, den Personen Jakobs, Josefs und besonders des
Mose sowie Grundsatzfragen der
Pentateuchforschung. Letztere ist von einem tiefen Umbruch
gekennzeichnet, der die Voraussetzungen und die Vorgangsweise
betrifft. Hier analysieren manche Studien des Buches die
Ursachen dieser Krise und versuchen, neue Wege zu weisen.
Band 49 in der Reihe
Stuttgarter Biblische Aufsatzbände |
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Stern, David H.
Kommentar zum Jüdischen Neuen Testament
Hänssler Verlag, 2006, 1400 Seiten, 3 Bände im
Schuber,
3-7751-2592-2
52,00 EUR
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David H. Stern, Übersetzer des
"Jüdischen Neuen Testaments", eröffnet auf
überraschende und originelle Weise einen Weg, das Neue
Testament aus der jüdischen Perspektive kennenzulernen.
Stern stellt NT und AT in Verbindung , erläutert das
historische Umfeld, das rabbinische Schrifttum und die
christliche Theologie, antwortet auf Fragen, die Juden
über Jesus, das NT und die Gemeinde Jesu stellen, greift
aber auch Fragen auf, die Christen über das Judentum und
die jüdischen Wurzeln ihres Glaubens haben. Schließlich
geht es ihm um das messianische Judentum und seine
speziellen Fragen.
Eingehend erläutert und begründet er - vor dem
Hintergrund der jüdischen Kultur und Geschichte der Zeit
Jeschuas - wie er seine Übersetzung erarbeitet hat.
Stern demonstriert auch, was das Neue Testament zu
aktuellen Themen wie Assimilation (kulturelle Angleichung
des Judentums), Mischehen, Mission und Antisemitismus
sagt. |
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