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Ferdinand
Ahuis
Autorität im Umbruch
Ein formgeschichtlicher Beitrag zur Klärung der literarischen
Schichtung und der zeitgeschichtlichen Bezüge von Num 16 und
17.Mit einem Ausblick auf die Diskussion um die Ämter der Kirche
Calwer Verlag, 1983, 128 Seiten, kartoniert,
978-3-7668-0699-4
13,50 EUR
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In Num 16 und 17 liegt der
literarische Niederschlag einer mehr als 500 Jahre
alttestamentlicher Sozialgeschichte umgreifenden
Auseinandersetzung um die Legitimation von Autorität vor uns.
Dieser Uberlieferungskomplex beginnt neu zu sprechen in einer
Zeit, da der Schock der antiautoritären Bewegung der ausgehenden
60er Jahre zunehmend der Erkenntnis weicht, daß die
Auseinandersetzung um die Legitimation von Autorität etwas
durchaus Normales, zum Leben in der Generationenfolge
Hinzugehörendes ist.
Jede Autorität erfährt aber auch ihre Legitimation und ihre
Infragestellung durch Gott. Dies ist das Thema aller vier
literarischen Schichten von Num 16 und 17 (Jahwist,
Priesterschrift, deuteronomistische Redaktion des Tetrateuch,
nachdeuteronomistische Erweiterungen) .
Diese Auseinandersetzung vollzieht sich primär in der Form
mündlicher Uberlieferung. Die von ihr erfaßten Vorgänge werden
vor allem ermittelt mithilfe formgeschichtlicher Methode.
So stellt diese aus der Gemeindepraxis erwachsene und in sie
einmündende Untersuchung einen wesentlichen methodologischen
Beitrag dar in einer Zeit, da alte Autoritäten auch in der
Pentateuchforschung in Frage gestellt werden und neue erst ihre
Legitimation finden müssen.
aus der Reihe Calwer Theologische Monographien |