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Hildegard von Bingen         Schöpfung - Evolution         Wein in der Bibel      Pflanzen der Bibel

Tiere der Bibel

Silvia Schroer
Die Tiere in der Bibel
Eine kulturgeschichtliche Reise
Herder Verlag, 2010, 160 Seiten, 31 farbige Abbildungen, 47 Zeichnungen, Gebunden, Schutzumschlag, 13,5 x 21,5 cm
978-3-451-32284-6

16,95 EUR
Tiere gehören für die biblische Schöpfungsvorstellung ganz selbstverständlich zur Welt des Menschen. Als Gefährten und Freunde. Als bedrohliche Wesen, deren Stärke doch Bewunderung findet. Als Nutztiere, die dem Menschen die Arbeit erleichtern und zur Nahrung dienen. Die renommierte Alttestamentlerin Silvia Schroer führt die biblische Tierwelt plastisch und ganz konkret vor Augen. Sie deutet biblische Tiergeschichten und stellt die Charaktere der einzelnen Tiere vor, so wie die Bibel sie sieht. Ein konkurrenzloses Buch, mit zahlreichen farbigen und schwarzweißen Tierabbildungen aus der Zeit der Bibel.
Rainer Hagencord
Die Würde der Tiere

Gütersloher Verlagshaus, 2011, 192 Seiten, Gebunden, Schutzumschlag, 13,5 x 21,5 cm
978-3-579-06564-9

17,99 EUR
Rainer Hagencord will den Leserinnen und Lesern dieses streitbaren Buches die Wertschätzung der Tiere in den biblischen Geschichten und in den Werken großer Denker und Poeten nahe bringen. Denn im vorgeblich christlichen Abendland sind Wert und Würde des Tieres längst vergessen. Diese »Anthropologie mit dem Rücken zum Tier« bereitete den Industrienationen zugleich den Weg in eine bodenlose Verantwortungslosigkeit. Denn den Preis ihres Wohlstandes zahlen die so genannte Dritte Welt, unsere Nachwelt und die natürliche Mitwelt.
Wenn der Raubbau weiter fortschreitet, wird es die atemberaubende Vielfalt in den Ökosystemen dieser Welt bald nicht mehr geben. Um dieser ökologische Katastrophe zu begegnen, will die theologische Zoologie an das ursprüngliche Projekt erinnern, in dem Mensch, Tier und Gott zusammen gehören.

Rainer Hagencord ist als Leiter des Instituts für Theologische Zoologie ein anerkannter Experte für dieses Thema
Rainer Hagencord
Diesseits von Eden
Verhaltensbiologische und theologische Argumente für eine neue Sicht der Tiere

Pustet Verlag, 2006, 240 Seiten, kartoniert,
978-3-7917-1958-0

26,90 EUR
Aus dem Vorwort von Jane Goodall: „Ich schätze den Ansatz von R. Hagencord sehr: Er zeigt zunächst philosophiegeschichtlich sehr klar auf, warum wir Menschen in den westlichen Industrienationen ... so gnadenlos mit der natürlichen Mitwelt und darin den Tieren umgehen. Der Rekurs auf die biblische Anthropologie und die darin enthaltene große Bedeutung der Tiere festigt meine Sichtweise, dass die Bibel den Menschen eben nicht als die ,Krone der Schöpfung’ darstellt, vielmehr als einen Teil der Schöpfung. Und dass in der Theologie des Nikolaus von Kues ein alternatives Denkmodell zu Descartes’ Dualismus vorliegt, war neu für mich und erfüllt mich mit Hoffnung: Wir können anders denken, wenn wir wollen! Zudem überzeugen mich Hagencords fundierte Kenntnisse über das Denken, Fühlen und Handeln unserer Mitgeschöpfe. Das Buch ist somit auch für mich als Ethologin ein Gewinn.“

Rainer Hagencord, Dr. theol., geb. 1961 in Ahlen/Westf.; Studium der Theologie in Münster und Fribourg, der Biologie und Philosophie in Münster; 2004 Promotion; Mitarbeit am Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie an der Uni Münster und Krankenhausseelsorger in Münster; seit Sommer 2004 Gestaltpädagoge (IIGS).
Rainer Hagencord
Noahs vergessene Gefährten
Ein zerrüttetes Verhältnis heilen

Matthias-Grünewald Verlag, 2010, 144 Seiten, Hardcover, 12 19 cm
978-3-7867-2835-1

12,90 EUR
Das Verhältnis von Menschen und Tieren zeugt oft von einer Maßlosigkeit des Menschen: Tiere werden entweder als Ware oder als Menschenersatz behandelt, werden verwöhnt oder gequält. Dabei hat es Auswirkungen auf das eigene Menschsein, das Welt- und Gottesbild, wenn die Tiere in ihrem Denken, Fühlen und Handeln nicht angemessen wertgeschätzt werden als Mitgeschöpfe, für die der Mensch eine Verantwortung trägt.

Rainer Hagencord bringt philosophische, ethische und theologische Perspektiven ins Gespräch, um ein neues Nachdenken über die Welt und Mitwelt anzustoßen.

Rainer Hagencord ist als Leiter des Instituts für Theologische Zoologie ein anerkannter Experte für dieses Thema
Udo Körner
Hilf mir ins Paradies hinein...
30 Tierfabel-Predigten

Pustet Verlag, 1997, 150 Seiten, kartoniert, 13,5 x 20,8 cm
3-7917-1573-9
13,70 EUR
Auf originelle Weise werden in diesem Buch deutsche, jüdische, russische und afrikanische Tierfabeln zum Ausgangspunkt der Übelegungen genommen.
Die Fabeln deuten nicht nur gleichnishaft die Tugenden und Laster der Menschen, sondern - mehr noch - sie erlauben einen wichtigen Brückenschlag zu biblischen Texten des Alten und Neuen Testaments. Ein gelungener Impuls für eine lebendige und interssante Verkündigung. Die Texte eignen sich hervorragend für Predigt und Religionsunterricht.

Udo Körner, geboren 1941, studierte Theologie und Philosophie in Freiburg i. B. und Tübingen. Er war Religionslehrer, Studenten- und Gemeindepfarrer und ist seit 1991 schriftstellerisch und künstlerisch tätig. Er lebt in Heidelberg.
Bernd Janowski / Peter Riede
Die Zukunft der Tiere
Theologische, ethische und naturwissenschaftliche Perspektiven
Calwer Verlag (Stuttgart), 1999, 160 Seiten,
3-7668-3624-2
978-3-7668-3624-3

19,90 EUR
Wie wir mit der Schöpfung umgehen, wird an kaum einer Stelle so deutlich wie an unserem Verhalten gegenüber den Tieren. Ein einseitiges, von den Interessen des Menschen geleitetes Verständnis des biblischen »Herrschaftsauftrags« hat dieses Verhalten über Jahrhunderte hinweg zu Ungunsten unserer Mitgeschöpfe bestimmt.
Im Zuge der Bewusstwerdung ökologischer Zusammenhänge ist bei vielen die Einsicht gewachsen nicht »Krone«, sondern Teil der Schöpfung zu sein. Vor diesem Hintergrund ist eine Neubestimmung des Verhältnisses von Gott, Mensch und Tier dringend erforderlich. Die Autoren des Bandes stellen sich dieser Aufgabe, indem sie wichtige theologische, ethische und naturwissenschaftliche Aspekte dieses Themasaus neutestamentlicher Sicht beleuchten.
Peter Riede
Im Spiegel der Tiere
Studien zum Verhältnis von Mensch und Tier im alten Israel
Vandenhoeck u. Ruprecht, 2003, 364 Seiten, Gebunden,
978-3-525-53044-3

82,00 EUR
Diese Studien zur biblischen Tierwelt und dem Verhältnis von Menschen und Tieren im Alten Testament leisten einen wichtigen Beitrag zur Rekonstruktion der alttestamentlichen Anthropologie. Ausführliche Informationen
Die alttestamentlichen Aussagen zu Tierbildern und Tiervergleichen sowie zum Verhältnis von Menschen und Tieren wurden in der Forschung bislang wenig beachtet. Sie sind jedoch hinsichtlich ihrer Eigenbedeutung und Verankerung in der Lebenswelt des alten Israel und somit für die Rekonstruktion der alttestamentlichen Anthropologie von entscheidender Bedeutung. Die Aufsätze dieses Bandes beschäftigen sich z.B. anhand der weisheitlichen Überlieferung mit grundlegenden Fragen der Mensch-Tier-Beziehung im Alten Israel, beziehen sich exemplarisch auf Textbereiche des AT (I/II Samuel, Hiobdialoge, Überlieferungen zum Tierfrieden) oder untersuchen die (Be)Deutung hebräischer Tiernamen.
Eine Zusammenfassung, vier Anhänge sowie ein ausführliches Register runden den Band ab.
Aus der Reihe Orbis Biblicus et Orientalis, Band 187
Herausgegeben von Martin H. Jung
Wider die Tierquälerei
Frühe Aufrufe zum Tierschutz aus dem württembergischen Pietismus,

Evangelische Verlagsanstalt, 2002, 150 Seiten, Paperback,
978-3-374-01988-5

12,80 EUR
Der erste Tierschutzverein Deutschlands wurde 1837 von Albert Knapp, einem württembergischen Pietisten, gegründet. Die wirkungsgeschichtlich wichtigsten frühen Tierschutzschriften Deutschlands wurden von Christian Adam Dann, ebenfalls ein württembergischer Pietist, verfasst. Die Theologie und Ethik des Pietismus in Württemberg gaben entscheidende Anstöße dazu, dass in Deutschland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Tierschutzbewegung entstanden ist. Diese Zusammenhänge sind heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Danns "Bitte der armen Tiere" (1822) und sein "Aufruf an alle Menschen" (1832) sowie Albert Knapps Appell zur Gründung von Vereinen gegen die Tierquälerei (1838) machen ihre Leser mit kultur-, mentalitäts- und kirchengeschichtlich wichtigen Zusammenhängen bekannt und ermöglichen eine spannende Begegnung mit bislang weitgehend unbeachteten Aspekten des Pietismus.
Martin H. Jung, Jahrgang 1956, Dr. theol., lehrte Kirchen- und Theologiegeschichte in Tübingen, Siegen und Basel und ist seit 2002 Professor für Evangelische Theologie (Historische Theologie) am Institut für Evangelische Theologie des Fachbereichs Erziehungs- und Kulturwissenschaften der Universität Osnabrück. Die Geschichte des Pietismus gehört zu seinen Forschungsschwerpunkten.
Band 7 in der Reihe Kleine Texte des Pietismus
Eugen Drewermann
Über die Unsterblichkeit der Tiere

Patmos Verlag, 2008
978-3-491-21008-0
7,95 EUR
Hoffnung für die leidende Kreatur. Vorwort von Luise Rinser.
Eugen Drewermanns Buch stellt einen fundamentalen, bisher wohl einzigartigen Beitrag dar gegen den Missbrauch von Tieren, Tierzuchtquälerei und Tierexperimente.

weitere Bücher von Eugen Drewermann

 

 
Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 16.05.2012, DH