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Deutsche Søren-Kierkegaard-Edition,
de Gruyter |
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Die neue deutsche
Kierkegaard-Übersetzung beruht auf der dänischen
Edition Søren Kierkegaards Skrifter, die seit 1994 im
Søren Kierkegaard Forschungszentrum in Kopenhagen
erstellt wird. Bei der auf 55 Bände angelegten
dänischen Edition handelt es sich um die erste
vollständige, historisch-kritische Ausgabe von
Kierkegaards Schriften. Davon enthalten 27 Bände einen
umfassenden Realkommentar, der neben dem Nachweis von
Zitaten und Anspielungen auch detaillierte Auskünfte
sprachlicher und historischer Art bietet.
Die Deutsche Søren-Kierkegaard-Edition beginnt mit der
Übersetzung der auf 11 Bände angelegten Journale und
Aufzeichnungen, aus denen bislang auf deutsch nur
Auszüge auf einer philologisch teilweise
unzuverlässigen Textgrundlage bekannt sind. Die
dänische Ausgabe hat hier neue Maßstäbe in der
Editionsphilologie gesetzt, indem etwa die von früheren
Herausgebern aufgebrochenen ursprünglichen Texteinheiten
wiederhergestellt und deren Eingriffe in die Manuskripte
durch Verwendung von Licht- und Elektronenmikroskopie von
Kierkegaards eigenem Text unterschieden werden. Durch
diese Technik lassen sich auch von Kierkegaard selbst
unleserlich gemachte Eintragungen entziffern. Bei
Subskription der
Reihe ca. 15 % Ermäßigung. |
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ISBN |
Autor |
Titel |
EUR |
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Jahr |
| 1 |
978-3-11-016977-5 |
Deuser / Purkarthofer |
Journale AA BB CC DD. Journale und
Aufzeichnungen 1833-1839 |
128,-- |
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25.10.2005 |
| 2 |
978-3-11-018669-7 |
Deuser / Purkarthofer |
Journale EE FF GG HH JJ KK.
Journale und Aufzeichnungen 1836-1846 |
128,-- |
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20.12. 2008 |
| 3 |
978-3-11-018670-3 |
Deuser / Purkarthofer |
Journale und Aufzeichnungen, Notizbücher
1-15, 1833-1849Notizbücher 1-15, 1833-1849 |
139,95 |
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17.6.2011 |
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Band 3, Journale und
Aufzeichnungen, Notizbücher 1-15, 1833-1849
de Gruyter, 2011, 800 Seiten, Leinen,
978-3-11-018670-3
139,95 EUR
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Der vorliegende Band enthält 15 sog.
Notizbücher (abgekürzt: Not), die Kierkegaard zwischen (ca.) 1835 und
1849 verfasst hat und die in entsprechend betitelten Kladden überliefert
sind. Die darin enthaltenen Texte sind nicht nur in
persönlich-biografischer Hinsicht aufschlussreich, sondern liefern auch
wertvolle Hinweise zum Verständnis der Genese und Eigenart des
Kierkegaard’schen Denkens und Schreibens insgesamt. Inhaltlich können
fünf Gruppen unterschieden werden: Notizen im Kontext der
Examensvorbereitung (z. B. Not1); Exzerpte und Kommentare zu
zeitgenössischen Theologen und Philosophen (z. B. Not9–11); vermischte
theologische, philosophische und ästhetische Bemerkungen (z. B.
Not12–14); Reisenotizen (z. B. Not6); Rekapitulation des Verhältnisses
zur ehemaligen Verlobten (Not15).
Bedingt durch die Spannbreite der behandelten Themen ist der Band nicht
nur für Fachwissenschaftler und Kierkegaard-Forscher im engeren Sinne
von Interesse, sondern auch für Leser, die Einblick gewinnen wollen in
die Hintergründe von Kierkegaards skandalumwitterter Trennung von seiner
Verlobten Regine Olsen. Aber auch diejenigen kommen auf ihre Kosten, die
gleichsam einen Blick über Kierkegaards Schulter, in dessen
„Schreibwerkstatt“ werfen wollen, um aus nächster Nähe zu verfolgen, wie
sich Absicht und Umrisse seines schriftstellerischen Werkes in der
Auseinandersetzung nicht nur mit zahlreichen klassischen, sondern auch
mit einigen zeitgenössischen Autoren philosophisch-theologischer
Provenienz abzeichnen und formieren. Abgesehen von den Exzerpten und
Notizen zu J.E.E. Erdmann (Not6) und Ph. Marheineke (Not9–10) ist in
diesem Zusammenhang vor allem die Mit- und Nachschrift von F.W.J.
Schellings Berliner Vorlesung zur Philosophie der Offenbarung von 1841
(Not11) höchst aufschlussreich. |
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