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Paulusbriefe
Philemonbrief
Literatur zu Paulus
 
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Philemonbrief, Kommentare, Auslegungen

Peter Stuhlmacher
Der Brief an Philemon

Neukirchener Verlag, 1975, 75 Seiten, kartoniert,
978-3-7887-0455-1
14,00 EUR
 
EKK - das erste große neutestamentliche Kommentarwerk im deutschen Sprachraum, das von Autoren beider Konfessionen herausgegeben und verfasst wird, verbindet wissenschaftliche Gründlichkeit mit der Ausrichtung auf die Praxis der Verkündigung.

zur Übersicht über die EKK - Reihe
Peter Müller
Der Brief an Philemon

Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, 170 Seiten, Leinen,
978-3-525-51637-9

59,95 EUR
Der Philemonbrief ist der kürzeste der uns erhaltenen Paulusbriefe. Auf den ersten Blick und im Vergleich mit dem Römerbrief, den Korintherbriefen und dem Galaterbrief ist er unscheinbar. In einem Konflikt zwischen Philemon, einem Christen, in dessen Haus sich eine Gemeinde trifft, und seinem Sklaven Onesimus, der ebenfalls Christ geworden ist, schreibt Paulus einen vermittelnden Brief. Aber wie Paulus diesen Brief schreibt, macht ihn aus Müllers Sicht zu einem Lehrstück christlicher Ethik. Müller zeigt Paulus’ grundlegend neue Weltsicht auf, die durch die Gemeinschaft mit Christus ermöglicht wird und die sich auf die Gemeinschaft der Glaubenden auswirkt. Die zentralen Begriffe des Briefes – Glaube, Liebe, Gemeinschaft – bleiben nicht im Unverbindlichen, sondern werden im Blick auf das Verhältnis Philemons zu seinem Sklaven Onesimus konkret. Dass Paulus die Freilassung des Sklaven nicht explizit fordert, ist ihm vor allem in der neueren Auslegungsgeschichte oft vorgeworfen worden – wie Müller zeigt jedoch zu Unrecht. Unter den Bedingungen der antiken Sklaverei und ihrer rechtlichen Bestimmungen war die Freilassung nicht immer die bessere Wahl. Vor allem aber erwartet Paulus mehr als rechtlich gefordert werden kann, nämlich ein neues, gewandeltes Verhältnis zwischen Sklave und Herr, das sich im Alltag auswirkt. Müller lenkt die Aufmerksamkeit darauf, dass die Frage nach dem Verhältnis von Verschiedenen nicht als Privatangelegenheit, sondern als Angelegenheit der ganzen Gemeinde behandelt wird, was die bleibende Aktualität des Philemonbriefs ausmacht.
Kritisch - Exegetischer Kommentar (KEK) Band 9,2
  Eduard Lohse
Die Briefe an die Kolosser und an Philemon

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1977, 292 Seiten,
978-3-525-51636-2
9,95 EUR
Die Polykarpbriefe - der eigentliche Brief an die Philipper und ein Begleitschreiben zu den übersandten Ignatiusbriefen - sind in der Überlieferung zu einem Brief zusammengewachsen. Der Hauptbrief gibt Mahnungen zum rechten Glauben und zum christlichen Lebenswandel, schärft gelegentlich den Gehorsam gegenüber Presbytern und Diakonen ein.
Kritisch - Exegetischer Kommentar (KEK)
Band 9,2
Nikolaus Walter / E. Reinmuth / P. Lampe
Die Briefe an die Philipper, Thessalonicher und an Philemon

Vandenhoeck u. Ruprecht, 1998, 240 Seiten, kartoniert,
978-3-525-51381-1

27,95 EUR
Unter den Briefen des Apostels Paulus ist der an die Gemeinde in Philippi der einzige, der nicht durch Anfragen oder gar Mißstände in der Gemeinde veranlaßt ist. So kann Paulus, obwohl er sich in Haft befindet, relativ entspannt über Themen schreiben, die ihm selbst am Herzen liegen, die aber natürlich für die Gemeinde wichtig sind. Der Brief ist von der Freude über das Leben mit Christus, aber auch vom Ernst des Leiden-Müssens für ihn und von der Mahnung, sich in der Orientierung auf ihn nicht beirren zu lassen, bestimmt. Die Auslegung möchte die geschichtlichen Zusammenhänge und die theologischen Themen des Briefes auch Nicht-Fachleuten erschließen.

Das Neue Testament Deutsch, NTD, Neues Göttinger Bibelwerk Band 8
Wilhelm Egger
Galaterbrief
Philipperbrief
Philemonbrief


Echter Verlag, 1988, 88 Seiten, kartoniert,
978-3-429-00935-9

14,40 EUR
Die Neue Echter Bibel - Kommentar zum Neuen Testament mit Einheitsübersetzung

Neue Echter Bibel Neues Testament Band 9
Josef Ernst
Die Briefe an die Philipper, an Philemon, an die Kolosser, an die Epheser

Pustet Verlag, 1974, 452 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag,
978-3-7917-0389-3

29,90 EUR
Gefangenschaftsbriefe

Regensburger Neues Testament
Wilfried Eckey
Die Briefe des Paulus an die Philipper und an Philemon

Neukirchener Verlag, 2006, 250 Seiten, Paperback,
978-3-7887-2145-9

24,90 EUR
Der Kommentar legt die beiden authentischen Gefangenschaftsbriefe des Apostels Paulus historisch und theologisch im Kontext der anderen Paulusbriefe aus. Exkurse vermitteln einschlägige Hintergrundinformationen. Mit zahlreichen Exegeten versteht der Verfasser den Brief an die Philipper als Komposition aus ursprünglich drei Schreiben des Apostels an die Christen in der mazedonischen Stadt. Anlässlich der Auslegung des Briefes an Philemon berücksichtigt er speziell das Verhältnis zum Sklaventext im 1. Korintherbrief, darüber hinaus ethische Positionen im Blick auf christliche Sklaven und ihre Herren im frühen Christentum nach Paulus.
weitere Kommentare zu Philipper und  Philemon


Der Band ist aus der Kommentarreihe Eckey, Kommentare zum NT
Klaus Wengst
Der Brief an Philemon

Kohlhammer Verlag, 2005, 120 Seiten, 978-3-17-018675-0

23,00 EUR
Der kleinste Paulusbrief, entstanden um 55 n. Chr., erlaubt am Beispiel der Herr-Sklave-Relation einen Blick auf die gesellschaftliche Wirklichkeit - und wie Theologie in ihr zum Zuge kommt. Im ersten Teil des Kommentars werden das Beziehungsgeflecht zwischen Paulus, dem Sklaven Onesimus und dessen Herrn Philemon und die sich darin zeigenden Interessen dargestellt. Der zweite Teil zeichnet auf diesem Hintergrund die paulinische Argumentation nach. Im dritten Teil wird die Frage nach Theologie und gesellschaftlicher Wirklichkeit aufgenommen und Paulus mit Plinius d.J., Seneca und Epiktet ins Gespräch gebracht. Dabei erweist es sich, dass für Paulus die Gemeinde als Raum erfahrener Freiheit eine nicht zu unterschätzende Bedeutung hat.
Theologischer Kommentar zum Neuen Testament (ThKNT) Band 16
  Thomas Johann Bauer
Paulus und die kaiserzeitliche Epistolographie
Kontextualisierung und Analyse der Briefe an Philemon und an die Galater
Mohr Siebeck, 2011, 490 Seiten, Leinen,
978-3-16-150977-3
115,00 EUR
In den Papyrusbriefen kaum gebildeter Absender sozial niederer Herkunft meinte A. Deißmann zu Beginn des 20. Jh. eine Erklärung für die formalen und stilistischen Unterschiede der paulinischen Briefe gegenüber den literarischen Briefen gefunden zu haben. In diesen Unterschieden spiegle sich nicht der semitisch-jüdische Hintergrund der Paulusbriefe, sondern ihre Zugehörigkeit zur nichtliterarischen Gebrauchsprosa. Damit einher ging die Betonung des Gelegenheitscharakters der Paulusbriefe, der sie zum unmittelbaren und ungekünstelten Ausdruck der Person und des religiösen Empfindens ihres Verfassers mache. Gegenüber diesen Positionen, die bis heute in der neutestamentlichen Forschung präsent sind, stellt Thomas Johann Bauer ausgehend von den Briefen an Philemon und an die Galater die Frage, ob die Briefe des Paulus tatsächlich so unliterarisch und kunstlos sind, wie A. Deißmann meinte. Dazu entwickelt er auf der Grundlage der antiken Brieftheorie und im Blick auf die formalen Konventionen und Funktionen des Briefes in der Antike differenzierte Kriterien für die Analyse und Kontextualisierung der paulinischen Briefe. Zusätzlich werden kommunikationstheoretische Überlegungen einbezogen, die in den letzten Jahren in der Klassischen Philologie für die Analyse antiker Briefe nutzbar gemacht wurden und den Blick für die gezielte briefliche Selbstdarstellung des Absenders geschärft haben. Auf der Grundlage dieser methodischen Überlegung entsteht ein Programm, das auch eine nahtlose Integration rhetorischer Aspekte (Argumentation und Ethopoiie) in die Briefanalyse ermöglicht.
Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament WUNT
Bernhard Mayer
Philipperbrief / Philemonbrief


Katholisches Bibelwerk Stuttgart, 104 Seiten,
3-460-15411-x
10,90 EUR
Stuttgarter Kleiner Kommentar NT Band 11
Joachim Gnilka
Der Philemonbrief

Herder Verlag, 1982, Paperback,
3-451-19500-3

20,00 EUR
Herders Theologischer Kommentar zum Neuen Testament, Band 10
Eckart Reinmuth
Der Brief des Paulus an Philemon

Evangelisches Verlagshaus, 2006, 160 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02352-3
24,00 EUR
Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK), Band 11
Alfred Suhl
Der Brief an Philemon

Theologischer Verlag Zürich, 1981, 41 Seiten, kartoniert,
3-290-14728-2
978-3-290-14728-0
12,80 EUR
Die Zürcher Bibelkommentare richten sich nicht nur an Theologen, sondern auch an Leser, die nur in beschränktem Masse mit wissenschaftlichen Kommentaren arbeiten. Sie ermöglichen dem Gemeindeglied - aber auch Menschen, die kirchlich nicht engagiert sind - eine fundierte und verständliche Einführung in die Bibel. Das Alte Testament ist in 26 Teile aufgefächert, die in ca. 30 Bänden behandelt werden, das Neue Testament in 22 Teile, die in ca. 25 Bänden behandelt werden.

Zürcher Bibelkommentar Neues Testament Band 11

Peter Arzt-Grabner
Philemon

Vandenhoeck u. Ruprecht, 2003, 304 Seiten, Leinen, 3-525-51000-4
49,90 EUR
Eine neue Auslegung des Philemonbriefes, der eine Petition um den Sklaven Onesimus enthält, der von Paulus als "Mitarbeiter" der Hausgemeinde des Briefempfängers Philemon bezeichnet wird - ein Hinweis auf die Zulassung von Sklaven zu Ämtern in der Alten Kirche.
Der Kommentar macht auf dem Hintergrund dokumentarischer Papyri und Ostraka (Scherben) deutlich, wie sehr Paulus in der alltäglichen Sprachwelt seiner Umgebung beheimatet ist. Im Besonderen zeigt sich z.B., welche brieflichen Formeln er im Einklang mit dem allgemeinen hellenistischen Formular verwendet und wo und warum er sich davon individuell abhebt, wie sehr er (z.B. in Fragen der Gemeinde- und Missionsstruktur) das Vokabular und die Strukturen seines Handwerksbereiches verwendet, wo er damalige Ansichten zur Sklaverei teilt, und worin er unerwartete Lösungen sieht. - Philemon soll seinen Sklaven als Partner, d.h. auch als Geschäftspartner aufnehmen.
Papyrologische Kommentare zum Neuen Testament,Vandenhoeck & Ruprecht
Adolf Schlatter
Die Briefe an die Galater, Epheser, Kolosser und Philemon

Calwer Verlag, kartoniert,
3-7668-0190-2

18,00 EUR
Erläuterungen zum Neuen Testament Band 7
Martin Dibelius
An die Kolosser, Epheser und Philemon
Mohr, 1953, 113 Seiten, Halbleinen

18,00 EUR
Handbuch zum Neuen Testament Band 12
Hans Hübner
An Philemon. An die Kolosser. An die Epheser.
Die theologischen Schriften des Paulus
Mohr, 1997, 285 Seiten,
3-16-146775-2
978-3-16-146775-2
30,00 EUR
Die Auslegung der drei Briefe erfolgte für diesen Kommentar unter exegetischen, theologischen, religionsgeschichtlichen und vor allem hermeneutischen Gesichtspunkten.
Hans Hübner will die Briefe im Licht der Gegenwart verständlich machen. Aufgewiesen wird der Weg, vor allem der theologische Weg, von Paulus im Philemonbrief, über den deuteropaulinischen Kolosserbrief zum tritopaulinischen Epheserbrief, der im Lichte des Erbes der paulinischen Theologie die geistliche Wirklichkeit der Kirche theologisch reflektiert. Unter diesem Gesichtspunkt war der Epheserbrief lange Zeit hindurch die Domäne der katholischen Theologie. Somit hat die theologische und hermeneutische Auslegung dieses Briefes eine grosse ökumenische Bedeutung.

Handbuch zum Neuen Testament Band 12

Biblische Spiele Metanoia Verlag, CH
Theologisches Theater von Walter J. Hollenweger und weiteren AutorInnen

Biblische Spiele 59
Hollenweger, Walter J.
Nympha und Onesmius zwischen Geld, Geist und Glück
Metanoia Verlag, 48 Seiten, 3-907038-70-3
11,70 EUR
Onesimus aus Kolossäa ist seinem christlichen Sklavenherrn davongelaufen. Paulus schickt ihn zurück. Er wird zwar nicht - wie das damals üblich war - mit dem Tode bestraft. Aber er ist trotzdem unglücklich, denn er kann seine grosse Liebe, die Nympha, nicht heiraten, weil er Sklave ist. Darüber hinaus zeigt das Stück die Spannungen zwischen den christlichen Esoterikern in Kolossäa und den Paulusjüngern. Für Chor, Streichquartett, obligater Solo-Posaune, Gitarre ad lib., Solisten, Tanz, Darsteller und Darstellerinnen.
 

 

Änderungen und Lieferbarkeit vorbehalten     Startseite       letzte Bearbeitung: 20.10.2011, DH