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Johannes
Bugenhagen 1485 - 1558 |
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Irene Dingel
Der späte Bugenhagen
Evangelisches Verlagshaus, 2011, 352 Seiten, Hardcover
978-3-374-02746-0
48,00 EUR
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Johannes Bugenhagen, genannt
Pomeranus, gilt als der dritte große Wittenberger Reformator neben
Martin Luther und Philipp Melanchthon. Während die Forschung dem
Freund, Vertrauten und Seelsorger Luthers vielfältig Aufmerksamkeit
geschenkt hat, fanden sein späteres Wirken als Prediger, Exeget,
Gutachter und Universitätslehrer sowie sein überregionaler Einfluss
auf dem Gebiet von Kirchenordnung und Sozialfürsorge und seine
Position in der Interimszeit bisher weniger Interesse.
Der aus einer Tagung anlässlich des 450. Todestags Bugenhagens
hervorgegangene Sammelband widmet sich diesen unterschiedlichen
Facetten und vielfältigen Perspektiven seines Wirkens mit Blick auf
die späte Lebensphase des Reformators. Dabei wird die Alltags- und
Kulturgeschichte Wittenbergs, wie sie sich aus Bugenhagens
Verhältnis zu seinem unmittelbaren städtischen Umfeld erheben lässt,
mit seinem Einsatz für Recht und Politik und mit seinen Standpunkten
als Theologe und Organisator theologisch-kirchlicher Praxis
zueinander in Beziehung gesetzt. |
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Irmfried Grabe
Johannes Bugenhagen (1485–1558)
Der Bischof der Reformation
Evangelisches Verlagshaus, 2010, 464 Seiten, Hardcover,
978-3-374-02809-2
38,00 EUR  |
Zum 450. Todestag des Reformators
Johannes Bugenhagen (1485–1558) fanden im Jahr 2008 in Barth und
Greifswald zwei Tagungen statt. Bugenhagen beeinflusste die
Reformation in Pommern, Sachsen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein,
Dänemark und zahlreichen Hanse- und Reichsstädten.
Die beiden Tagungen widmeten sich dem reformatorischen Wirken
Bugenhagens als Autor, Exeget, Bibelübersetzer, Seelsorger,
Kirchenordner, Liturg, Diplomat, Superintendent und Historiker.
Seine zahlreichen Rollen als souveräner Vertreter der Wittenberger
Reformation ergeben ein Gesamtbild an reformatorischer Autorität,
das sich legitim unter dem Titel »Bischof der Reformation« entfalten
lässt. Bugenhagen gehört zu den noch nicht ausgeforschten
»Schlüsselfiguren der Reformation«. Diese Studien vertiefen sein
Bild.
Irmfried Garbe, Dr. theol., Jahrgang 1969, studierte Theologie in
Greifswald und München. Zurzeit arbeitet er als wiss. Mitarbeiter am
Lehrstuhl für Kirchengeschichte an der
Ernst-Moritz-Arndt-Universität.
Heinrich Kröger, Dr. theol., Jahrgang 1932, studierte Theologie in
Hamburg, Tübingen, Heidelberg und Göttingen. Von 1974–1997 war er
Beauftragter der Ev.-Luth. Kirche in Hannover für Plattdeutsche
Verkündigung. Seit 2001 ist er Geschäftsführer vom »Forum
Plattdüütsch in de Kark«. |
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Tim Lorentzen
Johannes Bugenhagen als Reformator der öffentlichen Fürsorge
Mohr Siebeck, 2008, 560 Seiten, Leinen, 978-3-16-149613-4
109,00 EUR  |
Die Armen- und Krankenfürsorge der
Reformationszeit ist bislang vor allem als Feld staatlicher
Sozialdisziplinierung interpretiert worden. Tim Lorentzen geht aus
theologischer Richtung einen anderen Weg: Der Wittenberger
Stadtpfarrer, Professor und Kirchenpolitiker Johannes Bugenhagen
(1485-1558) entwickelte im Rahmen seiner reformatorischen
Ordnungstätigkeit für Norddeutschland und Skandinavien ein
diakonisches Fürsorgemodell, das stets unter dem Primat christlicher
Liebe stehen sollte. Hier führte Exegese zu organisatorischen und
ökonomischen Konsequenzen. Eingehende Vergleiche mit
spätmittelalterlichen, humanistischen und oberdeutschen Ansätzen
offenbaren Bugenhagens innovatives Profil. In lebensnah
rekonstruierten Archivstudien belegt Tim Lorentzen erstmals auch die
alltägliche Funktionstüchtigkeit seiner Fürsorgebestimmungen.
aus der Reihe Spätmittelalter, Humanismus, Reformation |
| weiterführende
Literatur |
Reformation /
Refo500 |
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Johannes Bugenhagen Werke,
Vandenhoeck & Ruprecht |
| Reformatorische
Schriften |
| Band 1: |
Anneliese
Bieber-Wallmann
Johannes Bugenhagen - Reformatorische Schriften (1518-1524)
Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 910 Seiten, Leinen
978-3-525-55441-8
219,95 EUR  |
Johannes Bugenhagen
(1485–1558) blieb der Nachwelt in Erinnerung als Luthers
Seelsorger und als Verfasser von Kirchenordnungen für den
norddeutschen sowie den skandinavischen Raum. Weniger bekannt
ist, dass er zu Lebzeiten ein vielgelesener Autor von
Bibelkommentaren und Flugschriften zur reformatorischen
Umgestaltung des kirchlichen Lebens war.
Anneliese Bieber-Wallmann dokumentiert zum ersten Mal
Bugenhagens literarischen Beitrag zur Verbreitung der
Reformation in einer wissenschaftlichen Ausgabe. Die Quellen
liegen in lateinischer, frühneuhochdeutscher und niederdeutscher
Sprache vor. Band 1 beginnt mit den frühesten bekannten Texten
aus der Zeit Bugenhagens in Pommern.
Aus den Jahren 1521 bis 1524 werden in Band 1 die Schriften
ediert, mit denen Bugenhagen seinen pommerschen Landsleuten die
reformatorische Lehre nahezubringen versuchte. In der Art
apostolischer Sendbriefe forderte er sie auf, sich dem neu
gewonnenen Evangelium zu öffnen. Der Druck der Sendbriefe machte
den Wittenberger Pfarrer weit über Pommern und Sachsen hinaus
bekannt.
Von der Predigt am Tage der Apostel Petrus und Paulus, einem der
Sendbriefe und von der lateinischen Passions- und
Auferstehungsharmonie sind Manuskripte erhalten geblieben, die
der Ausgabe der reformatorischen Schriften Bugenhagens zugrunde
gelegt werden. Bei den übrigen Texten folgt die Edition den
Erstdrucken und verwendet handschriftliches Material im
textkritischen Apparat. Textkritische und kommentierende
Apparate sowie Einleitungen zu den einzelnen Schriften sollen
das Verständnis der Texte erleichtern. Um der besseren
Lesbarkeit willen wurde die Zeichensetzung in der Edition
umsichtig modernisiert. |
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Editionsplan Reformatorische
Schriften:
Band 2 (1525–527), 2014
Band 3 (1528–1529), 2018
Band 4 (1531–1556), 2024 |
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