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| Das Konfessionskundliche Institut des
Evangelischen Bundes in Bensheim ist das Kompetenzzentrum für
Konfessionskunde und Ökumene der Evangelischen Kirche in
Deutschland. Träger ist der Evangelische Bund, ein
konfessionskundliches und ökumenisches Arbeitswerk der
Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Innerhalb der Reihe
Bensheimer Hefte erscheinen einige Hefte als
Ökumenische Studienhefte |
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Evangelisches Kirchenrecht
Eine Einführung in die theologischen Grundlagen
Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, 309 Seiten, kartoniert
978-3-525-87123-2
19,90 EUR
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Bensheimer Hefte 109
Gestalt und Ordnung der Kirche werden im Fächerkanon der
evangelischen Theologie oft vernachlässigt. Dabei finden sich in
allen theologischen Disziplinen Bezüge zum Kirchenrecht als
Querschnittsthema. Diese Einführung richtet sich an Lehrende und
Studierende in juristischen und theologischen Fakultäten wie
Verantwortliche in den kirchlichen Verwaltungen und
Leitungsfunktionen. Der aus zahlreichen Lehrveranstaltungen und
langjähriger Forschungsarbeit heraus entstandene Band zeigt die
theologischen Grundlagen, Voraussetzungen und Kriterien des
evangelischen Kirchenrechts auf. An markanten Stellen wird ein
Vergleich mit den Bestimmungen des kanonischen Rechts der
römisch-katholischen Kirche gezogen.
weitere Literatur zum
Theologiestudium |
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Martin
Friedrich
Kirche
Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, 222 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87122-5
19,90 EUR
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Was glauben die Kirchen von sich
selbst? Wie haben sich die unterschiedlichen Positionen durch
die ökumenischen Dialoge gewandelt? Wie kann es den derzeit noch
getrennten Konfessionen gelingen, miteinander und nicht
gegeneinander ihr Kirche-Sein zu verwirklichen?
Die Fragen nach dem Wesen der Kirche und dem Auftrag, nach ihren
Eigenschaften und Merkmalen, nach dem Verhältnis von lokaler und
universaler Dimension der Kirche und nach der Möglichkeit, die
im Bekenntnis bezeugte Einheit der Kirche sichtbar zu machen,
sind von den Kirchen lange Zeit sehr unterschiedlich beantwortet
worden. In den letzten Jahrzehnten haben sich jedoch deutliche
Änderungen ergeben. Dieses Buch beschreibt in seinem ersten Teil
die Selbstwahrnehmungen und Grundpositionen, die die
Konfessionen im Laufe der Geschichte entwickelt haben. Der
zweite Teil stellt die multi- und bilateralen Dialoge dar, die
im 20. und frühen 21. Jahrhundert zum Thema Kirche geführt
wurden. Der Schluss versucht eine Bilanz und erläutert die
erreichten Übereinstimmungen, aber auch die verbleibenden
Differenzen.
Ökumenische Studienhefte
Heft 14
Bensheimer Hefte 108 |
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Gemeinhardt,
Alexander F.
Die Pfingstbewegung als ökumenische
Herausforderung
Vandenhoeck & Ruprecht, 2005, 176 Seiten, kartoniert
3-525-87197-x
14,90 EUR |
Bensheimer Hefte 103
Während die Pfingstbewegung das
größte Wachstum in Südamerika und Afrika verzeichnet,
werden auch die Pfingst- und Missionsgemeinden in
Deutschland zu einem neuen Dialogpartner in der
ökumenischen Bewegung. Das Verhältnis zwischen den eher
jungen Pfingstgemeinden und den etablierten Kirchen ist
jedoch nicht immer spannungsfrei.
Alexander Gemeinhardt stellt im vorliegenden Buch die
Pfingstbewegung in ihrer ökumenischen Entwicklung bei
Berücksichtigung unterschiedlicher kultureller Kontexte
dar. Ergänzend widmet er sich zwei Fallstudien über
Pfingstkirchen in Südamerika und Afrika und leistet
einen konstruktiven Beitrag zum praktischen Umgang mit
Pfingstgemeinden in der ökumenischen Nachbarschaft in
Deutschland.
zur Seite
Freikirchen |
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Was eint? Was trennt?
Ökumenisches Basiswissen.
Arbeitshilfe für evangelische Gemeinden
Vandenhoeck u. Ruprecht, 2003, 96 Seiten, kartoniert,
3-525-87192-9
9,90 EUR
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Bensheimer Hefte 101
Gilt die Taufe wirklich als das überall anerkannte Sakrament?
Was unterscheidet uns beim Abendmahl? Warum wird es keine
offizielle Abendmahlsgemeinschaft mit römischen Katholiken und
Orthodoxen geben können? Warum laden trotzdem die evangelischen
Landes- und Freikirchen alle Getauften an den Tisch des Herrn?
Sind wir uns wirklich einig in der Frage der Rechtfertigung und
Sündenvergebung? Gibt es noch einen Ablass? Braucht man einen
Papst als Sprecher der Christenheit? Wie steht es mit der
Heiligenverehrung in den christlichen Kirchen? Gibt es
verbindliche Glaubensbekenntnisse? Was eint und was trennt?
Die Arbeitshilfe fasst in knappen Antworten und mit
übersichtlichen Texten zusammen, was wir als Christen gemeinsam
glauben und tun und wo die Grenzen des miteinander liegen. |
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Reinhard Frieling
Amt
Laie - Pfarrer - Preister - Bischof - Papst
Vandenhoeck u. Ruprecht, 2002, 200 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87190-4
15,90 EUR
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Die Kirchen sind im wesentlichen eins im
Glauben an Jesus Christus, aber uneins darüber, was sie von sich selber
glauben: Von der Kirche, von der Autorität der Kirche und den
Autoritäten in der Kirche. Eine volle gegenseitige Anerkennung scheitert
immer wieder an der Amtsfrage.
Gehören bestimmte Amtsstrukturen zum Wesen der Kirche? Verleiht die
Ordination ein besonderes Amtscharisma? Wer ist befugt zur Lehre und
Leitung in der Kirche? Brauchen wir das Papstamt für die universale
Einheit?
Dieses Ökumenische Studienheft beschreibt (A) die Kirchenverfassungen
der einzelnen Konfessionen mit ihren Ordinationsliturgien und (B) die
bi- und multilateralen Dialoge zwischen den Kirchen mit ihren Erfolgen
bis hin zur Erklärung von Kirchengemeinschaft und mit ihren Misserfolgen
durch ein exklusives Beharren auf der eigenen Position. Der
abschließende Teil C zieht eine Bilanz und zeigt Perspektiven auf, wie
durch ein theologisch vertieftes Erkennen des Handelns Gottes in Jesus
Christus und in den Kirchen sowie durch das Beachten unterschiedlicher
Denkstrukturen beim Erkennen Gottes und der Gestaltung der Kirche ein
besseres gegenseitiges Verstehen und vielleicht auch eine Verständigung
möglich wird.
zur Seite Pfarrberuf / Pfarramt
Ökumenische Studienhefte
Heft 13
Bensheimer
Hefte 99 |
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Gerlach, Thomas
Evangelischer Glaube
Basisinformation und neue Zugänge
Vandenhoeck & Ruprecht 2002, 288 Seiten,
978-3-525-87189-8
vergriffen, nicht mehr lieferbar |
Bensheimer Hefte 98
Wissen Christen, was sie glauben?
Wissen Nichtchristen, was sie bestreiten? Oft genug
leidet das Gespräch darunter, dass die traditionelle
Sprache des Glaubens nicht mehr verstanden wird. Wie aber
soll man sich mit Themen wie "Sünde",
"Jungfrauengeburt" oder
"Rechtfertigung" auseinander setzen, wenn
theologisches Grundwissen fehlt?
Dieses Taschenbuch erklärt die wichtigsten
Glaubenssätze und fasst sie in allgemein verständlichen
Thesen zusammen. Jeder der 54 Abschnitte lädt den Leser
ein, das christliche Bekenntnis zu durchdenken und die
eigene Position zu klären. So entsteht nicht nur ein
"theologisches Lesebuch", sondern zugleich ein
"Grundkurs des Glaubens", der dazu anregt, dem
Evangelium auf den Grund zu gehen.
zur Seite
Protestantismus / Evangelischer Glaube |
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Heinrich
Bedford-Strohm
Schöpfung
Vandenhoeck u. Ruprecht, 2001, 150 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87187-4
15,90 EUR
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Kaum ein theologisches Thema kann sich
einer solchen öffentlichen Aufmerksamkeit erfreuen wie das Thema
»Schöpfung«. Besonders in seinem ethischen Aussagegehalt findet der
Begriff der Schöpfung sogar Eingang in die Reden von Politikern.
Angesichts der Zerstörung der Natur durch den Menschen gewinnt die Frage
neue Aktualität, was es heißt, von der Welt als Schöpfung Gottes zu
reden und was sich daraus für die Beziehung zwischen Mensch und
nicht-menschlicher Natur ergibt. Im Licht der ökumenischen Diskussion
wird deutlich, wie unterschiedlich das Schöpfungsthema von den
verschiedenen konfessionellen und kontextuellen Hintergründen her
behandelt werden kann. Die ökumenische Diskussion, in der der »Konziliare
Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung« eine
besondere Rolle spielt, hat sich schon früh auf neue Fragestellungen
eingestellt. Das Studienheft mündet in sieben Dimensionen ökumenischer
Schöpfungstheologie, die Grundlage für das zivilgesellschaftliche
Engagement der Kirchen sein können.
Ökumenische Studienhefte
Heft 12
Bensheimer
Hefte 96 |
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Christine
Lienemann-Perrin
Mission und interreligiöser Dialog
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1999, 176 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87185-0
15,90 EUR
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Europas religiöse
Landschaft ist vielfältiger geworden. Diese Erfahrung löst in der
christlichen Bevölkerung Verunsicherung aus, weckt aber auch ein
verstärktes Interesse an anderen Religionen. Welche Antworten hält das
biblische Vermächtnis für diese Situation bereit? Wie begegnet die
Christenheit Andersgläubigen und wie verändert dieser Kontext das
Christentum?
Zu den hauptsächlichen Erfahrungs- und Reflexionsfeldern für die
Außenkontakte der Christenheit gehören die Mission und der
interreligiöse Dialog. Ihrer Verknüpfung geht die Autorin anhand von
verschiedenen Beispielen nach. Sie fragt nach den biblischen
Voraussetzungen für die Beziehung des Christentums zu anderen
Religionen, wobei auch das Verhältnis Israels zu den Völkern im Alten
Testament und in frühjüdischer Zeit zur Sprache kommt. Aus der
ökumenischen Bewegung werden römisch-katholische, evangelische und
orthodoxe Zugänge zu Mission und Dialog erörtert und moderne
theologische Entwürfe mit ihren kontextuellen Profilen des Missions- und
Dialogverständnisses vorgestellt.
Ökumenische Studienhefte
Heft 11
Bensheimer
Hefte 94 |
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Wolfgang
Lienemann
Frieden
Vom gerechten Krieg zum gerechten Frieden
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1999, 150 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87181-2
15,90 EUR
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Theologisch-ethische
Friedenskonzeptionen In diesem Studienheft wird das Friedensverständnis
in verschiedenen Kirchen und Konfessionen sowie in den entsprechenden
Auseinandersetzungen in der Ökumenischen Bewegung vor allem im Blick auf
den rechtlich geordneten Frieden angesichts der Möglichkeit und
Wirklichkeit von Kriegen dargestellt. Viele Menschen werden, wenn sie
die Stichworte Kirche - Krieg - Frieden vernehmen, sich daran erinnern,
daß immer wieder Soldaten mit kirchlichem Segen in den Krieg gezogen
sind. Mit Gott stand auf den Schnallen von Uniformgürteln.
Militärseelsorger beziehungsweise Feldprediger begleiteten die Soldaten
in die Schlachten und ins Sterben, ermutigten die Schwankenden, stärkten
die Ängstlichen, berieten die Angefochtenen und versuchten die
Hinterbliebenen zu trösten. Pfarrer und Priester der einen Kirche Jesu
Christi dienten in feindlichen Armeen. Wie war das möglich, wenn doch
der Bergprediger des Evangeliums verkündet hatte: Ich aber sage euch:
Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch
hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr
Kinder seid eures Vaters im Himmel. (Mt 5,44f) Die allermeisten Kirchen
sind sich deshalb heute zumindest in vier Punkten einig: in der
Verwerfung jedes Angriffskrieges, in der strikten Orientierung am
Gewaltverbot der Charta der Vereinten Nationen, in der Ächtung aller
Massenvernichtungsmittel und in der Forderung nach einem Abbau der
Rüstungen. Sie sind sich auch darin einig, daß der Schutz der
Menschenrechte unverzichtbarer Bestandteil jeder Friedensordnung sein
muß. Daneben existieren in den verschiedenen Kirchen aber auch
tiefgreifende Konflikte vor allem über die geeigneten Wege zum Frieden
und zur Überwindung der Institution des Krieges. Diese Konflikte haben
sich immer wieder in Auseinandersetzungen mit der Position der
sogenannten Historischen Friedenskirchen und der radikalen Pazifisten
(auch in nicht-christlichen Religionen) gezeigt. Der Grundkonflikt hat
sich im 20. Jahrhundert in der Frage der Stellung der Christen zu
Existenz und Einsatz von Kernwaffen dramatisch zugespitzt. Dr.
Wolfgang Lienemann ist Professor für Sozialethik an der Universität
Bern.
zur Reihe Theologie und Frieden,
Kohlhammer Verlag
Ökumenische Studienhefte
Heft 10
Bensheimer
Hefte 92 |
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Hubert
Kirchner
Wort Gottes, Schrift und Tradition
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1998, 150 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87179-9
15,90 EUR
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Mit einer neuen Bestimmung des
Verhältnisses von Schrift und Tradition unter der Losung ,, Sola
scriptura machte Martin Luther auf ein eminentes theol ogisches Problem
aufmerksam, dessen sich die Theologie bis dahin in dieser Weise nicht
bewußt war. Zugleich gewann er ein Kriterium für Glauben, Lehre und
Leben der Kirche, das seitdem nicht nur zwischen den Kirchen, sondern
auch innerhalb der Kirchen und Konfessionen heftig diskutiert wird.
Fine Folge von Luthers paradigmatischer Betonung der Schrift war die
bewußte Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Schrift und Tradition
zum Beispiel in der römisch-katholischen Kirche. Diese
Verhältnisbestimmung trug also wesentlich zur Profilierung der
Konfessionen nach der Reformationszeit bei und bestimmt ökumenische
Dialoge und Zusammenarbeit bis heute.
Vorgestellt werden die drei konfessionsspezifischen Hauptmodelle und im
Anschluß daran die wesentlichsten interkonfessionellen Gespräche, die
bisher darüber geführt worden sind. Denn von Anfang an steht fest: Der
Weg zur theologischen Verständigung führt nur über die Schwelle der
Verständigung über diese Frage.
Ökumenische Studienhefte
Heft 9
Bensheimer
Hefte 89 |
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Ernstpeter
Maurer
Rechtfertigung - konfessionstrennend oder konfessionsverbindend?
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1998, 150 Seiten, kartoniert, 978-4-525-87177-5
15,90 EUR
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Der theologische Begriff
»Rechtfertigung« bezeichnet die dramatische Begegnung Gottes mit der
menschlichen Person. Diese Begegnung bringt das verkehrte
Gottesverhältnis des Menschen wieder ins rechte Lot, indem die
Gerechtigkeit Christi dem sündigen Menschen zugesprochen und im Glauben
ergriffen wird. Die Theologie der Reformationszeit hat im Rückgriff auf
paulinische Aussagen das Rechtfertigungsgeschehen in den Mittelpunkt des
Redens von Gott gerückt und präzisiert, zum Teil in polemischer
Abgrenzung zum rituellen Verständnis der Heilsvermittlung in der
mittelalterlichen Kirche. Dieses protestantische Verständnis von
Rechtfertigung hat damit freilich für mehr als 400 Jahre den Widerspruch
vor allem der römisch-katholischen Kirche provoziert.
Dieses Buch behandelt den Streit um die Rechtfertigungslehre als
kirchentrennendes Problem und die aktuellen ökumenischen Gespräche zum
Thema »Rechtfertigung«. Dabei wird auch der Beitrag der anderen
konfessionellen Positionen erörtert. Im Mittelpunkt steht die Frage:
Läßt sich das Rechtfertigungsgeschehen in einer gemeinsamen
evangelisch-katholischen Erklärung zur Sprache bringen?
Ökumenische Studienhefte
Heft 8
Bensheimer
Hefte 87 |
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Hans-Georg
Link
Bekennen und Bekenntnis
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1998, 150 Seiten, kartoniert,
978-3-525-87175-1
15,90 EUR
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Erstmals werden in einem Buch
altkirchliche, reformatorische und ökumenische Bekenntnisse des 20.
Jahrhunderts erschlossen. Die wichtigsten und neuesten Dokumente kommen
zur Sprache:
Barmen 1934, Leuenberg 1973, Meißen 1988, Porvoo 1992,
Rechtfertigungserklärung 1997/8; ebenso Bekenntnisse aus Frankreich,
Südafrika, Lateinamerika und Taiwan.
Ausgehend von dem Ökumenischen und dem Apostolischen Glaubensbekenntnis
der Alten Kirche werden die wichtigsten reformatorischen
Bekenntnisschriften vorgestellt: Augsburger Bekenntnis, Heidelberger
Katechismus, die 39 anglikanischen Artikel. Von den bilateralen Dialogen
des 20. Jahrhunderts kommen u.a. dann zur Sprache: die Leuenberger
Konkordie, die Meißener Feststellung, die Porvoo-Erklärung, die
katholisch-lutherische »Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre«
sowie Vereinbarungen mit altorientalischen Kirchen. Von der
multilateralen Szene werden neue Bekenntnisse vereinigter Kirchen, Basis
und Vollversammlungen des Ökumenischen Rates sowie das Faith and
Order-Projekt beleuchtet: »Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Ausdruck des
apostolischen Glaubens heute«. Ein besonderer Akzent liegt auf den
kontextuellen Bekenntnisentwicklungen in Deutschland, Frankreich,
Südafrika, Lateinamerika, Taiwan und Mitteleuropa. Dabei spielt der
Zusammenhang von existentiellem Bekennen und kirchlichem Bekenntnis eine
Schlüsselrolle. Ein eigener Abschnitt ist Glaubensbekenntnissen von
Frauen gewidmet.
Ökumenische Studienhefte
Heft 7
Bensheimer
Hefte 86 |
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Reiner Marquard
Reformationstag - evangelisch und ökumenisch
Eine Arbeitshilfe für Gemeinde und Schule
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1997, 224 Seiten, kartoniert,
3-525-87173-2
978-3-525-87173-7
13,90 EUR |
Bensheimer Hefte 84
Dieser Band will helfen, das evangelische Proprium für unseren
Alltag un Gemeinde und Schule insbesondere durch Anknüpfungen an
die Theologie Philipp
Melanchthons in ökumenischer Weise anzusagen.
Bildungsleistungen der Kirche ordnen sich sozusagen konzentrisch
um das identitätsstiftende Zentrum des christlichen Lebens, den
Gottesdienst.In einer Studie der Evangelischen Kirche in Hessen
und Nassau heisst es: "Damit Menschen das Evangelum verstehen
und annehmen können, um ihr Leben von Gott bestimmt sein lassen
zu wollen, brauchen sie die Chance, an Prozessen teilzunehmen,
welche ihr Innerstes bilden und ihrem Handeln Orientierung
geben". Wo trägt diesbezüglich das reformatorische Erbe in
Gemeinde und Schule heute Früchte? Wo muss es erinnert und in
der Erinnerung angemahnt werden? Wie und wo geschieht heute
Vergewisserung im Glauben? In historischen und
systematisch-theologischen Untersuchungen, aktualisierenden
Ausführungen, in homiletischen und liturgischen Arbeitshilfen
und Unterrichtsentwürfen leistet dieses Buch Hilfestellung als
Arbeitsbuch zum Reformationstag. |
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Wolfram Weisse
Reich Gottes
Hoffnung gegen Hoffnungslosigkeit
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1997, 208 Seiten, kartoniert,
3-525-87172-4
15,90 EUR
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Der Autor erschließt Ansätze,
Konzeptionen und Perspektiven der Frage nach dem »Reich Gottes«. Er
skizziert die konfessionellen Ausprägungen dieses Hoffnungssymbols und
entfaltet das auf Befreiung gerichtete Potential vom Reich Gottes bei
Leonard Ragaz, Martin Luther King, in lateinamerikanischer und
feministischer Befreiungstheologie sowie in konträren Ansätzen
südafrikanischer Theologen.
Die Frage nach dem Reich Gottes ist mit gravierenden
Auseinandersetzungen verbunden. Die wichtigsten ökumenischen Dialoge und
Dispute werden dargestellt und beurteilt. In den Perspektiven wird nach
der Bedeutung vom Reich Gottes in den nichtchristlichen Weltreligionen
gefragt und mit dem Terminus »Unterbrechung« ein neuer Zugang zur
Bedeutung von »Reich Gottes« eröffnet.
Bensheimer Hefte 83
Ökumenische Studienhefte
Heft 6 |
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Erich Geldbach
Taufe
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1996, 150 Seiten, kartoniert,
978-3-525-87167-6
15,90 EUR
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Die
Taufe gilt normalerweise als das
Band, das die christlichen Kirchen trotz aller Trennungen zusammenhält,
weil ihre Einmaligkeit und Unwiederholbarkeit von allen bekannt wird. In
dem neuen Studienheft wird aufgezeigt, dass dies zwar weitestgehend
zutrifft, dass aber die theologische Bedeutung der Taufe, die
Voraussetzungen für ihre Spendung und gegenseitige Anerkennung durchaus
unterschiedlichen Maßstäben unterliegen.
Dies zeigt schon der erste Teil des Buches, in dem die unterschiedlichen
konfessionellen Positionen der großen und kleineren Kirchen – insgesamt
15 – aufgeführt werden. Dabei fällt auf, dass es Gemeinschaften gibt,
die gänzlich auf die Taufe verzichten, andere, die eine Wassertaufe
ablehnen; die meisten jedoch taufen mit Wasser und unter Nennung der
trinitarischen Formel. Wer jedoch getauft werden darf, ob Säuglinge,
Kinder, Jugendliche oder Mündige nach einer Unterweisung, ist
umstritten.
Der zweite Teil zeigt die Positionen auf, die sich in den verschiedenen
bilateralen und multilateralen Dialogen auf Weltebene herausgeschält
haben. Wie es weitergehen könnte, zeigt der Verfasser an verschiedenen
Modellen, die insgesamt dem ökumenischen Ziel verpflichtet sind, nach
mehr Einheit zu suchen.
Ökumenische Studienhefte
Heft 5
Bensheimer
Hefte 79 |
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Harding
Meyer
Ökumenische Zielvorstellungen
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1996, 150 Seiten, kartoniert,
978-3-525-87166-9
15,90 EUR
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Was ist das Verständnis von Einheit der
Kirche, dem Ziel ökumenischen Bemühens, das der in sich vielgestaltigen
ökumenischen Bewegung Orientierung, Kontinuität und Zusammenhalt
verleiht? Wie verhält es sich zu den konfessionsspezifischen
Auffassungen von Kirche und ihrer Einheit? Welche Entwicklungen hat das
Verständnis von Einheit durchlaufen und zu welchen »Fortschreibungen«
ist es gekommen? Was sind die Formen oder »Modelle« der Verwirklichung
von Einheit (Kirchenunion, Kirchengemeinschaft, konziliarer Prozeß)? Wie
sind sie zu beurteilen und in welchem Verhältnis (Konflikt oder
Vereinbarkeit) stehen sie zueinander?
Das sind die Leitfragen des Buches, das sich in zwei große Teile
(»Verständnis von Einheit« und »Modelle der Einigung«) ordnet. Die
Fragen werden sowohl geschichtlich wie theologisch erörtert.
Ökumenische Studienhefte
Heft 4
Bensheimer
Hefte 78 |
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Wolfgang Lienemann
Gerechtigkeit
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1995, 226 Seiten, kartoniert,
978-3-525-87163-8
15,90 EUR
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Gerechtigkeitskonzepte im
20.Jahrhundert aus unterschiedlichen kirchlich-konfessionellen
Perspektiven
Ökumenische Studienhefte
Heft 3
Bensheimer
Hefte 75 |
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Hans-Martin
Barth
Spiritualität
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1994, 192 Seiten, kartoniert, 978-3-525-87162-1
15,90 EUR
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Spiritualität ist ein ökumenisches
Phänomen: Sie begegnet in den unterschiedlichsten Ausprägungen und ist
doch auf das eine Wirken des Gottesgeistes bezogen. In einer Situation
geistlicher Ermüdung und ökumenischer Stagnation lohnt es sich, auf
spirituelle Erfahrungen außerhalb der eigenen Tradition zu achten und
Neuaufbrüche zu studieren, die quer zu allen Konfessionen liegen. Darum
werden im vorliegenden Band nicht nur orthodoxe, römisch-katholische und
evangelische Frömmigkeit, sondern auch weibliche Spiritualität und
Spiritualität der Befreiung untersucht.
Es geht um eine Bilanz dessen, was im Bereich von Spiritualität
ökumenisch bisher erreicht wurde. Störfaktoren werden benannt und
Perspektiven künftiger Entwicklung aufgezeigt.
Dr. theol. Hans-Martin Barth, Jahrgang 1939, Promotion 1965,
Ordination 1966, Habilitation 1970; Universitätsprofessor für
Systematische Theologie 1976-78 in Erlangen, 1978-91 in Gießen, seit
1981 am Fachbereich Evangelische Theologie der Philipps-Universität
Marburg
Ökumenische Studienhefte 2
Bensheimer Hefte 74 |
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Eckhard Lessing
Abendmahl
Vandenhoeck u. Ruprecht, 1993, VIII,157 Seiten, kartoniert,
978-3-525-87160-7
15,90 EUR
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Ökumenische Studienhefte
Heft 1
Bensheimer
Hefte 72 |
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