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Janusz Korczak, Sämtliche Werke, Gütersloher Verlagshaus

Janusz Korczak - Einzeltitel

Janusz Korczak, Einzeltitel

978-3-525-71143-9 Ferdinand Klein
Mit Janusz Korczak Inklusion gestalten

Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 224 Seiten, kartoniert,
978-3-525-71143-9
20,00 EUR Warenkorb
Ferdinand Klein, der Nestor der deutschen Heil- und Sonderpädagogik, zieht in diesem Band die Summe seiner profunden Erfahrungen in der praktischen Arbeit in Verbindung mit seinem tiefen Verständnis der Korczak-Pädagogik. Leserinnen und Leser profitieren von diesem Ansatz, der ein völlig neues Licht auf Inklusion wirft.

Hier liegt ein aktuelles und umfassendes Korczak-Grundlagenwerk vor, das es schafft, dessen unverwechselbare, einzigartige Reformpädagogik, die ihren Ursprung in einem tief verwurzelten, religiösen Humanismus hat, in ihren wesentlichen Facetten zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Damit ist die Basis für eine gelingende, kindgerechte und menschenwürdige inklusive Pädagogik gelegt.
Leseprobe
978-3-525-70258-1 Janusz Korczak
Wie man ein Kind lieben soll
Buch und Hörbuch - CD
Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, Buch und CD,
978-3-525-70258-1
32,00 EUR Warenkorb
Wie man ein Kind lieben soll: Buch + CD (Paket)
Erstmals sind die zentralen Texte aus Korczaks Wie man ein Kind lieben soll nun als Paket, bestehend aus Buch und CD, verfügbar.
Peter Bieringer spricht:
Das Kind in der Familie
Das Internat
Sommerkolonien
Das Waisenhaus

Eine wichtige und wertvolle Ergänzung zum Buch 978-3-525-71149-1 , das jetzt zum 140. Geburtstag Korczaks am 22. Juli 2018 in 17. Auflage und aktualisierter Rechtschreibung erscheint.
978-3-525-71149-1 Janusz Korczak
Wie man ein Kind lieben soll
Hrsg. und mit einer aktuellen Einführung versehen von Sabine Andresen
Vandenhoeck & Ruprecht, 17. Auflage 2018, 288 Seiten, Kartoniert,
978-3-525-71149-1
20,00 EUR Warenkorb
Sabine Andresen zeigt, dass Korczak weit mehr verdient hat als allgemeine Verehrung, die ihm für sein Lebenswerk und sein bis in den Tod hinein vorbildhaftes Verhalten ohne Zweifel zusteht. Seine Pädagogik ist darüber hinaus fruchtbar zu machen für eine sehr aktuelle Begegnung auf Augenhöhe, die dem Kind eine eigenständige, ernstzunehmende Rolle im Erziehungsprozess zubilligt. Korczaks »Gerichtsverfahren« nehmen in bahnbrechender Weise heutige Partizipationsprozesse in Kita und Schule vorweg. Seine Gestaltung von Internats- und Ferienaufenthalten bieten Vorbilder für Klassenfahrten, Feriencamps und Freizeiten mit Kindern und Jugendlichen. Seine Charakterisierung des Erzieherberufs kann allen zum Vorbild gereichen, die in dieser Rolle Kindern zur Seite stehen und persönliche Erfülluun finden wollen.

Das Buch ist auch im Paket Buch und CD 978-3-525-70258-1  enthalten
978-3-525-31510-1 Janusz Korczak
Wie man ein Kind lieben soll

Vandenhoeck u. Ruprecht, 16. Auflage 2014, 400 Seiten, Kartoniert,
978-3-525-31510-1
20,00 EUR Warenkorb
Das Kind in der Familie, Das Internat, Sommerkolonien, Das Waisenhaus
Janusz Korczaks Meisterwerk ist ein Leitfaden für Eltern und Erzieher, die ihre Kinder entdecken wollen.
Korzcak war einer der bedeutendsten Pädagogen des vorigen Jahrhunderts – aber er war kein Systematiker. Letztlich postuliert er ein einziges Prinzip, aus dem sich alles Handeln ergibt: das Prinzip der uneingeschränkten Achtung vor Kindern. Diese Achtung, die von uneingeschränkter Liebe getragen war, setzte er um in pragmatische Erziehungsleitlinien.
Mit einer Einleitung von Igor Newerly. Aus dem Poln. v. Armin Droß
Leseprobe
978-3-579-02357-1 Janusz Korczak in der Erinnerung von Zeitzeugen
Mitarbeiter, Kinder und Freunde berichten
Gütersloher Verlagshaus, 1999, 560 Seiten,
978-3-579-02357-1
vergriffen, nicht mehr lieferbar
Mit diesem Buch liegt ein unschätzbar wichtiges und spannendes Zeitdokument mit Berichten rückblickender Zöglinge, Mitarbeiter und Zeitgenossen Korczaks über ihre persönlichen Begegnungen und Erfahrungen mit ihm vor.
Durch die vielfältigen und vielseitigen Zeugnisse entsteht ein plastisches Bild der Persönlichkeit und des Umfeldes Korczaks; Arbeit und Freizeit, Konflikte und Beziehungen erscheinen szenisch deutlich in einem ergreifend menschlichen Licht.
Ein beeindruckendes Dokument über die Wirkung eines originalen Erziehungsexperimentes!
978-3-579-02356-4 Janusz Korczak
So war es wirklich
Die letzten Lebensjahre und das Vermächtnis Janusz Korczaks
Gütersloher Verlagshaus, 1998, 160 Seiten, Gebunden,
978-3-579-02356-4
vergriffen, nicht mehr lieferbar
Was tat Korczak, und warum tat er es? Daß Janusz Korczak die Kinder des von ihm geleiteten Waisenhauses auf dem Weg in den Tod in Treblinka begleitete, ist uns heute unbegreiflich. Seine Tat verleitet dazu, den Warschauer Erzieher zu verklären und damit die Dinge zu vereinfachen: Korczak als Lichtgestalt in dunkelster Zeit. Aleksander Lewin, damaliger Mitarbeiter Korczaks, schildert, gestützt auf die eigene Erinnerung und auf umfangreiches Archivmaterial, den Weg Korczaks bis zum Ende in Treblinka. Er erzählt nicht nur von der Unermüdlichkeit, mit der Korczak sich für das Überleben seiner Kinder einsetzte. Lewin beschreibt auch, wie dieser seinen pädagogischen Prinzipien treu blieb und sie bis zu seinem Tode weiterentwickelte. So wird die humanistischpädagogische Botschaft Korczaks deutlich.
  Janusz Korczak Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1972, Rede pdf
Janusz Korczak wurde am 22. Juli 1878 als Henryk Goldszmit in Warschau geboren. In einer assimilierten jüdischen Familie aufwachsend entschied er sich für das Medizinstudium. Durch sein gleichzeitiges literarisches Engagement wurde er schon früh als Schriftsteller in Polen bekannt. Obwohl ihm ein unaufhaltsamer internationaler akademischer Aufstieg bevorstand, wählte er einen anderen Weg: er wollte den Armen und Waisen in den Elendsvierteln Warschaus helfen. Schon als kleiner Junge hatte er heimlich das Elternhaus verlassen, um mit den armen Kindern der Hinterhöfe zu spielen. Parallel zu seiner Entscheidung gegen eine bürgerliche private Karriere, für ein Leben mit sozial benachteiligten Kindern verlief sein Namenswechsel: aus Henryk Goldszmit wurde Janusz Korczak. Das Pseudonym entnahm er einem beliebten polnischen Roman des 19. Jahrhunderts: der Geschichte von J.I. Kraszewski über "Janasz Korczak und die schöne Schwertfegerin". Der Drucker machte versehentlich aus einem Janasz einen Janusz Korczak - und dabei blieb es.

Ab 1911 leitete Korczak das nach seinen Plänen errichtete Waisenhaus Dom Sierot. Hier entwickelte er aus der refektierten Praxis heraus seine Vorstellungen von Erziehung als einer Utopie von einer friedfertigen, klassenlosen Gesellschaft. Denn für Korczak war die Welt bisher eingeteilt in zwei Klassen: in Erwachsene und Kinder. Zwischen beiden herrschte ein Kampf - allerdings ein Kampf von Ungleichen, denn die Kinder waren in diesem Kampf hoffnunglos unterlegen. Neben der Leitung des Kinderhauses Dom Sierot und eines weiteren, Nasz Dom, ist Korczak unentwegt damit beschäftigt, seine Erfahrungen zu durchdenken, seine Erziehungsentwürfe zu konkretisieren und mit allen Kräften für die Verbesserung des Loses der Kinder der Strassen zu arbeiten. In seinen beiden Kinderbüchern von König Hänschen - genauer - Krol Macius - z.B. beschreibt Korczak, wie Kinder als Sachkenner in Angelegenheiten von Kindern ihre Welt ordnen und wie Erwachsene ihnen dabei helfen können. Im Dom Sierot realisiert er seine Vorstellungen von einer demokratischen Kinderrepublik. Da gibt es ein Parlament, ein Kindergericht, eine Kinderzeitung und viele andere "Institutionen", mit denen und in denen Kinder und Erzieher lernen können, so miteinander zu leben, daß die eine Gruppe nicht die andere unterdrückt oder dominiert.

Ausser Heimleiter, Arzt und Literat war Janusz Korczak Mitarbeiter beim polnischen Rundfunk, Leiter einer Versuchsschule, Herausgeber einer Kinderzeitung und Redner an polnischen Hochschulen. Nach Kriegsausbruch 1939 zog er seine polnische Offiziersuniform wieder an, die er schon als Militärarzt getragen hatte, und demonstrierte auf diese Weise seine Loyalität mit dem angegriffenen polnischen Volk.

Als das Ghetto errichtet wurde, musste das jüdische Waisenhaus ebenfalls in ein Haus innerhalb der Ghetto-Mauern ziehen. Dort lebten Korczak und die Kinder unter unsäglichen Bedingungen bis die Nazis am 22. Juli 1942 mit der Massentötung der Bevölkerung des Warschauer Ghettos durch die "Umsiedlung" nach Treblinka begannen. Am Mittwoch, dem 5. August 1942, war das bisher verschont gebliebene Waisenhaus Korczaks an der Reihe.
Dr. Korczak selbst hatte wiederholt die Möglichkeit gehabt, sein Leben zu retten. Aber alle diesbezüglichen Vorschläge lehnte er entrüstet ab. Er hätte eine solche Tat als Verrat an den Kindern und an seiner Aufgabe betrachtet.

Janusz Korczak hat eine Fülle von Gedanken und Anregungen hinterlassen, Romane, Essays, Geschichten, kinder-psychologische Abhandlungen, Gedichte, Gebete, die jeden aufgeschlossenen Menschen, insbesondere Erzieher, elementar ansprechen und herausfordern, trösten und ermuntern, so daß noch viele Generationen sich von ihm anstecken lassen werden und sich an ihm orientieren können. Indes, alles Gesagte und Geschriebene, alles noch so logisch Durchdachte ist nicht das Wegweisende, und Korczaks Bedeutung liegt nicht darin, dass er es gesagt und aufgezeichnet, obwohl bei ihm Wort und Schrift sich durch ein Höchstmass an menschenmöglicher Empathie auszeichnen, sondern darin, dass er dem Gesagten und Geschriebenen nachgekommen ist mit der Tat.

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 20.10.2019, DH